He-177 A-5 Greif

Diskutiere He-177 A-5 Greif im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo Modellbaufreunde, heute starte ich meinen BB der He-177 A-5 Greif im Maßstab 1/48. Bei dem Bausatz handelt es sich um die HiTech Version und...

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  1. #1 Firebee, 23.06.2012
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    Hallo Modellbaufreunde,
    heute starte ich meinen BB der He-177 A-5 Greif im Maßstab 1/48. Bei dem Bausatz handelt es sich um die HiTech Version und stammt von MPM Production aus Tschechien.
     

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  3. #2 Firebee, 23.06.2012
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    diese Maschine des 4./KG 100 soll es werden.
     

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  4. #3 Firebee, 23.06.2012
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    für die Lackierung verwende ich folgende Farben
    RLM 74 Humbrol 27
    RLM 76 Modell Air 46
    RLM 65 Humbrol 65

    hier gehen die Meinungen der Lackierung weit auseinander, einige sagen es handelt sich bei der dunkleren Farbe um RLM 70 andere wiederum meinen es wäre der Grüne Tarnanstrich RLM 70/71, wo nur die grauen Flecken überlackiert wurden. Für mich sind das keine logischen Tarnschemen, betrachte man die grauen Lackierungen bei den Jagdflugzeugen. Ich will mich hier auch nicht weiter über dieses Thema auslassen. Ich erstellte mir eine Farbkarte und fotografierte bei Tageslicht einmal in Farbe und einmal in Schwarz Weiss.
    Die Farben von oben nach unten RLM 76 / RLM 65 / RLM 74
    Auf dem Schwarz Weiss Bild kann man nur einen sehr geringen Farbunterschied erkennen, ich sah mir stundenlang Fotos dieser Maschine am PC und am Fernseher an, man kann bei den Originalbildern auch nur einen sehr geringen Unterschied erkennen.
    Unter Kunstlicht ist das Grau RLM 76 heller als das Blau RLM 65. Bei Tageslicht hat es genau den umgekehrten Effekt, das Grau wirkt dunkler, wie es auf den Originalbildern zu erkennen ist.
     

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  5. #4 Firebee, 23.06.2012
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    nehmen wir uns den Bausatz mal genauer unter die Lupe. Die Teile des Spritzgussmodells sind überschaubar und von mittelmässiger Qualität. An jedem Bauteil muss nachgearbeitet werden. Die Gravuren sind teilweise so schlecht ausgeführt, das sie verspachtelt und neu erstellt werden müssen. Die Teile besitzen zudem keine Paßstifte, ausser den Rädern, die aber nicht passen, was besonders beim Rumpf und den Tragflächen zu zeitraubender Klebearbeit schreit. Die Oberflächen sind an manchen Stellen durch Fehler im Werzeug unsauber gegossen und müssen glattgeschliffen werden. Im Bild sieht man an einem Bauteil riesige Auswerfermarken die an sehr vielen Teilen zu finden sind, dieses Bauteil soll man plan verkleben :headscratch:.
     

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  6. #5 Firebee, 23.06.2012
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    an den Auspuffrohren, Fahrwerken und Propellerblättern befinden sich Sinkstellen :confused:
     

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  7. #6 Firebee, 23.06.2012
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2012
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    eine weitere Meisterleistung sind solche Unsauberkeiten wie bei der Aussparung des Fahrwerksschachts links und rechts.
     

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  8. #7 Firebee, 23.06.2012
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    es gibt auch was positives, die HiTech Version bekam ein Resin Cockpit nebst Photoätzteilen spendiert. Allein das Cockpit besteht aus knapp 150 Teilen.
     

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  9. #8 Firebee, 23.06.2012
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    und Teile für Geschützstände, Waffenträger usw.
     

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  10. #9 Firebee, 23.06.2012
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    ein Spritzling für zwei lenkbare Gleitbomben Typ HS 293. Die He-177 besass drei Träger für die HS 293, ich weiss aber nicht ob sie jemals mit drei geflogen ist. Um sie mit drei Gleitbomben zu bestücken müsste man sich einen Bausatz der HS 293 besorgen. Durch eine kleine Platine mit Photätzteilen lassen sich die Bomben detaillieren.
     

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  11. #10 Firebee, 23.06.2012
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    bevor ich nun mit dem Bau beginne noch ein kurzes Statement. Meinen letzten WWII Flieger baute ich Anfang der 80er, dann war erst mal 10 Jahre Pause. Meinen Einstieg in das Hobby vollführte ich dann mit modernen Kampjets. Vor zwei Jahren wagte ich mich an eine 48er He-111 Monogram, die mir nicht gut gelungen ist und als Ersatzteilträger für die Trumpeter FW-200 Condor dient. Danach musste ein Airfix Stuka im Maßstab 1/24 herhalten, der mir schon besser gefiel. Die FW 200 Condor von Trumpeter 1/48 steht zum Lackieren an und wird später parallel mit der He-177 lackiert. Mehr WWII Flieger gibt es in meiner Sammlung nicht. Während des Berichtes werden sich einige Fragen auf tun und ich würde mich freuen wenn ihr mich Unterstützt. :TOP:
     
  12. #11 Firebee, 23.06.2012
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    auf gehts...............
    Der Rumpf sieht an der Längsnaht wie ein Wellblech aus, deshalb setzte ich oben dicke Profilstreifen und unten etwas schwächere ein.
    Da hier keine Paßstifte vorhanden sind dienen diese Streifen gleichzeitig als Führung beim Zusammensetzen des Rumpfes.
     

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  13. #12 Firebee, 23.06.2012
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    damit der Rumpf seine Form behält setzte ich eine Platte ein. Der Rumpf neigte oben an der Klebenaht nach innen, hiermit wird das verhindert. Vorne am Bug fräste ich etwas Material für die Resin Cockpitwanne heraus
     

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  14. #13 Firebee, 23.06.2012
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    in der anderen Rumpfhälfte verbaute ich den mittleren Geschützstand B2. An der Seitenwand befinden sich die Munitionsbehälter für das Maschinengewehr. Am Boden fehlt noch ein Sockel zu dem der Auswurfschlauch der Patronenhülsen führt. Der wird erst eingebaut wenn der Innenraum lackiert ist. Von einer weitere Detaillierung sehe ich ab, denn wenn der Turm eingebaut ist sieht man nichts mehr vom Innenleben.
     

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  15. #14 Firebee, 23.06.2012
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    weiter gehts an den Tragflächen. Der eingebaute Fahrwerkschacht enthält keinerlei Details. Hier gibt es ein Wheel Bay Set von CMK. Hierzu meine erste Frage, welche Farbe hat der Fahrwerkschacht?
     

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  16. #15 Firebee, 23.06.2012
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    auf das Wheel Bay Set verzichtete ich, da meine Greif mit geschlossenen äusseren Fahrwerksklappen dargestellt wird und wie das Bild zeigt, bleibt da nur ein kleiner Bereich offen. Wenn das Fahrwerk eingebaut wird, sieht man noch weniger. Die grossen Fahrwerksklappen können auch geöffnet werden, hierzu werden die Klappen ausgeschnitten. Einzelne Klappen liegen dem Bausatz bei.
    Das wars vorerst, bis demnächst
    Gruss Harald
     

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  17. Zimmo

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    Hi Firebee!!!

    Interessanter Baubericht, werde ihn bestimmt mitverfolgen. Also, bei der Lackierung des Fahrwerkschachtes würde ich für RLM 02 plädieren.

    Beste Grüße und gutes Gelingen
    Zimmo :rugby:
     
  18. #17 somvet0815, 23.06.2012
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    Hi,

    also ich werde mich hier auch mal einklinken. Scheint ein interessanter BB zu werden. Und nicht verzagen, short run ist nicht immer ganz einfach. Macht aber um so mehr Spaß.

    Beste Grüße von der Ostsee
    Hendrik
     
  19. #18 Knight o. t. Sky, 23.06.2012
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    Na denn viel Spaß!

    Hi!

    Auch ich werde diesen Bericht mit Interesse verfolgen.
    Ich habe noch den "normalen" Bausatz der Greif rumliegen.

    Gruß
    Dietmar
     
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    Hallo

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  21. #19 kalkleiste, 23.06.2012
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    Hi, zusammen,

    zur Fahrwerkschachtfarbe:
    ab Mitte 1942 wurden die Aluminiumbauteile im Fahrwerksschacht der He 177 nicht mehr lackiert (HM-Mitteilung 07/42 vom 18.05.1942). Also: vor Mitte 1942 RLM 02, danach Aluminium für Aluminiumteile, der Rest RLM 02.

    Frohes Basteln wünscht die
    Kalkleiste
     
    Zimmo gefällt das.
  22. #20 F-14A TomCat, 23.06.2012
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