Startverbot für F-22-Flotte

Diskutiere Startverbot für F-22-Flotte im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Startverbot für F-22-Flotte Nach dem Absturz einer F/A-22 Raptor am 20. Dezember 2004 auf der Nellis-Air Force Base ist die gesamte Test-Flotte...

Moderatoren: gothic75
  1. #1 701, 06.01.2005
    Zuletzt bearbeitet: 06.01.2005
    701

    701 Space Cadet

    Dabei seit:
    18.05.2004
    Beiträge:
    1.451
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    NVP
    Startverbot für F-22-Flotte
    Nach dem Absturz einer F/A-22 Raptor am 20. Dezember 2004 auf der Nellis-Air Force Base ist die gesamte Test-Flotte aus Sicherheitsgründen still gelegt worden. Bei dem Unglück war eine A/F-22 des 422. Erprobungsgeschwaders unmittelbar nach dem Start explodiert und in zwei Teile zerrissen worden. Der Pilot konnte sich noch rechtzeitig katapultieren und wurde mit leichten Verletzungen in ein Hospital eingeliefert. Ein Untersuchungsausschuss soll jetzt die Ursachen für den Unfall klären. Nach Auskunft der Behörden werde es noch Monate dauern, bevor die Unfallursache abschließend bestimmt werden kann. Der abgestürzte Raptor war eine von 31 Testmaschinen, die bisher über 7000 Stunden in der Luft waren. Das Unglück dürfte das in den USA umstrittene F-22-Programm weiter verzögern. Seit Entwicklungsbeginn 1981 wurden der Zeit- und Kostenrahmen erheblich überschritten. Nachdem bereits 1992 eine F-22 bei einem Landemanöver auf der Edwards Air Force Base verunglückte, wurden die Flugversuche für sechs Jahre eingestellt und das gesamte Raptor-Programm überarbeitet. Der Stückpreis stieg seither von 119 Millionen auf 258 Millionen Dollar. Die USAF wird deshalb statt der gewünschten 381 nur 277 Maschinen erhalten.
    Quelle: http://www.fliegerrevue.de/doc_welcome.asp
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Ratgeber und die Flugzeug-Kategorie

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. _olli_

    _olli_ Space Cadet

    Dabei seit:
    23.10.2003
    Beiträge:
    1.282
    Zustimmungen:
    59
    Ort:
    Rosenheim. Geboren/Aufgewachsen in Karlsruhe!
    eh ... 258 Millionen ist aber ... naja ... recht viel fuer so einen "kleinen" Flieger?
    Sicher daß das der endgueltige Stueckpreis ist und nicht irgend so ein vorlaeufiger?
    Der Preis hat sich mehr als verdoppelt und man ordert nur ca. 100 Maschinen weniger? Die machen den Kohl doch nun auch nicht mehr fett.
     
  4. #3 Alex der Grosse, 06.01.2005
    Alex der Grosse

    Alex der Grosse Berufspilot

    Dabei seit:
    19.04.2004
    Beiträge:
    92
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Stuttgart
    Hi Jungs

    Es sollen jetzt !80 F-22 werden. Ziemlich wenig für so ein Super Jet.
     
  5. Aurel

    Aurel Flieger-Ass

    Dabei seit:
    05.06.2004
    Beiträge:
    301
    Zustimmungen:
    34
    War wohl eine Entscheidung für den JSF und gegen den Raptor. Die Airforce (sprich Gen. Jumper) wollte wohl lieber mehr Raptors und weniger F-35, Rumsfeld und Wolfowitz haben dann aber wohl den JSF favorisiert. Macht wirtschaftlich mehr Sinn, da der JSF ja auch verkauft wird. Außerdem ist er wohl mehr 'transformational' als der Raptor. Das mit den 80 is mir aber neu. Könntest Du bitte eine Quelle dafür angeben ? Meine letzte Information war bei 170.
    Ist aber auf alle Fälle positiv für alle JSF Käufer, denn nun muß die Maschine zwingend mehr werden als ein 'Bombtruck'.
     
  6. #5 Hornet91, 07.01.2005
    Hornet91

    Hornet91 Sportflieger

    Dabei seit:
    06.01.2005
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kleinandelfingen
    Die F-22 ist wirklich sehr teuer, zum vergleich:
    Die Su-30 kostet nur 25-40 Millionen. :D
     
  7. 701

    701 Space Cadet

    Dabei seit:
    18.05.2004
    Beiträge:
    1.451
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    NVP
    277 F22 x 258Mio US Dollar pro Stück´=
    Na da wird der Bundesrechnungshof aber mächtig streiken... :D
     
  8. beat

    beat Space Cadet

    Dabei seit:
    26.07.2002
    Beiträge:
    1.284
    Zustimmungen:
    31
    Ort:
    Schweiz
    Planung und Endzahl sind zwei unterschiedliche Dinge, es können schlussendlich nach wie vor weniger oder mehr als 258 sein, das hängt von verschiedenen Faktoren ab (Budget, Regierung, Bedrohungsanalyse, Leistung der Maschine usw.). Wichtig für die US Air Force ist primär dass die Produktion richtig anläuft und die ersten einsatzbereiten Verbände präsentiert werden können.
     
  9. 701

    701 Space Cadet

    Dabei seit:
    18.05.2004
    Beiträge:
    1.451
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    NVP
    Na bis jetzt kostet es 71Mrd US Dollar... für 258 Fighter.
    Ich meine, 180 Eurofighter kosten wieviel?
     
  10. Aurel

    Aurel Flieger-Ass

    Dabei seit:
    05.06.2004
    Beiträge:
    301
    Zustimmungen:
    34
    Und wenn es weniger als hundert sind, als "Dosenöffner" reichen die aus. Denn um die Reste wegzuräumen, reichen F-15 und F-16 aus, der JSF erst recht.
    Besonders, wenn man nur irgendwelche Drittweltstaaten als Gegner hat.
    Es gibt keine zweite Supermacht mehr. Und China ist noch nicht so weit.
     
  11. Anzeige

    Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  12. #10 Schorsch, 28.01.2005
    Schorsch

    Schorsch Alien

    Dabei seit:
    22.01.2005
    Beiträge:
    10.499
    Zustimmungen:
    2.198
    Beruf:
    was mit Flugzeugen
    Ort:
    mit Elbblick
    Kennt Ihr schon das neuste? Lockheed-Martin will auf Basis der F-22 einen Bomber bauen (den sog. Regional Bomber). Dieser soll einen wesentlich größeren Flügel haben und die Reichweite sowie Bombenlast soll gesteigert werden. Das Ding sieht der Vulcan (engl. V-Bomber) etwas ähnlich.
    Problem für Lockheed-Martin: Wenn die USAF tatsächlich nur 180 Maschninen kauft, läuft die Produktion 2011 aus. Die FB-22 (das ist der Arbeitstitel) würde aber nicht vor 2012 anlaufen. Also muss Lockheed-Martin der Air Force irgendwie noch ein paar F-22 unterschieben.

    Und noch was zum stauen: das F-22 Programm hat bisher 30 bn$ gekostet, also etwa 1 bn$ pro einsatzbereitem Flugzeug. Wenn tatsächlich nur 180 bestellt werden, klettert der Stückpreis mal gerne auf 300 bis 350 Millionen pro Stück.
    Da wäre es eventuell effizienter, im Falle eines Konfliktes dem Feind für eine astronomische Summe seine Flugzeuge abzukaufen. Schließlich sind beinahe alle Menschen bestechlich (wenn der Betrag stimmt).
     
  13. Ashley

    Ashley Flieger-Ass

    Dabei seit:
    22.10.2003
    Beiträge:
    291
    Zustimmungen:
    11
    Ort:
    Köln
    Das wäre doch mal eine echt geniale Art von Kriegführung.

    Waffen sind Mist von gestern.

    Wir kaufen den Feind einfach!

    Klasse Idee, leider nicht ganz real.
     
Moderatoren: gothic75
Thema:

Startverbot für F-22-Flotte

Die Seite wird geladen...

Startverbot für F-22-Flotte - Ähnliche Themen

  1. Russland belegt An-12 mit Startverbot

    Russland belegt An-12 mit Startverbot: Die russischen Behörden haben ein Startverbot für alle Flugzeuge vom Typ Antonow 12 ausgesprochen. Vorausgegangen war ein Absturz einer An-12 im...
  2. NA FJ-2 Fury Umbau aus ESCI Fury 1:48

    NA FJ-2 Fury Umbau aus ESCI Fury 1:48: Nun geht es der der alten Esci-Fury an den Kragen. [IMG] Eine veröffentlichte Zeichnung der FJ-2 von NA: [IMG] Der Inhalt des Kartons hält...
  3. Flugplatz Fürstenwalde (EDAL)

    Flugplatz Fürstenwalde (EDAL): Hier einige Aufnahmen vom ehemaligen FLP Fürstenwalde Flugplatz Fürstenwalde – Wikipedia [ATTACH]
  4. Fly-in für Elektroflugzeuge auf dem Flughafen Grenchen

    Fly-in für Elektroflugzeuge auf dem Flughafen Grenchen: Am 9. und 10. September 2017 findet mit der Smartflyer Challenge das erste europäische Fly-in für Elektroflugzeuge auf dem Flughafen Grenchen...
  5. Neues Flugzeug für die Fallschirmjäger

    Neues Flugzeug für die Fallschirmjäger: Hallo, wie die BW schreibt, hat man zwei polnische M28 Skytruck für 4 Jahre geleast, um "die Lücke zwischen der betagten Transall und dem für das...