Nakajima Ki-84 "Hayate" (Frank) von Hasegawa

Diskutiere Nakajima Ki-84 "Hayate" (Frank) von Hasegawa im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo Modellbaukollegen!!! Die Nakajima Ki-84 "Hayate" (zu deutsch: Hurrikan) war zweifellos der beste japanische Jäger, der in den letzten...

Moderatoren: AE
  1. #1 Zimmo, 16.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 16.01.2011
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    Hallo Modellbaukollegen!!!

    Die Nakajima Ki-84 "Hayate" (zu deutsch: Hurrikan) war zweifellos der beste japanische Jäger, der in den letzten beiden Kriegsjahren noch in größerer Zahl eingesetzt wurde.
    Ihr Piloten schätzten sie als gut gepanzert, ausreichend bewaffnet, schnell und beweglich.
    Bei den alliierten Fliegern verschaffte sich die Ki-84 während der Luftschlachten der Jahre 1944/1945 schnell Respekt und bekam den Erkennungscode "Frank".
    Anfang 1942 wurde mit der Entwicklung der Ki-84 begonnen, doch leider verzögerten verschiedene Probleme die Serienherstellung.
    Erst Anfang 1944 konnte die erste in rein maschineller Serienfertigung gebaute Ki-84 Ia die Produktionshallen von Nakajima verlassen.
    Der einsitzige Jäger und Jagdbomber war mit einem luftgekühlten 18-Zylinder-Sternmotor Nakajima Ha-45-21 mit 2018 PS ausgerüstet, der die Maschine auf eine HG von 631 km/h in 6120m Höhe brachte. Die Reichweite betrug 1695 km.
    Die Bewaffnung bestand aus zwei MG Modell 1 (Ho-103), Kaliber 12,7mm, in der oberen Rumpfbeplankung und zwei flügellaffettierte 20-mm-BK Ho-5.
    Unter den Flügeln konnte je eine 250kg Bombe oder ein Zusatztank mitgeführt werden.
    Ihren ersten Einsatz leistete die Hayate im März '44, als die in Hankow stationierte 22. Sentai (jap. Jägerregimenter oder -Gruppen) eine Bodenoffensive des japanischen Heeres unterstützte. Hier warfen sich ihnen chinesische und amerikanische Piloten in veralteten P-40 entgegen und die 22. Sentai konnte den exzellenten Ruf der Hayate als Jäger begründen.
    Beim Kampf um die Philippinen ab Oktober 1944 konnte die Ki-84 zeigen, dass sie auch mit den modernen alliierten Flugzeugmustern mithalten konnte. Jedoch war die zahlenmäßige Überlegenheit des Gegners zu hoch. Ausserdem kamen noch Treibstoffmangel und Probleme beim Nachschub mit Ersatzteilen dazu.
    Über Japan selbst kämpften die Piloten der Hayate recht erfolgreich gegen die von Iwo Jima aus angreifenden P-47N und P-51D sowie gegen die trägergestützt operierenden Flugzeuge der amerikanischen und britischen Marine.
    Sehr hoch fliegende Bomber vom Typ B-29 konnte die Ki-84 jedoch nicht erreichen.

    Nun zu meinem Modell:

    Ich denke, zur Qualität von Hasegawa-Modellen brauche ich nicht mehr viel sagen.
    Es hat alles gut gepasst und so blieb der Spaß beim Bauen nicht auf der Strecke.
     

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  3. Zimmo

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    Wie schon gesagt, war die Passform wirklich sehr gut und selbst der Flüssigspachtel floß nur in ein, zwei Tröpfchen.
    Die Detaillierung gefällt und setzt sich aus feinen, erhabenen und versenkten Gravuren zusammen.
    Gebaut habe ich OOB......wie immer!!!!;)
     

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  4. Zimmo

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    Als Fan und eifriger Student in der Herstellung von Abnutzungsspuren, sind japanische Flugzeugmuster für mich ein ideales Betätigungsfeld.
    So habe ich nach dem Zusammenbau nicht mit Primer grundiert, sondern das Modell komplett in Aluminium von ModelMaster gebrusht.
    Als nächstes kam dann die eigentliche Tarnfarbe dran. Hierfür benutzte ich Vallejo's Model Air.
     

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  5. Zimmo

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    Nachdem das Modell seine Lackierung erhalten hatte, nahm ich einen Zanstocher und kratzte vorsichtig an einigen Stellen den frischen Lack ab und so kam dort die darunter liegende Aluminiumschicht wieder zum Vorschein.
    Ich probierte das Ganze auch mit einem Stück Malerkrepp, das ich einfach auf eine Stelle klebte und dann wieder abzog. Hierbei blieben kleine Fetzen der Tarnfarbe am Krepp hängen und so hatte ich auch hier wieder Lackabplatzer.
     

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  6. #5 Zimmo, 16.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 16.01.2011
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    Im Nachhinein hätte ich die japanischen Hoheitszeichen auch lieber aufbrushen sollen, dann wären die Lackabplatzer dort ebenfalls mit der o.g. Methode zu erstellen gewesen, was sicherlich etwas plastischer ausgesehen hätte.
    So habe ich hier auf den Decals halt etwas Drybrushing mit Silberfarbe betrieben.:D
     

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  7. Zimmo

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    Nach der Lackkratzerei bekam die Hayate eine Schicht Emsal Glänzer verpasst.
     

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  8. Zimmo

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    Nun folgten die Decals, die sich einwandfrei verarbeiten ließen.
    Decal Soft unterstützte das Ganze.
     

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  9. Zimmo

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    Nun gab es erneut eine Lage Emsal Glänzer und es ging ans "Verschmutzen".
    Die Kunststoffläufe der Kanonen in den Tragflächen wurden von mir durch Kanülen ersetzt.
     

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  10. Zimmo

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    Nun kam ein Washing mit schwarzer Wasserfarbe dran.
    Danach habe ich die Abgasfahnen und die Koroditspuren an den Kanonen erstellt.
    Hier habe ich mir natürlich Eure berechtigte Kritik an meiner Seafire zu Herzen genommen und diese "Verschmutzungen" nicht mit der Airbrush, sondern mit Pastellkreide erstellt.
    Jetzt erhielt das Modell eine Versiegelung mit mattem Klarlack (aus der Dose).
    Der Antennendraht besteht aus gezogenem Gußast. Auf den Fotos scheint es, als hänge er etwas durch, aber das muss am Makromodus liegen.
    Im Original sieht das straffer aus.:)
     

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  11. Zimmo

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    Die Farbe der Fahrwerkschächte ist nicht ganz korrekt. Hier musste ich mir nach Vorlage einen Farbton selber mischen, da ich keinen passenden in meinem Farbfundus hatte.:rolleyes:
    Ups.....ich sehe gerade, dass ich vergessen habe, die Zusatztanks wieder zu "installieren".
    Also, denken wir uns die vier Löcher in den Tragflächen einfach weg, o.k.?!:rolleyes:
     

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  12. #11 juergen.klueser, 16.01.2011
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    Hi Zimmo,
    ein richtig prächtiger Vogel. Finde, Du hast ihn super gebaut. Deine Darstellung hier ist ebenso gelungen. Top !:TOP::TOP::TOP:
    Viele Grüße
    Jürgen
     
  13. MikeKo

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    Hallo Zimmo,
    deine "Frank" ist dir wieder echt super gelungen.:TOP::TOP::TOP:

    Die Farbe der Fahrwerksschächte (Aotake blue) ist dir nach meinem erachten gut gelungen.

    Gruss Mike
     
  14. #13 Roman Schilhart, 17.01.2011
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    Hallo Herr Kollege,
    die Lack-Abplatzer sind wirklich gut gelungen, finde ich!
    Der Gruene Farbton wirkt auf dem ersten Foto sehr realistisch, auf den anderen etwas zu dunkel (Beleuchtungsproblem).
    Die Schmauchspuren an den Tragflaechen MGs sehen eher aus wie Oelspuren, gleiches gilt fuer die Abgasfahne.
    Nichts desto trotz, ein gelungenes Modell!
    Sorry fuer die ue/oe's - bin im Ausland und habe nur englische Tastatur zur Verfuegung.
    Schoene Gruesse aus dem Modellbauexil
    Roman
     
  15. Zimmo

    Zimmo Astronaut

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    Hi Jungs!!!

    Ich freue mich, dass Euch meine Hayate gefällt. Es war ein exzellentes Übungsobjekt, um Lackabplatzer nach der beschriebenen Methode zu erzeugen. Ich denke, ich werde das zum Standard dafür machen als Alternative zum Drybrushing.
    Dieses Verfahren werde ich auch bei meiner nächsten Bf 109 "Trop" für das Fleckentarnmuster anwenden. Nur dass ich dort dann das Modell komplett in der Farbe der grünen Flecken brushe, die Flecken mit Pattafix oder Maskol abdecke und dann mit dem sandfarbenen Ton rübergehe.
    @Roman: ja, eigentlich bin ich ja extra nach draußen gegangen für die Fotos. Aber in der grellen Sonne schienen die Bilder nichts zu werden. Habe deshalb im Schatten (mit 'nem Mülleimer als Fotopodest.....;)) fotografiert. Ist nicht ganz so gelungen.

    Grüßle
    Zimmo :)
     
  16. popeye

    popeye leider verstorben

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    .
    Gefällt sehr, und ein gutes Beispiel für recht erfolgreiche Simulation von Lackabplatzern.:TOP:

    Es sieht immer besser aus, wenn die Grundierung oder der Untergrund mit Farbe überdeckt und dann die Lackschäden "generiert" werden.

    Allerdings im Sinne konstruktiver Kritik ein kleiner Einwand:
    waren die Querruder nicht stoffbespannt ? dann wäre da der Untergrund wahrscheinlich kaum Metallfarben :?!

    MfG Rolf
     
  17. Hotte

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    Was mir negativ auffällt,
    sind die Antennenverspannungen. Die hängen doch etwas durch!

    Hotte
     
  18. #17 peter2907, 18.01.2011
    peter2907

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    Schönes Modell Stefan, da bekomme ich Lust auch ein japanisches Flugzeug zu bauen.

    Ich finde die Rußspuren leider etwas heftig. Auf diesen Bildern habe ich keine gesehen. Die Räder glänzen noch etwas und sind zu schwarz.

    Ich kann dir noch eine Methode für Lackabplatzer empfehlen. Nimm etwas Wasser und Salz und decke damit die Stellen wo der Lack abgeplatzt sein soll ab und lackiere dann die Tarnfarbe darüber. Abschließend das Salz abpinseln, fertig.
     
  19. #18 juergen.klueser, 18.01.2011
    juergen.klueser

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    Zu Stefan's Ehrenrettung muss ich als Physiker darauf antworten: Jedes gespannte Kabel hängt durch - immer. Also Stefan, sehr gelungen :TOP:

    Allerdings sage ich nicht, wie arg es durchhängt :FFTeufel::FFTeufel::FFTeufel:

    Viele Grüße
    Jürgen
     
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  21. Hotte

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    Das mußt mir mal erklären Jürgen!
    So von Physiker zu Mensch :D


    Hotte
     
  22. Zimmo

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    Hayate.....Nachtrag

    So, habe meine Ki-84 nochmal draußen unter anderen Lichtbedingungen fotografiert.
    Außerdem wurde der Antennendraht von mir noch mal "nachgespannt". ;)

    Grüßle
    Zimmo :)
     

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