Revell Canadair Challenger 604, Cirrus, 1:144

Diskutiere Revell Canadair Challenger 604, Cirrus, 1:144 im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Guten Abend in die freundliche Runde, dies ist mein erster Beitrag. Also darf ich mich mal kurz vorstellen: Ich hatte früher einmal in meiner...

Moderatoren: AE
  1. #1 plagger, 31.03.2015
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    Guten Abend in die freundliche Runde,

    dies ist mein erster Beitrag. Also darf ich mich mal kurz vorstellen: Ich hatte früher einmal in meiner Kindheit und Jugend gerne und viele Modelle gebaut und bin jetzt quasi, nach meinem Architekturstudium und ersten Arbeitsjahren ein Rückkehrer zum Modellbau. Dem war ich durchs Studium nie abgeneigt (wobei es da eher Scratch-build Gebäude in 1:100 oder 1:50 waren). Ich hatte mal vor 7 Jahren einen Entwurf eines Hangars für die GA. Und dafür hatte ich seinerzeit 3 Kits von der Canadair Challenger 604 sozusagen als Maßstabsflieger genutzt. Einer war noch ungebaut übrig und nun begann das "Jucken" in den Fingern. Am Samstag in FFB hats mich dann vollends erwischt. Der Modellbauvirus ist zurückgekehrt.

    Und da sitz ich nun und baue. Geplant ist die Challenger der Cirrus Aviation praktisch out of the box zu bauen. Ich verfolge nun diese Forum seit einem knappen halben Jahr und habe mir schon einige wertvolle Tipps einholen und umsetzen können. Bei diesem Modell wollte ich, neben erstmaliger Spachtelarbeit und Nachgravieren nun das erste Mal bare metal foil für die Flügelvorderkanten und die Verglasung verwenden...
    Und nun zu meinem Problem. Die Verglasung schön mit der BMF maskiert und dann sauber mit dem Skalpell ausgeschniten. Zurück bleibt ein "schöner" Klebefilm auf den Gläsern. Was kann man da tun, den wieder weg zu bekommen?

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    Danke schonmal für Tipps und Anregungen

    Schöne Grüße aus MUC
    Plagger


    PS: Leider habe ich die Kamera erst ganz neu, sodass die vorherigen ARbeitsschritte undokumentiert sind... :frown:
     
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  3. #2 airbus10000, 31.03.2015
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    Wow, ganz neuer Typ in diesem Forum, ich habe auch noch einige davon hier, also bleib ich in jedem Fall an Deinem Bericht dran...
     
  4. Norboo

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    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Klebereste auf der Scheibe...es gibt verschiedene Mittel, Alkohol hilft manchmal. Egal, was du probierst, teste es erstmal an einem Stück Klarsichtmaterial, das du nicht mehr brauchst, z. B. den Gussast. So merkst du, ob das Mittel das Plastik anlöst und trübe macht.

    Gruß, Norbert
     
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  5. #4 plagger, 01.04.2015
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    Guten Morgen zusammen,

    zum Thema Verglasung säubern: Alkohol ist immer gut :) (innere und äußere Anwendung). Also mit 40%igem Wodka at sich gar nichts getan. Ein Griff in den Kosmetikschrank meiner Frau brachte die Lösung. Isopropanol heißt das Zeug und hilft wirklich. Allerdings muss man ganz vorsichtig sein. Es löst nämlich auch die BMF wieder teilweise an, aber man kann sie nach dem Trocknen wieder fixieren. Bilder folgen noch. Aber erstmal vielen Dank für den Tipp.
     
  6. Norboo

    Norboo Astronaut

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    Isopropanol ist Alkohol!

    Ich hatte bei meinem Tipp nicht an Wodka oder Eierlikör gedacht.
     
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  7. #6 plagger, 02.01.2017
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2017
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    Es geht nach längerer Zeit mal wieder weiter. Die Triebwerke machen mir ein bisschen Probleme. Nachdem ich nun zum zweiten Mal geschliffen und lackiert habe wird das Ergebnis so langsam was...

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  8. #7 D-Fence, 03.01.2017
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    Ist das Modell auf dem Bild schon lackiert?

    Das Bild vom Triebwerk ist ein bisschen unscharf. Wo genau gab es Probleme?
     
  9. #8 plagger, 03.01.2017
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    Ja, das Triebwerk war bereits gespachtelt, geschliffen und lackiert. Aber man sah immer wieder die beiden Hälften, sprich ich habe die Stoßstellen nicht weg bekommen. Ich poste später Mal bessere Bilder. Die waren von der Handykamera.
    Wie dem auch sei...Zwei Spachtel- und Schleifgänge später ist von der Nahtstelle nichts mehr haptisch spürbar. Mal sehen wie es nach der Grundierung aussieht.

    Übrigens: was ich sehr hilfreich fand um kleine runde Bauteile anständig zu schleifen waren diese weichen Nagelfeilen in 3 Körnungen. Kennt wahrscheinlich schon jeder, aber ich lerne noch

    Und jetzt beginnt der Spaß erst: Nachgravieren!
    Btw: wie bekommt man den silbernen Ring vorne am Triebwerk ordentlich hin?
     
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  10. #9 plagger, 04.01.2017
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    So, nun mal die Blder der Triebwerke während des mehrmaligen Spaachtel-, Schleifspiels...

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    bis zum halbwegs guten Ergebnis...

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    Nun muss noch nachgraviert werden und dabei die nicht 100%-ige Passgenauigkeit der beiden Schalen halbwegs kaschieren...Ein Triebwerk ist halt doch auch nur ein Minirumpf.
     
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  11. #10 plagger, 04.01.2017
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    Das Egebnis ist nach der Lackierung nun ganz ok für meine Verhältnisse. Wenn man die Augen zusammenkneift bemerkt man die überaus gerade verlaufende Gravur gar nicht.

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    Den hinteren Teil des Triebwerkes möchte ich nun doch versuchen, mit BMF zu verzieren. Beim Original ist das auh echt wirklich chromglänzend. Und dann wäre da noch der Silberring vorne...sehr filigran das Ganze. Ich hatte vor Kurzem ein Video gesehen, wie Herpa Wings Flugzeuge im Minimaßstab 1:500 bedruckt werden. Mit dem Tampondruckverfahren (heißt wirklich so) sind selbst winzigste Silberringe an den Triebwerkeinlässen möglich. Ob sowas auch in irgendeiner Form zuhause machbar ist?
    Grüße aus MUC
     
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  12. #11 MiGhty29, 04.01.2017
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    na Du hast ja Mut!
    Willkommen hier,hier werden sie geholfen! :TD:
    Sieht ja mal alles schon ordentlich aus! :TOP:

    Gruss Uwe
     
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  13. #12 plagger, 05.01.2017
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    Und so sieht das Ergebnis mit der BMF aus:

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  14. #13 plagger, 05.01.2017
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    Mittlerweile steht sie auch auf eigenen Beinen. Das Fahrwerk hatte ich mit Pinsel und einer etwas älteren Humbrol light grey bemalt. Und das war auch das Problem. Von der Detaillierung der Fahrwerksbeine sieht man nicht mehr sehr viel.

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    ...aber es ist ja so eine Art Gesellenstück

    Als Nächstes kommen die Schein werfer dran, aber so richtig eine Idee habe ich noch nicht. Ich hätte das Rechteck schwarz gefärbt und dann versucht zwei Tropfen Silber zu platzieren. Das sollte dem Original möglichst nahe kommen.

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    Hallo

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  16. #14 D-Fence, 06.01.2017
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    Ich befinde mich ja in einer ähnlichen Situation. Nach vielen Jahren hat mich der Modellbau wieder gepackt. Ich bin definitiv weder erfahren noch Profi oder ähnliches. Hier im Forum sind wirkklich ein paar Kandidaten die dir Tipps geben können wie man es nicht hätte besser machen können. Ich zähle mich da aber noch nicht zu :D

    Nun zu meinen Fragen: Ist das Flugzeug gepinselt oder gebrusht? Warum klebst du den Triebwerksring nicht einfach ab? (Tamiya)
    Das Nachgravieren versuche ch nach Möglichkeit so weit wie möglich zu reduzieren. ich finde das sieht hinterher meistens immer schlimmer aus. (Ungrade Gravur zu tief, zu dick ... )
     
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  17. #15 plagger, 10.01.2017
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    Das Modell ist gebrusht. Kleinteile sind klassisch mit Pinsel bemalt, was dann zu den überpinselten Details am Fahrwerk geführt hat.

    Ja, den Ring am Triebwerk abkleben, klar, aber das müsste ich auf der Innenseite auch machen, dass einplastischer Effekt entsteht. Das hätte ich vor der Montage der beiden Hälften machen sollen...wieder was gelernt über den generellen Ablauf.

    Ich habe das jetzt so gelöst :!: : praktisch eine Art selbstgebasteltes Tampondruckverfahren, ganz simpel mit einem Taschentuch! Ohne Schmarrn, das hat funktioniert; das Tatü ausreichend groß "getränkt" mit ca. 70:30 verdünntem Revell Silber 90. Und da drauf das Triebwerk mit leichtem gleichmäßigen Druck zügig aufsetzen und sofort wieder weg genommen. Durch das weiche Taschentuch wird die Farbe schön gerade und eben auch auf der Innenseite verteilt.

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    Das Egebnis ist wirklich einigermaßen gut.

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    Alles vorherige - ich habe es mehrmals mit anderen Methoden versucht - hat mir nicht gefallen und ich hatte es immer wieder enfernt u.a Mehrere Freihandversuche, abgeklebt, getunkt, etc.
     
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Thema: Revell Canadair Challenger 604, Cirrus, 1:144
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