1/72 Lioré et Olivier Leo 451 – Heller/Smer

Diskutiere 1/72 Lioré et Olivier Leo 451 – Heller/Smer im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; SMER stellt eigentlich Spielzeug her http://www.smer.cz/ .aber auch Modelle http://www.smer.cz/cz/katalog/modely/letadla. Die Leo gehört in die...
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SMER stellt eigentlich Spielzeug her http://www.smer.cz/ .aber auch Modelle http://www.smer.cz/cz/katalog/modely/letadla. Die Leo gehört in die Reihe der von Heller übernommenen Modelle zweimotoriger französischer Bomber vor dem 2. Wk wie Breguet 693, Amiot 143 und Potez 540. Die Qualität der Bausätze ist sehr unterschiedlich. Der hier vorliegende dürfte sich im guten Mittelfeld bewegen.
 
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Les Ateliers d` Aviation Lioré et Olivier gehört sicher nicht zu den berühmtesten Flugzeugherstellern der Welt. Sie wurde 1912 von Fernand Lioré und Henri Olivier gegründet. Während des I. Weltkrieges stellte die Firma überwiegend Lizenzbauten britischer Maschinen her. Mit der Leo 20 konnte eine größere Ausschreibung der französischen Regierung gewonnen werden. Diese Maschine stellte mehrere Weltrekorde auf. 1937 endete die Firmengeschichte. Lioré et Oliviers wurden mit Potez, CAMS, Romano and SPCA zur SNCASE (Société nationale des constructions aéronautiques du Sud-Est) vereinigt.

Alles schön in Tüten eingeschweißt, dann kann aus der Schüttbox nichts verloren gehen.
 
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Die Leo 45, die Serienausführung erhielt die Bezeichnung 451, flog am 16.1.1937 zum ersten Mal. In der Riege der französischen Dinosaurier hielt damit wieder die Eleganz in den französischen Flugzeugbau Einzug. Die Leo 451 gehört in der Kategorie der zweimotorigen Bomber zu den besten ihrer Zeit. Es wurden 1.783 Maschinen bestellt. Zu Beginn des Krieges waren aber nur mehr als 100 bei den Verbänden einsatzbereit. Bis zum Kriegsende wurde ca. 450 gefertigt. Im Einsatz hatte dieser Typ hohe Verluste zu erleiden, da er für den Angriff auf Panzerkolonen eingesetzt wurde.
Unter der deutschen Besatzung bzw. im Auftrage der Vichy-Regierung wurden weitere 150 bis 200 Maschinen produziert. Sie dienten in Nordafrika, Frankreich und in Italien auf beiden Seiten der Front und wurde später noch im Algerienkrieg bis zu seiner Ausmusterung eingesetzt.

Bauanleitung dreisprachig, selbsterklärend und völlig ausreichend. Im Unterschied zur Amiot 143 ist eine Inneneinrichtung vorhanden, die trotzdem noch genügend Freiraum zur Vervollständigung läßt. Zubehör, Ätzteile? Nichts gefunden.
 
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Es gibt hier 4 Bemalungsvorschläge. Zwei auf der Rückseite des Kartons und zwei in der Bauanleitung. Diese ist besonders frabenfroh. Französische Marine mit Streifen in gelb/scharlachrot.
 
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Die Abziehbilder
bei mir an der rechten Seite beschädigt, was bei der Vielzahl zu verschmerzen ist. Die Absätze der weißen Farbe sind im Rot zu sehen. :mad: schade!
 
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Die Klarsichtteile sind o.k. Dick und nur mit mäßigem Verzug, es sind sehr feine Gravuren darauf.
 
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Es sind 74 sehr sauber gespritzte Teile vorhanden.
 
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Die Steuerflächen liegen separat bei.

Die Enden der Flügel sind am Original deutlich nach oben gebogen. Der Bausatz gibt das sehr schön wieder.
 
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Die Klappen für das haupfahrwerk sind in die Öffnung auf diese Weise eingepasst. Wenn das Modell im Flug dagestellt werden soll, muss von innen gegengespachtelt werden. Die meisten werden es wohl auf das Fahrwerk stellen, also vorsichtig ausschneiden. Die vielen feinen erhabenen Blechstöße sind hier gut zu erkennen.
 
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Die Tür muss verspachtelt und neu graviert werden oder man öffnet diese.
 
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Ein Modell mit viel Potential. Die Maschine war im Einsatz bei der französischen Luftwaffe, den französischen Seefliegern, flog im Vichy-Frankreich, in US-amerikanischer, deutscher und italienischer Bemalung und war als Postflugzeug bei der Air France im Einsatz.

Zu beachten ist die im Bausatz enthaltene Möglichkeit zwei verschieden Leitwerke zu verwenden. Die Bewaffnung in den beiden Türmen kann ein- oder ausgefahren dargestellt werden. Letzteres eventuell für die Darstellung im Flug :) am Boden sind die eher innen.

Detail der großen Bordkanone.

Ein, für sein Alter, netter Bausatz.
 
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popeye

popeye

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Leo 45 - Antik

zwar über 30 Jahre alt - aber jeder hat ja mal angefangen :red:

.
 
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Rainer 2

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Zurück in Thüringen ;-)
...
Vielleicht besteht ja auch noch die Hoffnung, das sich eine Ost-Firma mal mit einem neuen Bausatz dieser Maschine befasst und dann auch ein Ätzteil- oder Resin-Satz dazu erscheint... :
Von Vector gibts die Gnome-Rhone Motoren GR-14K/N M-85/87/88, von Falcon die Vaku-Hauben. Was willst Du eigentlich noch?:FFTeufel:

Gruß Rainer
 
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