Formenbau für Resingiesen : Die Einteilige Form

Diskutiere Formenbau für Resingiesen : Die Einteilige Form im Ätzteile, Resin, Vacu und Umbauten Forum im Bereich Tips u. Tricks; Hallo leute, Nun möchte ich Euch auf mehrfachen Wunsch mal zeigen, wie ich einfache Teile dupliziere. Hier werde ich auf die Erstellung der...

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  1. AM72

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    Hallo leute,

    Nun möchte ich Euch auf mehrfachen Wunsch mal zeigen, wie ich einfache Teile dupliziere.
    Hier werde ich auf die Erstellung der nötigen Silikonform eingehen - zunächst die einteilige.

    Einiges im Vorraus :

    Bevor man sich nun in diese Arbeiten stürzt, sollte jeder für sich erst mal abwägen, ob sich das überhaupt lohnt !
    Es bedeutet Investitition, Arbeit, Zeit und auch Fehlschläge.
    Nach meiner Ansicht lohnt sich solches Unterfangen nur für Leute, die :

    - sich intensiv mit Modellbau befassen
    - doch schon einiges an Erfahrung im odellbau haben
    - sich mit bestimmten Typen öfters beschäftigen und somit gewisse Teile öfters brauchen
    - auch ofters Eigenbauten (Scratch) erstellen und diese mehrfach gebrauchen können - für sich selbst oder andere

    Das will abgewägt und überlegt sein.
     
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  3. AM72

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    Vorbetrachtung

    Um eine Form zu erstellen, benötigt man natürlich eine Urform. Das ist ein vorhandenes Teil, das man aus verschiedensten Gründen öfters benötigt oder benötigen kann.
    "Standard" - Teile sind so Geschichten wie :

    - Räder
    - Sitze
    - Instrumentenbretter
    - Klappen und Ruder
    - Motoren
    - Nachbrennerdüsen

    Egal was - diese Teile kann man alle in 2 Klassen unterteilen :

    - ohne Hinterschneidung
    - mit Hinterschneidung(en)

    Für eine einteilige Form sind die teile ohne Hinterschneidung generell geeignet - aber auch mit Hinterschneidung kann man mit dem richtigen Material in einer einteiligen Form erstellen.
     
  4. AM72

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    Was ist das - Hinterschneidung ?

    Damit befinden wir uns mitten in der Thematik des generellen Formenbaus.

    Ein Teil ohne Hinterscheidung ist relativ selten. Soetwas kann eine einfache Fahrwerksklappe oder auch eine Nachbrennerdüse sein.

    Mal rein schematisch ein einfaches Beispiel für ein Teil ohne Hinterschneidung - hier ist es erst mal recht egal, in welcher Richtung das Teil in der Form erstellt wird - das Teil weitet sich in keine Richtung aus oder verjüngt sich :
     

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  5. AM72

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    Das einfachste Beispiel für ein Teil mit Hinterschneidung ist ein Rad.
    Durch seine runde Form in alle Richtungen, verjüngt/verbreitert sich in allen räumlichen Achsen die Form.
    Deshalb übrigens werden die Räder in bausätzen oft in zwei Hälften geteilt - oder aber sie haben den bekannten umlaufenden Grat - hier war die Trennlinie der einteiligen Form.
     

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  6. AM72

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    Nun, wenn wir uns alle möglichen Teile so ansehen, werden wir feststellen, das es fast keine ohne Hinterschneidung gibt.
    Es kommt hier aber auch auf räumliche Ansicht an - hier mal schematisch ein Instrumentenbrett. In der Drausicht Hinterschneidung in alle Richtungen - aber von der Seite keine.

    Warum erzähle ich das ?
    Nun, die Hinterschneidungen sind es, die darüber entscheiden ob ich ein teil überhaupt abformen kann und wenn ja, wie.
    Es entscheidet die Vorgehensweise, die Art und das Aussen der Form.
    Es gibt Sitze, die kann man problemlos mit einer einfachen einteilgen Form abformen, andere brauchen eine zweiteilige Form.
    Cockptwannen etwa sind typische Anwärter auf eine zweiteilige Form.
     

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  7. AM72

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    Die Praxis

    Nun, genug zur Theorie - gehen wir ans Praktische !

    Ich habe bisher mit Erfolg folgende Komponenten eingesetzt :

    - 2 Komponenten-Silikon von RaiRo (Mitte)
    - Lego-Bausteine
    - Doppelseitiges Klebeband (Baumarkt)

    Weiterhin benötigen wir eine feste, glatte stabile Unterlage (etwa Möbelplatte), mehrere Ansmischgefässe - mit Eichstrichen ist dabei von Vorteil.
    Wer es genau und auf "Sicherheit" machen möchte, benötigt noch einen Taschenrechner.
     

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    Unser Beispiel - Teil werden hier 3 Radsätze sein. Räder haben in alle Richtungen Hinterschneidungen und wir machen eine einteilige Form ?
    enau : weil das mit diesem Silikon von RaiRo ganz gut geht. Die Art des Silikons ist nämlich ebenfalls sehr weichtig - es sollte folgende Eigenschaften haben :

    - nach dem Anmischen eine ausreichende Verarbeitungszeit
    - im angemischten Zustand dünnflüssig
    - im ausgehärteten Zustand fest - aber flexibel wie Gummi und reisfest

    Der letzte Punkt ist entscheidend, was Hinterschneidungen angeht.
     

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  9. #8 AM72, 20.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 20.03.2006
    AM72

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    Nun, der erste Schritt beginnt mit dem "Boden" der Form. Dieser "Boden" wird später die Oberseite sein, von hier aus wird später das Resin eingefüllt. Das muss einem beim erstellen der Form immer gegenwärtig sein ! :!:

    Mein Boden besteht nun aus den doppelseitigen Klebeband. Warum ? Um einerseits den folgenden Legosteinen einen Halt zu geben, aber viel wichtigher um den abzugiessenden Teilen einen Halt zu geben, sie zu fixieren - das ist ganz wichtig ! - das Teil darf beim abformen nicht umfallen oder sich bewegen ! :!:
     

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    Nun werden die abzuformenden Teile auf das Klebeband plaziert.
    Dabei sollte auf die Abstände geachtet werden :

    - je mehr Abstand : desto mehr Verbrauch an Silikon, aber um so stabiler und öfter verwendbarer die Form sowie weniger Gefahr der Verformung durch Verwindung/Verformung beim späteren abgiessen.

    - je weniger Abstand : desto weniger Verbrauch an Silikon, aber um so unstabiler und und weniger oft brauchbare Form sowie höhere Gefahr der Verformung durch Verwindung/Verformung beim späteren abgiessen.
     

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    Nun bauen wir mit den Legosteinen den Rahmen der Form um die Teile herum.
    Ein wenig am klassischen Mauerwerk orientieren : Immer Überlappen ("Kreuzfugen" vermeiden), auf verbund über die Ecken achten. Die Steine fest andrücken.
    Die Aufbauhöhe richtet sich nach der Höhe der einzelnen Teile - sie sollte immer wenigstens ca. 5mm höher als das höchste Teil sein. Die Aufbauhöhe entscheidet wieder über den Silikonverbrauch - aber auch über Stabilität und Lebensdauer der Form.
     

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    Der Abstand der teile zum Rand der Form (also den legosteinen) sollte ebenfalls wie die Abstände der teile untereinander abgewogen werden - hier gelten die selben Regeln.

    So sieht es nun aus, das fertige Formgerüst :
     

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    Nun kann es an das anmischen der Silikonmasse gehen.

    Das RaiRo-Silikon ist ein typisches Zweikomponenten-Silikon mit recht guten Eigenschaften und praktischer Verarbeitbarkeit.
    Die resultiert zum einen aus dem Mischungsverhältniss von 1:1 und andererseits aus den stark unterschiedlichen Farben beider Komponenten - so ist das Abmessen der beiden Komponentenmengen sehr einfach, es werden keine genauen Hilfsmittel wie Briefwaage, Geeichte Behälter oder Einwegspritzen benötigt.
    Die Durchmischung selber ist durch den gleichen Volumenanteil beider Komponenten sicher und einfach und wird zusätzlich durch die Färbung auch optisch gut angezeigt.

    Hier kann nun der Tasschenrechner eingesetzt werden :

    Wir berechnen nun zunächst das Volumen unserer Form ( Länge x Breite x Höhe der Innenseiten der Lego-Wände). Von diesem Ergebniss ziehen wir das Volumen der Abzugiessenden Teile ab ( Errechnung oder Schätzwert).
    Nun haben wir das nötige Volumen, um das nötige Silikon abzumessen. Dazu rechnen wir noch etwas Fehler- und Verlustmenge hinzu (5-10%)

    Es ist recht wichtig, vor dem Abformen zu wissen, wieviel Silikon nötig ist ! :!:
    Der Abformvorgang sollte einerseits regelmässig und gleichmässig erfolgen, andererseits beginnt die Panik, wenn das angemischte Silikon verbraucht - die Form aber noch nicht restlos/ausreichend gefüllt ist.

    Ich bin ehrlich :
    Ich arbeite nur nach Augenmaß. Ich schätze das einfach - nach dem Motto : Lieber etwas zuviel angemischt als zu wenig. Bedenken aber sollte man hier - wie beim ganzen Aufbau der Form - Silikon ist das teuerste Material bei dieser ganzen Geschichte ....

    Ich habe also für diese recht überschaubare Form einfach mal zwei Schnapsgläser gleichmässig nach Augenmaß mit den einzelnen Komponenten gefüllt.
     

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    Diese beiden Koponenten werden nun in einem ausreichend großen Behältniss zusammengegossen und ordentlich und kräftig vermischt. Dazu benutze ich einen Quirl aus gebogenen, stabilen Draht. Dabei aber wieder nix zu grobes zum rühren nehmen - es sollen keine Luftblasen beim rühren mit eingebracht werden.
    Das Ganze sollte nun gründlich - aber auch fix von statten gehen ! :!:
    Sobald beide Komponenten zusammen sind, reagieren dies und es beginnt der Aushärtvorgang. Der dauert zwar einige Zeit - aber mit vorschreitender Zeit nimmt die Dünnflüssigkeit ab - es tropft immer schlechter.
    Das aber ist von Nachteil : je feiner die Detaills, desto dünnflüssiger sollte das Silikon sein, je dünnflüssiger das Silikon, desto besser können Luftblasen aufsteigen und somit verschwinden !:!:

    Nun sofort das Silikon über eine Ecke der Form, wo kein Teil ist :!: - langsam und gleichmässige einfüllen. Nicht einfach Hineinkippen ! - das wird nix ! :!:
    Es soll in einem gleichmässigen, nicht zu starken Strahl in einer Ecke einfliessen und sich von dort aus dabei über die ganze Form verteilen. Somit verhindert man die schädlichen Luftblasen/Lufteinschlüsse.
     

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    Entdeckt man nun zwischendurch mal Ecken, wo das Silikon nicht von alleine hinkommen will, (Hinterschneidungen :!: )sich Luftblasen bilden - dann kann man fix mal mit einem Zahnstocher nachhelfen.
    Ein klopfen und leichtes Rütteln der Form kann ebenfalls von Vorteil sein.
     

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    Ist die Form nun bis auf die gewünschte erforderliche Höhe aufgefüllt, ist der Giesvorgang beendet. Fix noch mal an die Wände geklopft und die Form leicht geschüttelt (leicht ! :!: ) - und Gut ist.
    Nun auch nicht mehr im Silikon rumrühren - das bringt nix ! :!:
    Generell gilt hier der bekannte Spruch : Geschüttelt - aber nicht gerührt ! :!:
    Die Form braucht jetzt Ruhe zum Aushärten.
    Bis wir die Legosteine abbauen können und die Teile rausnehmen können, vergehen mehrere Stunden bis einem Tag Zeit - je nachdem wie voluminös die Form ist.
    Das verarbeitete Volumen ist dabei gar nicht so entscheiden : Eine große aber flache Form, in der ich nur sehr flache Teile abforme und diese Form somit eh recht flach ist, ist schneller fest ale eine hohe Form mit weniger Volumen.
    Lasst das Ding einfach über Nacht stehen !
     

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    Nun, das Silikon ist ausgehärtet - wobei "ausgehärtet" jetzt im wahrsten Sinne des Wortes dehnbar genommen werden sollte :)

    Jetzt sind wirr nämlich wieder beim Thema "Hinterschneidung"
    Wer ein wenig hier aufgepasst und mitgedacht hat - aber sich damit praktisch noch nicht beschäftigt hat, wird sich durchau fragen :
    Wie will der die Teile denn hier wieder rausbekommen ?!

    So sieht nun unsere Form im Schnitt aus - die Pfeile zeigen auf die Hinterschneidungen.
    Nun, wäre diese Form aus Gips oder Stahl oder sonst einem starren, unflexiblen Material - wir würden die Teile wirklich nicht mehr nach oben hinausziehen können - man könnte die Form nur Zertören, um an die Teile zu kommen ...
     

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  18. AM72

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    ... aber :

    deshalb ja eben Silikon ! - und deshalb Wert legen auf flexibles Silikon, das gut dehnbar ist.
    Dann nämlich kann die Form schön aufgebogen werden, man kann die Teile nach oben am Anguss heraus ziehen, die Form gibt nach, sie muss nachgeben. :!: - ohne zu reisen.
    Hier mal eine Form mit recht kleinen Rädern - ober ist sonst nur ein schmaler Schlitz. Die Form muss so aufgebogen werden können, um die Teile zu entnehmen.
    Beim späteren Giesen mit Resin wird uns die Flexibilität weiter nützlich und nötig sein.
     

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    Hier nun die Form und die eben durch aufbiegen entnommenen Teile - Hier übrigens auch gleich ein Beispiel, wo man durch entsprechende Planung von vornherein Silikon und auch später Resin sparen kann : solch hohe Angüsse sind unnötig - die hätte ich kürzen können vorher ...
     

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    Hallo

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  21. AM72

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    Es kann natürlich auch einiges Schief gehen !
    Man muss bei solchen einteiligen Formen abwägen, welche Hinterschneidungen machbar sind - nicht alles geht, es kommt auf Form, Winkel , Volumen und Formkomplexität der Teile an.
    Und auf das Silikon selber.
    man muss hier seine Erfahrungen sammeln - es gibt da keine festgelegten Werte und Grenzen.
    Wenn es schiefgeht - wie hier durch zu sprödes Silikon - siehts so aus : :rolleyes:

    ( es kann auch anders schiefgehen : zerbrechen der teile zb. :!: )
     

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    Zum Schluss noch ein paar Tipps :

    Am Anfang wird man erst mal probehalber 1-2 Teile abformen. Hat das geklappt, will man produktiver sein.
    Man kann recht viele Teile in einer Form abformen.
    Dabei sollte man aber auch mit Überlegung herangehen - etwa :

    - alle Teile für ein Flugzeugtyp in einer Form : Übersichtlich
    - alle Teile mit einer Höhe in einer Form : spart Silikon

    Mit der Zeit häufen sich die Formen. Man weis oft nicht mehr, für was eine überhaupt war - also mit Wasserfesten Marker die Formen schon von Anfang an beschriften !

    Je nach Wandungsdicke und Hinterschneidung hält eine Form mehr oder weniger lange.
    Meine Radform hier hat so einige Räder nun schon abgeformt - sie reist nun nach und nach an mehreren Stellen ein.
    Abhilfe für ein paar Abgüsse mehr schafft hier eine Ummantelung mit Klebeband. Es wird/kann sich zwar dennoch Grat ("Fischhaut") an den Teilen bilden - aber damit kann man leben.

    So, ich hoffe Ihr könnt mit dem Bericht mehr oder weniger was anfangen - demnächst beschreibe ich das Abgiessen mit solchen Formen anhand von Resin.
     

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