Mali

Diskutiere Mali im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Ich behaupte jetzt mal jeder OSG der Bw hat noch mehr Ahnung von der Materie als eine gewisse Chefin des BmVg.
sixmilesout

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Das die Bild einen Oberstabsgefreiten zitiert... Man sollte Grundsätzlich mal hinterfragen ob ein OSG das große und ganze versteht in diesem Zusammenhang.
Ich behaupte jetzt mal jeder OSG der Bw hat noch mehr Ahnung von der Materie als eine gewisse Chefin des BmVg.
 
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Talon4Henk

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Wie oft warst Du den in AFG? In dem Blog kann nun mal jeder seine Meinung als Kommentar drunterschreiben, das kann man schlecht kontrollieren.

Ich behaupte jetzt mal jeder OSG der Bw hat noch mehr Ahnung von der Materie als eine gewisse Chefin des BmVg.
Tja, ich habe so den einen oder anderen OSG kennengelernt und die Behauptung scheint mir doch etwas weit hergeholt.

So, an alle die sich jetzt hier so aufregen: wer kennt sich denn gut mit den MoU mit Mali und AFG aus, wie oft dort eines unserer Lfz landen darf. Wer kennt sixh genau mit den Diplo Clearances aus? Alles Dinge, die die Airlines nicht beachten müssen.
Aber bei einem State Aircraft kann bereits eine Verzögerung von wenigen Stunden dafür sorgen, dass dieser Prozess neu angestossen werden muss, mit z.T. 28 Tagen Antragsfrist...
 
Tracer

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Ein paar Tage Verzögerung beim OUT ist aus meiner Sicht auch kein Weltuntergang. Natürlich ist die individuelle Enttäuschung bei den Soldaten und den Angehörigen groß, war man ja lange genug getrennt, aber es gibt tatsächlich wichtigere Dinge beim Militär - die man auch verbessern kann. Ich bin damals Tagelang in Termez gestrandet. Auch nicht schön. Ich lebe immer noch...
 
Friedarrr

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Mit dem Kamerad (in) kuscheln, die Hände in der Hosentasche und das Bier präsentiert.... man macht sich dann doch so seine Gedanken. Aber dann kommen bestimmt wieder die, die alles zurecht rücken möchten! ;)

Ja, die Zeiten ändern sich! :thumbsup:
 
Tracer

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Thone

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Irgendwie stehen ständig die Mittenwalder im Einsatz habe ich den Eindruck.
 

Sens

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Um eins klar zu stellen; schön zureden gibt es da sicher nichts!
Aber es gibt im Hintergrund mehr als genug Kameraden die alles versuchen um die Luftfahrzeuge zum fliegen zu bringen. Die Optionen durchplanen um die Kameraden stehst pünktlich zu verbringen und bei Lageänderungen reagieren und alle Möglichkeiten ausschöpfen. Bei einem Ausfall kann man halt nicht binnen ein paar Stunden einen anderen Flieger einsetzten. Es liegt nicht immer zwangsläuft daran, dass es keinen Flieger gibt, jedoch muss man halt auch ein paar rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Überflugsrechte, Landegenehmigungen, Anschluss Aufträge etc.
So lange die Logistik arbeitet und funktioniert meckert auch keiner. Aber wehe dem es geht was kaputt oder ist nicht sofort da, dann ist der Sündenbock schnell gefunden. Der Logistiker!

Der Führung ist durchaus das Problem bewusst, aber das eigentliche Problem kann sie auch nicht lösen.
Der Beschaffungsprozess ist zu komplex. Es gibt zu viele Bedingungen und Ämter die sich nicht einigen können.
Die Ausschreibungen müssen erfolgen und das wird sich nicht von heute auf morgen ändern. Über das wie sie geschrieben sind und letztendlich umgesetzt werden, brauch man sich wohl nicht auslassen. Das sieht man bei aktuellen Rüstungsvorhaben mehr als gut. Die Industrie liefert auch nicht immer die Qualität aus die man erwartet. Das ist allen mehr als bewusst in der Armee. Mit mehr finanzieller Unterfütterung und einer klaren 3A wo es mit der Armee hingehen soll wäre auch viel geholfen.

Das die Ausrüstung nicht den Anforderungen in Art und Umfang angepasst ist und wurde ist auch nicht von der Hand zu weisen. Aber dies bei den unteren Ebenen auszulassen ist mehr als unkameradschaftlich und auch nicht zielführend.

Das die Stimmung darunter leidet ist mehr als verständlich. Aber sich wegen zwei Tagen gleich so hochzufahren ist einfach mehr als unnötig. was hätte der Kamerad nur gemacht wenn sein Nachfolger nicht gekommen wäre, weil dieser krank geworden ist. Dann hätte er länger bleiben müssen, ganz einfach. Es wird allen vorher gesagt das sich das Out verschieben kann und das man 2 Wochen nach dem Out sich keine fixen Termine packen soll, wie Urlaub etc. Dies seiner Familie zu vermittelt sollte man auch schon mal machen.
Immerhin gibt es ein Problem bewusste Führung, die nichts ändern kann und Schuld sind eh immer nur die anderen Beteiligten. Was wäre den Zielführend, um eine Änderung herbei zuführen?! Es ist Kamaraderie, die eigene Führung damit durchkommen zu lassen. Es wird ja niemand in diese Position gezwungen.
Zur Zeit sind die Defizite nur ein Ärgernis für die Betroffenen und hatten keine ernsten Konsequenzen. In Afghanistan sah es schon einmal anders aus, als dringend benötigtes Material und Gerät nicht immer zeitgerecht zur Verfügung stand und die Gegenseite es nicht immer Nutzen konnte, um unseren Soldaten zu schaden. Im Jemen haben uns andere Nationen geholfen. Ein Krisenfeste Logistik sieht anders aus. Wenn die Logistiker vor Ort sie nicht aktuell einfordern, wer dann?!
Die hier viel gescholtenen Medien, sind es ja, die so etwas wie Druck auf die Verantwortlichen ausüben, der eigentlich von der Führung der Truppe kommen müsste. Dazu gehört auch mal ein Nein, wenn es um eine Aufgabe geht und die Verlängerung eines Mandats ansteht. Eine eigenständige Logistik für die Truppe in Afghanistan oder Mali ist nicht gesichert. Das darunter auch das Selbstbild der Truppe leidet ist unvermeidlich und muss im Sinne der Sache ertragen werden.
Inzwischen kippt die Unterstützung der Bevölkerung für die eigene Truppe. Auch mit mehr Geld bekommen die es nicht "gebacken." Man hat da so ein Gefühl, dass die Missstände auch "Hausgemacht" sein könnten, weil man sich konzeptionslos durch wurschtelt. Trump als Retter der heutigen Bw?! Bei uns überlegen die Parlamentarier schon, was sie sich alles auf das 2 % Ziel anrechnen lassen könnten? Da wird es keine Milliarden "regnen".
inzwischen ist die Anpassung an die Realität angesagt. Wenn das Geld und das Personal für den gesicherten Betrieb von 53 A400M nicht ausreicht, dann muss man sich eben mit 20-30 bescheiden, die wirklich verfügbar sind, denn dafür sollte es reichen. Dann least man die Maschinen der Flugbereitschaft samt Flugstunden Vorrat für ein Jahr, bei den Antonovs tut man es ja schon. Schließt die Flugbereitschaft in Wahn und beschränkt sich darauf die Besatzungen zu stellen. Die Briten und Franzosen machen es uns ja vor.
 

Michael aus G.

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leider zu weit wech von einem richtigen Flugplatz
Was wäre den Zielführend, um eine Änderung herbei zuführen?! Es ist Kamaraderie, die eigene Führung damit durchkommen zu lassen. Es wird ja niemand in diese Position gezwungen.
Schei*** fällt aber nun immer nur von oben nach unten. Schei*** zurückwerfen bringt auch nix. kommt eh bloß wieder unten an. Und manche sind halt auf den "Soldatenberuf" als Broterwerb angewiesen... :thumbup:
 

Sens

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Ein paar Tage Verzögerung beim OUT ist aus meiner Sicht auch kein Weltuntergang. Natürlich ist die individuelle Enttäuschung bei den Soldaten und den Angehörigen groß, war man ja lange genug getrennt, aber es gibt tatsächlich wichtigere Dinge beim Militär - die man auch verbessern kann. Ich bin damals Tagelang in Termez gestrandet. Auch nicht schön. Ich lebe immer noch...
" Die meiste Zeit des Lebens, wartet der Soldat vergebens... die andre Hälfte rennt er dann, damit er länger warten kann."Das ist ja nichts neues und kennt jeder Dienende.
Doch was hat uns der mangelhafte Klarstand denn gekostet? Von Gao nach Bamako hatte es eine unserer noch wenigen Transall geschafft. Die A310 schaffte es nicht nach Bamako und musste nach Deutschland zurückfliegen. Die Soldaten wurden auf zivile Flüge umgebucht und einige nahmen die Franzosen mit nach Paris. Da wurden sie dann von der A340 aus Deutschland abgeholt. Eine Flugstunde hat fixe Kosten, egal ob die Maschine leer oder voll belegt unterwegs ist genau wie jeder Mitarbeiter/Soldat, wenn er im Dienst unterwegs ist. Die Bw scheint ja im Geld zu schwimmen, wenn sie sich solche Transporte leisten kann.
Natürlich ist mir bewusst, das dies nicht der Normalfall ist, doch ignorieren sollte man sie nicht.
 
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Jeroen

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Sczepanski

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Mehr als 50 Soldaten in Mali getötet
...
Bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt im Norden Malis sind mindestens 54 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien 53 Soldaten und ein Zivilist, teilte die Regierung mit. Es seien auch beträchtliche Sachschäden entstanden. Die Lage vor Ort sei nun unter Kontrolle. Die Regierung habe Verstärkung in das Gebiet geschickt, um die Angreifer zu verfolgen. Die Truppen hätten zehn Überlebende auf dem Stützpunkt gefunden.
...

Im Rahmen des UN-Friedenseinsatzes Minusma und der europäischen EUTM-Mission ist seit 2013 auch die Bundeswehr mit etwa 1000 Soldaten in Mali im Einsatz.

Ende September wurden bei koordinierten Angriffen auf zwei Militärstützpunkte in Zentral-Mali 38 Soldaten getötet. ...
 

Sczepanski

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aber nur in gesicherten Stützpunkten zur Ausbildung, nicht wie die Franzosen im Kampfeinsatz
 

Sczepanski

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das intendiert etwas anderes als gesicherte Stützpunkte Terror in der Sahelzone: Tod bei "Tongo Tongo" - SPIEGEL ONLINE - Politik
... In Paris beobachtet man die Lage schon lange mit Sorge - und hofft nun auf die Hilfe Deutschlands. Möglich scheint, dass die Bundeswehr 2020 Spezialkräfte zur Verstärkung in die Region entsendet. Sie sollen an der Mission "Tacouba" ("Säbel") beteiligt sein, die "Barchane" ergänzen soll. Estland und die Niederlande haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. ...
 
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