Dornier Do B-Bal “Merkur“ – Lüdemann 1:72

Diskutiere Dornier Do B-Bal “Merkur“ – Lüdemann 1:72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Sitzgurte? Gab's die damals für Passagiere?
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Sitzgurte?
Gab's die damals für Passagiere?
 
urig

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Je nach (historischem) Foto: einmal mit, einmal ohne

die machen aber nur Sinn, wenn die Korbsessel gut befestigt sind

selbst bei der F13 gab's schon welche, aber die hatte ja feste Sitzbänke
 
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weiter geht's:

Nach ein paar Kontrollblicken bei geschlossenem Rumpf, dürfen die beiden Rumpfhälften miteinander verklebt werden. Rumpfober- und Unterseite wurden mit Revell Plasto Spachtelmasse gespachtelt, nachdem die beiden Cockpithälften durch einen Steg voneinander getrennt wurden. Der war beim Vorbild evtl. notwendig, weil darüber die Steuerseile zu den Rudern liefen, siehe weiter oben.



Der verzogene (hängende) Flügel ist beim Versuch, ihn zu richten, in drei Teile gebrochen. Das bietet mir die Gelegenheit, ihn auf einer geraden Unterlage neu zusammenzukleben, so dass der Durchhang geringer wird.

 
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Durch das Höhenleitwerk kann man Zeitung lesen. Außerdem ist es zu klein und zu dünn. Ich vermute, dass hier das flüssige Resin nicht ausgereicht hat, die Form zu füllen. :evil: Ich will daher versuchen, die fehlende Unterseite samt der fehlenden Grundfläche durch 0,75mm Plastikcard zu ersetzen.

 
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Das wird mühsam, leider, wegen der aufwändigen Oberfläche. Wenn es zu wenig Resin war, müsste eine Seite nicht ausgeformt sein. Ich tippe eher auf zu viel Gewicht auf der Form. Für Dich im Grund egal. Es gäbe ja immer noch die Möglichkeit, Detlef Schorsch anzuschreiben und um Ersatz zu bitten - muss nicht funktionieren, kann aber. Mein kit sah genau so aus und bisher hat sich niemand am Höhenruder ausgelassen:


Du könntest das Ding natürlich auch einfach so verbauen: wenn's lackiert ist, wird schon keiner durchschauen....
Und die Hinterkante ist unerreicht schön dünn!

Übrigens hatte zumindestens die Mühle im Dornier Museum keine Gurte für die Paxe, deshalb meine Sitze auch nicht.

Auch hier keine Beschwerden, trotz fehlender Handgriffe von der Decke - finde ich Klasse bei Dir, bis auf die Form. Es gibt doch Globuli!?
 
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bin gerade dabei, mir die HLW-Unterseite zu versauen.

Zunächst dachte ich auch, glatt ist gut genug, dann habe ich graviert und zuletzt: das müsste auch mit Gussast „in positiv“ gehen.



Aktueller Stand: eher nicht.
 
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Hey Christian,
wie hast Du das mit der Tür gemacht? Auf einem Bild ist sie zu, auf dem andern offen.
 
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Die Tür ist eben separat, weil sie im Dio offen sein sollte, auch, um das nette Gestühl zu lüften. Zum Lackieren sollte sie aber geschlossen sein, auch für einen Fotobericht war das so gewünscht.
Also:
  • Am Anfang war sie mit so einem Kleber für Fotos geschlossen gehalten.
  • Später wurde sie wieder aufgemacht und mit Liquid Tape (Markus Behlem sei Dank für den Tipp!) so befestigt.

Kann man also auch wieder zu machen. Aber wozu?
 
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Hier badet der Rumpf beim Nassschleifen in meinem Fingerbad. Anschließend wurden die Rumpfstringer oben und unten aus 0,3 mm Stahldraht mit reichlich Sekundenkleber aufgebracht. Die sind gusstechnisch nicht machbar und deshalb wohl weggelassen worden. Auf den Seiten weiß ich noch nicht, ob ich da auch welche aufkleben oder das belassen soll, was im Bausatz ist. Die Bausatzstringer sind etwas zu schwach ausgeprägt. Sie sehen eher wie ein mit Stoff bespanntes Metallgerüst aus. Dorniers Spezialität ist aber der Gesamtmetallbau!

 
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Ich habe mich immer wieder gewundert, wie das Höhenleitwerk auf so eine kurze Auflage am Rumpfende passen soll. :confused1: Nachdem ich mir die Ringlstetter-Zeichnung aus Flugzeug Classic kopiert habe ist klar: Der Rumpf ist hinten zu kurz. Da fehlen ganze 4 Millimeter. :evil:



Bei der Gelegenheit werden die Stringer an der Rumpfseite nun doch noch aus Gussast ergänzt. Zum Kleben nehme ich dafür Äther. Das macht keine Sauerei. Ich hoffe, das hält trotzdem, weil der Äther ja nur das Polystyrol angreift und nicht das Resin.

 
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Da hast Du j eine noch schlimmere Möhre bekommen als ich! Wenn ich mir die Fenster so anschaue, da kann von sauber gegossen auch keine Rede sein. Aber zu den Stringern: Nicht vergesen die 2 Lücken zu realisieren auf der BB Seite hinter der Tür.



Da sieht man auch schön die Bohrungen in der Tragflügelrippe und die Lager der Steuerkabel.

Die Stringer sind ja aufgenietete Bleche: ich habe mir die Nähte und Nieten gespart, Dir teaue ich zu, das auch noch zu machen.
 
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nee, nee, so weit gehe ich nicht
 
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Aber den Aufkleber machst Du!
 
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Ich hoffe, dass urig zu Weihnachten wieder einmal ein "normales" Modell vom "Christkinderl" bekommt, wo er dann nur Plastik zusammenkleben muss, danach bemalen - und am Schluss mit Decals verzieren kann, auf dass er wieder den "normalen" Modellbau entdeckt.......sonst driftet er immer weiter in Richtung Schlosserei und Schnitzerei......und womöglich noch Stickerei....:trauer:🎅🛠:0016:
 
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urig

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Auf der anderen Seite der Wüste liegt das Paradies!! Noch ein wenig Qual, dann wird alles gut :tongue1:

Beim Abziehen der Tesafilm-Sicherung von den Fenstern ging auch gleich deren Maskierung mit und, wie nicht anders zu erwarten, gibt es unschöne Future-„Berge“ und -Schlieren auf den Scheiben, weil dieses beim Ausgießen von innen durch die Spalte unter die Maske gekrochen ist. Da Future aber mit Alkohol gelöst werden kann, lässt sich das leicht abwischen (im Bild auf den beiden rechten Scheiben schon gerade dabei) und anschließend neu versiegeln.



Die Tür wurde mit etwas Wachs befestigt, damit der Innenraum zum Lackieren maskiert ist.



Grundierung zur Kontrolle der Oberflächengüte:

 
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Was man bei flüchtigem Hinsehen für Luftblasen an der Oberfläche halten könnte, soll Niete darstellen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Bausatz so detailliert ist!

Der Graben am Kabinenboden ist angegossen. Ich kann damit nichts anfangen, also werde ich ihn mit Wachs wegmachen. Auch die ostereiförmige Vertiefung oberhalb der Lufthutze (inkl. Gravur darin) finde ich in keinem Vorbildfoto.



:hello: Von wegen „Resinklops“. :-22: Schaut Euch mal diese tollen Details des Dornier-Blechflügels an‼ :applause1:

 
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Irgendwann muss man ins Wasser und schwimmen, sprich die Teile zusammenbauen. Damit alle Richtungen stimmen, mache ich das direkt auf dem Bauplan mit kräftigen Metallwinkeln. Die HLW-Unterseite hat zuvor noch ihre Gussast-Streifen bekommen, nachdem das mit etwas Übung doch noch gut ging.



Zur Steigerung der Festigkeit hat das Seitenleitwerk lange Stifte bekommen, die auch gleich das HLW mit fixieren. Das Hecklicht muss man selber machen. Für Ruderscharniere tat’s mir jeweils ein (graues) Wachströpfchen.



Da die Baldachinstreben länger sind als in der Zeichnung, will ich sie 1 mm im Rumpf versenken. Diese Flachmeisel-Fräsbohrer sind mir am liebsten, damit kann man alles machen.

 
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Spätestens nach dem Lackieren sieht man, dass die Bausatz-Stringer vor der Tür zu schwach sind, im Vergleich zu den selbst gemachten dahinter. Also muss nochmals Gussast und Äther ran. Das geht überraschend gut. Vlt. bin ich doch bald am Ende der Wüste.



Unter dem Flügel sieht es nicht ganz so gut aus wie oben (Gussfehler). Aber dafür ist das ja nachher unten.

 
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Was man bei flüchtigem Hinsehen für Luftblasen an der Oberfläche halten könnte, soll Niete darstellen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Bausatz so detailliert ist!
:hello: Von wegen „Resinklops“.
Das ist es eben, urig! Der Lüdemann macht hervorragende Master, in der Regel gründlich rescherschiert, zum Niederknien schön.
Und dann wird abgeformt. Weil es schnell und billig werden muss, möglichst alles flach nebeneinander, ohne Anschnitte zum Entlüften. Und nach spätestens 10 Abgüssen sind kleine Erhöhungen in der Form wie für Gravuren oder Niete eben weg.
Ja, das Giessen: Weder für den Silikonkautschuk und noch weniger für das Harz wird mit Unterdruck den unvermeidlichen Bläschen der Garaus gemacht. Das bleibt dann für uns, lästig, oder?
Und weil es schnell gehen muss, kommt es zu schiefen Rümpfen, verbogenen Flächen oder - wie bei Dir - wegen schon anziehendem Resin zu Falten.
Genug gemeckert, das ist eben auch mein Frust, wenn meine master dann "mishandelt" werden.

Die andere Seite der Medaille sind Bausätze im Laden für tolle, wenn nicht einmalige Flugzeuge, die nur eine Randgruppe interessiert, und das noch bezahlbar.
Aber es gibt hin und wieder auch erstaunliche Ausnahmen, sicher 3D geschuldet: Spritzgussmodelle in feinster detaillierter Ausführung, wie Dora Wings und oft auch RS. In Resin gab es auch jemand, der nur erstklassige, scharfkantige und extrem passgenaue Produkte ausgeliefert hat: AirKits. Leider ist Alexejev nun verstorben. Hoffen wir, dass seine Vorleistung und Fertigungsphilosophie irgendwie ein neues Leben bekommen.

Urig, jeden solcher Resinklopse zu bauen, ist schon eine Leistung. Dann noch schön zu bauen und die guten Vorarbeiten des Masters wieder zum Leben zu bringen, das ist genial. Vielen Dank dafür!
 
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Ja, der Bausatz enthält Überraschungen jeglicher Art!

... und wenn man mal schwimmt, dann muss man auch mal tauchen, d.h. den Pinsel nehmen, und die ganzen Kanten schwarz malen. Ohne Ausbessern mit Grau geht da nichts (sorry Swordfish: der urig ist ein Grobmotoriker). Ich gehe aber davon aus, dass ich das mit Ausbessern mindestens genauso gut hinbekommen werde als wenn ich alles, außer den Kanten, maskiert hätte.



Die Bakelit-Rollen samt Achse für die Steuerseile habe ich als „Hanteln“ aus einem Rundstab mit 1 mm Durchmesser gefeilt. Vor dem Cockpit entstanden das T-Stück für die Seitenruder und der Kasten für die Höhenruderseile.

 
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Dornier Do B-Bal “Merkur“ – Lüdemann 1:72

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