Pre Flight Checks F4F Phantom

Diskutiere Pre Flight Checks F4F Phantom im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo, kennt zufällig jemand die Steps and Items before Take off if both engine are running für das LFZ Phantom? Ich meine speziell die...

Moderatoren: gothic75
  1. #1 pilotf4f, 17.04.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.04.2008
    pilotf4f

    pilotf4f Guest

    Hallo, kennt zufällig jemand die Steps and Items before Take off if both engine are running für das LFZ Phantom? Ich meine speziell die Prozedur, wenn die Gound Crew gemeinsam mit den Piloten die Ruderklappen, Spoiler und so weiter auf einwandfreie Funktion überprüft?
    Es gibt im Film "Last Call AG 51 Immelmann" diese Checks kurz angeschnitten. Genau diese suche ich. Ist ein sehr interessanter Part finde ich.

    Stabilator - full down und get up....the Rudder, the left...and so on.

    Freue mich auf Zuschriften.
     
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  3. kiwi

    kiwi Fluglehrer

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    Ende der siebziger wurde in der Regel der 7 Finger Check durchgeführt.
    Der erste Wart steht in Flugrichtung vorne rechts
    Der zweite Wart geht dann nach Zeichengabe des ersten beginnend von vorne rechts um die Maschine und überprüft nach Zeichenangabe des ersten Warts:
    1. Slats (down)
    2. Flaps (half/down) (da bin ich mir nicht ganz sicher, mit anblasen durch Abzapfluft oder nicht..)
    3. Aleron left/right
    4. Stabilator (up/down)
    5. Rudder (left/right)
    6. Engine Exhaust (Nossel) (auf- und zufahren)
    7. AOA (Angel of Attack) manuell vom ersten Wart verstellt, Temperatursensor Heizung prüfen

    Nötig wenn ausgefahren:
    8. Aresting Hook up
     
  4. #3 pilotf4f, 17.04.2008
    pilotf4f

    pilotf4f Guest


    Das ist genau das was ich wissen wollte, ich danke dir vielmals...du warst in Wittmund??;) Mensch da war ich schon öfter zu Besuch. Sind nette Leute dort....
     
  5. D'boy

    D'boy Guest

    Dann würden da noch die Stab/Aug checks fehlen (stick left, rudder left (yaw aug programmiert), Yaw stab-aug on - rudder kick more left, pedal switch - rudder goes back to neutral), das gleiche nach rechts...
    Die Nozzle auf und zu fahren kann man in Leerlaufdrehzahl bei der F-4 nicht (programmiert abhängig von Throttle-stellung und Exhaust-Temperature)...
     
  6. #5 Miniflyer, 18.04.2008
    Miniflyer

    Miniflyer Berufspilot

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    Das zweifel ich mal stark an...wie dboy bereits geschrieben hat kann man die nozzle nicht manuell fahren. Auch die Flaps der F4F kennen nur 2 stellungen, oben oder unten, und wurden noch nie mit zapfluft angeblasen.
    Bei einigen dingen bin ich mir nicht mehr ganz sicher, deswegen noch kein weiterer kommentar dazu, aber ich werd mal die entsprechenden "quellen" durchforsten am WE....

    VG Hank
     
  7. kiwi

    kiwi Fluglehrer

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    Sorry wenn Fehler dabei sindt, meine BW Zeit ist 27 Jahre her und
    meine F-4 Lehrgangsunterlagen habe letztes Jahr weggeworfen.

    Miniflyer, frag mal nach:
    - Zu den Flaps, gab es nicht ein Unterschied zwischen RF-4-E und F-4F?
    - Nozzel, bei der F-104 wurde sie 100% auf- und zugefahren und ich war mir sicher das dies auch bei der F-4 war/ist...

    Nichts für ungut:red:
     
  8. #7 phantomas2f4, 18.04.2008
    phantomas2f4

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    Hallo !

    Bei den Flügelklappen gab es Unterschiede

    RF4E mit BLC-System F4F mit automatischen Slats

    Schubdüse : bei der F 104 gab es ein Notschließsystem

    Klaus
     
  9. #8 pilotf4f, 20.04.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.07.2008
    pilotf4f

    pilotf4f Guest


    Ich freue mich riesig über die vielen Antworten!!:HOT:


    Hallo, ist ja toll! Frage: Was bedeutet Yaw stab.- aug on?
    Und was bedeutet "Stabilator trim - check 1 to 3 units nose down"?
    Nozzle:Inwiefern läßt sich da was programmieren?


    Und warum war das so? Vielleicht weil die RF in defensiver Rolle war?
    Freue mich auf Antworten!
     
  10. #9 phantomas2f4, 20.04.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20.04.2008
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    Die RF 4E hatte noch den ursprünglichen Flügel der F4E ohne automatische Vorflügel / Slats ( auch hard wing genannt )



    Yaw Dämpfer eingeschaltet

    Stabilatortrimmung 1-3 units AoA kopflastig

    Da gibts nix zu programmieren, wird hauptsächlich gesteuert von der Abgastemperatur über den Temperatursignalverstärker .

    Klaus
     
  11. #10 pilotf4f, 20.04.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20.04.2008
    pilotf4f

    pilotf4f Guest


    Jau danke, ich hatte d`boy zitiert, weil er oben meinte (programmiert abhängig von Throttle-stellung und Exhaust-Temperature)...

    Was ist denn da zu programmieren? Oder hab ich da was falsch verstanden?


    Wär`nett! Freu mich drauf!:HOT:
     
  12. #11 Miniflyer, 20.04.2008
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2008
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    Hallo PilotF4F

    Ich hab grad nachgeschaut, die nozzle lässt sich definitiv nicht manuell überfahren, zumindest nicht aus dem Cockpit.

    Die Slats werden über 2 Schalter gesteuert, einer ist abgedeckt und wird bei den deutschen Procedures nicht verwendet. Er hat 2 Positionen, IN und NORM. Bei IN bleiben die Slats drinnen, egal was passiert. Gerade die USAF hat die Slats nach der Landung oft eingefahren, sieht man auf vielen F4E Photos. NORM schaltet den Flugzustandsschalter aktiv. Standard Position bei F4F GAF ist NORM.

    Der zweite Schalter schaltet die Flugzustände, es gibt 3 stück: NORM, OUT, OUT AND DOWN.
    NORM schaltet die Slats nach Anstellwinkel, raus bei 11,5 units, wieder rein bei 10,5 units. Das ist Standardstellung für den Flug.
    OUT schaltet die Slats raus unabhängig vom Flugzustand. Flaps fahren nur mit wenn das Bugfahrwerk auch ausgefahren ist (Abfrageschalter).
    OUT AND DOWN: Slats sind draussen, Flaps sind draussen solang die maximale flap blowup speed nicht erreicht wird (unabhängig Bugfahrwerk). Das ist sie Standardposition GAF bei Landung und Start, sowie die komplette Zeit dazwischen (Position steht in der preflight checklist)

    Zu den Prozeduren die mit der ground crew durchgegangen wird steht da nichts, nur zu den reinen cockpit checks....

    Die RF4E hatte jedoch einen ganz eigenen Flügel, nicht den der alten F4E. Die ganz alte F4E hatte die normalen Flaps und keinerlei Slats. Die RF4E hatte Flaps mit bleed air und Nasenklappen die runtergeklappt sind.... (F4F hat normale Klappen ohne bleed air und Slats die ausfahren, analog spätere F4E).

    Viele grüße
    Hank
     
  13. #12 phantomas2f4, 20.04.2008
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    Ich glaube, da liegst du nicht ganz richtig.

    Die RF 4 E hatte den ursprünglichen Flügel der alten F4E , nämlich Nasenklappen und Landeklappen mit BLC. Fuhren beide ( glaube ich ) in Stellung "Landung" auf 60° aus

    KLaus
     
  14. #13 Miniflyer, 21.04.2008
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    Hy Klaus,

    könnte sein das du recht hast....ich bin von der designation als "hard wing" als wirklich solche ausgegangen. Scheint aber die frühen E's waren mit der C/D fläche ausgerüstet...welche dann auch an der RF dran waren.

    Danke für den hinweis :-) Wieder etwas schlauer...

    Viele grüße
    Hank
     
  15. #14 RetiredF4, 22.04.2008
    RetiredF4

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    Wenn Du noch nicht alle Antworten hast, ich hab noch die Checkliste irgendwo rumliegen. Witzig dabei, meine Stimme kennst Du wohl schon aus dem Filmchen des AG51! Den Preflight dort hab ich gemacht, und der gute Gerd Dose hat gefilmt!
    franzl
     
  16. #15 pilotf4f, 22.04.2008
    pilotf4f

    pilotf4f Guest


    :HOT: ufff....kann nur sagen daß ich mich riesig freue!!! Dann kenne ich wohl Deine Stimme!! Der Film ist große Klasse, den hätt ich allerdings gern nochmal in einer besseren Qualität, der ne das Video hat ziemlich gelitten...;)
     
  17. D'boy

    D'boy Guest

    Programmiert heisst in diesem Falle: Bewegt sich abhängig von Sensoren-Meldungen (Throttle-Stellung gegenüber Abgastemperatur).
    Im niedrigen Lastbereich schliesst die Nozzle linear zur Gradzahl der Throttles im Throttle-Quadranten (je weiter die Schubhebel vorne, desto weiter zu die Nozzle). Ab dem Punkt wo durch die niedrige Austrittsfläche die Temperatur im Abgasstrahl (EGT-Exhaust Gas Temperature) Temperaturen erreicht, die ausserhalb der Limits liegen, öffnet ein T5-System (Temperatur und Regelsystem am 5. Messpunkt von vorne im Triebwerk) die Nozzle wieder so dass die Temperatur stabil am Maximalpunkt verweilt. Im Nachbrenner wird ebenfalls die Nozzle so weit aufgefahren, dass die Temperaturen nicht überschritten werden.

    Die Idee am hinteren Ende des Triebwerkes ist, die austretenden Gase durch Verengung des Austrittsquerschnitts so schnell wie möglich zu machen, ohne dabei die Temperatur so heiss werden zu lassen, dass das Triebwerk überhitzt. Ergo: Maximaler Schub für die jeweilige Drehzahl.
    Manche Triebwerke haben eine Funktion, die das vollständige Öffnen der Nozzle auf dem Boden erlaubt (Schubreduktion im Taxi-Betrieb um ein Überhitzen der Bremsen durch ständiges Verzögern zu vermeiden). Bei der F-104 gab es eine Fehlfunktion, bei der das Triebwerk bei einer niedrigen Drehzahl "hängen" blieb, durch reduktion der Austrittsfläche konnte aber so dennoch der Schub erhöht werden.

    Hope that helps.

    P.S.: Aug. - Augmenter (wortwörtlich Unterstützer, hier: Dämpfer), Slat und Flap Funktion ist richtig erklärt.
     
  18. Flogun

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    Gehört vielleicht nicht in dieses Thema, eventuell aber doch...

    Warum hat die F-4 am Boden meist den Stabilisator (oder Höhenruder) in, meiner Meinung nach, leicht nach unten geneigter Stellung?

    Für eine fast fertige und eine kommende F-4 in 1:48 interessiert mich das.

    Danke schon mal für die Antworten. (am besten von D'Boy oder HR, von denen ich weis, dass sie es wissen müßten, aber natürlich auch von jedem anderen!)

    Gruß


    Flogun
     
  19. #18 pilotf4f, 20.05.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21.05.2008
    pilotf4f

    pilotf4f Guest


    Jo vielen Dank für die vielen Informationen :HOT:


    Ich denke daß der Steuerknüppel nach vorn geneigt (was ja eine nach vorn gekippte Stellung des Stabilators bedeutet) einen Ausstieg aus dem Cockpit erleichtert :rolleyes:
     
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    Hallo

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  21. Tracer

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    Als absoluter Steuerungslaie würde ich sagen, dass kein Druck auf der Hydraulik ist. Bei der F-14 hängen die Höhenruder ja auch runter wenn die Kiste aus ist.
     
  22. Flogun

    Flogun Testpilot

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    Klingt beides einleuchtend, nur ist es beim taxen halt auch so. Vor dem Start und nach der Landung. :confused:


    Gruß


    Flogun
     
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