1/72 P-3C Orion – Revell

Diskutiere 1/72 P-3C Orion – Revell im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Dass die Marineflieger für die alternde Breguet Atlantique einen Ersatz suchten, dürfte den hiesigen Usern kein Neuland sein. Auch dass die...
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Dass die Marineflieger für die alternde Breguet Atlantique einen Ersatz suchten, dürfte den hiesigen Usern kein Neuland sein. Auch dass die Niederländische Marine ihre P-3C abstoßen wollte und dies für die BwMF gar nicht mal so ungelegen kam, insbesondere da die Orions vorher modernisiert worden sind, dürfte auch hinlänglich bekannt sein. Dass ab heute jedoch die Orion den Marinefliegern zugeführt wird konnte kürzlich

http://www.flugzeugforum.de/forum/showpost.php?p=547912&postcount=1035

gelesen werden. Ob’s denn so war – vielleicht ist demnächst im ILA-Thread was davon zu lesen. In den Nachrichten kam dazu bis eben nichts.:confused:

Zum Original:

Loockheed hat schon geraume Zeit eine Tradition in der Herstellung von surveilance planes. Wenngleich Vectra und Hudson eher konventionelle Spionageflugzeuge waren, ist mit der P-2 Neptun (dem Vorläufer der Orion) ein richtiges UAW-Flugzeug geschaffen worden.

Da dessen Entwicklungspotential (Kolbenmotoren) eher beschränkt war, wurde aus dem Turboprop-Airliner Electra kurzerhand die Orion. Kürzerer Rumpf ohne Fenster, Bug und Heck (MAD) neu, Waffenschacht und Elektronik.

Die Patrouillendauer lässt sich durch Abschalten von zwei der vier Alison, 4910 WPS, Triebwerke erheblich steigern. Die Orion ist waffenfähig, neben Torpedos und Wasserbomben können Harpoon- und ggf. auch Kormoran LFK mitgeführt werden.

Die Orion ist in allen Erdteilen im Einsatz. Zwar sind die Maschinen der hölländischen Marine auch bereits 25 Jahre alt. Ein Ersatz (ANG oder M400 in UAW-Ausführung) ist für die Marineflieger jedoch nicht ersichtlich.

Zum Modell:

Der Hasegawa Bausatz aus den späten 70ern (bin ich froh, das Ding nicht für 79,95 DM seinerzeit erstanden zu haben:FFTeufel: ) erlebt hier eine Renaissance beim Revell-Form-Sharing.

Die 3 A-3 großen Spritzlinge sind in einem Plastikbeutel mit dem nochmals separat in einem Plastikbeutel eingepackten Klarsichtgussast enthalten und liegen neben Decals, Bauanleitung und Gewinnspielpunkten in der stabilen Pappschachtel.

Die Details sind erhaben aber sorgfältig ausgeführt. Etwas Fischhaut ist da, lässt sich aber eher verschmerzen als die deutlichen Auswerferstellen u. a. im Sichtbereich der Luftschraubenblatt-Rückseiten.

Es ist das bekannte harte hellgraue Hasegawa-Material und auf den ersten Blick verzugsfrei ausgeführt.
 
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Das ansprechende Deckelbild ist von A. Deredos – wenngleich ich meine Zweifel an der Authentizität der Kennung habe, gleich mehr.;)
 
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Denn die sauber und versatzfrei gedruckten Decals lassen eine Maschine der

VP-30 „Evaluators“ LL-999, NAS Jacksonville, 06/2005,
320. Sq. MARPAT, KM Valkenburg, 01/2005 und angeblich alle Maschinen des
MFG-3 „Graf Zeppelin“, Nordholz, 2006

zu. Wenn ich mir

http://www.flugzeugforum.de/forum/showpost.php?p=547742&postcount=1032

http://www.ukar.co.uk/cgi-bin/ukarboard/ikonboard.cgi?;act=ST;f=9;t=12977

anschaue, dann ist dort 98+01 als Stammkenner zu sehen. Was will uns REVELL mit der 60+03 also sagen, bzw. mit den +01 bis +08 nach der 60?
 
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Die Bemalungsanleitung geht gut auf die Details ein, auch wenn die Lackierung (verglichen mit der Atlantique) eher unspektakulär ist.
 
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Stufenweiser Aufbau der Bauschritte, der Bausatz selbst hat eher wenig Einzelteile, so dass nach 37 Schritten ein fertiges Modell vor uns stehen sollte.
:FFTeufel: ;)
 
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Mit dem Sprue A liegt doch ein beachtlicher Spritzling vor einem. Trotz der Größe sauber ausgeformt, ohne Sinkstellen aber eben alles nachzugravieren.
 
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Von unten kein Kommentar, da die Orion bar jeden Innenlebens kommt. Das Cockpit ist auf das Nötigste beschränkt (auf Gussast C) – könnte man eh’ nicht einsehen.:!:
 
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Am Höhenleitwerk sieht man die erhabene aber feine Detaillierung besonders gut.
 
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Bei der Rückseite der Torpedos sind die Auswerferstellen deutlich zu erkennen.
 
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Sprue B bringt das Tragwerk, was auch eine solide Detaillierung aufweist.
 
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An dieser Stelle ist die Frage, ob einem sauber und vollständige Panellinien oder unvollständige oder verwaschene Gravuren (teilweise die Senkrechten bei Trumpeter) lieber sind. Soll jeder selbst entscheiden.:angel:
 
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Lediglich die Fahrwerksschächte sind eher dürftig. :FFCry:
 
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Die Kleinteile sind auf Sprue C. Alles in allem lassen sie eine vollständige P-3C zu. :TOP:
 
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Die Orion würde ich mit der Fujimi E-2C auf ein Stufe stellen – viel Platz zum Austoben, aber auch aus dem Kasten sieht man, was es sein soll.:TD:
 
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Der Sonarbojenauswerfer, die Leiter und trotz allem auch die Fahrwerksteile machen einen filigranen Eindruck. :TD:
 
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n/a

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Rapier schrieb:
anschaue, dann ist dort 98+01 als Stammkenner zu sehen. Was will uns REVELL mit der 60+03 also sagen, bzw. mit den +01 bis +08 nach der 60?

98+01 ist nur die Kennung für die Erprobungsmaschine, sobald sie endgültig beim MFG sind, werden sie 60+01 bis 60+08
 
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Die Klarsichteile sind schlierenfrei und ganz, wenngleich eine Schicht Future nötig sein wird.
 
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Fazit: Ein solider Bausatz für einen deutlich angenehmeren Preis als „Original“. Auch wenn ich nicht wie üblich einen Riss zur Maßhaltigkeit hinzuziehen kann, habe ich den Eindruck ein optisch stimmiges Modell vor mir zu haben. Auch anderenorts hat keiner gemeckert.

http://www.aircraftresourcecenter.com/Fea1/401-500/Fea441_P-3C_Winarta/Fea441.htm

Note: 2
 
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Na, das ist ja mal wieder eine tolle Bausatzvorstellung !!!! :TOP:

... nur hätte ich mir endlich ein paar "low-viz" Markierungen einer US Navy Maschine gewünscht. :FFCry:

... aber immerhin gibt's ja nun dazu die hier !

http://www.vmdecals.com/p3c.html

Gruß, Deino :p
 
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