W2017BB - F-84 Thunderjet - Tamiya 1/72

Diskutiere W2017BB - F-84 Thunderjet - Tamiya 1/72 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2017 - Korea 1950 - 1953; Wegen widriger Umstände musste ich den Fertigstellungstermin für das Umbauprojekt "Corsair" ins nächste Jahr legen und mich damit in die...
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Wegen widriger Umstände musste ich den Fertigstellungstermin für das Umbauprojekt "Corsair" ins nächste Jahr legen und mich damit in die überraschend große Gruppe der nicht rechtzeitig fertig werdenden Teilnehmer einreihen.

Da ich mich aber ungern kampflos ergeben mag, versuche ich es trotzdem noch einmal und werfe eine kleine F-84 von Tamiya ins Rennen. Ein Speedbastel-Unternehmen unter erschwerten Bedingungen (nur noch zwei Wochen Zeit, kein Airbrush, Esstisch als temporärer Arbeitsplatz - also eigentlich wie früher).

Los gehts, Teile auspacken, ins Spüli-Bad, trocknen, das übliche eben. Als "Begleiter" stelle ich der F-84 eine T-33 von Platz zur Seite, an der ich einzelne Fertigungsschritte (vor allem bei der Bemalung) vortesten kann. Die T-33 hat eine ähnliche Anzahl an Teilen und ist ähnlich passgenau. Außerdem kann ich damit Leelauf-/Wartezeiten überbrücken. Vielleicht überlebt diese "Testmaschine" sogar bis zum Schluss...

 
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Sportlich :biggrin:
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
 
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tolle Aktion! :TOP:
Viel Erfolg dabei!

Gruss Uwe
 
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Da ich kein Fan der Tamiya- Decals bin und die mit dem Bogen darstellbare -und zum Thema passende- F-84G "Four Queens"/"Olie" für viel zu bunt halte, musste ich mich nach was anderem umschauen, möglichst nix Kommandeurs-mäßiges. Die Aeromaster-Decals "Thunderjets over Korea" Pt.I & II enthalten zwei in Frage kommende Kandidaten, leider beide F-84E.

Was natürlich bedeutet, wenigstens die Hilfslufteinlassöffnungen der F-84G, die Klappen(-Gravuren) der Luftbetankungsanlage verschwinden zu lassen und die perforierte Luftbremse zu ersetzen.
Gravuren zu füllen, geht mit Surfacer (Mr. Hobby) fix, Öffnungen schließen dauert länger. Plasticsheet passend zugeschnitten und eingeklebt ist ein guter Weg, allerdings wird das Anpassen an die Rumpfwölbung noch ein wenig Aufmerksamkeit erfordern.

 
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Die F-84 hat an den Tragflächentanks Positionslampen , die Tamiya als Klarsichtteile beigefügt hat. und ganz richtig sind die farblos (und nicht etwa rot/grün gefärbt). in der Rückseite der Teile ist eine kleine Vertiefung in die entsprechend Farbe getröpfelt werden soll zur Darstellung der kleinen Birnchen. Ich hab wohl ein wenig zuviel Farbe auf dem Zahnstocher gehabt, denn durch den Lupeneffekt ist das halbe Glas farbig... da muss ich nochmal ran (später).

 
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Die Innenseiten der 6 Hauptfahrwerksklappen haben Auswerfermarken, die beseitigt werden müssen (dagegen sind die der T-33 o.k.). Die Schächte der T-33 sind in einem Dunkelgrün gehalten, leider hab ich das auch für die F-84 übernommen. Zu spät gemerkt, dass diese Chromate Yellow sein sollten, ok, wird korrigert (später).

 
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4 Uhr morgens, das Cockpit ist fast fertig.
Das die Farben meist in zwei Schichten aufgetragen werden müssen, hält am meisten auf.
Um die Grundfarben grün und schwarz ein wenig lebendiger zu gestalten, wurden diverse Grüns verwendet, Humbrol 66, 75, 86, 102, 158 (und das tolle ist, auf den Fotos kann man es kaum sehen). Schwarz ist mit etwas 66 gebrochen. Trockenmalen mit 27 und 28. Rote, graue und gelbe Farbtupfer, Clear Cote und Kleinkram per Zahnstocher.

Mal gucken, ob ich die Gurte als Decal nehme (denke nicht).

 
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Gefällt mir, dass du die Teile noch am Gussast bepinselst. Habe schon öfters gelesen, dass das eine totales No-Go wäre. Aber verstanden habe ich's nicht und mache das gerne selber so, eine besseren "Anfasser" gibt es eigentlich kaum. Klar, muss man dann oft nochmals nacharbeiten, der das muss man doch eh.
 
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Gefällt mir, dass du die Teile noch am Gussast bepinselst. Habe schon öfters gelesen, dass das eine totales No-Go wäre. Aber verstanden habe ich's nicht und mache das gerne selber so, eine besseren "Anfasser" gibt es eigentlich kaum. Klar, muss man dann oft nochmals nacharbeiten, der das muss man doch eh.
Genau, warum einen bereits gegebenen Halter entfernen, um hinterher fürs Bemalen wieder einen anderen dranzubacken... zugegebermaßen ist das bei Tamiya auch ok so, bei anderen Herstellern kommt man ums Ablösen, Entgraten und Säubern vor dem Farbauftrag nicht drumrum.

So, die heutige Tagesleistung bestand aus Verschleifen, Flüssigspachtel, Verschleifen der zugemachten Hilfseinlässe an den Rumpfseiten. Zwischen den Arbeitsgängen hatte ich Zeit mich um die T-33 zu kümmern.
Ich dachte ja, ich verwende die Instrumentendecals des Bausatzes, aber nö.
Bauteil und Decal passen so gar nicht zueinander. Anscheinend liefert Platz das passende Decals für die moderne T-33 der JASDF, die Instrumentenbretter des Bausatzes sehen aber nach F-80 bzw. frühe T-33 aus, Letzterer Umstand ist natürlich für das WB-Thema ein glücklicher Zufall.
Allerdings ist wieder Selbstmalen angesagt, nicht so akribisch wie bei der F-84, denn die Haube bleibt geschlossen.

 
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Frühe T-33 (vor allem die in Korea) waren mit MG ausgestattet. Die angedeuteten verschlossenen Mündungen mussten geöffnet werden, mit Messer, Rundfeile und Minibohrer. Hoffentlich denke ich später noch an ein Visier fürs Cockpit. Auch wurden die kleinen Hutzen (hatten späte T-33) verspachtelt und verschliffen.

 
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Also wenn du eh eine E bauen wolltest dann wäre der Academy Bausatz der F-84 die bessere Wahl gewesen, dieser bietet beide Optionen und sogar noch die frühe unverstrebte Haube :wink2:

Mfg Michael
 
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Also wenn du eh eine E bauen wolltest dann wäre der Academy Bausatz der F-84 die bessere Wahl gewesen, dieser bietet beide Optionen und sogar noch die frühe unverstrebte Haube :wink2: Mfg Michael
Das mit der Academy war mir bekannt, aber irgendetwas an der Academy störte mich, kann das nicht genau spezifizieren, Haube zu hoch, Lufteinlass zu klein, Seiten zu flach (irgendwas in dieser Richtung). Außerdem hatte ich die Tamiya schon hier ;-)
 
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Ah ok, muß ich gleich mal vergleichen, habe ja beide im Lager...........
 
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Die letzten Tage kam ich zwar weiter, aber nicht zum Beiträge schreiben (hatte dafür einen erfolgreichen Kampf um einen -heimischen- Weihnachtsbaum. Man glaubt nicht, wie bekloppt Leute sind und Sonntags zum Baumkaufen gehen. Ach moment, ich ja auch ;-). Wenn man außerhalb eines Dorfes -ja auf dem platten Land- parken muss, um in diesem Dorf nen Baum zu kaufen, sagt das schon einiges...)

O.K. weiter gehts.
Die F-84 bedeutete bis hierhin weniger Aufwand, daher tüdelte ich noch ein wenig an der T-33 rum. Der Bausatz kommt mit einer an der Tragflächenwurzel verdickten Vorderkante daher (die, wenn man Originalfotos betrachtet, tatsächlich etwas aufgedickt und rot bemalt ist). allerdings hatten die T-33 um 1953 diese noch nicht, also ab damit! Feilen, schmirgeln, Gravuren (auf der Unterseite) nachziehen.

 
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Beim Zusammenfügen der hinteren T-33 Rumpfhälften waren die Teile nicht besonders passgenau, daher musste auch hier einiges verschliffen werden. Und weil wir grad dabei waren, wurde die Wandstärke der Öffnung ( nicht des Abgasrohrs, das ist später dran) auf vernüftige Blechstärke reduziert.
Kommentar zum Material, das Fa. Platz verwendet: Lässt sich gut kleben und schmirgeln, aber sehr schlecht gravieren. Eher drückt man die Oberfläche ein, bevor die Nadel Material abtragen kann.

 
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