Flugzeugträger

Diskutiere Flugzeugträger im Wasserfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; Das brauchen wir sicher nicht. Wir brauchen eher etwas, womit man bei (humaitäre und natürliche) Katastrophen helfen kann. Das bringt mehr fame...

alois

Testpilot
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Das brauchen wir sicher nicht. Wir brauchen eher etwas, womit man bei (humaitäre und natürliche) Katastrophen helfen kann. Das bringt mehr fame als irgend wo herum zu ballern.
 
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Sczepanski

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Um die riesigen Flüchtlingslager auf der afrikanischen Seite des Mittelmeers vor Übergriffen zu schützen und eventuell dort wohlgesonnenen Regierungen den Rücken zu stärken, ja.
das wäre ein Argument, wenn das Mittelmeer breiter wäre
 

Sens

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Da steht die deutsche Medienwirklichkeit der Realpolitik in Europa gegenüber. Unsere Human verbrämten Engagements, w.z.B. in Mali soll in erster Linie die Franzosen entlasten. Wir schaffen uns keine C-130J an, weil wir sie in Deutschland brauchen. Die Briten und Franzosen schauen da inzwischen genauer hin, wenn sich die Deutschen auf die Arbeitsplatzsicherung und Industrieförderung beschränken und gleichzeitig von EU-Streitkräften fabulieren. Streitkräfte die nicht jederzeit verfügbar sind, die sind rausgeschmissenes Geld. Die Franzosen haben ja die Erfahrung von 1939 gemacht und das war eine andere als die der Deutschen.
 

D-HUBI

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Die beste Lösung wäre eins oder die beiden Schiffe der Mistral-Klasse gewesen, es soll ja laut Wikipedia durchaus deutsches Interesse gegeben haben. Gut nun sind sie mit saudischen Geld nach Ägypten(!) gegangen.
Aber man könnte ganz im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft immer noch ein Schiff in Frankreich bauen lassen, Frankreich will ja eventuell auch noch ein Schiff beschaffen, da könnte eine deutsche Order die Entscheidung erleichtern.

Die Mistral-Klasse ist die nahezu perfekte Lösung für deutsche Flugzeugträger-Träume. Klein, kompakt und mit wenig Stammbesatzung zu betreiben, trotzdem mit großer Kapazität im Fall der Fälle und sehr flexibel einsetzbar!
 
Intrepid

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Alien
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das wäre ein Argument, wenn das Mittelmeer breiter wäre
Und warum haben dann die Franzosen einen Flugzeugträger und setzen ihn vor Libyen ein? Und zwar ein Schiff, dessen Rumpf für den typischen Wellengang des Mittelmeers optimiert ist?
 
Thone

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Wo soll denn das ganze Personal für einen Träger herkommen? Wir sollten uns auf die Ostsee beschränken und dafür reichen schnelle, kleine Einheiten und dazu noch ein paar U-Boote und vom Rest kaufen wir uns frei. Ich hätte lieber wieder ein MFG anstatt einen großen Kutter. Wir sind auch keine Seefahrernation.
In einer Welt, in der 90%(!) der in Deutschland gehandelten Waren über den Seeweg transportiert werden, ist das eine gewagte Aussage.
Ich empfehle Dir mal den jährlich erscheinenden "Bericht zur maritimen Abhängigkeit der BRD", der von der Marine veröffentlich wird.

Thomas
 

Sczepanski

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Wie überall - die Militärs versuchen eine umfassende Ausrüstung "für alle Fälle" zu begründen, auch die Freunde von der schwimmenden Gebirgsmarine, aber man darf die Argumente dann durchaus auch überprüfen.

Ja, Deutschland ist eine Handelsnation - Im- und Export; aber wenn man den Handel innerhalb der EU heraus nimmt, die Handelswege über Land (bis hin nach China - Stichwort "Seidenstraße") und die im Meer verlegten Pipelines, dann reduziert sich der Handelsumfang auf eine Handvoll Schifffahrtswege. Und ich behaupte, an deren Sicherheit müssten unsere Handelspartner das gleiche Interesse wie wir haben.
Die wichtigsten Seewege sind dann *)
- natürlich die Überseeverbindung nach Nordamerika
- gefolgt von den Öl- und Gastransporten aus dem Mittleren Osten (durch Suezkanal und Rotes Meer oder um Afrika herum)
...
und dann sieht man tatsächlich, dass
- im Nordatlantik ein großes Militärbündnis die Sicherheit gewährleistet (dem Deutschland angehört)
- an den neuralgischen Punkten am Seeweg nach Asien (z.B. vor Dschibuti / Somalia) auch außerhalb der Militärbündnisse viele Mächte (bis hin zu China und dem Iran) daran beteiligt sind, die Sicherheit dieses Korridors zu gewährleisten; und gegen die Bedrohung durch Piraten reichen auch kleinere Schnellboote mit großer Reichweite, Korvetten und Fregatten mit Hubschraubern sowie landgestützte Flugzeuge zur Überwachung aus. Dazu können dann auch noch U-Boote kommen, die bekannte Piraten-Häfen überwachen.

Ich bestreite nicht, dass Flugzeugträger eine deutliche Verbesserung (Horizont-Erweiterung) dieser Kontrolle ermöglichen. Aber dafür einen eigenen deutschen Träger zu beschaffen, das erscheint mir dann doch etwas über-ambitioniert.

Anders könnte die Beurteilung sein, wenn man die deutsch-nationale Brille abnimmt und die Fragen nach rein europäischen Bedürfnissen erörtert. Aber genau darum geht es in dieser Diskussion offenbar nicht. Mir scheint vielmehr, es geht um die Suche nach Argumenten für die Erfüllung eines Großmachts-Traums.

edit:
Von rund einem Drittel der weltweiten Schiffsbewegungen liegt der Ziel- oder Abfahrtshafen laut Bundesumweltamt in der EU. Damit sind Nord- und Ostsee unter den am dichtesten befahrenen Meeren weltweit.
Quelle- Der Welthandel auf dem Seeweg - Geographie
 
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Thone

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In einer Welt, in der 90%(!) der in Deutschland gehandelten Waren über den Seeweg transportiert werden, ist das eine gewagte Aussage.
Ich empfehle Dir mal den jährlich erscheinenden "Bericht zur maritimen Abhängigkeit der BRD", der von der Marine veröffentlich wird.

Thomas
Ich zitiere mich mal selbst....

In keiner Weise befürworte ich einen deutschen Flugzeugträger, falls der Eindruck entstanden sein sollte.
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die alleinige Betrachtung von Nord- und Ostsee sehr viel zu kurz greift.

Thomas
 

ChiNO

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Die US Navy hat mal wieder ihre eigenen Schiffsnamenvergaberichtlinien komplett über Bord geworfen und wird wohl den vierten Flugzeugträger der FORD-Klasse USS DORIS MILLER (CVN 81) nennen. Es wäre das erste Mal, dass ein Träger nach jemandem aus der Mannschaftslaufbahn benannt wird. Doris Miller wurde im Zweiten Weltkrieg für seinen Einsatz während des Angriffs auf Pearl Harbor mit dem Navy Cross ausgezeichnet. Meiner Meinung nach eine nicht nachvollziehbare Entscheidung, da man seit Jahrzehnten die Flugzeugträger in erster Linie nach Schlachten, Präsidenten oder berühmten Schiffen benennt. Hochdekoriertes Personal aus den eigenen Reihen ehrt die Navy normalerweise mit Zerstörern oder Fregatten und so hatte Doris Miller z.B. schon mit der Fregatte USS Miller (FF 1091) "sein" Schiff. So bleibt letztlich die Frage, was gerade ihn zum Namenspaten für einen Flugzeugträger gemacht hat. Passendere Namen hätte es find ich durchaus gegeben: eine neue LEXINGTON, YORKTOWN oder z.B. auch MIDWAY...

 
Hagewi

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Warum eigentlich nicht?
Alte Praktiken (nach deinem Link war seit Jahrzehnten die Benennung nach Präsidenten und Congressmitgliedern üblich, Enterprise und Nimitz waren dann schon Ausnahmen) sind dafür da, ab und an mal geändert oder auch gebrochen zu werden. Nun also ein "Coloured"-Mannschaftsdienstgrad KIA. Diejenigen, die damit angesprochen werden sollen, werden das bestimmt positiv zur Kenntnis nehmen.

Der weitere Link erläutert dann auch die Praktiken für andere Klassen und Typen: Report to Congress on U.S. Navy Ship Names - USNI News
Nicht uninteressant.
 
Rock River

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Eigentlich ganz geschickt von der Navy - wer weiß, um wen es sich handelt, sieht einen Schwarzen. Wer es nicht weiß und auch nicht herausfinden mag, denkt, es handelt sich um eine Frau.
Im Ernst - schon etwas gewöhnungsbedürftig, finde ich. Nach der Vergabelogik kann ja dann auch eine Arleigh Burke die USS Lexington werden.
 

ChiNO

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So wie die Yorktown es schon war.
Naja, die YORKTOWN war ein Kreuzer der TICONDEROGA Klasse. Alle Schiffe dieser Klasse, bis auf die eine Ausnahme die wieder nicht passt - USS THOMAS S. GATES -, waren nach Schlachten benannt. Da war also durchaus System vorhanden.

Was mich an der Sache stört ist eben, dass die Träger DIE Schiffe sind. Idealerweise sollte man dafür historisch bedeutende Namen von Schlachten oder anderen berühmten Schiffen wählen, die eben nicht nur einen einzelnen ehren (dafür bieten sich ja wie gesagt die viel häufigeren Zerstörer und Co. an). Und dieser Doris Miller war halt nur einer von vielen. Es gab etliche, die mehr geleistet haben. Und dies wird der Symbolkraft eines Flugzeugträgers nicht gerecht, finde ich.
 

BiBaBlu

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Idealerweise sollte man dafür historisch bedeutende Namen von Schlachten oder anderen berühmten Schiffen wählen,
Also..
1. bestimmt das die US Navy und nicht Du
2. heisst seit der Nimitz-Klasse kein Träger mehr nach einer Schlacht, diese Tradition ging an andere Klassen über
3. es gab nie eine richtige Konstante bei der Benennung der US Träger, das war immer Politik, Status, Situativ, Tradition in bunter Mischung.
 

alois

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Schlachten als Namen gingen doch inzwischen an die LHA, LHD usw. was auch Sinn macht. Von Europa aus ist es schwer die Bedeutung so mancher Personen zu begreifen, ohne den Geschichtsunterricht in den dortigen Schulen mitbekommen zu haben und ohne zu wissen, welche Personen welche Bedeutung in den Streitkräften dort haben. Man muss es hin nehmen wie es ist. Wäre auch langweilig, wenn alles immer so bleibt wie es war, bis in alle Ewigkeit. Die Beziehung zu manchen Personen der Geschichte ändern sich auch im Laufe der Zeit.
 

BiBaBlu

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Schlachten als Namen gingen doch inzwischen an die LHA, LHD usw. was auch Sinn macht.
Jaein
Nur Schlachten mit Beteiligung von US Marines, zB Iwo Jima, Saipan, Guadalcanal, etc. und diese tradition haben schon die ersten LPH aufgebaut.
Yorktown, etc. sind ja Schlachten aus dem Unabhängigkeitskrieg, wobei da mehrheitlich die Bezeichnung Schlachten schon sehr grosszügig ist, die Hälfte davon waren Geplänkel die man nur gerade mit Mühe überhaupt als Gefecht bezeichnen kann, geschweige denn als Schlacht, sie sind in den USA aber halt kulturell/historisch/patriotisch extrem stark aufgeladen.
 
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