Kein Treibstoff, keine Fliegerei mehr ......

Diskutiere Kein Treibstoff, keine Fliegerei mehr ...... im Luftfahrtgrundlagen Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Mal eine ganz andere Frage: Wenn man den Prognosen glaubt (und ich zweifle eigentlich auch nicht sehr daran), gehen uns die fossilen...

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  1. beat

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    Mal eine ganz andere Frage:

    Wenn man den Prognosen glaubt (und ich zweifle eigentlich auch nicht sehr daran), gehen uns die fossilen Brennstoffe in den nächsten 40 - 50 Jahren, vielleicht sogar noch früher, aus:

    "Für Erdöl z.B. ergibt sich bei geschätzten Vorräten von 165 Mrd. Tonnen und Fortschreibung des Jahresverbrauchs in 2002 von 3,3 Mrd. Tonnen eine Reichweite von 50 Jahren. (weitere Daten: => Globus Infografik 0395 ).
    Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) schätzt die "statische Reichweite", also die Reichweite des Erdöls bei gleichbleibendem Verbrauch, auf ca. 43 Jahre. "

    "Der Welt droht laut Bericht der Wissenschaftszeitschrift "National Geographic Deutschland (NGD)" eine neue Ölkrise. Bereits in 10 Jahren werde die weltweite Ölförderung ihren Höhepunkt überschritten haben, berichtet das Blatt in seiner Juni-2004-Ausgabe. Damit werde Öl immer knapper und der Preis noch "erheblich" steigen - mit gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft."

    Quelle: http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/lexikon/fossil.htm


    So lange dauert dies auch wieder nicht ... Und wenn ich sehe, auf welcher Basis heute produziert und entwickelt wird, u.a. auch alle Flugzeuge, könnte man meinen, es rechnet niemand so richtig damit, dass nicht schon für die nächste Generation von allem was rumfliegen soll vermutlich ganz andere Antriebssysteme benötigt werden ....... :( ... nur was für welche ....???
     
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  3. #2 kosmodian, 11.02.2007
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  4. #3 Dr. Seltsam, 11.02.2007
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    Dr. Seltsam Guest

    Das ist eine sehr komplexe Geschichte
    Befragt man die konservativen politischen Kreise und deren Wähler, so ist das alles eine Mache von den Grünen und gar nicht wahr. Das Öl reicht noch viel länger!
    Solange also ausreichend konservative Kräfte existent sind, wird dieses Thema solange verdrängt, bis es nicht mehr weggeleugnet werden kann.
    Alle die sich heute damit beschäftigen sind eher in der Gefahr gemobbed zu werden, als ernst genommen.
    Wenn es soweit ist, werden die meisten, die heute älter als 30 sind schon tot sein.
    Als einer von den Toten bin ich ganz froh, heute nicht gemobbed zu werden, weil ich mit meiner Meinung hinterm Berg halte...
     
  5. #4 kosmodian, 11.02.2007
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    Na toll. Und was ist mit denen die dann noch weiterleben müssen:FFCry:


    :TD:
     
  6. #5 Dr. Seltsam, 11.02.2007
    Dr. Seltsam

    Dr. Seltsam Guest

    Die müssen ich eben was einfallen lassen, z.B. in ein Land auswandern, das 10 Jahre hinterher ist :FFTeufel:

    Scherz beiseite.
    Ich sehe es als dramatisches Problem an, dass man diese Erkenntnisse den konservativen Betonköpfen nicht nahebringen kann. Ich weiss aber keine Lösung und in Bayern habe ich da sowieso äusserst schlechte Karten.
     
  7. #6 TheBurgman, 11.02.2007
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    Kernreaktor als Energielieferant?

    Schon in den 50ern haben die Ami's daran rumgeforscht --> Corvair X6
    Aber is je ein Flugzeug mit einem Kernreaktor als Energielieferant geflogen? Rein technisch müßte das doch mittlerweile machbar sein, inklusive der Abschirmung etc....

    best regards
    TheBurgman
     
  8. beat

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    Ich sehe es auch klar als ein drastisches Problem an, und riskiere (auch in der Schweiz) daher auch gemobbt zu werden :cool:

    Ich werde dann voraussichtlich auch Tod sein, habe aber 2 kleine Kinder, daher interessiert es mich doch schon. Und das Problem der Flugzeuge ist natürlich nur die Spitze des Eisberges, da kommen noch ganz andere Probleme dazu, wenn man nicht rechtzeitig die richtigen Weichen stellt. Ob die alternativen Energien dann schon soweit sind, den ganzen Ausfall aufzufangen, wird ja auch bezweifelt. Und die Kernenergie ist auch keine Alternative, da die Uranreserven ca. auch nur noch 60 Jahre reichen.

    Aber den ersten Vorgeschmack und ev. somit auch ein Umdenken könnte schon bald kommen. Nach anderen Prognosen sieht es nämlich dananch aus, dass im Zeitraum von 2012 - 2014 es bereits zu Engpässen in der Stromversorgung in Europa kommen wird. Und wenn dann in Europa wie in den Entwicklungsländern zeitweise der Strom abgestellt werden muss, erwachen vielleicht die Leute ........

    Das das sogenannte Jahrhundert der fossilen Treibstoffe (1950 - 2050) zu Ende geht, ist nun mal definitiv, ob Bush und Co will oder nicht :mad:
     
  9. #8 TheBurgman, 11.02.2007
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    Methaneis???

    wie siehsts denn damit aus?

    Dichte etwa 0,9 gr pro Kubikzentimeter und recht ergiebis, d.h. aus 1 KubiKmeter Methaneis kommen 164 Kubikmeter Methangas.
    Nach Schäzungen is davon auch ne ganze Menge da, reicht zumindest für ein weiteres Jahrhundert. Problem is dann halt nur die Lagerung im Flugzeug, weil bis +18°C fest...

    best regards
    TheBurgman
     
  10. #9 Dr. Seltsam, 11.02.2007
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    Dr. Seltsam Guest

    Wie die Wahrnehmung der Situation ist, zeigt sich doch beim großen Stromausfall in Europa am 06.11.2006. Inzwischen steht nahezu zweifelsfrei fest, dass die Probleme durch Fehler bei der Abschaltung einer Stromleitung über die Ems, um ein neues sehr großes Kreuzfahrtschiff (Norwegian Pearl) durchzumanövrieren, verursacht wurden.
    Trotzdem waren sich einige konservative Betonköpfe nicht zu schön, sofort zu behaupten, es habe an der Einspeisung von zu viel Strom aus Windenergie gelegen.
    Dazu fällt mir einfach nichts mehr ein. Und ich bin regelrecht froh keine Kinder zu haben und in 50 Jahren tot zu sein.
     
  11. #10 kosmodian, 11.02.2007
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    Wenn du Methanhydrat meinst, so ist das Zeuch zwar in ausreichender Menge vorhanden, allerdings wäre eine Verbrennung sehr klimaschädlich und der Abbau ist auch nciht unproblematisch. Wenn das "Methaneis" in höhere Wasserschichten gebracht wird, zersetzt es sich aufgrund des geringeren Drucks und der höheren Temperatur. Da Methan auch zum Treibhauseffekt beiträgt, würden solche Freisetzungen den anthropogenen Treibhauseffekt erheblich intensivieren.
     
  12. #11 EDGE-Henning, 11.02.2007
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    Ja, allerdings ging es in den wenigen Flügen nur um die Machbarkeit. Die Reaktoren liefen wohl, jedoch nicht als Energielieferant für den Antrieb. Es waren konventionelle Triebwerke verbaut.
     
  13. #12 MiG-Mech, 11.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2007
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    Mal so ein paar Daten zu den Erdöl-Reserven (letztes Jahr im Focus):


    Reserven trotz Förderung: 226 Mrd. Tonnen

    Reserven, die noch nicht gefördert werden, auf Grund höherer Förderkosten, nicht wettbewerbsfähig (Ölsand z.B.): 332 Mrd. Tonnen

    (Stand 2004)
     
  14. beat

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    Die Höhe der Reserven ist ja umstritten, da ja niemand wirklich weiss, wie hoch sie wirklich sind. Die Zahlen stammen aus den Angaben der entsprechenden Länder, nachkontrollieren lassen sie sich nicht, da die meisten Staaten dies wie ein Staatsgeheimnis behandeln. Und gewisse Experten gehen davon aus, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen beschönigt sind.

    Aber wie dem auch sei, die Reserven sind das eine, der Verbrauch das andere. China und Indien boomen, die bereits spürbare Konsequenz ist der erhöhte Bedarf nach Energie. Die Tendenz ist weltweit trotz Sparbemühungen weiter steigend. Daher auch die unterschiedliche Einschätzung, wie lange die Reserven noch reichen.
     
  15. #14 Schorsch, 12.02.2007
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    Ich denke, dass es technisch inzwischen machbar wäre. Jedoch wären die Nachteile immens und andere Technologien würden vermutlich weniger kosten. Die Sicherheit, welche bei konventionellen KKWs inzwischen hervoragend ist (vor allem wenn man Deutsche betrachtet), wäre hier wesentlich schwerer zu erlangen. Redundanz, ein Kernprinzip der Kernsicherheit, geht im Flugzeug einfach schlechter.

    Interessante Analogie. Wieviel % des europäischen Strombedarfs werden mit Öl gedeckt? Da hat die Windkraft fast mehr Anteil. Für Stromproduktion haben wir Braunkohle, Kernenergie (wenn man da jetzt wieder zu Sinnen kommt in naher Zukunft), die gute alte Steinkohle (von wo auch immer), a bisserl regenerative Energie (vielleicht ~10% in 10 Jahren). Ansonsten werden EON und Co viel besser als Greenpeace und Konsorten uns das Stromsparen lehren. Aber im Endeffekt passt dies nicht zur Frage.

    Das ist meiner Ansicht nach richtig. "Bio-Treibstoffe" sind keine allgemein brauchbare Alternative, weil wir die Hektar fürs Essen brauchen (speziell wenn man über die Jahre auf weniger intensive Landnutzungsformen umstellt). Besser als ein Acker mit Pestizid-gestähltem Raps ist sowieso ein heranwachsender Wald. Den kann ich bei Not auch noch verfeuern (siehe #2 :TD: ).
    Was den Alternativen angeht: Nichts ist besser als Kerosin und irgendwie stellt man das auch her. Notfalls aus Steinkohle. Die Luftfahrt kann es sich leisten.

    Meine Meinung:
    Ich denke, Kerosin wird so oder so noch die Flugzeuge in 30 Jahren befeuern. Bevor der Lufttransport umstellen muss, müssen Heizungen in Russland, Autos in China und Kutter in Bangladesh umstellen. Dem ganzen Gejammere wegen hoher Spritpreise (was lustigerweise in einem Halbsatz mit "Klimaangst" kommt, so ambivalent ist der normale Wahlbürger hierzulande :mad: ) zu trotz, "wir" können uns das noch leisten. Weniger leistungsfähige Volkswirtschaften würden jedoch sehr schnell "trocken laufen", wenn in Bayern die Uhr auf dem Marienplatz noch gut geschmiert krakelt *. Sich daher vornehmlich um die Luftfahrt Sorgen zu machen, wo unsere gesamte arbeitsteilige Wirtschaft (inklusive dem Aldi-Prinzip) auf dem Spiel steht, kann ich nicht nachvollziehen.
     
  16. DDA

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    Es gab zwei Projekte, einen Kernreaktor im Flugzeug als Energielieferanten zu verwenden. Allerdings sind weder in der umgebauten B-36 noch in der umgebauten TU95 (TU-95 LAL) die Triebwerke mit der Energie der Reaktoren betrieben worden. Es ging nur um die Erprobung der Abschirmungen für Besatzungen und die Umwelt bei kritischem Reaktor.

    Zumindest die Projekte der sowjetischen Luftfahrt waren nicht so sonderlich gesund für die Besatzungen, die Beteiligten sind alle relativ zeitig an den Spätfolgen erhöhter aufgenommener Dosen verstorben. Die Abschirmung des Reaktors war einfach viel zu schwer, um allseitig einen hinreichenden Schutz zu gewährleisten. So kann ich mir auch nicht recht vorstellen, daß man so etwas wirklich mir Nachdruck versuchen würde. Insbesondere wenn ich mir das Geschrei anschaue, was schon für den wirklich recht sicheren Transport der abgebrannten Brennelemente von Dresden nach Moskau mit der IL-76 Ende letzten Jahres veranstaltet worden ist.

    Außerdem muß man sich vor Augen halten, daß auch die Vorräte an spaltfähigem Uran recht begrenzt sind (und, natürlich bedingt, sogar immer geringer werden).


    Axel
     
  17. #16 Schorsch, 12.02.2007
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    Ich habe in einer Doku gesehen (die nicht auf N24 lief), dass man am Ende der Projekte relativ zuversichtlich war, die schwierigsten technischen Probleme zu lösen. Jedoch waren einige Probleme Systemimmanent, wie Du ansprachest, vor allem die Abschirmung und die Unfallgefahr.

    Das war doch mäßig angereichertes Uran, also quasi normale Brennstäbe, welche noch aus DDR Zeiten waren und der Sowjetunion gehörten. Oder irre ich?

    Da würde ich mir weniger Sorgen machen, da zum einen die Uran-Vorräte relativ groß sind, nur viele noch nicht erschlossen sind, und zum anderen weil man per Schneller Brüter beliebig viel Pu239 produzieren kann, welches genausogut als Brennstoff taugt.
     
  18. #17 Gustav Anderman, 12.02.2007
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    Sas uns in 40 Jahren das Öl ausgeht behaupten die Linken seit ca. 40 Jahren!
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  19. #18 Fighter117, 12.02.2007
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    Nicht zu vergessen das Vorkommen in Kanada das in Sand oder Erde gebunden ist. Um so höher der Preis um so abenteuerlicher die Orte wo es abgebaut wurde.

    Und Leute, ihr glaubt doch nicht im Ernst das uns mal die Energie ausgeht. Wenn wir wüssten was (besonders deutsche) Unternehmen in der Schublade haben, dann würde euch die Kinnlade runterklappen.
    Es gibt so viele Technologien die uns schon Heute von fossilen Brennstoffen unabhängig macht. Wer sich ein Haus bauen möchte und sich allein in diesem Gebiet mal etwas umhört weiss was möglich ist. Ich kenne einen Wissenschaftler der belegt hat, das es möglich wäre, D vollkommen unabhängig machen könnte. Nur leider sind Unternehmen wie EON zu mächtig. Sie wissen, wie man es noch unterdrückt.
    Unser Militär fährt schon mit Wasserstoff zur See. Unsere Soldaten werden bald kleine Wasserstoffzellen für Funkgeräte usw. bekommen. Gut in der Fliegerei ist die Sache sicher noch etwas schwieriger, aber es ist in der Planung (glaube bei Airbus) in Zukunft die APU durch eine Wasserstoffzelle zu ersetzen.
    Die USAF testet ja seit kurzem irgendein Biokerosin.

    Nichts ist unmöglich. Es ist nur eine Frage des Preises!

    Gruß
    Ronny
     
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  21. #19 Schorsch, 12.02.2007
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    Seit wann ist EON in der Öl-Branche zugegen? EON ist der größte Betreiber von Kernenergie und Braunkohle in Deutschland. Auch wenn unsere geliebten Energieversorger mitunter wie Raubritter oder moderne Feudalherren anmuten, für den verschleppten Ausstieg aus dem Öl können sie nichts.

    Da gibt es Pläne, aber es gibt auch Pläne Klos ohne Wasser zu benutzen.
    Nirgendwo ist jedoch die Absicht weniger CO2 auszustoßen oder fossile Energieträger zu schonen, sondern die Leistungsfähigkeit des Systems zu steigern. Das gute U212 muss jeden Brocken Wasserstoff per Diesel herstellen und macht dabei sogar noch Verluste.

    Die USAF hat einen Kersosin-Ersatzstoff getestet, der etwa so "biologisch" ist wie offener Hausbrand. Zur Herstellung wurde die doppelte Energie (=doppeltes CO2) wie in dem Treibstoff steckt verfeuert. Näheres dazu im entsprechenden Thread (der ist unten bei "Ähnliche Themen" verlinkt).

    Marktwirtschaft bedeutet Demokratie im Konsum, und Demokratie hat eben auch ihre Nachteile. Gäbe es keine Spritsteuer, kein Einspeisegesetz und keine hubraumabhängige Kfz-Steuer, dahin wäre unsere gern selbstgelobte Deutsche Umweltfreundlichkeit.
     
  22. #20 DDA, 12.02.2007
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    Stimmt, es handelte sich um mäßig angereichertes Uran, welches nach bestehenden Vertägen sowieso der UdSSR gehört hat. Das Geschrei, welches im Dresdener Landtag und vor dem ZfK Rossendorf veranstaltet wurde, ließ jedoch vermuten, man plane eine radioaktive Kontaminierung des kompletten Landes Sachsen. (Dabei wäre die Unfallwahrscheinlichkeit bei einem LKW- Transport wesentlich höher gewesen.)

    Leider benötigt man für den Betrieb eines schnellen Brüters ebenfalls Uran, allerdings läuft dieser mit U239, welches im Natururan mit über 99% enthalten ist. Problematisch allerdings ist die Abschirmung bei einem schnellen Brüter, da dieser schnelle Neutronen für seinen Betrieb benötigt, die auch von der Abschirmung aufgefangen werden müssen. Hierbei empfehlen sich sicher Stoffe mit geringem Atomgewicht (meist sogenannte hochwasserstoffreiche Kunststoffe a la Polyethylen, aber es würde natürlich auch Wasser funktionieren, Abbremsung durch elastische Stöße), die allerdings in ausreichender Menge vorhanden sein müssen. Inwieweit dies für ein Flugzeug möglich ist, kann ich nicht einschätzen. Ich denke allerdings, es wäre mit erheblichem Forschungsaufwand verbunden, diese Technologie alltags-flugtauglich zu machen. Zur Erzeugung dieser Neutronen sind allerdings außerdem noch Kernspaltungen nötig.

    Axel
     
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