Mittelstreckenflugzeug RRJ - russisches oder internationales Projekt?

Diskutiere Mittelstreckenflugzeug RRJ - russisches oder internationales Projekt? im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Vier russische Banken (Vneshtorgbank, Vneshekonombank, Sberbank und Roseximbank) haben mit dem Unternehmen Suchoi ein Kreditabkommen in Höhe von...

Lothringer

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Vier russische Banken (Vneshtorgbank, Vneshekonombank, Sberbank und Roseximbank) haben mit dem Unternehmen Suchoi ein Kreditabkommen in Höhe von 200 Millionen Dollar für den Abschluss der Arbeit an der Mittelstreckenpassagiermaschine Russian Regional Jet (RRJ) abgeschlossen, berichtet die "Iswestija". Insgesamt erfordere das Projekt 600 Millionen Dollar.

In der Klasse der regionalen Linienmaschinen, zu der RRJ gehört, ist die Konkurrenz groß. Dazu gehören die russische Tu-334, das russisch-ukrainische Projekt An-148, das brasilianische Flugzeug Embraer, Bombardier aus Kanada und sogar die chinesische Maschine ERJ. Dennoch bleibt Suchoi-Chef Michail Pogossjan optimistisch. Nach seinen Worten wird der Markt ab 2007 für GUS-Länder 300 Maschinen und weitere mehr als 400 für Europa, Amerika und Asien benötigen.

Das künftige Flugzeug lässt sich aber schwer als ein russisches Erzeugnis bezeichnen. Die Avionik für RRJ liefert Frankreichs Unternehmen Thales, den Antrieb und die Motorgondel stellen Snekma und die russische Produktionsvereinigung Saturn her, die Fernsteuersysteme kommen von der deutschen Firma Liebherr, das Fahrwerk von der französischen Firma Messiler Dowty, das Treibstoffsystem von Intertechnique, die Elektrik von Hamilton Sundstrend. Die Innenausstattung des Cockpits stammt von B/E Aerospase und die Sessel für die Besatzung werden von Ipeco hergestellt. Betreut wird das Projekt von Boeing.

Die Maschine wird in der Nowosibirsker Produktionsvereinigung NAPO und im Produktionsbetrieb in Komsomolsk am Amur zusammengebaut, die beide zur Suchoi-Holding gehören. NAPO-Chefingenieur Wladimir Manochin erklärt, im Betrieb sei alles für die Herstellung von 40 Prozent der Teile des Flugzeugs bereit. Laut Prognosen von Suchoi-Experten werde die erste RRJ-Maschine im 4. Quartal 2006 in den Himmel steigen. 2007 soll dann die Serienproduktion aufgenommen werden.

Beim Luft- und Raumfahrtsalon Farnborough International 2004 hatte Suchoi einen Vertrag über die Lieferung von 50 RRJ an die Fluggesellschaft Sibir unterzeichnet. "Vorbereitet sind Angebote an die Fluggesellschaften UTAir und Pulkowskije Avialinii, Vereinbarungen über den RRJ-Kauf gibt es mit Air France und Iberia. Und die indische Luft- und Raumfahrtgesellschaft HAL äußerte den Wunsch, sich an Produktion und Promotion der russischen Maschine auf dem Markt Südostasiens zu beteiligen.

Quelle: http://de.rian.ru/rian/index.cfm?prd_id=567&msg_id=5478808&startrow=1&date=2005-03-28&do_alert=0
 
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MOSKAU, 15. November (RIA Nowosti). Leitende Repräsentanten der russischen Forschungsinstitute für Flugzeugbau und von Konstrukteurbüros haben am Dienstag die Perspektiven der Entwicklung einer neuartigen Kurz- und Mittelstrecken-Passagiermaschine erörtert. Das teilte die Föderale Industrie-Agentur Rosprom in Moskau mit.
In der Beratung wurde betont, dass eine derartige Maschine gefragt ist und das vorhandene Potenzial der russischen Flugzeugindustrie für die Entwicklung dieses Flugzeuges ausreicht.
An der Beratung nahmen unter anderem Rosprom-Chef Boris Aljoschin, der Generalsekretär des Zentralen Aerohydrodynamischen Instituts ZAGI, Wladimir Dmitrijew, und der stellvertretende Generaldirektor des Jakowlew-Konstrukteursbüros, Oleg Sirotkin, teil.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Russland bei der Entwicklung der Flugzeuge RRJ (Russian Regional Jet) und MC-21 mit westlichen Unternehmen kooperieren wird.

Beim RRJ-Programm handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der russischen Firma Suchoi-Zivilflugzeuge, des Iljuschin-Flugzeugbauers und der US-Gesellschaft Boeing. Das Programm hat zum Ziel, ein Flugzeug zu entwickeln, das den bestehenden und künftigen Anforderungen des russischen und des internationalen Marktes gerecht wird.
Im November 2004 war zwischen dem russischen Industrie- und Energieministerium und Boeing ein Memorandum of Understanding unterzeichnet worden. Laut dem Dokument soll die erste RRJ-Maschine im Dezember 2007 auf den Markt kommen.
RRJ-Flugzeuge sollen in verschiedenen Modifikationen - für 60, 75 und 90 Passagiere - gebaut werden. Alle Maschinen werden mit Triebwerken der Firma Power Jet komplettiert. Eine Maschine dieser Art soll zwischen 30 Millionen und 35 Millionen US-Dollar (25,7 Millionen bis 30,0 Millionen Euro) kosten.

Die Kurz- und Mittelstreckenmaschine MC-21 wird von den russischen Flugzeugbauern Iljuschin und Tupolew gemeinsam mit chinesischen Partnern entwickelt. Diese Maschine soll laut dem Generaldirektor von Iljuschin, Wladimir Beljakow, um 20 bis 25 Prozent effektiver sein als ähnliche Flugzeuge aus der Produktion von Boeing oder Airbus.
Rosprom soll in diesem Jahr 230 Millionen Rubel (6,8 Millionen Euro) für dieses Projekt bereitstellen. Die Mittel sind für die Erstellung des technischen Projektes bestimmt.


http://de.rian.ru/business/20051115/42102559.html
 
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Suchoi erhielt erste ausländische Bestellung für Regional-Jet RRJ

Das Unternehmen "Graschdanskije Samoljoty Suchogo" (Suchoi-Zivilflugzeuge, GSS) hat am Dienstag die erste ausländische Bestellung für das regionale Flugzeug RRJ bekommen.

Die junge und auf dem Markt noch wenig bekannte arabische Leasinggesellschaft Concord Aviation versprach dieser Tochter der Holding "Suchoi" eine Milliarde Dollar. Vorerst beschränkten sich die Seiten auf ein Absichtsprotokoll.
Beim internationalen Luftfahrtsalon Dubai Air Show 2005 in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekundeten die Araber ihre Bereitschaft, 20 Flugzeuge des Typs RRJ-95 zu kaufen und die Bestellung von 20 weiteren zu erwägen. Olga Kajukowa, PR-Direktorin der Gesellschaft GSS, meinte, das Protokoll solle bis Februar nächsten Jahres in einen vollwertigen Vertrag umgewandelt werden. Zugleich konnte sie nicht sagen, ob Concord Aviation bisher andere Leasingprojekte realisiert hatte oder das Abkommen mit GSS der erste Schritt der arabischen Gesellschaft in diesem Geschäft sei.
Experten des Flugzeugmarkts erinnern sich nicht auf den Firmennamen Concord Aviation. Der bescheidene Name wird allerdings nicht mehr wichtig sein, sobald die am Vortag geäußerten Absichten wirklich schnell in einen festen Vertrag umgewandelt werden.
Früher hatte GSS Probleme gerade bei der Umwandlung der Protokolle in Verträge. Im Juli 2004 unterzeichnete GSS ein "einleitendes Abkommen" über den Verkauf von 50 RRJ-Maschinen an die Fluggesellschaft Siberian Air Lines. Danach konnten sich aber die Partner nicht einigen, und ihre Positionen gingen auseinander. Laut inoffiziellen Angaben beschloss die sibirische Fluggesellschaft, auf das einfache An- und Verkaufsschema zu verzichten. Die Firma aus Nowosibirsk fordert nun die Einbeziehung einer Leasinggesellschaft.
Monat für Monat wird auch die Unterzeichnung eines Vertrags mit Aeroflot über den Verkauf von 30 RRJ-Flugzeugen verschoben. Im November erklärte der Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel, German Gref, der Vertrag werde noch in diesem Monat unterzeichnet. Wie aber in der Fluggesellschaft zu erfahren war, feilscht der potentielle Käufer immer noch energisch mit dem Verkäufer.
Die einzige feste Bestellung für zehn RRJ-Maschinen kam bisher nur von der russischen Gesellschaft "Finansowaja lisingowaja kompanija". (RIA)
http://russlandonline.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=6705
 

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Lothringer schrieb:
den Antrieb und die Motorgondel stellen Snekma und die russische Produktionsvereinigung Saturn her,
Hi,

Snecma moteurs, ehemals groupe SNECMA, heute groupe SAFRAN baut das Sam146-Triebwerk zusammen mit NPO-Saturn. Messier-Dowty, die für das Fahrwerk verantwortlich zeichnen gehört auch zu SAFRAN. Weiterhin kommt die Gondel inklusive Schubumkehr von Hispano-Suiza, die ebenfalls zur SAFRAN-Gruppe gehören.

SNECMA = Societe Nationale d'Etude et de Construction de Moteurs
d'Aviation

Sorry, mußte ich als ehemals dort Tätiger korrigieren :FFTeufel:

Gruß

Michael
 
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Zeitung- Private Aeroflot-Aktionäre wollen Kauf von RRJ-Flugzeugen blockieren

Die Leitung der Fluggesellschaft Aeroflot hat beschlossen, 30 Flugzeuge des Typs Russian Regional Jet (RRJ) zu kaufen. Ein entsprechender Vertrag, der eine Bestellung von 20 weiteren RRJ-Maschinen vorsieht, soll bis Ende dieses Jahres zwischen der Fluggesellschaft und dem Unternehmen "Zivile Flugzeuge Suchoi" (GSS, Tochtergesellschaft des Staatsunternehmens "Suchoi"), geschlossen werden, berichtet "Kommersant" am Freitag.
Indessen halten es nicht alle Topmanager und Aktionäre der Fluggesellschaft für zweckmäßig, ein Produkt zu kaufen, dessen Lieferung erst 2008 oder 2009 zu erwarten ist, während eine wirtschaftlich effektive Nutzung erst bei einem um mindestens 25 Prozent niedrigeren Preis möglich ist. Alexander Lebedew, Mitbesitzer von Aeroflot und Staatsduma-Abgeordneter, versprach bereits, das Geschäft zu blockieren.
Aeroflot hatte im Juli 2004 den Kauf von 50 regionalen Flugzeugen ausgeschrieben. Heute braucht das Unternehmen 14 solche Maschinen und in den nächsten drei bis fünf Jahren weitere 17. Gegenwärtig verfügt Aeroflot über 12 Maschinen des Typs Tu-134 (alte Flugzeuge der gleichen Klasse aus sowjetischer Produktion). Die Ergebnisse der Ausschreibung sollten im Frühling bekanntgegeben werden.
Der Katalogpreis einer Maschine des Typs RRJ-95 beträgt 27,2 Millionen Dollar. "Ich habe von Aeroflot-Managern mehrmals gehört, die Fluggesellschaft würde die Maschine niemals rentabel einsetzen können, sollte das Flugzeug mehr als 18 Millionen Dollar kosten", sagt Andrej Derkatsch, Vizevorsitzender des Direktorenrates der Leasinggesellschaft Ilyushin Finance Co. Andere Marktteilnehmer zweifeln generell daran, dass RRJ überhaupt je serienmäßig hergestellt wird. Während der Gesamtwert des Projektes auf rund 700 Millionen Dollar geschätzt wird (die Entwicklung des Antriebs nicht eingeschlossen), beliefen sich die bisherigen Investitionen auf 70 Millionen Dollar.
Eine einmütige Billigung des Kaufs von RRJ gibt es auch bei Aeroflot nicht. "Wir denken zwar, dass RRJ ein zukunftsträchtiges Programm ist, es bedarf aber einer Vervollkommnung", äußert Dmitri Senatorow, Chef einer Aeroflot-Abteilung.
Wie der Staatsduma-Abgeordnete Alexander Lebedew, dessen Strukturen 30 Prozent der Aeroflot-Aktien kontrollieren, feststellte, gebe es "eine Menge Fragen zum Preis und zu den technischen Daten der RRJ-Maschine". Das Geschäft soll in einer außerordentlichen Generalversammlung gebilligt werden, deren Termin allerdings noch nicht feststeht.

http://de.rian.ru/russia/20051202/42292102.html
 
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Indien ein Partner Russlands in der Flugzeugindustrie ?

Indien könne an der Entwicklung des Triebwerkes für das neue russische regionale Flugzeug RRJ teilnehmen, sagte Juri Lastotschkin, Direktor der Forschungs- und Produktionsvereinigung Saturn.
"Das Triebwerk SaM-146 kann auch zu einem Gemeinschaftsprojekt für eine ganze Reihe von russischen und indischen Firmen werden", erklärte Lastotschkin am Dienstag auf dem internationalen Wirtschaftsforum "Russland und Indien: strategische Partnerschaft im 21. Jahrhundert".
Die RRJ wird in der russischen Flugzeugholding Suchoi entwickelt.
Lastotschkin erwähnte auch die heutige gemeinsame russisch-indische Entwicklung eines Triebwerkes für unbemannte Flugkörper. "Wir hoffen auf ein ernsthaftes Ergebnis im kommenden Jahr", präzisierte er.
Seiner Meinung nach sei die Zusammenarbeit mit Indien für Russland Anlass, alle Ressourcen des Landes schnell zu vervollkommnen.
Auf den heutigen Stand der russischen Flugzeugindustrie eingehend, sagte Lastotschkin, dass es unmöglich sei, zersplittert zu beanspruchen, ein Partner der vierten Wirtschaft der Welt zu sein.
"Die Zusammenarbeit mit Indien ist eine Möglichkeit, die innere Struktur unserer Industrie durchgreifend zu ändern und die eigene Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen", sagte der Saturn-Direktor.
Er teilte auch mit, dass sich der indische Flugzeugbau heute in enormem Tempo entwickelt. Indische Transportunternehmen investieren Milliarden US-Dollar in den Kauf von Flugzeugen. Der Bedarf des Landes an Flugzeugen wächst ständig an.
Lastotschkin brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Zusammenarbeit mit Indien auf diesem Gebiet den Warenumsatz und die allgemeinen Beziehungen zwischen den beiden Ländern ändern könne.
http://de.rian.ru/business/20051206/42335522.html
 
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Suchoi bestellt Triebwerke für Russian Regional Jet

Der russische Flugzeugbauer Suchoi-Zivilflugzeuge hat beim russisch-französischen Joint Venture PowerJet Triebwerke des Typs SaM 146 für sein neues Projekt RRJ (Russian Regional Jet) bestellt. An diesem Freitag unterzeichneten die beiden Firmen in Moskau einen Liefervertrag, berichtete der Korrespondent der RIA Novosti vor Ort.
Dem Vertragsabschluss sei eine riesige Arbeit vorausgegangen, sagte Viktor Subbotin, Generaldirektor von Suchoi-Zivilflugzeuge. "Diesen Triebwerken liegen die neusten technologischen Lösungen zugrunde, und sie entsprechen den Anforderungen unserer Kunden, der Fluggesellschaften." Der Vertrag bringe die russisch-französische Kooperation im Flugzeugbau ein gutes Stück voran, sagte Powerjet-Chef Michel Déchelotte. Die Triebwerke SaM146 werden von PowerJet entwickelt, einem Gemeinschaftsunternehmen der französischen Firma Snecma (Safran Group) und der russischen Forschungs- und Produktionsvereinigung Saturn. Sie tragen allen internationalen Anforderungen an 60- bis 100-sitzige Passagierjets Rechnung.
Bei RRJ handelt sich um das erste russische Flugzeug, das in enger Kooperation mit führenden internationalen Unternehmen entwickelt wurde, darunter Messier-Dowty, Thales, Liebherr Aerospace und Honeywell. Die Maschine soll gemäß den europäischen und amerikanischen Standards zertifiziert werden.
Experten sagen der neuen Maschine ein hohes Exportpotenzial voraus. Laut Marktstudien können bis 2023 weltweit ungefähr 800 RRJ-Flugzeuge vermarktet werden. Bis jetzt wurden bei Suchoi-Zivilflugzeugen 134 Russian Regional Jets bestellt. 30 davon gab die russische Fluggesellschaft Aeroflot im Dezember 2005 in Auftrag.

http://de.rian.ru/science/20060120/43106235.html
 
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Italien will 300 Millionen Euro in RRJ-Projekt investieren

MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Die italienische Regierung und die Fluggesellschaft Alenia Aeronautica planen, etwa 300 Millionen Euro in das Projekt zur Entwicklung eines russischen regionalen Flugzeuges RRJ zu investieren, inklusive der Ausgaben für den Kauf von Aktien der SAO "Graschdanskije samoljoty Suchogo (GSS)" (Suchoi-Zivilflugzeuge).
Das teilte Boris Aljoschin, Leiter der Russischen Föderalen Agentur für Industrie (Rosprom), vor Journalisten am Mittwoch mit. Ihm zufolge muss die italienische Seite für den Erwerb von 25 Prozent der Aktien plus eine Aktie und für Investitionen in wissenschaftliche Entwicklungen wenigstens 300 Millionen Euro verausgaben. Alenia Aeronautica kann schon im Laufe der nächsten sechs Monate ein GSS-Aktionär werden. Über die genaue Summe für den Aktienkauf wollte der Rosprom-Leiter keine Angaben machen, sagte jedoch, dass das annähernde Verhältnis von Investitionen und Aktienerwerb 50 zu 50 betragen werde. Im Sommer 2005 unterzeichnete die italienische Alenia Aeronautica mit der GSS ein vorläufiges Abkommen über den Erwerb von wenigstens 25 Prozent der Aktien der russischen Firma.
Wie Michail Pogossjan, Chef der Flugzeugholdinggesellschaft Suchoi, zuvor mitteilte, will Alenia mit der GSS ein Joint Venture für die Markteinführung der RRJ-Flugzeuge in Europa gründen.
....
Nach einer Schätzung von Spezialisten wird der Preis eines RRJ höchstens 30 bis 35 Millionen US-Dollar betragen.
http://de.rian.ru/business/20060208/43429392.html
 
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RRJ soll in 2007 seinen Erstflug durchführen

Der Generaldirektor des russischen Flugzeugbauers Suchoi, Michail Pogosjan, hat angekündigt, dass das Mittelstreckenflugzeug RRJ im nächsten Jahr seinen Jungfernflug absolvieren wird.
Pogosjan verwies darauf, dass Hydro-, Leit- und Belüftungssysteme aus Deutschland bezogen werden.
27. April
http://de.rian.ru/business/20060427/46966531.html
 
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Aeroflot-Aktionäre billigen Kauf von 30 RRJ-Flugzeugen

Die Aktionäre der größten russischen Fluglinie, Aeroflot, haben am Mittwoch den Erwerb von 30 Flugzeugen der RRJ-Familie ... gebilligt.
Das teilte ein Mitglied des Aufsichtsrates des Unternehmens der RIA Novosti mit. "Nach der Bilanzierung der Ergebnisse der Aktionärsversammlung wird Aeroflot dem Flugzeugbauer Suchoi eine Anzahlung in Höhe von knapp 15 Millionen US-Dollar überweisen." Der Staat als Hauptaktionär habe nicht an der Abstimmung teilgenommen, weil er ein Geschäft mit einem anderen staatlichen Unternehmen nicht lobbieren dürfe.

An der Abstimmung hatten die Nationale Reserve-Gesellschaft, die knapp 30 Prozent der Aeroflot-Anteile hält, wie auch einige andere Minderheitsaktionäre mit einem gesamten Anteil von knapp 15 Prozent teilgenommen. Der Kauf wurde von der Nationalen Reserve-Gesellschaft gebilligt. Das Geschäft soll den Angaben zufolge abgewickelt werden, weil sich dafür der Aktionär mit dem größten Anteil ausgesprochen hat.
....
Ein Vertrag über die Lieferung von 30 Maschinen war mit Aeroflot am 7. Dezember 2005 unterzeichnet worden.
....
Der Jungfernflug ist für November 2006 und die Inbetriebnahme der Maschine für Ende 2007 oder Anfang 2008 geplant.
....
Nach derzeitigen Plänen will Suchoi mindestens 700 Maschinen der RRJ-Familie bauen. 35 Prozent davon könnten in Nordamerika abgesetzt werden. 25 Prozent gehen voraussichtlich nach Europa, zehn Prozent nach Lateinamerika und sieben Prozent nach Russland und China.
....
17/ 05/ 2006
http://de.rian.ru/business/20060517/48266483.html
 
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Russische AirUnion will 20 Russian Regional Jets leasen

Der russische Flugzeugbauer Suchoj-Zivilflugzeuge und die russische Luftfahrtallianz AirUnion wollen bei der Luftfahrtausstellung in Farnborough einen vorläufigen Liefervertrag über 20 neue russische Regionaljets RRJ abschließen. AirUnion will zunächst etwa 20 neue Maschinen in Leasing nehmen, berichtete eine den Verhandlungen nahe stehende Quelle. Im Falle eines erfolgreichen Betriebs der RRJ könnten weitere 30 Maschinen bestellt werden, hieß es. .....
05. Juni
http://de.rian.ru/business/20060605/49090549.html
 
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Russland und Italien vermarkten gemeinsam Suchois Regional-Jets

Russland und Italien haben am Dienstag im Beisein von Präsident Wladimir Putin und Ministerpräsident Romano Prodi ein Luftfahrtabkommen unterzeichnet.
Das zwischen dem russischen Flugzeugbauer Suchoi und Alenia Aeronautica zustande gekommene Dokument sieht eine strategische Kooperation beider Partner bei Projektierung, Entwicklung, Produktion, Vermarktung und Wartung russischer Zivilmaschinen der Familie RRJ . ....
Laut Abkommen soll Alenia Aeronautica eine Sperrminorität von 25 Prozent plus 1 Aktie an der Suchoi-Tochter Graschdanskije Samoljoty Suchogo (Suchoi-Zivilmaschinen) übernehmen. Das Geschäft muss noch auf der Ebene der Regierungen beider Länder gebilligt werden. Die italienische Seite geht die Verpflichtung ein, mindestens 25 Prozent der im Business-Plan vorgesehenen Mittel zur Verfügung zu stellen.
....
Nach Worten eines Suchoi-Sprechers wollen beide Seiten zur Vermarktung von RRJ-Maschinen ein Gemeinschaftsunternehmen in Europa gründen. Zudem werde Alenia Aeronautica Fachleute bei Suchoi-Zivilmaschinen einsetzen.
....
20. Juni
http://de.rian.ru/business/20060620/49804877.html
 
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RRJ auf Suchoi SuperJet-100 getauft

Auf der internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Farnborough hat die Führung der Flugzeugholding Suchoi und deren Tochtergesellschaft Suchoi-Zivilflugzeuge bekannt gegeben, dass das RRJ, worauf schon seit langem gewartet wurde, seinen Namen geändert hat. Nunmehr heißt es Suchoi SuperJet-100. ......
http://de.rian.ru/business/20060724/51767254.html
 
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Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) wird dem russischen Flugzeugbauer Suchoi einen Kredit über 100 Millionen Euro gewähren. Das teilte die Bank am Montag in Moskau mit. Die Mittel sind für die Suchoi-Tochter bestimmt, die auf die Produktion von Zivilmaschinen spezialisiert ist. Aus dem Kredit wird der Ausbau der Produktion neuer regionaler Flugzeuge der Familie Superjet 100 (früher RRJ/Russian Regional Jet) finanziert. Ein Teil der Mittel ist für den Erwerb von Ausrüstungen und für die Förderung des Absatzes neuer Maschinen auf dem Weltmarkt bestimmt, hieß es.
http://de.rian.ru/business/20061127/56071671.html

Naja 100 Mio Euro sind jetzt nicht unbedingt eine beindruckende Größenordnung im Flugzeugbau, aber durchaus genug um Interesse zu signalisieren.
 
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Neue Ausrüstung für Bau des Sukhoi SuperJet kostet 150 Millionen Dollar

Die Modernisierung des Flugzeugbauwerkes KNAAPO in der fernöstlichen Stadt Komsomolsk am Amur, wo von 2008 an das neue russische Mittelstreckenflugzeug Sukhoi SuperJet-100 in Serie hergestellt werden soll, wird mehr als 150 Millionen Dollar kosten.
Dies teilte Michail Pogossjan, Chef der Flugzeugbau-Holdung Suchoi, am Mittwoch in Komsomolsk am Amur einem RIA-Novosti-Korrespondenten mit. 50 Millionen Dollar davon seien bereits investiert worden, sagte Pogossjan weiter.
....Das Projekt wird von Suchoi gemeinsam mit Boeing und Iljuschin abgewickelt. Der Beginn der Serienproduktion ist für 2008 geplant. Zuerst sollen 60 Flugzeuge im Jahr hergestellt werden. ..... Suchoi will mindestens 700 Maschinen dieses Typs auf den Markt bringen. 35 Prozent davon können laut Prognosen in Nordamerika, 25 Prozent in Europa, zehn Prozent in Lateinamerika sowie sieben Prozent in Russland und China vermarktet werden.
http://de.rian.ru/business/20061129/56186569.html
 
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Dalavia kauft sechs Sukhoi SuperJets-100

Die Fluggesellschaft Dalavia und das Unternehmen "Suchoi-Zivilflugzeuge" haben am Dienstag einen Vertrag über die Lieferung von Sukhoi SuperJet-100 abgeschlossen. "Wir erwerben zum ersten Mal ein Flugzeug, das noch nicht in die Luft gestiegen ist. Aber wir hoffen, dass die technischen Daten, die im Projekt vorgesehen sind, realisiert werden. Dieses Flugzeug ist gemäß seinen Daten zuverlässig, bequem und zweimal wirtschaftlicher als Tu-154. Die Wahl zu Gunsten von SuperJet-100 ist nicht von ungefähr", sagte Pawel Sewastjanow, Dalavia-Generaldirektor, bei der Unterzeichnung.
Ihm zufolge ist der Erwerb neuer Flugzeuge ein Schritt auf dem Wege der Modernisierung der Flotte: Gegen das Jahr 2008 wird ein Teil der Flugzeuge Il-62 und Tu-154, die heute eingesetzt werden, ersetzt.
Wie der Präsident von SAO "Suchoi-Zivilflugzeuge", Viktor Subbotin betonte, sieht der Vertrag die Wartung der Flugzeuge auch nach dem Verkauf an Fluggesellschaften vor. .....
Die Fluggesellschaft Dalavia fliegt in 25 Städte. Ihre Flotte zählt 30 Flugzeuge (hauptsächlich Tu-214, Tu-154M, An-24 und An-12). .....
http://de.rian.ru/business/20061219/57296332.html
 
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Der für Zivilmaschinen zuständige Betrieb ... will der russischen Fluggesellschaft Aeroflot gegen Ende 2008 die ersten Maschinen vom Typ SuperJet-100 liefern. ... Gegen Ende 2007 sollen die ersten sechs Maschinen gebaut werden. ....
http://de.rian.ru/business/20070320/62305360.html

Also Ende 2007 ist bald.
 
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Branche: Sukhoi SuperJet zu teuer für russische Fluglinien

Im März veröffentlichte die OAK das Ergebnis ihrer Studien, das für einige Beamte eine regelrechte Überraschung war. Demnach erklärten sich russische Fluggesellschaften bereit, 100 Tu-334 zu bestellen - fast so viel wie Sukhoi SuperJet (SSJ). .... Der weltweite Marktbedarf an RRJ wird bis zum Jahr 2023 auf 5 500 Stück im Wert von insgesamt 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Eine Maschine soll nach Angaben der Hersteller rund 27 Millionen Dollar kosten. Russische Fluggesellschaften erklärten sich jedoch bereit, das Flugzeug höchstens zu einem Preis von 20 Millionen Dollar zu kaufen. Westliche Flugzeuge dieser Klasse sind noch kostspieliger.
Unklarheit herrscht darüber, warum die bereits 1995 gebaute Tu-334 bei den Fluggesellschaften so reges Interesse erweckt. ....
Bis 2012 sollen laut Plan 236 SSJ-Flugzeuge gebaut werden.
http://de.rian.ru/business/20070328/62737283.html

Der Anfang eines Nachrufes ?

Von nun an werde sich die OAK beim Bau von neuen Flugzeugen „am reellen Bedarf“ orientieren, sagte Fjodorow (Präsident der Vereinigten Flugzeugbaukorporation von Russland (OAK)).
 
Thema:

Mittelstreckenflugzeug RRJ - russisches oder internationales Projekt?

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