Spritkennzeichnung der LW im WK II

Diskutiere Spritkennzeichnung der LW im WK II im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Ich würde gerne wissen ob, es außer den Kennzeichnungen C3 für 96 Oktan (auch 100 Oktan) und B4 für 87 Oktan, auch noch andere Kennzeichnungen...
Friedarrr

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Ich würde gerne wissen ob, es außer den Kennzeichnungen C3 für 96 Oktan (auch 100 Oktan) und B4 für 87 Oktan, auch noch andere Kennzeichnungen bzw. andere Kraftstoffarten (Oktan) gab?

Danke!
 
HorizontalRain

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@ Friedarrr

In der Beschreibung des BMW Bramo Fafnir steht geschrieben:

Kraftstoff:
Benzin mit Bleitetra-Äthyl-Zusatz 87 Oktan (A 2 oder B 4)
Anlaßkraftstoff: Mischung von 75% Kraftstoff und 25% Motoröl

Motoröl:
Nach RLM-Vorschrift (Intava-Grünring, Intava-Rotring D 2, Aero-Shell "mittel", Aeroshell "schwer"

HR
 
Sören

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Da wären noch die Bezeichnungen "T" für T-Stoff und "C" für C-Stoff.

T-Stoff bestand aus 80% Hydrogenperoxid und 20% Wasser.

C-Stoff bestand aus 57% Methanol, 30% Hydrazihydrat und 13% Wasser.

Beides diente als Treibstoff für den Flüssigkeitsraketenmotor Walther HWK 509A.
 
Friedarrr

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Sören,
wieviel Oktan hat T und C Stoff?:D :HOT
Nein im ernst, ich bau doch keine Maschinen mit so gefährlichem zeugs.:engel:

H.R.
mit dem Öl ist sehr interessant, Kennzeichnungen (Öle hatten doch so rote Dreiecke) hast du wohl nicht dazu?
 
Sören

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Kennzeichnungen für Öl waren weiß eingefaßte braune Dreiecke. Manchmal einfach nur so, manchmal mit schwarzer Inschrift "Rotring" und zwei roten Ringen unter dem Dreieck, manchmal mit weißer Inschrift "ASM Rotring Intava 100".

Dann gab es auch noch diese Kennzeichnungen für MW 50.
Dies können weiß eingefaßte gelbe Dreiecke mit schwarzer Inschrift "MW 50", gelb eingefaßte rote Dreiecke mit weißem Mittelstreifen (entweder waagerecht oder senkrecht) und schwarzer Inschrift "MW 50" oder auch nur in aufschabloniertes rotes Dreieck mit Inschrift MW 50 sein.
 
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