Fw 190A-S8 MPM/ Dragon 1:48: Modellbau mit kleinen Hürden

Diskutiere Fw 190A-S8 MPM/ Dragon 1:48: Modellbau mit kleinen Hürden im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Seit vielen Jahren liegt in meiner Sammlung eine Fw 190S als MPM-Experten-Version ( :crying::blink: ) herum, die bereits ein anderer Modellbauer...
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Seit vielen Jahren liegt in meiner Sammlung eine Fw 190S als MPM-Experten-Version ( :crying::blink: ) herum, die bereits ein anderer Modellbauer mit ein paar Hasegawa-Teilen einer Fw 190A-3 versucht hat umzubauen. Die dafür bereits vorbereiteteten Teile sind aber falsch gewählt, weil man dafür entweder eine Fw 190A-5 oder A-8 braucht.

Die Vorlage:


Der MPM-Bausatz (48028) ist nichts weiter als eine modifizierte Fw 190A-5/ A-8 von Dragon. Der Basuatz ist ziemlich übel, weil die Teile aus dem Shortrunverfahren oberflächlich rauh sind, teilweise recht dick und ungenau gespritzt. Sie passen vorn und hinten nicht so richtig. Deswegen habe ich mich entschlossen, für diese Version einen echten Dragonbausatz zu verwenden und den Rumpf, Abziehbilder und eine gespritzte Kabinenhaube :thumbup: (nicht von MPM, unbekannter Hersteller) und die Resinteile aus dem MPM-Bausatz. Der Dragon-Bausatz ist nicht der große Brüller, aber die Teile sind sauber gespritzt und glatt.

Der Bauplan und Bausatzwahl

 
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Die Resinteile sind brauchbar, der Rumpf ist ebenso nach einigen Modifizierungen/ Anpassungen auch brauchbar und das Kernstück für diesen(Um)Bau.
Die Tragfläche und der Motorbereich sind komplett von Dragon. Die Maschien hat keine Bewaffnungen, kein Revi, zu den äußerlichen Ausrüstungen (Antennen, Einstiege etc.) komme ich dann noch später.





 
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Habe gestern Nacht noch die "Leere" MG-Rumpfverkleidung und den Motosblock ans Modell gepappt.
Der "modifizierte" Rumpf des MPM-Lits ist schon eine Zumutung. Ich musste den völlig daneben geratenen Motorblock antrennen und durch einen neuen Dragon-Block ersetzen. Da erkennt man erst, wie ungenau und eigentlich unzumutbar dieser Rumpf ist, völlig verzogen, es fehlen Laschen zur Fixierung der Motorblocks, die muss man dann nachbauen. Erst wenn man das Resincockpit in den Rumpf presst, passen die TFL-Ansätze am Rumpf so halbwegs an die der TFL. Spachteln ist aber unerläßlich, zumal der Nasenbereich, den an den Motor angrenzt völlig zu klein ist.

Ohne Klammern ist an diesem Bausatz nichts zu erreichen, das hält ziemlich auf, da die Bauteile unter Spannung stehen und dieSchweißklebestellen lange brauchen um auszuhärten - ein Geduldsspiel .... dafür gehts dann mit den anderen Möhren weiter :applause1: :thumbup::rolleyes1:
 
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Heute habe ich noch einmal mir den Bauzustand nach dem Aushärten angeschaut und .... war ger nicht mehr zufrieden.:huh: Der Motorblock passt nicht so richtig an den Rumpf. Die Ursache war der Bereich mit den Kühlrippen, der MPM-Rumpf scheint an dieser Stelle eine Macke zu haben. Also habe ich diese Kühlerrippen entfernt, durch geöffnete vom Dragonmodell ersetzt, einen neuen Motorblock gebaut und siehe da, es passt wie die Faust aufs Auge! Es fehlt im MPM-Bausatz der Abstandshalter, der den Anschluß des Motorblocks in Form hält.





Nebenher habe ich die Hülsenauswürfe geschlossen.

 
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Neue Kühlerrippem, neuer Motorblock


Jetzt passt alles richtig zusammen!





Kleinteile vorbereitet, angefangen, es wird ein wenig fummlig und spannend!
Die Instrumentenbretter aus Resin sind unbrauchbar und die üblichen von Dragon als Ätzteile unbrauchbar, sie passen nicht ins Cockpit.
Die Ätzteile von MPM/ Eduard sind gut, die sind wirklich noch aus Messingblech. :-)
Die Sitze stammen aus der Restekiste. Das Resincockpit schiebt den Rumpf soweit auseinander, dass die Rumpfspanten an die TFL gut ranpassen, alles ist unter Spannung zu bauen.
 
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Gestern wurde das Cockpit aus Resin eingebaut - nach dem Einbau war ich ziemlich enttäuscht, obwohl der Trockenbau gut aussah. Das Resinteil ist doch etwas zu breit, schmaler schleifen ging gar nicht mehr, ich habe schon die Seitenwände mit Sekundenkleber verstärkt und geflickt. :crying:
Nach dem gestrigem Verspachteln und heute dem Schleifen - eine wahre Orgie ... habe ich die TFL an den Rumpf verschweisst. Sieht eigentlich ganz gut aus. Danach musste ich noch einmal Spachteln und Schleifen. Am Ende bekam der Rohbau einen ersten Überalles-Anstrich in RLM76 und steht jetzt zum Trocknen
bereit.










Ich glaube, ich lass mal von dem Teil ein wenig ab und wende mich meinen anderen Projekten zu :rolleyes1:
 
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Auch wenn das eine Trainer/Schulmaschine ist, meine ich, die Position für das Revi 16 B ist falsch, sitzt zu weit weg im Blendrahmen
 
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Es gibt auf den S-8 Bildern keine Revi's zu sehen, jedenfalls habe ich keine erkennen können bei den "Serien"-Maschinen.
Dass dieses Revi-"Loch" verkehrt ist, ärgert mich nicht weiter, der Bausatz hat dermaßen viele Macken (auch der von Dragon), da wird man erhaben über die kleinen Macken. Es gibt auch kaum Antennen auf den Bildern zu sehen, keine Ringantennen .... alles ausgebaut.
Die Auswurfschächte wurden geschlossen - mit Abdeckblechen, die kommen dann zum Schluß drauf, echte Blechen :thumbup:

Heute ist die Farbgebung dran. Die Vorgabe von der Baubeschreibung ist nach meinem Erachten weit weg vom Original, es ist sowieso sehr schwer, hier richtig und falsch zu unterscheiden, die wenigen Fotos lassen keine Besonderheiten erkennen, bis auf diese Museumsmaschine, die sogar TFL-MGs hat :unsure:

Die Standardfarbgebung habe ich soweit wie möglich eingehalten und ein wenig am Übergang Rumpf-TFL modifiziert. Wahrscheinlich gehe ich am Schluß noch einmal mit RLM76 ran.







 
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Wenn die S-8 kein Revi 16 hatte, dann wäre es mehr als richtig, wenn Du die Ausschnitt zumachst,
Den das Bausatz Teil was den Blendrahmen darstellen soll ist eh falsch, und so fällt halt die Öffnung für die angebliche Revi 16 Öffnung halt auf
 
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Ja, gut - wird dann mit den nächsten Kleinigkeiten mit erledigt. :thumbsup:
Nebenher, ich habe noch einen separaten Umbausatz aus Canada-Canahier, der wäre dann für eine S-5 gedacht, ist auch nicht ganz ohne, aber einfacher zu bauen, da hier eine Serienmaschine umzubauen wäre, am besten eine von Hasegawa.
 
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Das Cockpit und die Haube scheinen jetzt gut zu passen. Das FW ist vorbereitet sowohl farblich als auch im Detail, das Bug-FW ist von Tamiya, das von Dragon ist zu empfindlich und sprillig. Bei dieser Gelegenheit wird auch das Loch für das Revi geschlossen. Hier ein komplett neuen Blendrahmen/ Blendblech zu bauen ist mir für diesen Bausatz zu viel an Aufwand.
Der gesamte Eindruck des Modells ist eher immer noch relativ grob, der Bausatz von MPM zeigt deutlich, dass er mit heißer Nadel gestrickt wurde.
"Es ist alles nur geklaut, es alles gar nicht meine".​
Ca. 30% sind noch von MPM, der Rest ist ergänzt oder/und umgebaut worden. Ärgerlich - es ist definitiv kein Bausatz für den Gelegenheitsbauer oder Anfänger. Aber es ist eine interessante Version, da viele Jagdverbänder u.a. solche umgerüsteten Serienmaschinen für ihre Schulungszwecke genutz haben, z.Bsp wie bei JG301





 
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Gestern und heute waren die Hoheitzeichen dran. Und wieder einmal zeigt sich, wie wenig sich die Hersteller mit den Standards beschäftigt haben. Die weißen TFL-Hoheitszeichen zu zu dick und zu klein :wacko:, also nehem ich meine Spritzfolien und mache mir diese selber. Alle anderen stimmen halt irgendwie. Die Sondermarkierung am SLW ist ebenfalls zu groß, dafür habe ich dann einen anderen Hersteller benutzt.





 
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Heute hatte ich richtig Lust nervenden Kleinkram an meinem Modell zu erledigen.
Ergo: Abdeckbleche auf der Unterseite der TFL für die Hülsenschächte angebracht, Revi-Loch geschlossen, 2 Steuerknüppel eingebaut, FW farblich fertig gestaltet, Staurohr angebracht, Kabinenhaube farblich gestaltet, Propeller farblich fertig gestaltet ... an diesen Stellen hackt es bei mir häufig, wenn man nicht die nötige Ruhe und Lust dazu hat. Die Sonne scheint hier in mein Zimmer und könnte auch zu dieser Motivtion beigetragen haben:





 
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Mit einigen Ansätzen sind nun die Kabine auf'm Modell, die Fahrwerksabdeckungen sind dran, die Posileuchten, die Schußkamera (für die Ausbildung), der komplette Propeller, Antennenverspannung, die Fahrwerksanzeigen, Frontscheibenspülung ...
Jetzt sind noch solche Kleinigkeiten wie WNr., Treibstofffüllanzeigen, Sanikasten etc ... der ganze Kleinkram an Abziehbildern also anzubringen. Am Ende dann noch eine seidenmatte Versiegelung .... was fehlt noch? schaun wa ma :whistling:
Licht am Ende des Tunnels - es ist nicht die Grubenlampe eines unbaubaren Modells, sondern mein Ehrgeiz, trotz aller Unzulänglichkeiten die "Möhre" fertig zu bauen und halbwegs ordentlich aussehen zu lassen"





 
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