Raketen-Rosie von Bronco in 1/32

Diskutiere Raketen-Rosie von Bronco in 1/32 im Props ab 1/32 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo Modellbaukollegen, da ich seit einiger Zeit die Beiträge hier im Forum verfolge und schon viel davon profitiert habe, möchte ich nun auch...

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  1. chroma

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    Hallo Modellbaukollegen,
    da ich seit einiger Zeit die Beiträge hier im Forum verfolge und schon viel davon profitiert habe, möchte ich nun auch einen Baubericht präsentieren und hoffe, das schon vorweg, auf Unterstützung in einigen Fragen und natürlich auch auf Kritik und Meinungen zum Bau.
    Das Modell ist streng genommen in der falschen Kategorie gelandet, denn 1/35 ist nur fast 1/32. Aber mit etwas guten Willen passt es doch hierher:
    Piper Cub L-4H (O-59) „Rosie the Rocketer" von Bronco Models, im Maßstab 1/35.
    Hierbei handelte es sich um einen Spontankauf, da der Bausatz einerseits einen etwas weniger aufwändigen Bau zu versprechen schien (der kleine Hochdecker zwischendurch) und andererseits zu einem sehr günstigen Preis angeboten wurde.
     

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    Die Recherche über das Vorbild brachte nur einige, zumindest mit Vorbehalt zu sehende Fotos einer oder mehrerer Museumsmaschinen mit der gesuchten Farbgebung, sowie einige historische S/W-Fotos einer anderen mit Bazookas bestückten L-4H ; daher sollte der Bau weitgehend OOTB (aus dem Kasten, also ohne zusätzliche Detailierungssätze oder -teile) und ohne großen Aufwand erfolgen.

    Statt wie üblich mit dem Cockpit zu beginnen, habe ich einen anderen Arbeitsschritt vorgezogen und gleichzeitig eine Veränderung von Bauteilen vorgenommen: Die auffälligste Fehlgestaltung sind die überbetonten Wartungsklappen auf der Unterseite der Tragflächen, die durch ihre tiefen und gerundeten Gravuren wie eine Batterie nach unten gerichteter Scheinwerfern aussehen. Der erste Gedanke war der, alles zuzuspachteln und neu zu gravieren, doch dann kam mir eine andere Idee.
     

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  4. chroma

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    Mit einem Ausstanzwerkzeug, wie es in der Handarbeit genommen wird, um kleine Kreisflächen aus Stoffen oder Leder auszustanzen, habe ich aus transparenter Blisterverpackung (es war möglicherweise sogar die Verpackung des Werkzeugs) passende runde Abdeckungen für die Flächen hergestellt. Da die jeweils acht „Scheinwerfer“ in den Tragflächen-Unterseiten eine gerundete Oberfläche hatten, die bis auf das Tragflächen-Niveau reichten, mussten diese etwas heruntergefeilt bzw. gekratzt werden. Mit Sekundenkleber habe ich die neuen Wartungsklappen aufgeklebt und nach ausreichender Trocknung leicht beigefeilt. Nach einer Grundierung waren noch weitere Anpassungsarbeiten nötig, doch war das Ergebnis nun wesentlich realistischer.
     

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    Zum Cockpit:
    Auf Museumsfotos ist zwar ein glatter, hell-olivgrüner Blechboden zu sehen, aber da das entsprechende Modellteil eine schöne Holzstruktur hat und ich eine neue Bemalungstechnik ausprobieren wollte, habe ich mir die Freiheit einer eigenen Interpretation genommen: Mit Ocker (Revell Aqua 36188) ist der Boden grundiert und nach ausreichender Trocknung die Holzstruktur mit einem dunkelbraunen Buntstift aufschraffiert worden. Dies sieht zwar nicht unbedingt maßstabsgerecht aus, ist durch die prägnante vorgegebene Struktur aber recht schnell zu machen und reicht für den im fertigen Modell nur sehr schlecht einzusehenden Bereich aus.
     

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  6. chroma

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    Das Armaturenbrett war da schon ein etwas schwierigeres Thema. Zwar kommt man mit einer der üblichen Bemalungsmethoden zu einem ausreichenden Ergebnis, aber auch hier habe ich mich für ein Experiment entschlossen, da ich die Druckfähigkeiten eines neu erstandenen Tintenstrahldruckers ausprobieren wollte.
    Zuerst habe ich ein Cockpitfoto auf die richtige Größe und Perspektive eines Scans des Bauteils gebracht und den Armaturenbrett-Ausschnitt als Vorlage in ein 2D-Zeichenprogramm gebracht. Nachdem die ersten Versuche mit feinen Linien fast aller Armaturenelemente nicht druckbar waren, habe ich die Grafik stark vereinfacht. Da sich das Umfeld der Instrumente farblich nicht genügend an den Innenanstrich anpassen ließ, habe ich die fünf Anzeiger ausgeschnitten und an die vorgegebenen Positionen geklebt. Mit mehreren Lagen Future und Humbrol Clearfix ist das Instrumentenglas entstanden. Das Foto zeigt den Bauzustand noch ohne „Abdeckglas“ und wirkt durch die starke Vergrößerung recht grob, doch für das kleine enge Cockpit ist der Ergebnis akzeptabel. Zukünftig werde ich eine Variante ausprobieren: Druck auf Decal-Papier.
    Hat jemand dazu Bezugsquellen?
     

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    Die weiteren Cockpitelemente sind relativ einfach zu verbauen. Ich bevorzuge es die Teile möglichst vor dem Einbau zu bemalen und mit etwas Alterung zu versehen. Die beiden Steuerknüppel habe ich mit etwas Neigung angeklebt, die Höhenruder werden entsprechend angewinkelt, was sich bei den Bauteilen durch einfaches Anritzen der Trennfuge leicht bewerkstelligen lässt. Für die Cockpittür-Unterseite habe ich mich für das Kunststoff-Teil entschlossen, da die Materialstärke des PE-Teils nicht angemessen ist und ich bei diesem kleinen Flieger eine geschlossene Darstellung anstrebe. Abweichend vom Plan habe ich die Beiden Streben B20 und B21 noch nicht angebracht, da diese bei der weiteren Montage zunächst eher hinderlich wären und vermutlich abbrechen würden. Ein späteres Ankleben ist problemlos möglich. Auch das Höhenleitwerk habe ich noch nicht montiert (der Bauplan sieht dies ernsthaft vor, obwohl die Rumpfhälften erst im nächsten Schritt zusammengefügt werden), die kleine Sitzbank (?) hinter dem zweiten Sitz habe ich ganz weggelassen, wie auch die gerollten Decken.
     

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    Das Verkleben der Rumpfhälften ging reibungslos, die Passgenauigkeit ist sehr gut. Nach einer Grundierung waren nur zwei kleine Nahtstellen und eine etwas präsentere Sinkstelle auf Position der Cockpitrückwand unten zu glätten. Hierbei habe ich statt der üblichen bekannten Mittel Lackspachtel aus dem Baumarkt eingesetzt: Was bei der Reparatur von Lackschäden auf Türfassungen tadellos funktioniert, sollte auch eine Chance im Flugzeugbau bekommen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wie es sich über längere Zeit verhält ist noch abzuwarten...
    Auf die Anbringung von Kleinteilen an den Rumpf habe ich natürlich zu diesem Zeitpunkt auch verzichtet – welcher „Praktiker“ zeichnet eigentlich solche Bauanleitungen?
     

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    Während der Trocknungsphase der Spachtelei habe ich die Transparentteile in Future gebadet und, natürlich auch nach ausreichender Trocknung, die im Bausatz enthaltenen Abdeckfolien aufgebracht. Die Passgenauigkeit ist relativ gut, einige der Flächen mussten jedoch mit dem Skalpell etwas verkleinert werden.
     

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    Nun wurde es etwas kniffliger: Der „Überrollkäfig“ erfordert eine recht ruhige Hand und gelang erst nach einigen Korrekturen. Bereits beim Abtrennen der Teile vom Gussast ist Vorsicht angebracht, eine Strebe musste repariert werden.
     

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    Nach der innenseitigen Bemalung der Glasteile des Cockpits – durch Tamiya-Tape abgeklebt – begann die Montage derselben. Eine Trockenprobe verlief verblüffend problemlos, nur das obere, lange Verglasungsteil zeigte sich ein wenig sperrig und lag hinten auf dem Rumpf auf.
     

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    Gerade noch rechtzeitig fielen mir die nicht vorhandenen Gurte auf. Da weder in der Bauanleitung (die mir mit fortschreitendem Bau immer weniger gefiel) noch in den mageren Bildunterlagen aus dem Netz halbwegs brauchbare Angaben über die Montage der Gurte zu finden waren, habe ich mich zu einem kompletten Selbstbau entschlossen, unter Verzicht der Schnallen aus der PE-Platine. Da ein geschlossenes Cockpit vorgesehen ist, habe ich – leider - auch nur sehr oberflächlich gearbeitet und aus dünnem Draht (geplättet) und Tamiya-Tape die fehlenden Teile zusammengeschustert und mit einer Pinzette auf die Sitze gepappt. Nicht sonderlich schön, aber hoffentlich ausreichend.
     

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    Die Montage der Transparentteile war der nächste Bauschritt – er verlief zügig (wegen der Halbarkeit, die Flächen werden immerhin daran befestigt, mit Sekundenkleber) und mit einem kleinen Fehler: das obere Teil liegt zwar glatt auf den Seitenteilen auf, schließt leider nicht völlig glatt mit dem Rumpf ab. Ein wenig hätte ich von allen beteiligten Teilen noch abschleifen können. Es ist zwar nicht dramatisch, aber doch ärgerlich...
    Es folgten Lackiervorgänge auf Rumpf und Flächen: zuerst ein fast weißes Hellgrau, gefolgt von weiß (Model Master), als Basis für die Invasionsstreifen, die ich nicht durch die Abziehbilder darstellen wollte.
    Für die nachfolgende Abdeckung der Streifen habe ich erstmals Kip Fineline-Tape 808 aus dem Baumarkt benutzt. Es ist preisgünstiger als das Tamiya-Tape, bei ähnlichen Eigenschaften. Es fühlt sich ein wenig mehr nach herkömmlichem Abklebeband an, während Tamiya eher etwas Richtung Kunststoff-Folie geht. Es läßt sich ähnlich be- und verarbeiten, ist allerdings am Rand etwas empfindlicher gegen mechanische Einwirkung. Nach einigen Tagen ließ es sich rückstandslos ablösen und ließ die Farbe dort, wo sie aufgebracht worden war. Die Rolle (25 mm Breite, 50 m) kostete so um die 6 Euro.
     

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    Damit bin ich beim heutigen Stand angelangt. Und bei einigen Unklarheiten.
    Als Farbe für die Unterseiten ist „Neutral Grey“ angegeben, welches mir noch als Uralt-Restbestand einer Humbrol-Dose (Nr. 176) vorliegt. Diese Farbe habe ich in mehreren Schichten mit unterschiedlicher Aufhellung aufgespritzt.
    Mir kommt die ganze Geschichte recht düster vor. Zwar sieht diese Farbe auf zeitgenössischen Farbfotos auch recht dunkel aus, aber so ganz sicher bin ich mir hier nicht.
     

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    Der zweite Punkt ist die Oberseitenlackierung in Olive Drab, laut Plan Humbrol 66 (die dunkle Variante). Sowohl auf der Kartonillustration als auch auf einigen Fotos (leider anderer Typen) scheint mir die hellere, leicht gelbgrünliche Variante (Humbrol 155) richtiger zu sein. Kann mir da jemand weiterhelfen?
    Verwunderlich ist, dass diese spezielle Version der Piper auch durch die US-Propaganda gezeigt worden sein soll, aber nichts im Netz zu finden ist. Oder hat da jemand eine Quelle?

    Zorri, bis hierhin habe ich etwas vorgearbeitet und hoffe, dass es nicht zu langatmig ist.
    Von hier ab wirds etwas kompakter (voraussichtlich)...
     
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    Anbau vorne

    Entgegen der in der Bauanleitung vorgeschlagenen Reihenfolge habe ich mich während der Trockenzeit der Rumpf- und Tragflächenoberseiten (Olive Drab, Humbrol 155, in mehreren Schichten jeweils unterschiedlich aufgehellt) dem Motorbau gewidmet. Auf dem Papier sieht erst zuerst noch recht gut aus, aber die Ausrichtung eines stützenden Teils ist nur durch häufiges Probieren zu erarbeiten; ohne zusätzliche Verstrebungen im Inneren hält der Antrieb jedenfalls nicht. Und aufwändige Bemalungen und Detailierungen verschwinden auch zum größten Teil. Leider sind die Teile der Motorenabdeckung nicht dem Original entsprechend gestaltet und müssen nach dem Zusammenkleben verspachtelt werden. Bei der Gelegenheit hat auch die kleine Fuge zwischen Cockpitfrontverglasung und Rumpf etwas Lackspachtel abbekommen. Damit es nicht so zieht...
     

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    Der kleine GAU

    Eigentlich immer ein schöner Augenblick: Die Demontage der Maskierung. Doch dieses Mal offenbarte sich ein kleiner GAU: Das Abdeckband, das ich für die Gurte benutzte, hatte sich nicht an die vorbestimmten Anklebepunkte gehalten; an jedem Sitz stand ein Gurt in fast rechtem Winkel vom Sitzen ab, wie es in der Realität höchstens mal bei fehlerhaft gesicherten Gurten beim Kunstflug vorkommen könnte. Zwar habe ich es nicht für nötig gehalten, die kleinen Gurte mit Sekundenkleber zu sichern, erinnerte mich aber, dass ich den Stoff reichlich zum Zusammenkleben der Transparentteile benutzt habe, denn die Tragflächen sollten ja zum größten Teil an ihnen halten.
     

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    Nachdem der erste Ärger überwunden war, habe ich das obere Transparentteil mittels Skalpell und feinem Schraubendreher aufgeschnitten und -gehebelt. Das Material saß zwar sehr fest, zu allem auch noch vorn unter dem Frontteil eingefügt, aber schließlich ist es doch noch gelungen. Die Wiederanpassung der unrechtmässig erigierten Gurte ging in wenigen Augenblicken vor sich; einige Schleifarbeiten zur besseren Anpassung des neu zu verklebenden oberen Teils hätte ich mir lieber sparen sollen, denn nach der erfolgreichen Neuverklebung zeigten sich einige kleine Staubteilchen und Schleifrückstände unter der Verglasung. Durch etwas Schütteln gelangten sie wenigstens in nicht sichtbare Bereiche des Cockpits.
     

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    In der stillen Hoffnung dass der weitere Bau etwas unproblematischer abläuft geht es nun an die Vereinigung von Rumpf und Flächen und dann hoffentlich in die Zielgerade...

    Bei den Kleinteilen der Bazookas zeigt sich noch einiger Bearbeitungsbedarf, aber nichts allzu Schwieriges.
     

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    Decals - auch nicht ganz problemfrei...

    Wie es aussieht entwickelt sich diese „Rosie“ auch weiterhin nicht zu einer Perle des Modellbaus. Die nächste kleine Unfallstelle hätte ich allerdings durch die bisherigen Erfahrungen mit Broncos Decals vorausahnen können: Die Nationalitätskennzeichen habe ich in einer Zwischenbauphase aufgebracht und dabei feststellen müssen, das diese einerseits sich nahezu blitzartig vom Trägerpapier ablösen, aber auch sehr zum Brüchigen tendieren (zwei von vieren brachen beim Positionieren in zumindest nur jeweils zwei Teile); auch ein konturenscharfes Ausschneiden ist nicht ohne Risiko, da die Schnittkanten zum Ausfransen neigen. Immerhin konnte ich mit den üblichen Vor- und Nacharbeiten kein Silvering feststellen.
    Nun zum aktuellen Problem: Beim Aufbringen der „Rosie“-Noseart (der stilisierten Bazooka) brach der komplette vordere Teil knapp vor dem R ab und zersplitterte auch noch in ein futuristisches Dutzendteilepuzzle. Auch die einizigen Wartungshinweise (bzw. Seriennummer/Typenangabe in kleiner schwarzer Schrift, auf Motorenabdeckung vor Noseart) lösten sich in Wohlgefallen auf. Letzteren weinte ich keine Träne nach, denn erstens waren sie nur ein Hinweis von vielen (die natürlich nicht auf dem Decalbogen zu finden sind) und zweitens sind auf Vorbildfotos – zumindest auf den Museums-Rosies – davon abweichende Beschriftungen zu sehen. Geschenkt.
    Die restlichen Decals konnte ich mit äußerst vorsichtiger Behandlung verlustfrei aufbringen (die Invasionsstreifen sind aufgespritzt). Demnächst gehe ich mal die Eigenproduktion von Abziehbildern an...
     

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    Da ich einen Scan der Decals habe, konnte ich den fehlenden Noseart-Teil als Vorlage für eine Maske aus Tamiya-Tape ausdrucken und die Maske schneiden und auf die richtige Stelle aufkleben.
     

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