Ultraleicht als Übung für E-Klasse?

Diskutiere Ultraleicht als Übung für E-Klasse? im Privatfliegerei & Flugsport Forum im Bereich Einsatz bei; Hallo werte Piloten, ich würde mir gerne einen lang gehegten Traum erfüllen und endlich den PPL machen. Angesichts der Kosten die anstehen bin...

Moderatoren: Skysurfer
  1. Rookie

    Rookie Flugschüler

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    Hallo werte Piloten,

    ich würde mir gerne einen lang gehegten Traum erfüllen und endlich den PPL machen. Angesichts der Kosten die anstehen bin ich jedoch etwas verunsichert, auch weil man aus verschiedenen Richtungen, viele verschiedene Meinungen hört. Aus diesem Grund dachte ich, dass ich mich mal hier anmelde und fachkundige Leute frage. Sollte ich jetzt mit einem "altgebackenen" Thema kommen, seht es mir nach. Die Suchfunktion hat mir nichts passendes ausgespuckt.

    Wie gesagt möchte ich gerne den PPL machen. Vor den Kosten für die Lizenz selber fürchte ich mich eigentlich kaum (solange ich nicht an die 100 Flugstunden brauche), ausreichnd zusammengespartes ist vorhanden. Aber die Kosten im Nachhinein verunsichern mich doch sehr. Ich würde nicht sagen, dass ich schlecht verdiene, ich habe aber auch noch ein Haus abzubezahlen, das zweite Kind ist unterwegs und an meinem Kirschbaum im Garten wächst leider auch kein Geld. Soll heißen: Ich kann nicht mal kurz 500,- bis 700,- Euro im Monat nur für Hobbies ausgeben.

    Nun könnte man sagen: "Dann warte halt noch ein paar Jahre und mach die Lizenz später." Möchte ich aber nicht. Irgendwie fühle ich mich diesem Traum verpflichtet, auch wenn ich kein Träumer bin und das finanzielle Risiko eher scheue und nicht versuche mir irgendetwas "schön zu rechnen".

    Mir ist bekannt, dass ich zum Erhalt des SEP-Ratings in den vergangenen 12 Monaten mindestens 12 Flugstunden (davon eine mit FI) + 12 Starts und Landungen geleistet haben muss. Soweit ist mir die Theorie bekannt.

    Nun habe ich aber mehrfach gelesen, dass man mit 12 Stunden pro Jahr eigentlich nicht wirklich fit im Fliegen ist. Aber was bedeutet das? Bedeutet "nicht fit", dass man keine Routine bekommt und z. B. für die Erstellung eines Flugplans recht lange braucht oder der Sprechfunk nicht so einfach von der Hand geht etc. oder bedeutet das, dass man wirklich immer in akuter Lebensgefahr schwebt, wenn man sich als PIC in ein Flugzeug setzt (über die allgemein abstrakten Gefahr die das Fliegen mit sich bringt hinaus)?

    Der Inhaber einer Flugschule bei der ich mich informiert und ihm meine Bedenken mitgeteilt habe, hat gesagt, dass man mit 12 Stunden schon klar kommt, man aber dann eben keine Routine bekommt und eher immer mit feuchten Händen fliegt. Er hat aber auch Kunden die seit Jahren immer nur (zwei)jährlich einen Prüfungsflug absolvieren um ihr Rating zu behalten, mehr nicht.
    Außerdem führte er noch an, dass man das Fliegen über Mitflugzentralen wie Wingly günstiger gestalten könnte. Er meinte man würde eigentlich immer jemanden finden, der Interesse an einem Mitflug (zum Selbstkostenpreis) hat.
    Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich den Herrn für seriös halte, aber verkaufen will er ja auch... er ist also an neuen Flugschülern interessiert.

    Also um es zusammen zu fassen, bin ich mir recht unsicher, wie ich das bewerten soll, dass 12 Stunden zu wenig sind.
    In diesem Zusammenhang habe ich mich auch gefragt, ob es Sinn machen würde, nach Erhalt des PPL die Lizenz für UL gleich anzuhängen. Ultraleichtflugzeuge bekommt man ja bereits günstiger. Nun zählen die UL-Stunden zwar nicht für die PPL bzw. das SEP aber man könnte ja quasi ein Jahr ausschließlich UL fliegen und das entscheidende Jahr (vor Ablauf des SEP) dann E-Klasse? Macht so etwas Sinn, würde man durch das Fliegen des Ultraleichtflugzeugs in Übung bleiben oder kann man das Fliegen eines Ultraleichtflugzeugs mit einem Flugzeug der E-Klasse nicht vergleichen und würde daraus quasi keinen Mehrwert (außer den Spaß am Fliegen), ziehen?

    Für ehrliche Antworten, Meinungen und Einschätzungen zu der Themaik wäre ich äußerst dankbar.
     
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  3. gero

    gero Alien

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    Hallo,

    Deine Bedenken sind fundiert. Die "Pflichtstunden" sind meiner Meinung nach das absolute Minimum.Nicht, daß man da dann nicht mehr fliegen könnte, das ist etwa wie Fahrradfahren, total verlernen wird man es nicht. Aber die Routine geht verloren, man muß mit einem größeren mentalen Aufwand dabei sein. Und damit ist dann "Rechenkapazität" für Ausnahmesituationen knapp. Wenn es mal in der Platzrunde eng wird, der Seitenwind böiger ist, als vorhergesehen ...
    Auch schleichen sich bei fehlender Routine leicht Fehler ein (andere zwar, als die, die von zuviel Routine herkommen). Vor allem leidet das Einschätzungsvermögen, wo man bestimmten Grenzen zu nahe kommt.

    Das mit den Selbstkostenflügen halte ich eher für ein Gerücht. Ich weiß auch nicht, ob es für einen Mitflugkunden eine gute Idee ist, bei jemandem einzusteigen, der fliegt, um seine Stunden vollzubekommen.

    Deine Überlegung, mal nach den ULs zu schauen, ist bedenkenswert. Die Kosten für den Schein und die folgenden Flugstunden sind spürbar günstiger. Und die aktuellen ULs brauchen sich in ihren Leistungsdaten nicht zu verstecken. Vor allem mit blick auf die aktuellen Auflastungen. Ob das Hinundher zwischen Echo und Mike eine gute Idee ist, kann ich nicht sagen, am Ende hast Du dann mglw. auf zwei Mustern keine richtige Routine.

    Der PPL kann im übrigen relativ einfach auf UL erweitert werden, neben ein paar Praxisstunden ist noch die Pyrotechnik-Theorie+Prüfung zu machen (fürs Rettungsgerät). Ich kenn einige, die das getan haben und jetzt ausschließlich UL fliegen. Wenn man es vorher weiß, könnte man da in der Ausbildung schon den günstigeren Weg gehen...

    gero
     
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  4. Zet

    Zet Berufspilot

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    Hallo,
    ich halte deine Bedenken ebenfalls für berechtigt. Was mir bei Piloten auffällt, die wenig fliegen und kaum Routine haben ist nicht nur eine mögliche Fehlreaktion in Notsituationen. Fürs Fliegen, insbesondere bei Start und Landungen, müssen mehrere Parameter parallel überwacht und im "richtigen" Bereich gehalten werden. Geschwindigkeit, Höhe, Kurs müssen stimmen. Ggf. gleichzeitig noch Manipulationen am Flugzeug ausführen (Klappen setzen, Tankwählschalter bedienen, etc.) - das überfordert teilweise Leute mit wenig Routine. Wenn dann noch Luftraumbeobachtung dazu kommt, weil vielleicht gerade viel los ist im Anflug - dann kann das Ganze auch mal auch richtig schief gehen. Dann nämlich wenn z.B. die Geschwindigkeit nach unten aus dem Ruder läuft und selbst das gutmütigste Flugzeug irgendwann nicht mehr fliegen mag und in der Kurve abschmiert.
    Darüber hinaus kann so oder so ein bißchen Gefühl für die Maschine und die Ruder nicht schaden. Und auch das bekommt man nur durch Übung.

    Vielleicht wäre es ja eine Option für dich, nur den SPL zu erwerben und den PPL ganz sein zu lassen oder auf später im Leben verschieben? Das spart schon gleich bei der Ausbildung Geld. Dreiachsgesteuerte Ul zu fliegen übt genauso wie mit einem Flugzeug. Auch leistungsmäßig tun sich Ul und die günstigen Flugzeuge kaum etwas. Es sei denn, du möchtest unbedingt mit 3 Gästen fliegen. Falls du dann später mal mehr Geld zur freien Verfügung haben solltest und dich fliegerisch in Richtung Flugzeug entwickeln möchtest (z.B. wegen High Performance, Aerobatics, Night, IFR, etc) hast du das Fliegen grundsätzlich schon drauf.

    Ich fliege hauptsächlich nur noch UL und erhalte meinen LAPL mit der vorgeschriebenen Mindeststundenzahl. Das klappt soweit ohne Probleme, allerdings beschränke ich mich bei den Flugzeugen auch nur noch auf ein unkompliziertes Muster. Das ganze mache ich nur noch, weil man den LAPL ja nun mal hat und man hin und wieder ggf. mal mit drei Gästen fliegen kann. Das kommt aber zumindest bei mir sehr selten vor. Eine Beschränkung nur auf SPL halte ich für absolut machbar! Der Spaßfaktor wird dadurch nicht geringer.
     
  5. #4 Rot-Weiss, 09.10.2018
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    Im "Pilot und FLugzeug" Forum ist diese Anfrage in Richtung - Verein/Chartern/eigenes Flugzeug - abgedriftet. Aber ich halte diesen EInwand für genau die richtige Richtung. Es macht kostenmäßig im Verein keinen großen Unterschied ob man ein LSA oder UL fliegt. MoSe sind u.U. sogar noch günstiger zu haben.
     
  6. #5 Aeroporus, 06.12.2018
    Aeroporus

    Aeroporus Flugschüler

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    Hallo,
    ich wärme dieses Thema nochmal auf, da es wohl jeden betrifft, der sich erstmals mit dem Gedanken trägt einen Flugschein zu machen. So stehe ich eigentlich gerade vor der selben Entscheidung.
    War letzte Woche in eine UL-Schule, in der ich mich auf Anhieb sehr gut beraten, wohl und sicher gefühlt habe. Habe dort viele gute Argumente gehört, wieso der UL-Schein zu bevorzugen ist:
    • Alles am UL-Fliegen ist etwa 1/3 billiger: Flugzeug leihen, Landegebühren, häufig günstigerer Kraftstoff und dann auch noch weniger Kraftstoff pro Stunde. Auch ein eigenes Flugzeug wäre mal günstiger. Allein mit diesem Eingesparten hat man nach ein paar Jahren die Zusatzkosten raus, wenn man dann doch irgendwann mal die PPL machen will.
    • Der Spaß ist der gleiche
    • Die meisten nehmen doch höchstens einen Gast mit.
    • Auch der Schein gilt praktisch in der gesamten EU.
    Nachdem ich mich im Internet umgesehen habe, habe ich festgestellt, es bleibt eine sehr individuelle Entscheidung, d.h., der Weg, der für einen richtig ist, muss für den anderen nicht unbedingt der richtige sein. Gleichzeitig wird die Diskussion manchmal sehr emotional geführt, was mir nicht hilft. An logischen Argumenten bin ich aber interessiert.
    Für mich scheint mir folgendes Vorgehen am passensten:
    Ich werden die LAPL(A) machen. Damit habe ich eine Lizenz, die ich
    • leichter mal zur PPL erweitern kann, falls ich mal im außereuropäischen Ausland fliegen will.
    • Gleichzeitig kann ich durch minimalen Mehraufwand den UL-Schein (SPL) fast dazu geschenkt bekommen.
    • Ich könnte bis theoretisch bis zu 3 Gäste mitnehmen, wenn ich die Einweisung auf einer entsprechend großen Maschine mache, und damit dann tatsächlich einen coolen Europaurlaub zu 4t machen
    Danach werde ich dann wahrscheinlich das umsetzen, was mir der UL-Lehrer empfahl: nämlich vergleichsweise günsitg viel Flugerfahrung und -spaß mit UL sammeln, und dazu auch gerne in dessen Schule/ Verleih gehen. Wahrscheinlich lasse ich die LAPL dann sogar ruhen, kann sie aber ja jederzeit durch max 12 Lehrstunden wieder reaktivieren.
    Erstaunlicherweise war ich in einer anderen Schule, um mich über LAPL zu informieren und musste feststellen, dass die Ausbildung auf einem sehr ählichen Flugzeug stattfindet, einer Breezer. Nur, dass es halt in der UL-Schule kein Flugzeug ist, sondern ein Luftsportgerät, dass aber demnächst wahrscheinlich auch mit 600kg starten darf...

    Freue mich auf konstruktive Anmerkungen.
    -(Bald) Aeroporus

    PS: @Rookie : Hast Du Dich inzwischen entschieden oder weitere Schritte unternommen?
    PPS: Habe im Ausbildungs-Thema ein Unterthema eröffnet, ob jemand Flugschulen in Südwestdeutschland empfehlen kann und würde mich sehr über Antworten freuen ;-)
     
  7. #6 Intrepid, 06.12.2018
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    Die Frage ist, ob man Flugsport betreiben will - also dann Fliegen, wenn die Gelegenheit dazu ist. Oder ob man die Mobilität der dritten Dimension nutzen möchte, also beispielweise seine Dientreisen zu festen Terminen mit einem Flugzeug bewältigen möchte. Bei ersterem ist man mit einem UL bestens bedient, bei letzterem schielt man perspektivisch auf IR und eine üppige Ausstattung (Enteisung, Sauerstoffanlage), da benötigt man den PPL.
     
  8. Rookie

    Rookie Flugschüler

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    @Aeroporus:

    Ich habe parallel zu diesem Forum auch noch das Forum "Pilot und Flugzeug" bemüht (das Thema hat dort den gleichen Namen). Hier habe ich doch sehr viele Antworten bekommen. Auch in einer Diskussion "PPL in der Tasche und dann?".
    Ich möchte das nicht als Kritik an diesem Forum verstanden wissen!

    Ich für mich habe beschlossen, dass ich zunächst den LAPL machen werde. Der Grund hierfür ist, dass ich in alle Richtung offen bin. Ich kann jederzeit mit recht wenig Aufwand auf eine PPL upgraden.
    UL scheidet für mich mittlerweile aus, da ich durchaus gerne, wenn möglich, mit mehr als einem Passagier fliegen würde. Dazu kommt, dass die Charterpreis für UL-Flugzeuge in meiner Umgebung (Karlsruhe) kaum günstiger, teilweise sogar teurer sind, als für kleine Flugzeuge der Echo-Klasse. Außerdem sind die Vercharterer für UL-Maschienen hier nicht so üppig gesäht, ganz im Gegenteil zu E-KLassen-Flugzeugen.

    Für den LAPL habe ich mich entschieden, da ich nicht so recht abschätzen kann, wie sich mein zukünftiges Hobby mit meinem sonstigen "Privat"leben verkünpfen wird. Meine Frau ist an der Fliegerei überhaupt nicht interessiert. Die LAPL lässt sich einfacher erhalten (weniger Pflichtflugstunden) und wie gesagt, wenn man auf die PPL upgraden möchte, lässt sich das relativ unkompliziert bewerkstelligen.
    Sollte sich dann die Fliegerei mit meinem sonstigen Leben doch nicht so recht vertragen, dann hätte ich nicht ganz so viel Geld "in den Sand gesetzt", wenn ich die Lizenz auslaufen lassen würde.

    Bei mir kommt noch hinzu, dass ich eventuell Schwierigkeiten mit einem Medical Klasse 2 bekommen könnte und hoffe, dass ich zumindest das Medical LAPL schaffen werde.

    Wo hast du denn vor den Schein zu machen, bzw. wo genau wohnst du denn in Südwestdeutschland? Ich habe mich eigentlich schon auf eine Flugschule festgelegt, bin aber für Vorschläge bzw. Empfehlungen jederzeit dankbar.
     
  9. #8 Aeroporus, 07.12.2018
    Aeroporus

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    Über die Flugschulensuche habe ich unter Erfahrung mit Flugschulen im Raum Südbaden
    ein neues Thema aufgemacht, zu dem Du ja dankenswerterweise auch schon Stellung genommen hast.
    Klingt, als hätten wir wirklich sehr ähnliche Gegebenheiten. Allerdings ist es natürlich auch bis Karlsruhe für mich ein Stück zu fahren. Stuttgart ist mir echt zu weit...
     
  10. bodo

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    Wenn ich das, was im aktuellen Newsletter von Europe Airsports zu lesen war, richtig verstanden habe, könnte es gut sein, dass auch Flugstunden auf ULs künftig für PPL/LAPL mitzählen. Sinngemäß heißt es wohl in einem Entwurf (NPA) der EASA, dass Zeiten auf Annex I-Luftfahrzeuge (auch 3-Achs-gesteuerte UL) anrechenbar werden sollen.
     
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    Hallo

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  12. #10 Intrepid, 07.12.2018
    Intrepid

    Intrepid Astronaut

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    Um einen PPL zu erhalten, muss man nur alle 2 Jahre einen Prüfungsflug machen, weitere (selbst geflogene) Flugstunden sind nicht erforderlich. Beim LAPL sollte es ähnlich sein. Wie ist es bei UL?
     
  13. #11 I/JG8, 07.12.2018
    Zuletzt bearbeitet: 07.12.2018
    I/JG8

    I/JG8 Testpilot

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    LAPL ist näher am UL als am PPL,

    "Bei Inhabern einer LAPL(A) ist die Ausübung der Berechtigungen für Flugzeuge oder TMGs an keine feste Frist gebunden. Für die Ausübung der Rechte gelten folgende Voraussetzungen:
    - 12 Flugstunden als Flugzeug- oder TMG-Pilot innerhalb der letzten 24 Monate einschließlich 12 Starts und Landungen und
    - 1 Auffrischungsschulung von mindestens 1 Stunde Gesamtflugzeit mit einem Lehrberechtigten (Achtung: FI, kein CRI!).
    Inhaber einer LAPL(A), die die o. g. Anforderungen nicht erfüllen, müssen, bevor sie die Ausübung der mit der Lizenz verbundenen Rechte wieder aufnehmen:
    - 1 Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer (Achtung: FE, kein CRE!) ablegen (den Prüfer können Sie hierfür selbst auswählen)
    oder
    - die weiteren Flugzeiten oder Starts und Landungen in Begleitung oder unter Aufsicht eines Lehrbe-rechtigten (Achtung: FI, kein CRI!) absolvieren."

    UL:
    "(2) Die Rechte aus einem Luftfahrerschein mit der eingetragenen Luftsportgeräteart dürfen nur ausgeübt werden, wenn der Inhaber eines Luftfahrerscheins für aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge mindestens 12 Flugstunden auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen, Reisemotorseglern oder einmotorigen Landflugzeugen mit Kolbentriebwerk innerhalb der letzten 24 Monate durchgeführt hat. In den 12 Stunden müssen mindestens sechs Stunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer und 12 Starts und 12 Landungen sowie ein Übungsflug von mindestens einer Stunde Flugzeit in Begleitung eines Fluglehrers auf aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeugen enthalten sein.

    (3) Die Voraussetzungen nach Absatz 2 können durch eine Befähigungsüberprüfung mit einem dazu anerkannten Prüfer auf einem aerodynamisch gesteuerten Ultraleichtflugzeug, einem Reisemotorsegler oder einem einmotorigen Landflugzeug mit Kolbentriebwerk ersetzt werden. Die Nachweise sind im Flugbuch zu führen und durch Unterschrift des Fluglehrers oder Prüfers zu bestätigen."

    Also : Ein Prüfungsflug PPL/ LAPL alle 2 Jahre erhält auch die Rechte UL ohne das dafür weiter Flugzeiten erbracht werden müssen.
     
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