Bundesheer will Draken an US-Luftwaffe verkaufen

Diskutiere Bundesheer will Draken an US-Luftwaffe verkaufen im Bundesheer Forum im Bereich Einsatz bei; Fürs Bundesheer gehen die 23 Uralt-Draken nicht mehr in die Luft. Die Flieger werden ausgemustert. 15 "Schwedenbombern" winkt aber eine zweite...

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  1. #1 mr-tomcat, 07.02.2006
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    Fürs Bundesheer gehen die 23 Uralt-Draken nicht mehr in die Luft. Die Flieger werden ausgemustert. 15 "Schwedenbombern" winkt aber eine zweite Karriere: Sie sollen an eine Firma verkauft werden, die bei Manövern der US-Luftwaffe "Feinde" darstellt. Da werden die Draken am Ende vielleicht abgeschossen.
    Das ist eine seriöse Firma", erklärt Generalmajor Kurt Mörz, Rüstungschef im Verteidigungsministerium. Die Amerikaner wollen 15 unserer Uralt-Draken kaufen, die fürs Heer längst nicht mehr tauglich sind.

    Dem Heer winkt sogar eine Einnahme: Die Amis wollen für die 15 Kampfflugzeuge 500.000 FL berappen. Gibt es vom Ministerium das Okay, werden die "Saab Draken 35 OE" noch heuer als fliegende Zielscheiben bei Manövern der US-Luftwaffe im Einsatz sein.

    Platzt dieser Deal, dann nimmt Saab die 15 Flugzeuge zurück und verschrottet sie kostenlos. Mörz: "Die übrigen Flieger erhält das Heeresgeschichtliche Museum als Leihgaben für diverse Ausstellungen." Der Generalmajor weiter: "Der grüne Nationalrat Peter Pilz hat angekündigt, dass er einen Draken haben will. Als wir den Verkauf ausschrieben, war er aber nicht unter den Bewerbern."

    Quelle:http://www.krone.at/
     
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  3. #2 Bleiente, 07.02.2006
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    500.000 FL ? Was ist das denn, gehört Österreich nicht mehr zur Euro-Zone :FFTeufel:
     
  4. #3 mr-tomcat, 07.02.2006
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    wie viel ist das überhaupt in € ?:?!
     
  5. #4 beistrich, 07.02.2006
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    naja ich schätz mal sie meinen National Test Pilot School. Deren Fluggeräte werden nicht abgeschossen, diesen Job übernehmen (zurzeit) die QF-4


    und diese Zeitung lesen 2/3 der Österreicher täglich :FFTeufel:
     
  6. #5 Air Power, 08.02.2006
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    Na hoffentlich werden die Draken auch nie als Ersatz für die QF-4 herangezogen. Es wäre eine Schande, einen solchen Jäger als fliegende Zielscheibe zu verwenden! :FFCry:
     
  7. #6 Markus_P, 08.02.2006
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    @Air Power: was wäre da wohl die größere "Schande"? ;)
     
  8. #7 doppeladler, 08.02.2006
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    Laut offiziellen Angaben gibt es keine Entscheidung.

    Der Leiter des Rüstungsstabes des Österreichischen Bundesheeres, Generalmajor Kurt Mörz, stellt fest: "Ich habe dazu nicht mit dem angegebenen Medium gesprochen. Darüber hinaus halte ich fest, dass sich zahlreiche Interessenten zur Vergabe der 23 Draken gemeldet haben. Diese Anträge werden zur Zeit bewertet, eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen."
    Das die Flugzeuge verschrottet werden kann ich mir auch nicht vorstellen - es liegen mehr als genug Anfragen vor.
     
  9. #8 beistrich, 08.02.2006
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    Dass hatten wir schon in einem anderen Thread...

    aber das würde nur zählen wenn wir die Draken so wie sind an einen Staat verkaufen würden. Aber die National Test Pilot School ist privat und würde warscheinlich eh nur entmilitarisierte Draken bekommen
     
  10. #9 Tigerfan, 08.02.2006
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    Air Power gefällt das.
  11. #10 beistrich, 09.02.2006
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    @tigerfan: das ist der gleiche Artikel wie oben...:FFTeufel:
     
  12. #11 Bleiente, 09.02.2006
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    Aber wieviele €uro jetzt 500.000 FL sind hat die Zeitung wohl immer noch nicht verraten ?
     
  13. tomF22

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    Die National Test Pilot School wird es aber denk ich nicht werden. Ich tippe da eher auf ATAC!
    Die haben ja noch die dänischen Draken, welche allerdings fast komplett abgeflogen sind.

    tom
     
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  15. #13 Jusia, 11.02.2006
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  16. #14 beistrich, 16.02.2006
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    Wer wirklich die Draken bekommt

    Drakenabflug ins Museum

    Flugzeuge werden verschenkt, weil für sie nichts zu erlösen ist - Zwölf Stück gehen an Museen
    von Conrad Seidl

    Wien - Verteidigungsminister Günther Platter hat nun entschieden, was aus den 23 Draken wird, die bis Ende des letzten Jahres in der Luftraumüberwachung eingesetzt waren. Zwölf Stück davon gehen an das Heeresgeschichtliche Museum, das die ausgedienten Fluggeräte an Heeresmuseen in aller Welt verteilen wird. Acht weitere Stück werden vom Hersteller Saab in Schweden zurückgenommen - wobei vereinbart wurde, dass diese Flugzeuge entsorgt werden. Platter zum Standard: "Die Entsorgungskosten bei dem Fluggerät, vor allem aber bei dem bei uns lagernden Zubehör wären enorm. Falls Saab davon etwas verkaufen könnte, wäre der Erlös uns zugesichert." "Nicht an Peter Pilz" Platter trat allen Überlegungen entgegen, dass aus den ausgedienten Draken noch ein Geschäft zu machen sei. "Wir sind bedacht gewesen, dass diese Flugzeuge, die ja Militärgerät sind, nicht an Privatpersonen, wie den Grün-Abgeordneten Peter Pilz, gehen. Wir wollten sie ausschließlich für Museen und Bildungseinrichtungen verwenden", sagte Platter. Drei Flugzeuge gehen tatsächlich an Schulen: An das Joanneum in Graz, an die HTL für Flugtechnik in Eisenstadt und an die Bundesfachschule für Flugtechnik in Langenlebarn. Großer Andrang hatte nicht nur um die kompletten Jets, sondern um Ersatzteile geherrscht. Steuerknüppel und diverse Anzeigen sind unter Sammlern sehr begehrt. Auch hier hat Platter einen restriktiven Zugang gewählt: Ein Steuerknüppel, ein Triebwerk und ein Armaturenbrett sind etwa für das Technische Museum in Wien reserviert. Das Heeresgeschichtliche Museum wird nur einen seiner zwölf Flieger behalten, alle anderen gehen als Tauschobjekte etwa an das Deutsche Luftstreitkräftemuseum, an das Technische Nationalmuseum der Slowakei, an den Flughafen Wien sowie an Luftfahrtmuseen in Oberösterreich, Frankreich und Deutschland. Flugfähige Draken hätte gerne das als "Feinddarsteller" bekannte Unternehmen Tempest übernommen - nach ihrer Ausmusterung gelten die über 40 Jahre alten Jets aber nicht mehr als flugfähig. (DER STANDARD, Printausgabe, 17.2.2006)

    http://derstandard.at/?id=2346658
     
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