Saab J21 A-3 von Pilot Replicas in 1:48

Diskutiere Saab J21 A-3 von Pilot Replicas in 1:48 im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Wer sich für einen exotischen Flieger entscheidet, kommt meist nicht um einen exotischen Hersteller drumrum. Meist gibt es dann solche Bausätze...
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Wer sich für einen exotischen Flieger entscheidet, kommt meist nicht um einen exotischen Hersteller drumrum. Meist gibt es dann solche Bausätze nur in Kleinserie aus Resin und sind meist vergriffen oder unbezahlbar. Die Saab J21 A ist z.B. ein solcher Flieger. Bislang gab es ihn nur von der Firma Heller im Maßstab 1:72 und das war es dann auch schon mit dem Angebot....
Bis ich zufällig auf die Firma "Pilot Replicas" ( www.pilot-replicas.com ) aus Schweden aufmerksam geworden bin. Sie hat momentan zwei Flieger - Bausätze (Saab J21A und Saab J29F) im Maßstab 1:48 im Sortiment sowie einiges dazu passsendes Resin - Zubehör wie Figuren, Datails ua. für den Motor und passende Kfz.
Da es anscheinend aktuell kein Händlernetz gib, habe ich direkt auf der Firmen - Homepage bestellt. Geordert habe ich den Bausatz (549kr), den passenden Piloten (120kr), einen Dodge WC52 als Zugfahrzeug (649kr) und die Passende Abschleppstange (120Kr) Die Sachen waren "schwedisch preiswert" :wink2: (man konnte via PayPal bequem seine Kronen entrichten - Versand ca. 1 Zehner) und waren dann trotz Corona zügig da.

 
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Auf die Geschichte des Originals brauche ich in diesem Forum sicher nicht eingehen. Hier noch ein Link für die Unwissenden: Saab 21 – Wikipedia.
Ich habe mich für die Version Nr. 3 entschieden: "21397 'Gul Petter' ln service at 3rd division F9 wing at Säve from December 1948 to March 1951." Leider habe ich kein Original - Bild dieser Maschine im Netz gefunden....also wenn mich hier im Forum jeman unterstützen könnte....
 
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Nach gut 3 Wochen war alles da und wurde erstmal ausgepackt:
Der Flieger: Der erste Eindruck. Sehr gut gestalteter, hochwertiger und dicker Karton. (den heb' ich auf - schließlich muss man mal was aufräumen!). Hochglanzfaltblatt als Bauanleitung, gut detailiert (wie man es von IKEA gewoht ist :squint:) mit Farbangaben für Tamiya, Humrol oder als FS-Norm. Die drei Bemalungsvarianten waren hier auf einem seperatem Hochglanzfaltblatt dargestellt.
Die Plastik an den vier Spritzlingen (plus einen für die Klarsichtteile) wirkte etwas dick. Quasi etwas rustikal. Man fühlte sich da an vergangene Zeiten erinnert - so mit erhabenen Gravuren und so.... Aber im Gegenteil! Die Gravuren waren fein und die Passqualität ausserordentlich. Mit dicken Fingern konnte man also nicht so schnell was kaputt machen! Schwedisch halt! :wink2:
Desweiteren gab es noch dazu eine (gut dicke) Ätzteilplatine und einen Decal-Bogen.

 
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Stovebolt

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Meine berufliche Erfahrung mit Spritzgußherstellern zur Dicke.
Der Kleinserienhersteller will wenig Ausschuß produzieren und geht lieber auf Nummer sicher bei der Dicke. Dann hat er ein größeres Arbeitsfenster bei Temperatur und Druck.
Der Massenhersteller sieht vorrangig die Materialbedarfreduzierung. Der macht lieber einen Probelauf mehr bei der Spritzgussmaschine für die richtigen Parameter.
Gruß!
 
Ralph

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Schönes Modell!Ich habemir den ,Bogserbil' und die ,Tonne' von Pilot Replicas gekauft : tolle Bausätze!Ich glaube Du wirst mit Deinen Bausätzen viel Freude haben.
 
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Der Kleinserienhersteller will wenig Ausschuß produzieren und geht lieber auf Nummer sicher bei der Dicke. Dann hat er ein größeres Arbeitsfenster bei Temperatur und Druck.
Der Massenhersteller sieht vorrangig die Materialbedarfreduzierung. Der macht lieber einen Probelauf mehr bei der Spritzgussmaschine für die richtigen Parameter.
Gruß!
Ein interessanter Einblick. Dieser Bausatz kommt aber auch aus einem Land das für robuste Qualität steht 👍
 
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und wie war dein Eindruck? (schon gebaut?) Du gibtst mir doch Recht: Diese Bausätze sind was besonderes....
 
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Das Abschleb - Kfz, ein Dodge WC52 aus komplett Resin. Hier sind die Teile etwas filigraner und eher nix für dicke Finger....

 
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und zu guter letzt die Abschleppstange, die abgesehen von den Verbindungsatücken dann doch aus Metall war und im nu montiert war.

 
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Airbutsch

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Ich bin dabei.
Das Forummitglied "Redolt" kann Dir bei Deinem Projekt eine große Hilfe sein.
Viel Spaß :-60:
 
Airbutsch

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Genau Ralph, habe mich verschrieben.
 
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Also konnte es mit dem Cockpit losgehen. Glücklicherweise stehen noch ein/zwei Originale in Museen rum, so dass ausreichend Bildmaterial zur Orientierung im Netz zu finden ist. Ich habe mich hier an die Farbangaben der Beschreibung gehalten und Tamiya XF61 verwendet. Zuvor habe ich mit Aluminium aus der Dose grundiert.
Anschliessend habe ich alles ein wenig gechipt. Etwas heftig, da ich mir vorstellen kann, das es beim Original nicht so dolle war. Aber es sieht geil aus :biggrin:!
Gurte standen als Ätzteile zu Verfügung, mussten aber mit XF-24 angemalt werden.
 
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Für die Instrumententafel gibt es in diesem Bausatz weder ein Ätzteil noch ein passendes Decal. Sie ist aber sehr schön detailiert ausgearbeitet und kann dann in Eigenregie farblich gestaltet werden. Ich habe sie angeleht an das Original bemalt und mit Instrumentendecals aus der Restekiste versehen.
Nach der Montage in den Rumpf, habe ich nicht vergessen ordenlich Nasengewicht hinzuzufügen. Hierfür diente eine Mischung aus Klemptnerdichtmasse und Telefon-kabel-blei-mantel! Dieses wird oft vergessen und in der Anleitung fand sich leider auch kein Hinweis dazu(mit Gramm-Angabe!).
Das Revi empfinde ich aber leider als etwas dick!

 
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