1/72 Supermarine Walrus – Revell

Diskutiere 1/72 Supermarine Walrus – Revell im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Die Walrus wurde in der ersten Hälfte der 30er Jahre entwickelt und löste die Seafox als Bordflugzeug auf Kreuzern und Schlachtschiffen ab 1940...
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Die Walrus wurde in der ersten Hälfte der 30er Jahre entwickelt und löste die Seafox als Bordflugzeug auf Kreuzern und Schlachtschiffen ab 1940 ab. Außerdem wurde sie auch in einigen Squadrons von Seeflugplätzen an Land zur Aufklärung, Seenotrettung und U-Boot-Jagd eingesetzt.
Spannweite 13,97 m, Länge 11,35 m, Höhe 4,65 m,
Höchstgeschwindigkeit 217 km/h, Marschgeschwindigkeit 150 km/h,
Dienstgipfelhöhe 5.660 m, Reichweite 966 km, 4 Mann Besatzung, 2 7,7mmMg, bis zu 345 Kg Bombenzuladung, Triebwerk war ein Bristol Pegasus Mk VI mit 775 PS Leistung.

Wie allgemein bekannt sein dürfte handelt es sich hier um eine Neuauflage des alten Matchbox-Kits aus den 80ern, was man ihm auch anmerkt. Das gesamte Innenleben glänzt durch Abwesenheit, der Rumpf weist einige erhabene Gravuren auf, nur die Ruder sind durch versenkte Gravuren dargestellt, die aber in diesem Fall nicht ganz solche "Schützengräben" sind, wie man sie von anderen Matchbox-Modellen gewohnt ist.

Hier erst mal das Deckelbild.
 
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Hier mal der erste Gussast mit Rumpf, Seitenschwimmern und Verstrebungen. Gut sichtbar ist auch das erste Manko des Bausatzes: hinter und unter der Cockpitverglasung befanden sich Fenster, die hier lediglich durch eine versenkte Gravur dargestellt sind.
 
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Hier der zweite Gußast mit den jeweils unteren Tragflächenhälften, Motor, Motorgondel, Rädern, Besatzung, Bewaffnung und dem einzigen Innenleben, den Sitzen. Die Räder erscheinen mir etwas lieblos, der Motor wäre schon gut, wenn eine Cowling vorhanden wäre. So aber schreit er nach Überarbeitung bzw. einem Resin-Ersatz. Die beiden Mg´s sind nicht schlecht, habe ich aber auch schon besser gesehen.
 
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Nun der Gussast Nummer drei mit den jeweils oberen Tragflächenhälften, den Höhenleitwerken und den Luken für die sonst offenen Waffenstände. Die Tragflächen struktur finde ich recht gut, aber etwas zu ..., wie soll ich sagen?..., zu glatt vielleicht? Es sind keinerlei Ruderanlenkungen oder ähnliches zu sehen. Das werde ich nochmal überprüfen.
 
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Das Klarsichtteil (ja, DAS, es ist nur eines da) ist nicht schlecht. Nicht ganz so Panzerglas-mäßig und schlierenfrei. So etwas habe ich auch schon erheblich schlechter gesehen.
 
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Die Anleitung ist wieder typisch Revell. Eine halbe Seite Farbangaben (ja, man muß wieder einiges mischen), drei Seiten Bauanleitung, eine Seite Bemalungs- und Decal-Schemata, eine Seite Historie und zwei Seiten sonstiges.
 
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Die Bauanleitung ist übersichtlicher als es scheint. Meines Erachtens kommt auch ein Anfänger damit zurecht.
 
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Auch die Anleitung für die Aussenlackierung ist nicht schlecht. Wie man sieht, sind zwei Bemalungs- und Markierungsmöglichkeiten vorhanden.
 
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Zur Verdeutlichung hier der Decal-Satz. Vorgesehen sind:
eine Walrus der britischen Pazifik-Flotte Japan 1945 und
eine Walrus der Flotille 53S Aeronavale Frankreich 1948

Mir persönlich gefallen beide nicht, ich möchte lieber eine britische "Atlantik-Maschine" bauen.

Fazit: für jemanden, der keine Scratch-Bauten und sonstige Detaillierungen nicht scheut eine durchaus gute Basis, für Anfänger auch nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht unbedingt zu empfehlen wegen den Spanndrähten.
Auf jeden Fall werde ich vor dem Bau reichlich googeln und ähnliches, mein vorhandenes Material ist doch etwas dürftig (ein Foto im Flug von hinten, eine Zeichnung von der Seite).
 
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Naja, die Vorderseite sieht aber schon SO aus:

Ich dachte, das meintest Du mit der "schwarzen Verpackung"
 
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