Geschichte der Su-22M-4 und Su-22UM-3K

Diskutiere Geschichte der Su-22M-4 und Su-22UM-3K im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Hallöchen:HOT: mal eine Frage, so im Zuge des Modellbaus beschäftige ich mich immer auch gerne mal mit der Geschichte der zu bauenden Flugzeuge...

Moderatoren: AE
  1. #1 AlexausLE, 11.01.2010
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    Hallöchen:HOT:

    mal eine Frage, so im Zuge des Modellbaus beschäftige ich mich immer auch gerne mal mit der Geschichte der zu bauenden Flugzeuge und bei Recherchen zu den Suchojs in Diensten der NVA dünnte sich die Informationslage nach 1990 mächtig aus...

    Man findet dazu weder was im guten, alten Wikipedia noch im wahrscheinlichen Standardwerk zu diesem Thema, dem Buch "Flugzeuge der DDR Band 3" - also bis 1990 ist vieles geschrieben, aber was geschah danach?? (ok, man sieht heute in einigen Museen stehen - in oftmals erbärmlichen Zustand - aber was passierte in der Zwischenzeit??)

    Ich las nur in einem Baubericht zu einer Maschine dieses Typs, 3 oder 4 wären zur WTD nach Manching gelangt und dort mit Hilfe von ex-NVA-Personal auf Herz und Nieren gepürft worden und irgendwie seien die dann (erst) 1998 endgültig ausgemustert worden - aber das hieße ja, dass die bis 1998 in Dienst bzw. in Betriebsbereitschaft gehalten worden wären oder??

    Also wer weiß dazu mehr?? Über das Wie, Wann und Wieso der Ausmusterung:confused:
     
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  3. #2 Tester U3L, 11.01.2010
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    Also dazu gibt es diverse Literatur, z.B.:

    Jahnke, Ralf; Klein, Andreas: AirDOC - Aircraft Documentations Post WW II Combat Aircraft Series No. 04: Luftwaffe Fitter "The Su-22 in German Service" - Die Su-22 in deutschen Diensten. Erlangen: AirDOC, o.J. (2003?) (englisch/deutsch)

    Vetter, Bernd; Vetter, Frank: Versuchsprojekte der Bundeswehr: Flugerprobung der Wehrtechnischen Dienststelle 61. Stuttgart: Motorbuch, 2003 (Seite 97ff.)

    Jahnke, Ralf: Suchoi Su-22 "Fitter K" - Jagdbomber der NVA: Der lange Abschied eines Erfolgsmodells. in Deutsche Militärzeitschrift Nr. 35/2003 Seite 46 - 51

    Tester
     
  4. #3 Tester U3L, 11.01.2010
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    Ja, nach Manching gelangten fünf Su-22M4 (98+09 ex. 590, 98+10 ex. 820, 98+14 ex. 629, 98+15 ex. 537, 98+17 ex. 706; alles Maschinen der 2./MFG-28) und zwei Su-22UM3K (98+11 ex. 137 (1./MFG-28) und 98+16 ex. 138 (2./MFG-28)).
    Der offizielle "Last Flight" mit der Su-22 (98+14) bei der WTD 61 war am 2. Oktober 1998 nach fast 740! Flugeinsätzen dort. Dieser Flug war dann aber doch nicht der letzte, sondern am 14. Januar 1999 wurde die 98+14 dann zur "Old Flying Machine Company" nach Scampton/UK überführt. Das war dann nach letztendlich 743 Flügen mit 767 Flugstunden der letzte fliegende Einsatz bei der Bundesluftwaffe.
    Bei der Erprobung der Flugzeug- und Waffentechnik wurden (z.T. in enger Kooperation mit Frankreich) folgende Punkte untersucht:
    - Vermessung der Infrarotsignatur
    - Vermessung der Radarrückstrahlfläche
    - Wirksamkeitsanalyse des ECM-Pods SPS-141MWGÄ gegen boden-, schiffs- und bordgestützte Radargeräte (Schiffe, FlaRak, MIG-29, F-4F, F-16 usw.)
    - Erprobung des Aufklärungscontainers KKR-1TÄ
    - Wirksamkeitsanalyse des Düppelsystems KDS-23
    - Wirksamkeitsanalyse der IR-Täuschkörperanlage ASO-2W
    - Waffenwirksamkeitsuntersuchungen an Kanonencontainer SPPU-22-01, Luft-Boden-Raketen Ch-25MP/ML/MR, Ch-29L/T, Ch-58 u.a. in Verbindung mit dem LO-86Ä "Wjuga"-Container für die Anti-FM-Raketen
    - Testprogramm des Nahnavigationssystems RSBN
    - Erprobung Laser-Entfernungsmesser und -Zielbeleuchter "Klen-54"
    - ...

    Zusätzlich wurden die Su-22 in die Entwicklung des neuen IR-Suchkopf für die IRID-T-Luft-Luft-Rakete für den Eurofighter (u.a. Überschall-Flüge bis M=1,599) und als Zielflugzeug für die die Erfassungsbestimmung durch einen Hawk-Suchkopf (an einer Mi-24 befestigt) verwendet.

    Zur Erhaltung der Lufttüchtigkeit war insbesondere die 98+14 und die 98+17 z.T. mehrmals (1995, 1996 und 1997) im polnischen Flugzeugwerk WZL-2 in Bydgoszcz.

    Die 98+17 wurde zumindest noch eine Zeit lang einer Minimalwartung unterzogen, um sie für Bodentests verwenden zu können, ob dies immer noch der Fall ist, weiß ich nicht.

    Tester
     
    Helicopterfan222 gefällt das.
  5. #4 AlexausLE, 11.01.2010
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    Also hat sie doch recht lange durchgehalten...:TOP: - Dank an dich...

    Hab grade nochmal einen Tipp erhalten. Es steht doch was im Band 3 von "Flugzeuge der DDR"... - hinten im Tabellenteil - von 56 Maschinen wurden immerhin nur 12 verschrottet:red:, eine ging schon zu DDR-Zeiten verloren - also müssten ca. 43 Maschinen noch in Museen bzw. 1-2 davon an die USAF gegeben worden sein - naja immerhin für die Nachwelt erhalten:HOT:
     
  6. #5 Tester U3L, 11.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2010
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    Su-22M4:
    USAF: 3 Maschinen (ex. 380, 721 und 728)
    UK (MoD/PA): 1 Maschine (98+10 ex. 820)
    verschrottet: 13 (mittels Bergepanzer in Laage)

    zu DDR-Zeiten verloren gegangen: 2 (04.09.87 die 361 und 12.12.89 die 673)

    Su-22UM3K:
    müssten alle 8 noch irgendwo existieren
     
  7. AG52-P

    AG52-P Astronaut

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    Super Jute INFO!


    Moin Tester!

    Auch für mich sehr gute INFO für mich, von dir :HOT::HOT::TOP::TOP:.

    Da ich schon in zwei Su-22M-4 und eine Su-22UM-3K in 1/72 habe, für den Bereich WTD 61.

    Kann ich durch deine INFO, mich besser damit beschäftigen.

    mfg.AG52-P
     
  8. #7 atlantic, 13.01.2010
    atlantic

    atlantic Space Cadet

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    Eine Su hab ich vor 2 Monaten noch in Manching stehen sehen.

    Ist die immer noch da ?
     
  9. #8 phantomas2f4, 13.01.2010
    phantomas2f4

    phantomas2f4 Astronaut

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    Ja, die 98+17 steht ( ohne Triebwerk) momentan in der Werft und wird für die Wartung / Kontrollen der SPS 141 verwendet.

    Klaus
     
  10. #9 Tester U3L, 13.01.2010
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    Ich finde es wirklich beeindruckend, dass der SPS-141MWGÄ nach über 20 Jahren immer noch so viel Interesse weckt und das Teil z.T. auch noch an KWS F-4F geflogen wird. Wer hätte das gedacht?

    Tester
     
  11. #10 Airboss, 13.01.2010
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    Airboss Space Cadet

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    Ich hatte es irgendwann, irgendwo schon mal gefragt:
    Gibt es eigentlich genauere Infos zu der Maschine, die nach Frankreich gegeangen ist? Wäre interessant, wenn sie dort geflogen wäre (evtl. mit franz. Kennern); aber ich glaube eigentlich fast selbst nicht dran. Gibt es irgendwelche Fotos (ich meine, sie wäre jetzt in Le Bourget, stimmt das?)
     
  12. #11 Tester U3L, 13.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2010
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    Die 98+09 (ex. 590) befindet sich in Mont de Marson in Frankreich im Museum. Auf dem dortigen Flugplatz wurde auch 1991 ein Teil der Versuche durchgeführt. Sie flog dort aber mit deutschen Kennzeichen, da sie erst 26.05.1993 bei der Luftwaffe außer Dienst gestellt wurde. In das dortige Museum kam sie 1998, dann wohl auf dem Landweg.? Zu dem Museum habe ich noch nichts gefunden, wird wohl sicher mit dem Fliegerhorst dort zusammen hängen.

    Tester

    PS:
    Zum Museum (musée de la base 118) fand ich bislang nur dies hier:
    http://www.journeesdupatrimoine.cul...&at=0&ci=0&vi=0&cf=0&xp=0&pj=0&insee=0&nb=111
     
  13. #12 AlexausLE, 13.01.2010
    AlexausLE

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    Geheimwaffe für den Fall der Fälle:TD:

    In welchem Zustand hast du sie denn dort gesehn? Also gepflegt oder eher bedauernswert wie in so manchem Museum??
     
  14. EDCG

    EDCG Astronaut

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    Es gab keine Einsätze von Su-22 bei der Luftwaffe.
    Die flogen nur bei der WTD61.
     
  15. radist

    radist переводчик<br><img src="http://www.flugzeugforum.d

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    Frage OT:
    Wohin gehört die WTD61 organisatorisch?
     
  16. #15 Rhönlerche, 14.01.2010
    Rhönlerche

    Rhönlerche Alien

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    Zum Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung. Das ist eine Behörde, die dem BMVg direkt untersteht.
    Zuständig ist sie für die Erprobung, Musterprüfung und Musterzulassung von Luftfahrtgeräten für die gesamte Bundeswehr ,also nicht nur für die Luftwaffe.
    von bwb.org

     
  17. #16 Franz-Klaus, 16.01.2010
    Franz-Klaus

    Franz-Klaus Fluglehrer

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    Su-22

    Und wo kann man etwas zu den Ergebnissen erfahren?
    Gruß F.-K.
     
  18. #17 AlexausLE, 05.02.2010
    AlexausLE

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    Die Su-22 (beide geflogenen Versionen) trugen doch anfangs die NVA-Rauten vom Typ D2, anschließend erhielten sie doch dann die F-Version. Hierbei passierte doch dann das Missgeschick, dass Hammer und Zirkel falsch herum aufgebracht wurden (wurde bei den Decals von TOM/Fliegerrevue als "F1s" bezeichnet) - mich würde mal interessieren, wie lange die dann drauf blieben. Es ist zu lesen, dass wohl Fotos, die solche Maschinen zeigten der Geheimhaltung unterlagen, aber es ist nicht zu lesen, dass sowas geändert wurde... - also die Frage nun an euch - wurde das akzeptiert oder umgehend wieder geändert?? (Hintergrund: ich hab solche Decals jetzt hier für eine Susi und überlege, ob ich die drauf mache, ist ja doch ein kleiner "Eye-catcher", wie man in neudeutsch/denglisch sagt:TD:)
     
  19. #18 Tester U3L, 05.02.2010
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    Das diese Maschinen, bei denen Hammer und Zirkel verkehrt herum aufgebracht haben noch weniger fotografiert werden durften, wie sowieso schon, habe ich auch so gehört/-lesen.
    Das die Su-22 (egal ob M4 oder UM3K) während ihrer kurzen Einsatzdauer (1984-90) in der NVA verschiedene Versionen von Hoheitszeichen trugen, wäre mir neu.
    Von einer Änderung (weder verschiedenen Versionen, noch Nachbesserung) habe ich weder gehört, noch habe sie selbst mitbekommen. Ich kann mich nur an die auflackierte, letzte Version erinnern.
    Es waren ja auch nur einige Maschinen von dem 'Missgeschick' betroffen. Weißt Du welche?
    Wäre sicher mal eine interessante Idee, aber meinst Du, dass das jemand merkt?

    Tester
     
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  21. #19 AlexausLE, 06.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2010
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    Nun gemäß der Fliegerrevue, bzw. dem Decalbogen für Modellmaschinen in 1:48 trug die Su-22 (beide Versionen) - man findet auf einem Begleitblatt eine Tabelle wo die einzelnen Rauten-Typen aufgelistet sind und direkt daneben die Maschinen. Die Susi ist da eben bei 2 Rauten eingetragen, bzw. drei - zum einen die D2 (schwarze geschlossene Umrandung, aber die weiße Umrandung unterbrochen), sowie die F1 (also schwarze, wie auch weiße Umrandung geschlossen) und eben besagte F1s (die mit dem verdrehten Symbol) - welche allerdings die F1s trug weiß ich auch nicht, wäre aber ganz große Klasse, wenn mir einer vielleicht welche nennen könnte;) denn wie gesagt, ich plane eine damit auszustatten (Eine Idee, die auch aus der Not heraus geboren wurde, denn F1-Decals hab ich nur für eine Maschine, Kandidaten dafür aber 4 Stück - ich hab aber außerdem auch einen Satz F1s und deshalb soll die Susi die kriegen, weil sonst trug die keine und wäre ja schade drum, die wegzuwerfen (zumal ich eh schon Decal-Mangel hab;)

    Jenachdem welche Quelle man zu Rate zieht, fällt außerdem auf, dass die Susi's auf manchen Fotos unterbrochene Zahlen haben (z.B. die 734 glaube MFG 28 und die 546 vom JBG 77) und dann zahlreiche Maschinen aber auch geschlossene Zahlen trugen (s. Flugzeuge der DDR Bd. III), vgl. MiG 29.

    Hat von euch vielleicht einer die AirDoc zur Susi?? Vielleicht steht da was Wissenswertes darüber. Ich hab sie leider nicht, da sie ja doch recht teuer ist.
     
  22. #20 Tester U3L, 06.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2010
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    Die AirDOC zur Susi habe ich, aber ich denke, die hilft da auch nicht viel weiter.

    Zu den Decals bzw. Hoheitszeichen und taktischen Nummern kann ich folgendes sagen.
    Jetzt verstehe ich eher, was Du meinst. Also die Schablonen für das Aufbringen der taktischen Nummern und der Hoheitsabzeichen hatten auch die Stege, die die Unterbrechungen der Nummern und Linien bewirkten, doch wurden diese Unterbrechungen anschließend in der entsprechenden Farbe überlackiert (bei Nummern und Hoheitsabzeichen), so dass sie nur aus nächster Nähe und bei entsprechendem Lichteinfall erkennbar waren. Es scheint jedoch zumindest im JBG-77 Maschinen gegeben zu haben, bei denen die weißen Linien im Hoheitsabzeichen nicht geschlossen wurden.
    Es gab keine Su-22, weder JBG-77 noch MFG-28, die unterbrochene Zahlen (rot für die M4-Kampfmaschinen und schwarz für die UM3K-Schulmaschinen) hatten.
    Die beiden Maschinen mit den Sonderlackierungen zum Ende der NVA (546 vom JBG-77 und 798 vom MFG-28) hatten unterbrochene Zahlen (546 in gelb und 798 in blau), sie sind so aber nicht mehr geflogen.

    So, und wenn ich davon ausgehe (ich habe meine TOM-Modellbau-Decals leider im Moment nicht zur Hand), dass ein 'richtiges' NVA-Hoheitsabzeichen so aussah, dass die Spitze des Hammers und der längere Bogen des Zirkels auch in Richtung gelbes Feld des Rhombus zeigen, dann werfe ich als erste Maschine mit falschen Hoheitsabzeichen (zumindest auf der rechten Seite des SLW) die "590" (rot) der 2./MFG-28 in den Ring, denn da zeigt die Spitze in Richtung schwarz.

    Tester

    Ergänzung:
    Auch die "113" (schwarz) der 1./JBG-77 zeigt zumindest auf der rechten Seite des SLW das 'falsche' Hoheitsabzeichen. Beide Maschinen wurden Ende November/Anfang Dezember 1986 in Dienst gestellt. Eine Theorie: Wenn da ein Zeitraum dahinter stehen sollte, in dem dieser Fehler passierte, dann kommen für den gleichen Zeitraum ggf. auch die 378, 380, 537, 598, 629, 674, 706, 716 (bis hier 2./MFG-28), 724 und 728 (1./MFG-28) in Frage.
     
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