Games Workshop Tuschen ?

Diskutiere Games Workshop Tuschen ? im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tips u. Tricks; Hallo Leute, in der neuen Modell Fan ist ein Bericht über die "Citadel Tuschen" von Games Workshop...

Moderatoren: AE
  1. #1 highwayman, 31.12.2008
    highwayman

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  3. H2pq

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    Ja, also Grundsätzlich sind die Farben und Tuschen von Games Workshop sehr gut.

    Mit den aktuell angebotenen Tuschen hab ich zwar noch nicht gearbeitet, aber die "Vorgängerserie" ist nur zu empfehlen und dehalb denke ich sind die neuen auf keinen Fall schlechter.

    Du musst nur aufpassen das Zeug ist echt verdammt konzentriert, also Vorsicht beim auftragen und lieber erstmal zu wenig als zuviel.

    Also ich würde die mal ausprobieren, zumal der Preis ja für GW Verhältnisse echt Human ist^^


    Aber wenn du sie dir holst schreib bitte mal, wie du sie findest und ob es sich lohnt das neue Paket zu kaufen.
     
  4. #3 Hans Trauner, 31.12.2008
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    Hans Trauner Space Cadet

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    Ich hab die mal ausprobiert, graue und dunkelbraune. Wenn ich ehrlich bin, ich hab dann doch den Sinn nicht verstanden - höchstens den, dass man immer den gleichen Verdünnungsgrad bzw Lasurgrad der Farbe vor sich hat. Zudem haben diese beiden Sorten einen leichten Glanzgrad, wenn man sie durch mehrschichtiges Auftragen an den tiefen Stellen zum Decken gebracht hat.

    Rein technisch gesehen sind Tuschen eigentlich "Farbe", deren Pigmentierung nahezu oder ganz "körperlos" ist, also das Pigment quasi komplett gelöst und das Bindemittel dagegen sehr schwach ist. Für den Modellbau spielt das aber keinerlei Rolle, da hier nicht auf saugenden Untergründen (Papier) gearbeitet wird. Ums kurz zu machen, die Citadel "Tuschen" sind eigentlich keine, sondern es sind stark lasierende (durchscheinende) Farben. Dies erreicht man eigentlich auch durch stärkere Verdünnung der normalen Farbe. Dabei ist es ein bisschen hilfreich, wenn die Pigmentierung der normalen Farbe ohnehin nicht stark deckend ist. Dies ist auch ein Grund, weshalb viele Modellbauer für Lasuren Ölfarben verwenden, da es hier oft Farbtöne in unterschiedlichen Deckungsgraden gibt.

    Für den Modellbau ist das aber alles ein over-engineering, ein technischer Overkill, ein Pille für alle die, die an das Material und nicht an ihre eigenen Fähigkeiten glauben.

    Eine Lasur ( im modellbauerprofisprech auch 'washing' genannt) ist wirklich einfachst herzustellen: Farbe nehmen, verdünnen, fertig. So einfach ist das. Und es geht mit jeder Farb-Art, ob nun "Enamel" oder Ölfarbe oder wie auch immer verdünnte Acryls. Bei wasserverdünnten Farben ist es hilfreich, ins Wasser einen Hauch Spüli zu geben, um die Oberflächenspannung zu reduzieren.

    H
     
  5. H2pq

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    Also Grundsätzlich sind die Farben ja auch nicht für den Modellbau Konzipiert.
    Sondern zum akzentuiren der Games Workshop Figuren, und dafür eignen Sie sich erstmal super.

    Desweiteren finde ich, das man mit ihnen wenn man sie etwas verdünnt und sorgsam mit ihnen umgeht auch durchaus Rost oder Ölverschmutzungen oder ähnliches darstellen kann.

    Das mit den Tuschen ist warscheinlich ein Fehler der Übersetzung der Farbnamen da sie im englischen Original ja "Washes" heißen.

    Also zum direkten altern denke ich kann man am besten die Braunen Farben nehmen das sie halt Rost und ähnliches darstellen, Rot ist für den Flugmodellbau eigentlich relativ uninterressant denke ich, ausser vielleicht um spezielle Verschmutzungen oder so darzustellen.


    @ Hans Trauner: Der Sinn der Farben liegt nicht primär in der Verwendung bei Flugzeugmodellen, sondern bei den Tabletop Figuren von GW
     
  6. #5 Wolfgang Henrich, 01.01.2009
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    washes sind washes....das spielt es keine Rolle ob für Figuren oder Flugzeuge. Die Maltechnik ist die gleiche und die Frage war ja auch, ob man die "Tuschen" entsprechend zum betonen der Gravuren verwenden dann.

    Wenn Dinge die nicht usprünglich für den Modellbau konzipiert wurden nicht verwendet werden würden/dürfen, fände man Future heute immer noch nur auf Fussböden.

    Es spielt ja keine Rolle ob das Objekt erst zusammengebaut werden muss (Modellbau) oder schon fertig ist (GW Figur) bevor sie bemakt wird.

    Aber Hans hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Man muss nicht auf jeden Zug aufspringen. Wenn man die grundsätzlichen Techniken beherrst kommt man auch mit den zur Verfügung stehenden Hausmitteln weiter......beherrscht man sie nicht, helfen auch keine extravagante Mittelchen.
     
  7. H2pq

    H2pq Flugschüler

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    Mit Sicherheit muss man nicht alles mitmachen, und es muss jeder selber wissen womit er die besten Ergebnisse erhält.

    Grundsätzlich liegt zwischen dem Betonen von kleinen Gravuren, und dem Akzentuiren von zum irgendwelchen Röcken an Gw Figuren schon nen bisl was.

    Trotzdem denke ich, dass die Farben es durchaus Wert sind sie auszuprobieren weil sie ja auch nicht grade so viel kosten dass man sie als sinnloses "over-engineering" bezeichnen kann, klar kann man sich eine Lasur einfach herstellen, man kann sich auch Spachtelmasse selber harstellen, aber warum soll man nicht zu bereits fertigen washes greifen, bei denen die Pigmentierung und Zusammensetzung immer gleich ist, die aber trotzdem nicht mehr kosten als normale Farben, und (zumindest die, die ich ausprobiert habe) sehr ergiebig sind.

    Desweiteren schrieb Hans ja das sie wenn man sie wenn man sie mehrschichtig, deckend auftrug glänzten, und bei den GW Figuren trägt man die Farben nicht mehrschichtig und deckend auf, sondern nur um halt eine gewisse Tiefe in bestimmte Bereiche der Figur zu bringen.
    Insofern bestehen also doch Unterschiede zwischen Flugzeugen und GW Figuren.
     
  8. #7 Hans Trauner, 04.01.2009
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    Natürlich kann, darf und muss jeder nach seiner Façon glücklich werden. Logisch! Wenn jemand damit Ergebnisse erzielt, die ihn befriedigen, go on!

    Gleichwohl: Es besteht nach meiner Erfahrung eben kein Unterschied bei einer Lasur, ob ich damit eine Figur bemale oder Teile eines Flugzeugs. Lasur ist Lasur, echt. Ich mach ja beides, sonst würde ich es mir nicht behaupten drauen. Das ist ja eine Crux bei der ganzen Modellbauerei, dass sie so oft materialorientiert ist und man oft meint, man müsse ganz was superspezielles zu einem ganz superspeziellen Zweck haben.

    Ich hab ja ausserdem nix komplziertes vorgeschlagen ausser: Einfach Farbe verdünnen, fertig.
     
  9. H2pq

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    Um gottes willen das sollte ja auch keine Kritik sein oder so.

    Also Ich hab auch Jahrelang GW Figuren bemalt (mitlerweile ist es mir zu teuer und Abzocke mäßig geworden),
    und Ich kann nur sagen, für die Figuren, sind die Washes eine super Lösung um der Figur noch das I Tüpfelchen zu geben (bei sorgsamer Verarbeitung).

    Natürlich kann man sich mit verdünnter Farbe behelfen aber, die besten Ergebnisse finde Ich , bzw. habe ich mit den Washes (oder damals Inks) erziehlt.

    Ich habe allerdings auch viele Negativ Beispiele gesehen, und wenn ich daran denke wie ich die ersten meiner Figuren damit verhunzt habe dann kann ich wirklich nur zur Sorgfalt mit diesen Farben raten.

    Für den Modellbau eignen sie sich prinzipiell ja genauso gut, um halt die beschriebenen Rost oder Ölflecken zu erzielen.
    Das Ganze Set enthält zu viele Farben die der Flugzeugmodellbauer nicht braucht (in der Regel) und deshalb lohnt sich das Set warscheinlich nicht, aber nur die entsprechenden Farben vinde ich sind eine Hilfreiche Ergänzung.
    Besonders weil Verdünnte Farben häufig auch sehr stark an Deckkraft verlieren wie mir aufgefallen ist, und die GW Farben schon eine sehr gute Deckkraft haben.

    Letztendlich bleibt es jedem selber überlassen, und ich denke eine bessere Lösung können wir hier auch nicht finden.:TD:
     
  10. #9 jackrabbit, 08.01.2009
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    Hallo,

    ich kenne die Games Workshop Tuschen durch die Warhammer Figuren,
    die ich für meinen Sohn baue und bemale.
    Ich habe sie mal versuchsweise beim Flugzeugmodellbau verwendet, fand sie aber nicht sonderlich geeignet, da sie als Lasur durchscheinend sind.
    Bei starker Verdünnung sind sie m.E. zu durchsichtig und ansonsten im Auftrag zu dick.
    Ich stimme daher mit H2pq überein, dass sie für die Figuren (tabletop-) gut geeignet sind, man aber bei Fliegern mit washes z.B. aus stark verdünnten Ölfarben bei Fliegern besser fährt.
    Zu beachten ist noch, dass die washes/ink, die bis Mitte 2008 angeboten wurden, nicht immer matt sondern teilweise bis glänzend waren. Die neuen/aktuellen sollen alle wirklich staubmatt sein.

    Grüsse
     
  11. #10 Thorsten Wieking, 12.01.2009
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    Sind sie nur leider nicht.

    Auch trocknet das Zeug schnell an und läßt sich weder mit Wasser noch mit Glasreiniger von der Oberfläche abreiben/abziehen. Keine Ahnung, auf was die basieren, vielleicht läßt sich das ja noch herausfinden.

    Gruß
    Thorsten
     
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    Hallo

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  13. #11 jackrabbit, 13.01.2009
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    Hallo Thorsten,

    Sie sind wieder nicht alle Farben matt?? :(

    Stimmt, beim Washen war das Entfernen von der Oberfläche problematisch.
    Also nicht wirklich gut für den Flugzeugmodellbau.

    Grüsse
     
  14. #12 Thorsten Wieking, 15.02.2009
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    So, um keine falschen Aussagen im Netz stehen zu lassen - anscheinend hatte ich das Problem nur mit deren blauer Tusche (Azurmen Blue). Bei weiteren Einsätzen anderer Tuschen auf anderen Modellen trocknete alles matt auf.


    Ändert jedoch nichts an der Tatsache, das sich die Tuschen schlecht entfernen lassen. Im Flugzeugbau werde ich weiterhin bei Ölfarben und Feuerzeugbenzin nutzen.

    Gruß
    Thorsten
     
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