UL als Schlepper kräftiger als Schlepper der Echo-Klasse

Diskutiere UL als Schlepper kräftiger als Schlepper der Echo-Klasse im Privatfliegerei & Flugsport Forum im Bereich Einsatz bei; Nachdem ich auf der Seite von Remos Aircraft( dann auf "Allrounder" klicken) las, dass die UL´s der Firma zum Teil kräftiger im Schleppbetrieb...

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  1. #1 Simon R, 21.07.2005
    Zuletzt bearbeitet: 21.07.2005
    Simon R

    Simon R Flieger-Ass

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    Nachdem ich auf der Seite von Remos Aircraft( dann auf "Allrounder" klicken) las, dass die UL´s der Firma zum Teil kräftiger im Schleppbetrieb sind als Schlepper der Echo Klasse sind, würde mich mal Eure Meinung zum Thema UL als Schlepper hören. Hat da schon selbst jemand Erfahrung als Pilot?
     
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  3. #2 Soaring1972, 21.07.2005
    Soaring1972

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    Ohne mir das durchzulessen. Natürlich gibt es UL´s die mehr Power haben als manche E-Flieger. Somit gibt es auch Schlepp-UL´s die besser schleppen können als E-Flieger. Wir haben bei uns eine Puetzer Elster B, die für Schleppbetrieb zugelassen ist. Haben wir auch schon gemacht und es geht, jedoch reißt eine 90PS-Elster nix vom Teller. Es ist eher was für Ka8 und nur als Fun.
    Letztes Wochenende habe ich jedoch einen UL gesehen, der einen Kunsstoffbomber rausgezogen hat, das sah auch nicht gerade glücklich aus. Es kommt halt immer auf die Kombination an: Schlepper, Segler, Platz und Wetterfaktoren.
     
  4. MTheis

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    Also wir (Lsv-Hochwald) schleppen nur mit UL. Das funktioniert wunderbar. Auch mit ner Ask 21 doppelsizig besetzt hat unser Wild Thing mit 120PS keine Probleme. Ich hab allerdings auch von nem UL gehört, das in Marpingen schleppt, das besser schleppen soll alsne Morane, das muss ein echter Kraftprotz sein, wie man hört. Also F-schlepp mit UL ist nix ungewöhnliches!
     
  5. #4 Barnstormer, 21.07.2005
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    Selbstverständlich ist ein in 2000 gebautes UL von der Performance her besser als ein in den 60ern gebauter Eimer der Marke Robin oder Piper, aber E ist einfach lauter und schmutziger :FFTeufel:
     
  6. #5 MICLange, 07.08.2005
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    ein ul der besser schleppt als ne morane? wow
    *lol* ich hab noch nie was schlechteres als ne morane zum schleppen gesehen!
    hast du schonmal ne dr400 schleppen gesehen? da hält ne morane wirklich nicht mit!

    ich flieg auf dem hornberg und da wär ein schlepp ul niemals realisierbar (viel zu kurze bahn)

    gruß
     
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  8. MTheis

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    Hi MICLange,
    Ich hatte die Morane nur als traditionelles Scleppflugzeug gewählt, sie ist ja wirklich auf vielen Plätzen seit jeher der Schlepper schlecht hin. Aber nochmal zum UL Schlepper, wie lang ist denn euer Platz? Kürzlich war ich in Marpingen Außengelandet und wurde von angesprocenem UL geschleppt. Das Teil schleppt echt super, nach ca. 300m hatte es unsre ASK21 Doppelsitzig in der Luft, und das bei nur leichtem Wind!
     
  9. #7 Barrie, 08.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2005
    Barrie

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    Hier wird ja recht fröhlich jede Obstsorte mit jeder verglichen!

    Zuerst ein paar Bemerkungen zum alten Widerstreit zwischen DR400 (a.k.a. Rémorqueur = "Schlepper) und MS.88x/MS.89x (a.k.a. Morane oder Rallye):
    • Die DR400 steigt gut, braucht aber eine vergleichsweise lange Startrollstrecke.
    • Die Rallye braucht wenig Rollstrecke, steigt aber mäßig.
    • Die Rallye hat gegenüber der DR400 das gutmütigere Langsamflugverhalten, jedoch eine deutlich niedrigere Reisegeschwindigkeit.
    Ich hatte das Vergnügen, beide Typen kennenzulernen: Die DR400 auf dem "Hetzleser Berg" (EDQX, Bahnlänge 608 m) und die Rallye in "Lauf-Lillinghof" (EDQI, Bahnlänge 450 m). Wenn die Rémorqueur vom Hetzleser Berg bei uns auf dem Lillinghof einsprang, war bei hohen Temperaturen nicht immer ein Doppelsitzer-Start möglich. Wenn aber doch, dann ging's recht schnell nach oben ..!

    Generell ist ja beim Schlepp entscheidend, wie viel Leistungsüberschuß die Schleppmaschine aufweist. Das heißt, je mehr ihrer Motorleistung sie dafür benötigt, selbst überhaupt in der Luft zu bleiben, desto schlechter ist ihr Schleppvermögen. Darin liegt auch der "Clou" beim Motorseglerschlepp: Aufgrund der (meist) ausgefeilten aerodynamischen Auslegung moderner Motorsegler steht ein nicht zu unterschätzender Teil ihrer (nominell bescheidenen) Motorleistung zum Schleppen zur Verfügung. Hinzu kommen auch noch die zu den meisten Segelflugzeugen recht ähnlichen Fluggeschwindigkeiten, die einen vergleichsweise "homogenen" Schleppzug ergeben. Ebenso ist das Abwindfeld hinter einem Motorsegler aufgrund der anderen Tragflächenauslegung und des geringeren Gewichts weniger ausgeprägt als hinter einer Maschine der "Echo-Klasse".

    Moderne UL's stehen meiner Meinung nach (habe keine Erfahrungen!) zwischen "Morane & Co." und Motorsegler, mit Tendenz zum MoSe. Nach meiner Erfahrung ist ein typisches K.O.-Kriterium die erforderliche Startrollstrecke, zumal bei fehlendem Anrollstreifen durch die Länge des Schleppzuges auch noch ein Teil der verfügbaren Startbahnlänge abgeknappst wird. Dies kann bei shclechtem Beschleunigungsvermögen zum Problem werden.

    Barrie :)
     
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