Wiedereinstieg mit Modellbau: Revell Embraer 190 + 195 in 1:144

Diskutiere Wiedereinstieg mit Modellbau: Revell Embraer 190 + 195 in 1:144 im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo liebe Modellbaufreunde, zunächst eine kurze Vorstellung von mir: bin 45Jahre, wohne in Bayern mit meiner Familie und habe mich vor 2 Jahren...

DeMa

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Hallo liebe Modellbaufreunde,

zunächst eine kurze Vorstellung von mir: bin 45Jahre, wohne in Bayern mit meiner Familie und habe mich vor 2 Jahren dazu entschlossen, wieder Flieger zu bauen. Zunächst wollte ich lediglich die Lufthansa Flotte im Regal stehen haben, aber daraus ist nun zunächst eine Sammelwut geworden, so dass ich mittlerweile bei insgesamt 81 Bausätzen bin, hautpsächlich Airliner in 1:144, Businessjets in 1:48, sowie Hubschrauber in 1:32. Vorrangig möchte ich jedoch erst mal die 1:144 Airliner und Jets bauen, der rest soll dann langsam folgen. Und ich habe nicht vor, jedes Detail 1:1 nachzubauen bzw. zu montieren oder bestehendes abzuändern, wie der Profikenner airforce_michi das macht, mir reicht das Out-of-the-Box bauen vollkommen aus :-)

Nachdem ich mich hier im Forum zu allen möglichen Themen eingelesen habe, möchte ich auch mal den Doppelbau der Embraer 190 und 195 zeigen, kurz vor dem Airbrushen. Denn hierzu hätte ich natürlich gerne mal Eure Meinung bzw. Ratschläge, wozu ich leider bisher keine richtigen Antworten gefunden habe.




Wie Ihr seht, habe ich mich bemüht mit Mini Schwammwürfeln die Fenster zu maskieren, damit keine Sprühnebel durch die Fenster kommt. Generelle Frage: macht sowas sinn? Mein Gedanke war, wenn zunächst Grundiert wird und ggf. nach Spachtel/Schleifkorrekturen ein zweites mal Grundiert und danach die richige Farbe draufkommt, dann kommt doch sicherlich einiges an Sprühnebel durch die Fensterchen durch. Deswegen habe ich mir diese Mühe gemacht, damit der schwarz lackierte Innenraum des Fliegers auch weiterhin so bleibt. Aber wenn ich nun an eine 747 denke, dann werde ich sicherlich keine 100-te Würfelchen schneiden wollen (zumal ja dort sowieso echte Klarsichtteile reinkommen).

Weiterhin frage ich mich, ob dann auf den lackierten Flächen die weiteren Anbauteile wie Triebwerke incl. Gondeln bzw. Fahrwerke überhaupt angeklebt werden können. Es heisst ja eigentlich dass auf Farbe nichts hält. Ich sehe immer nur, dass die die Triebwerke auch mit sehr viel Mühe lackiert werden und dann einfach unter den Flügel kommen. Aber o.g. Frage konnte ich noch nirgendwo beantwortet sehen.

Leider sind mir beim Spachteln und Schleifen einige der dünnen Antennen abgebrochen, werde ich wohl mit Gussrahmenstücken neu ziehen müssen.

Was mir bisher auch nicht so dolle gefallen hat war das Revell Plasto. Trocknet sehr schnell ein und lässt sich damit nicht schön "in Ruhe" auftragen (anbringen, zuviel wegwischen, in Spalte "einmassieren" etc.). Werde die nächsten Modelle mit Vallejo Putty probieren.

Vielen Dank schon mal für Eure Blicke, Tipps und Verbesserungsvorschläge.

Grüße!
DeMa
 
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Rock River

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Space Cadet
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Maskieren/Abdecken macht immer Sinn, auch wenn es mühselig ist. Bei den Schwammstückchen musst du aufpassen, dass sie nicht übers Fensterchen 'hinausquellen' und du womöglich am Ende um's Fenster herum unlackierte Bereiche hast.
Man könnte auch gerollte Papierstückchen in die Fenster schieben; sollte für diese Art von Maskierung reichen. Aber vielleicht hat ja ein Airliner-Profi noch eine bessere Idee fürs 'Massenabdecken'.
Stimmt: Auf Farbe hält Kleber schlecht. Plastikkleber kommt nicht gut zur Wirkung, weil er das farbbedeckte Plastik nicht erreicht und der 'Verschweißungseffekt' nicht stattfinden kann. Sekundenkleber klebt an der Farbe fest und reißt diese bei Belastung ab, anstatt am vorgesehenen Bauteil zu haften.
Etwas Farbe an den Klebeflächen abkratzen empfiehlt sich immer. Ebenso das einzeln lackieren von Anbauteilen wie Fahrwerk, etc. Triebwerke sind m. E. ein Grenzfall - mal so, mal so. Manche müssen ja nach dem Ankleben auch noch verspachtelt und verschiffen werden, weil die Träger nicht so dolle passen; dann müssen zumindest diese nach dem Ankleben lackiert werden....etc.
Ich benutze Humbrol Model Filler - der trocknet auch eher schnell. Muß man ausprobieren, mit was man am besten zurechtkommt.
Ich find', die Rohbaufotos sehen schon mal gut aus.
 
Flugi

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Hallo liebe Modellbaufreunde, …….

Wie Ihr seht, habe ich mich bemüht mit Mini Schwammwürfeln die Fenster zu maskieren, damit keine Sprühnebel durch die Fenster kommt. Generelle Frage: macht sowas sinn?
Grüße!
DeMa
Das macht überhaupt keinen Sinn. Ob dann Sprühnebel im Rumpf ist, sieht man dann eh nicht mehr. Wie sollen dann die Fenster eingeklebt werden? Müssen die Fenster nicht von innen eingeklebt werden?
 

DeMa

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Die "Fenster" sind durchsichtige Decals mit einem silbernen Rahmen - von daher würden kleine Lackierfehler (s.o. überquellende Schwammstückchen) damit wieder überdeckt werden ... ;-)
 
B.L.Stryker

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Wie Ihr seht, habe ich mich bemüht mit Mini Schwammwürfeln die Fenster zu maskieren, damit keine Sprühnebel durch die Fenster kommt. Generelle Frage: macht sowas sinn? Mein Gedanke war, wenn zunächst Grundiert wird und ggf. nach Spachtel/Schleifkorrekturen ein zweites mal Grundiert und danach die richige Farbe draufkommt, dann kommt doch sicherlich einiges an Sprühnebel durch die Fensterchen durch. Deswegen habe ich mir diese Mühe gemacht, damit der schwarz lackierte Innenraum des Fliegers auch weiterhin so bleibt. Aber wenn ich nun an eine 747 denke, dann werde ich sicherlich keine 100-te Würfelchen schneiden wollen (zumal ja dort sowieso echte Klarsichtteile reinkommen).

Weiterhin frage ich mich, ob dann auf den lackierten Flächen die weiteren Anbauteile wie Triebwerke incl. Gondeln bzw. Fahrwerke überhaupt angeklebt werden können. Es heisst ja eigentlich dass auf Farbe nichts hält. Ich sehe immer nur, dass die die Triebwerke auch mit sehr viel Mühe lackiert werden und dann einfach unter den Flügel kommen. Aber o.g. Frage konnte ich noch nirgendwo beantwortet sehen.

Leider sind mir beim Spachteln und Schleifen einige der dünnen Antennen abgebrochen, werde ich wohl mit Gussrahmenstücken neu ziehen müssen.

Was mir bisher auch nicht so dolle gefallen hat war das Revell Plasto. Trocknet sehr schnell ein und lässt sich damit nicht schön "in Ruhe" auftragen (anbringen, zuviel wegwischen, in Spalte "einmassieren" etc.). Werde die nächsten Modelle mit Vallejo Putty probieren.

Vielen Dank schon mal für Eure Blicke, Tipps und Verbesserungsvorschläge.

Grüße!
DeMa
Einige Modellbauer lackieren erst die ungebauten Rumpfhälften von außen, kleben die Fensterreihen ein, kleben die Rumpfhälften zusammen und lackieren im Nachgang nur noch die Klebenaht.

Revell Plasto lässt sich mit dem Contacta Kleber sehr gut verdünnen und verarbeiten. Der Spachtel verschweist so mit dem Plastik und droht nicht abzubröckeln.
 
Gilmore

Gilmore

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Die Fenster mit Schaumstoff zu verschliessen, ist, zumindest bei diesen kleinen Gucklöchern, nicht zu empfehlen. Erstens wirst Du durch überquellenden Schaumstoff im Fensterbereich unlackierte Stellen vorfinden, außerdem klebt der Schaumstoff stellenweise beim Rausnehmen an, so dass es unsaubere Kanten das Ergebnis sind.
Erfahrungsgemäß kommt da nur wenig Sprühnebel rein und den sieht man ganz sicher nicht. In den Fahrwerkschächten würde ich nur die Klebepunkte für das Fahrwerk mit Humbrol Maskol o.ä. verschließen und dort, wo die Triebwerke und das Höhenleitwerk hinkommen, mit ganz schmal geschnittenen Klebestreifen abdecken.
Bei zukünftigen Projekten würde ich vor dem Zusammenbau der Rumpfhälften von außen einen Klebestreifen über die Fenster machen, von innen die Fenster zuspachteln und Stunden später den Klebestreifen außen wieder abziehen. Die Fenster dann mit entsprechenden Decals darstellen, die entweder dem Kit beiliegen oder z.T. auch auf dem Aftermarket erhältlich sind. Das wird sauberer und Du wirst feststellen, daß man aus normaler Betrachtungsentfernung nicht erkennen kann, dass das keine "echten" Fenster sind.
 
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DeMa

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Das mit dem überquellendem Schaumstoff habe ich mir auch schon gedacht, habe deswegen die Würfel soweit es irgendwie geht vom Rand aus reingedrückt. Ich mache es mal bei diesem Modell so wie es grad auf dem Bild zu sehen ist, und beim nächsten dann ohne Schaumstoff. Werde Berichten.

Vielen Dank schon mal für Eure Tipps, helfen mir auf jeden Fall schon mal weiter, bzw. geben eine andere Richtung/Sichtweise!

To be continued ….
 
Gilmore

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Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, wenn man einen Airliner lackieren will und die Kabinenfenster offen lässt, darauf achten, dass kein Sprühnebel von innen an die Cockpitfenster kommt. meistens gibt es ja eine Trennwand zwischen Cockpit und Kabine, aber eben nicht immer. Ansonsten selber eine aus Plastikresten schnitzen.
 
Thema:

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