Die deutsche Luftwaffe "Ein Vogel mit gestutzten Flügeln"

Diskutiere Die deutsche Luftwaffe "Ein Vogel mit gestutzten Flügeln" im Bundeswehr Forum im Bereich Einsatz bei; Moin, ich bin Fabi und muss eine Präsentation halten (Sozialkunde/Politik). Das Thema Ist das oben genannte, ich habe viel recherchiert aber bin...
KurzeHosenFabi

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Moin, ich bin Fabi und muss eine Präsentation halten (Sozialkunde/Politik).
Das Thema Ist das oben genannte, ich habe viel recherchiert aber bin so richtig noch zu keinem Entschluss gekommen wie ich mein Fazit gestalten will ob Die Luftwaffe wirklich ein Vogel mit gestutzten Flügeln ist... oder doch ein Adler.
Mir ist selber Klar das es in der Luftwaffe genau wie überall am Geld scheitert jedoch ist das die Beantwortung der Frage?
Ich würde mich freuen wenn manche von euch Anregungen hätten wie ich meine Beantwortung Der These so gestalte, dass sie noch für Ein Publikum der 11 Klasse verständlich ist und am besten auch was ihr zu der These sagt... ob es so ist, oder wenn nicht warum :^)

Lg
 
Hangar-Hamster

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Also von einem Adler kann meines Erachtens nicht die Rede sein. Eher ein Mäusebussard im Heuschreckenschwarm. Bei der Lufttransportfähigkeit sieht es im Vergleich zu früher besser aus. Aber was die Durchhaltefähigkeit angeht, oder wie es um die Widerstandskraft gegen die neue Waffenplattform Drohnen angeht, lässt sich allenfalls erahnen. Das kommt auch daher, weil die aktuellen Konflikte völlig neue Kampfszenarien zum Vorschein gebracht haben und geradezu alle Teilstreitkräfte einer Armee vor neue Herausforderungen stellen. Somit ist eine Neuausrichtung bei der Aus- u. Fortbildung, Beschaffung sowie beim Training unumgänglich und verlangt auch nach völlig neuen Einsatzkonzeptionen. Aktuell sehe ich die ganze Bundeswehr in einer Transformation zurück zur Landes- und Bündnisverteidigung unter völlig neuen Einsatzbedingungen.
 
lutz_manne

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Die Frage ist doch, was soll der Maßstab sein und was sind die Anforderungen?

Mit der US Airforce kann sich die jetzige Deutsche Luftwaffe nicht messen. Erfüllt sie die Mindestanforderungen (Verteidigungsfall von Deutschland)? Meiner Meinung nach nicht.

Auch wenn die letzte richtige Deutsche Luftwaffe für den Angriffskrieg gerüstet war, es hilft ein Blick auf die Zahlen zum Vergleich.

"Stärke: 400.000 (1939)" (Die Flak-Abteilungen kann man noch raus rechnen)
Flugzeugbestand 4288 im August 1939

"Gegen Ende des Kalten Krieges dienten in der Luftwaffe mehr als 100.000 Soldaten."

"n den 1980er-Jahren besaß die Bundeswehr [...] 15 fliegende Kampfverbände in Luftwaffe und Marine mit rund 1.000 Kampfflugzeugen[...]"

Aktuelle personelle Stärke: "26.786 (Dezember 2023)"
"die Bundeswehr aktuell (Stand August 2022) über einen Bestand von ca. 339 Flächenflugzeugen, ca. 303 Hubschraubern und ca. 639 unbemannten Systemen"
 
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Die Frage ist doch, was soll der Maßstab sein und was sind die Anforderungen?

Mit der US Airforce kann sich die jetzige Deutsche Luftwaffe nicht messen. Erfüllt sie die Mindestanforderungen (Verteidigungsfall von Deutschland)? Meiner Meinung nach nicht.

Auch wenn die letzte richtige Deutsche Luftwaffe für den Angriffskrieg gerüstet war, es hilft ein Blick auf die Zahlen zum Vergleich.

"Stärke: 400.000 (1939)" (Die Flak-Abteilungen kann man noch raus rechnen)
Flugzeugbestand 4288 im August 1939

"Gegen Ende des Kalten Krieges dienten in der Luftwaffe mehr als 100.000 Soldaten."

"n den 1980er-Jahren besaß die Bundeswehr [...] 15 fliegende Kampfverbände in Luftwaffe und Marine mit rund 1.000 Kampfflugzeugen[...]"

Aktuelle personelle Stärke: "26.786 (Dezember 2023)"
"die Bundeswehr aktuell (Stand August 2022) über einen Bestand von ca. 339 Flächenflugzeugen, ca. 303 Hubschraubern und ca. 639 unbemannten Systemen"
Die Frage ist doch, was soll der Maßstab sein und was sind die Anforderungen?

Mit der US Airforce kann sich die jetzige Deutsche Luftwaffe nicht messen. Erfüllt sie die Mindestanforderungen (Verteidigungsfall von Deutschland)? Meiner Meinung nach nicht.

Auch wenn die letzte richtige Deutsche Luftwaffe für den Angriffskrieg gerüstet war, es hilft ein Blick auf die Zahlen zum Vergleich.

"Stärke: 400.000 (1939)" (Die Flak-Abteilungen kann man noch raus rechnen)
Flugzeugbestand 4288 im August 1939

"Gegen Ende des Kalten Krieges dienten in der Luftwaffe mehr als 100.000 Soldaten."

"n den 1980er-Jahren besaß die Bundeswehr [...] 15 fliegende Kampfverbände in Luftwaffe und Marine mit rund 1.000 Kampfflugzeugen[...]"

Aktuelle personelle Stärke: "26.786 (Dezember 2023)"
"die Bundeswehr aktuell (Stand August 2022) über einen Bestand von ca. 339 Flächenflugzeugen, ca. 303 Hubschraubern und ca. 639 unbemannten Systemen"
Naja maßstäbe in dem Sinne gibt es keine... Aber mit wurde von meinem Tutor gesagt... Das ich ruhig eine Größere Luftwaffe zum Vergleich nehmen soll um die Unterschiede noch mehr Zusehen was man besser/wo man mehr investieren könnte.
Und noch den historischen Fakt das die Luftwaffe mal so groß war, und jetzt nun eben nicht mehr kann man eigentlich ganz gut einbauen obwohl sich Zeiten natürlich ändern
 
AE

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Deutschland muss sich allein gegen ein Bündnis aller Nachbarn wehren können ->Unsinn
Deutschland muss sich allein gegen den größten militärisch denkbaren Staat (USA, Russland, China) wehren können ->Unsinn
D ist Mitglied der NATO. Es sollte einen angemessenen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses leisten; in so fern halte ich Hrn. Trumps Äußerung für einen sinnvollen Denkanstoß (über die Art und Weise darf man geteilter Meinung sein). Der Feuerwehr die Fahrzeuge wegnehmen und im Brandfall nach Hilfe rufen ist nicht zielführend.

Insofern ist der Vergleich der Zahlen von 2. Wk, Kalter Krieg und heute interessant aber nicht zielführend.
Ziel WK II -> Vernichtung eines Teils der europäischen Nachbarn. Ich hoffe solche Ziele wollt ihr der Bundeswehr nicht unterstellen :) .
Im Kalten Krieg war der Gegner das Militärbündnis "Warschauer Vertrag". >60 Luftwaffendivisionen erforderten eine wesentlich größere Anstrengung als heute. Russland allein, ist für die NATO kein konventioneller Gegner. Zu schwach, wenn es nicht mal für die (NATO-unterstützte) Ukraine reicht.
D allein vs. Ru - das dürfte schlecht ausgehen - so sinnfrei das auch ist. Deshalb sollte niemand auf die Idee kommen, die NATO in Frage zu stellen.
 
bushande

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weit weit weg ;D
Ich geh mal davon aus, dass dein Referat keine Arbeit werden soll, die akademisch / wissenschaftlichen Kriterien in einem Maße entsprechen soll, wie es an einer Uni erforderlich sein sollte.

Ein vielleicht für dich gangbarer und ermeckerbarer Ansatz könnte sein, dir einfach mal das letzte Weißbuch (wie aktuell ist das noch?!) und einige Infos zum Auftrag der Bundeswehr als ganzes und zum Auftrag der Teilstreitkräfte im Einzelnen via dem BMVg bzw. gerne auch über das Presseamt der BW zu Gemüte zu führen.

Dann stellst du die aktuellen Fähigkeiten GROB dem Auftrag der BW gem. Weißbuch gegenüber. Stellst ggf. noch das, was aktuell an Fähigkeitenzuwachs geplant ist, dem ganzen gegenüber und stellst die Frage, ob die Bundeswehr aktuell und ggf. geplant in der Lage ist, ihren Auftrag zu erfüllen. Was das Fähigkeitenprofil der BW angeht, würde ich in unterschiedliche Ebenen / Dimensionen segmentieren, also bspw. personell, strukturell, logistisch, materiell, ausrüstungstechnisch etc. Die Info, wie personalstark die BW ist, wie es ausrüstungstechnisch steht etc. würde ich ggf. nicht aus irgendwelchen Presseartikeln ziehen, sondern entweder SIPRI oder andere offzielle Quellen bemühen! (Zur Not halt noch eher Wikipedia als irgendwelche Presseartikel) Das Ergebnis ergibt dann auch pimaldaumen die Antwort auf die Kernfrage deines Referats. Wenn du das hast, riskierst du zumindest mal keine schlechte Note mehr. Dann kannst du das ggf. mit allem möglichen Input und Beispielen aus Fachpresse, I-Net etc. anfüttern, insofern nötig. Will heißen, wenn du deine antwort auf die Kernfrage hast, kannst du deine Antwort mit entsprechenden Beispielen, die deine These tragen, untermauern.

Falls wirklich ein Vergleich mit der Geschichte gefordert ist, würde ich auf jeden Fall den dezidierten Hinweis abgeben, dass ein Vergleich immer hinken wird, weil sich über die Geschichte der Auftrag der Streitkräfte und das politische Umfeld geändert haben. Will heißen, auch wenn die BW im Kalten Krieg größer war, heißt das nicht notwendigerweise, dass der damalige Auftrag ohne weiteres hätte erfüllt werden können. Kann sein, muss nicht. Gleiches würde ggf. gelten für die Zeit vor Gründung der BRD bzw. Ostdeutschlands. Ein Vergleich mit dem 3. Reich würde da durch diese Brille noch viel mehr hinken. Insofern würde ich bei geschichtlichen Vergleichen so a la "früher war die BW größer und deswegen automatisch alles "besser"" sehr vorsichtig sein. Wenn ein Vergleich mit anderen Streitkräften (dämlicherweise) von der Lehrerschaft gefordert ist, würde ich ebenso vorab darauf hinweisen, dass so ein Vergleich immer hinkt, weil der Auftrag bzw. der gesellschaftliche / politische Anspruch an andere Streitkräfte ein anderer als der Deutschlands ist und diese Streitkräfte dann konsequenterweise anders aufgestellt sind. Allenfalls bietet sich hier ein Vergleich mit anderen NATO-Streitkräften innerhalb Europas an, weil das Auftragsprofil in vielerlei Hinsicht harmonisiert sein dürfte.

Schließlich könnte man noch die Beantwortung der Kernfrage des Referats daran festmachen, wie Gesellschaft und Politik die aktuelle und absehbare Bedrohungslage definieren (das würde ich kurz darlegen: Ist es ein konkreter Gegner, ist es eine diffuse Bedrohungslage aus allem, was so in der Welt passiert etc.) und dann versucht zu klären, ob das aktuelle und absehbare Fähigkeitenprofil der BW (wieder gemäß den einzelnenen Betrachtungsdimensionen) unsere Streitkräfte in die Lage versetzen, der Bedrohungslage im geforderten Maße zu begegnen.

(Sein wir ehrlich, jeder kennt die Antwort), aber wenn ich noch Schüler wäre, würde ich mein Referat so ungefähr aufbauen.

Halbwegs kredible Quellen, auf denen man das ganze aufbauen könnte, ohne das Geschmeckle der mangelnden Objektivität zu erwecken wären in meinen Augen:

  • Weißbuch und Pressezeugs des BMVg
  • Presseamt der BW und der einzelnen Teilstreitkräfte (an die kann man E-Mails schicken und man kann die auch anrufen - die Damen und Herren dort sind in der Regel sehr nett.)
  • Pressestab der NATO
  • Informationen des Wehrbeauftragten
  • Informationen vom Deutschen Bundeswehrverband
  • SIPRI als eher unabhängige Informationsquelle
  • Ich wäre SEHR vorsichtig mit Artikeln aus Medien wie SPIEGEL, STERN, BILD, ZZ und wie sie alle heißen. Alles was keine fachpresse ist, hat meißt noch weniger Ahnung als erwähnte Fachpresse und KANN zumindest mitunter auch mal recht tendenziös sein. Zumindest würde ich sie nicht unreflektiert als Quellen heranziehen oder ddie Quellen hier mal ins FF für eine fundierter Kommentierung einstellen.
  • ggf. gibt es Studien und Material von spezialisierten Think Tanks?
Vielleicht ist das aber auch schon zu viel des Guten?! Viel Erfolg und gutes Gelingen!
 
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lutz_manne

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Was militärische Bündnisse in der Vergangenheit wert waren, kann man nachlesen. Sich darauf zu verlassen, wird vielleicht Millionen Menschen das Leben kosten und Leid zufügen. Unvorstellbar? Schau in die Ukraine.
Bündnisse? Wer hat Polen 1939 geholfen? Selbst Frankreich ist ein Jahr später gefallen. Sich darauf zu verlassen, dass die USA als größtes NATO-Mitglied europäische Länder verteidigen wird wäre vermessen. Man muss wenigstens selbst in der Lage sein, den Gegner effektiv aufzuhalten.
 
pok

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Was militärische Bündnisse in der Vergangenheit wert waren, kann man nachlesen. Sich darauf zu verlassen, wird vielleicht Millionen Menschen das Leben kosten und Leid zufügen. Unvorstellbar? Schau in die Ukraine.
Bündnisse? Wer hat Polen 1939 geholfen? Selbst Frankreich ist ein Jahr später gefallen. Sich darauf zu verlassen, dass die USA als größtes NATO-Mitglied europäische Länder verteidigen wird wäre vermessen. Man muss wenigstens selbst in der Lage sein, den Gegner effektiv aufzuhalten.
Die Nato Verträge sind doch ganz klar und die als Denkanstoß oder Warnung gemeinte Bemerkung eines US-Präsidentschaftskandidaten zum Anlass zu nehmen in einem Schulaufsatz ein ganz neues strategisches Ziel für die Luftwaffe zu definieren ist sicher nicht richtig.

Wenn man überhaupt historische Vergleiche ziehen will, dann die Luftwaffe der 80er Jahre mit der Luftwaffe heute und da kann man schon von gestutzten Flügeln sprechen und man sollte auch die Durchhaltefähigkeit bezüglich fliegendem Personal, Munition, Ersatzteile und Instandhaltung dabei betrachten.
 

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Man vergleicht sich am Besten mit den Luftstreitkräften von Frankreich und Großbritannien. Wie Deutschland auch ein Teil der europäischen Säule, die die ihre Landesverteidigung an die NATO delegiert haben und dafür Einsatzkräfte bereitstellen. Frankreich und Großbritannien haben noch zusätzlich ihre Überseeinteressen zu schützen, weil diese Aufgabe nicht von der NATO übernommen wird. Da stellt sich dann nur noch die Frage, ob Deutschland noch Interessen jenseits der NATO hat und dafür seine Luftstreitkräfte nutzen will, wie es für Frankreich und Großbritannien definitiv der Fall ist. Es gibt keinen direkten Gegner an den nationalen Grenzen. Etwas anders stellt sich die Lage dar, wenn es um die wachsende Gefahr durch Raketen geht und die dann nicht nur auf konventionelle Gefechtsköpfe beschränkt sind.
pok beschreibt es ganz gut.
Es geht da nicht um Zahlen sondern um die reale Durchhaltefähigkeit, um nicht überrascht zu werden. Man macht ja gerade die Erfahrung, trotz inzwischen zwei Jahre Krieg in Europa, wie lange es dauert einsatzfähige Luftstreitkräfte zu regenerieren, egal wie groß die Bereitschaft ist, die dafür notwendigen Gelder zur Verfügung zu stellen.
 
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Die Frage ist doch, was soll der Maßstab sein und was sind die Anforderungen?

Mit der US Airforce kann sich die jetzige Deutsche Luftwaffe nicht messen. Erfüllt sie die Mindestanforderungen (Verteidigungsfall von Deutschland)? Meiner Meinung nach nicht.

Auch wenn die letzte richtige Deutsche Luftwaffe für den Angriffskrieg gerüstet war, es hilft ein Blick auf die Zahlen zum Vergleich.

"Stärke: 400.000 (1939)" (Die Flak-Abteilungen kann man noch raus rechnen)
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"Gegen Ende des Kalten Krieges dienten in der Luftwaffe mehr als 100.000 Soldaten."

"n den 1980er-Jahren besaß die Bundeswehr [...] 15 fliegende Kampfverbände in Luftwaffe und Marine mit rund 1.000 Kampfflugzeugen[...]"

Aktuelle personelle Stärke: "26.786 (Dezember 2023)"
"die Bundeswehr aktuell (Stand August 2022) über einen Bestand von ca. 339 Flächenflugzeugen, ca. 303 Hubschraubern und ca. 639 unbemannten Systemen"
Dein Ernst ?!

Alleine schon auf Grund des technischen Fortschrittes braucht man nicht mehr annährend soviele Flugzeuge, Eurofighter und auch Tornados sind in wenigen Minuten einmal quer durchs Land geflogen, können notfalls sogar noch in der Luft tanken und lange vor Ort bleiben.

Welche Reichweiten und Marschgeschwindigkeiten haben den FW190, Me-109 und Co. ?
Den Aspekt, dass die Luftwaffe damals und heute zwei völlig verschiedene Zwecke haben betrachte ich gar nicht erst.
 
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Die deutsche Luftwaffe "Ein Vogel mit gestutzten Flügeln"?

Ja!

Viel Spass beim recherchieren.

Denkanstöße :
  • betriebsbereit/einsatzbereit
  • was gibt es für einsatzbereite Technologie und was hat die Luftwaffe (und seit wann?)

[..] Wenn man überhaupt historische Vergleiche ziehen will, dann die Luftwaffe der 80er Jahre mit der Luftwaffe heute und da kann man schon von gestutzten Flügeln sprechen und man sollte auch die Durchhaltefähigkeit bezüglich fliegendem Personal, Munition, Ersatzteile und Instandhaltung dabei betrachten.
In diesem sehr guten Beitrag von @pok steckt sehr viel Stoff drin, den du verwerten könntest.

Und, wie sieht die Zukunft aus?
 
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Ein vielleicht für dich gangbarer und ermeckerbarer Ansatz könnte sein, dir einfach mal das letzte Weißbuch (wie aktuell ist das noch?!) und einige Infos zum Auftrag der Bundeswehr als ganzes und zum Auftrag der Teilstreitkräfte im Einzelnen via dem BMVg bzw. gerne auch über das Presseamt der BW zu Gemüte zu führen.

Dann stellst du die aktuellen Fähigkeiten GROB dem Auftrag der BW gem. Weißbuch gegenüber. Stellst ggf. noch das, was aktuell an Fähigkeitenzuwachs geplant ist, dem ganzen gegenüber und stellst die Frage, ob die Bundeswehr aktuell und ggf. geplant in der Lage ist, ihren Auftrag zu erfüllen. Was das Fähigkeitenprofil der BW angeht, würde ich in unterschiedliche Ebenen / Dimensionen segmentieren, also bspw. personell, strukturell, logistisch, materiell, ausrüstungstechnisch etc. Die Info, wie personalstark die BW ist, wie es ausrüstungstechnisch steht etc. würde ich ggf. nicht aus irgendwelchen Presseartikeln ziehen, sondern entweder SIPRI oder andere offzielle Quellen bemühen! (Zur Not halt noch eher Wikipedia als irgendwelche Presseartikel) Das Ergebnis ergibt dann auch pimaldaumen die Antwort auf die Kernfrage deines Referats. Wenn du das hast, riskierst du zumindest mal keine schlechte Note mehr. Dann kannst du das ggf. mit allem möglichen Input und Beispielen aus Fachpresse, I-Net etc. anfüttern, insofern nötig. Will heißen, wenn du deine antwort auf die Kernfrage hast, kannst du deine Antwort mit entsprechenden Beispielen, die deine These tragen, untermauern.

Falls wirklich ein Vergleich mit der Geschichte gefordert ist, würde ich auf jeden Fall den dezidierten Hinweis abgeben, dass ein Vergleich immer hinken wird, weil sich über die Geschichte der Auftrag der Streitkräfte und das politische Umfeld geändert haben. Will heißen, auch wenn die BW im Kalten Krieg größer war, heißt das nicht notwendigerweise, dass der damalige Auftrag ohne weiteres hätte erfüllt werden können. Kann sein, muss nicht. Gleiches würde ggf. gelten für die Zeit vor Gründung der BRD bzw. Ostdeutschlands. Ein Vergleich mit dem 3. Reich würde da durch diese Brille noch viel mehr hinken. Insofern würde ich bei geschichtlichen Vergleichen so a la "früher war die BW größer und deswegen automatisch alles "besser"" sehr vorsichtig sein. Wenn ein Vergleich mit anderen Streitkräften (dämlicherweise) von der Lehrerschaft gefordert ist, würde ich ebenso vorab darauf hinweisen, dass so ein Vergleich immer hinkt, weil der Auftrag bzw. der gesellschaftliche / politische Anspruch an andere Streitkräfte ein anderer als der Deutschlands ist und diese Streitkräfte dann konsequenterweise anders aufgestellt sind. Allenfalls bietet sich hier ein Vergleich mit anderen NATO-Streitkräften innerhalb Europas an, weil das Auftragsprofil in vielerlei Hinsicht harmonisiert sein dürfte.

Schließlich könnte man noch die Beantwortung der Kernfrage des Referats daran festmachen, wie Gesellschaft und Politik die aktuelle und absehbare Bedrohungslage definieren (das würde ich kurz darlegen: Ist es ein konkreter Gegner, ist es eine diffuse Bedrohungslage aus allem, was so in der Welt passiert etc.) und dann versucht zu klären, ob das aktuelle und absehbare Fähigkeitenprofil der BW (wieder gemäß den einzelnenen Betrachtungsdimensionen) unsere Streitkräfte in die Lage versetzen, der Bedrohungslage im geforderten Maße zu begegnen.

(Sein wir ehrlich, jeder kennt die Antwort), aber wenn ich noch Schüler wäre, würde ich mein Referat so ungefähr aufbauen.

Halbwegs kredible Quellen, auf denen man das ganze aufbauen könnte, ohne das Geschmeckle der mangelnden Objektivität zu erwecken wären in meinen Augen:

  • Weißbuch und Pressezeugs des BMVg
  • Presseamt der BW und der einzelnen Teilstreitkräfte (an die kann man E-Mails schicken und man kann die auch anrufen - die Damen und Herren dort sind in der Regel sehr nett.)
  • Pressestab der NATO
  • Informationen des Wehrbeauftragten
  • Informationen vom Deutschen Bundeswehrverband
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  • Ich wäre SEHR vorsichtig mit Artikeln aus Medien wie SPIEGEL, STERN, BILD, ZZ und wie sie alle heißen. Alles was keine fachpresse ist, hat meißt noch weniger Ahnung als erwähnte Fachpresse und KANN zumindest mitunter auch mal recht tendenziös sein. Zumindest würde ich sie nicht unreflektiert als Quellen heranziehen oder ddie Quellen hier mal ins FF für eine fundierter Kommentierung einstellen.
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Vielleicht ist das aber auch schon zu viel des Guten?! Viel Erfolg und gutes Gelingen!
Komplexe Lage... Unsere Schule hat sich dieses Jahr dazu entschlossen keine Facharbeit schreiben zu lassen wegen AI und so zeug, soweit so gut.
Jedoch wurde eine Ersatzleistung Geplant (Die oben genannte Präsentation) jedoch geht es hier bei um ein Volumen von 10 Minuten... In der 10. Klassenstufe... die muss dann jeder in der Stufe halten (ca 40) Schüler. Bei Nachfrage bei unserer Direktorin um zu fragen ob der Zeitplan von 10 MINUTEN nicht vielleicht erhöht werden Konnte... wurden wir darauf Hingewiesen dass das was sie tut nicht mit dem SchulAmt geklärt ist.
Im klartext heißt das es handelt sich hierbei um eine 10 Minütige Präsentation die so gar nicht erlaubt wäre.
Wir haben wohl gemerkt seit Dezember(2023) Zeit bekommen dieses Aufgabe zu erledigen...

Trotzdem Möchte ich dir Nochmal für dieses Nachricht in aller Höflichkeit Danken, ich hab noch 3 Wochen und werde auf jeden fall manche deiner Quellen nach Infos durchsuchen und für meine Nächsten Referate werd ich sicherlich diese Quellen nutzung... da mich die Bundeswehr in all ihren Fassetten unfassbar intressiert (Kann mir auch vorstellen Nach meinem Abi zum Bund zu gehen... anderes Thema)

Lg Fabi
 
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