was macht man eigentlich mit einem Motorsegler?

Diskutiere was macht man eigentlich mit einem Motorsegler? im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Moin zusammen, für mich sieht das eher so aus, als wären die für gemütlichen Motorflug ausgelegt und nicht unbedingt dafür den Motor nur zum...
Doppelnik

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Moin zusammen,

für mich sieht das eher so aus, als wären die für gemütlichen Motorflug ausgelegt und nicht unbedingt dafür den Motor nur zum Raufkommen zu benutzen, lieg ich da falsch?

eigentlich müssten die Dinger doch gut für einen sparsamen aber langsamen Reiseflug geeignet sein, oder machen überdimensionierte Flügel die DInger dann doch unwirtschaftlich?
 
Intrepid

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für mich sieht das eher so aus, als wären die für gemütlichen Motorflug ausgelegt und nicht unbedingt dafür den Motor nur zum Raufkommen zu benutzen, lieg ich da falsch?
Es gibt auch Segelflugzeuge, welche als Motorsegler zugelassen sind. Für die gilt das nicht. Aber bei der großen Masse liegst Du richtig.



... eigentlich müssten die Dinger doch gut für einen sparsamen aber langsamen Reiseflug geeignet sein ...
Sind sie auch. Vor der Erfindung der ULs war das ihr alleiniges Reich.



Motorsegler haben zudem den Vorteil, dass sie bei Triebwerksausfall mehr Möglichkeiten für eine Notlandung bieten (höhere Gleitzahl plus Störklappen).
 
Doppelnik

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Ich hab grade gelesen, dass es sogar einen extra Flugschein dafür gibt (erweiteter Segelflugschein). Bisher hab ich mit der 120 kg Klasse geliebeugelt, aber so ein Motorsegler wäre vielleicht noch ne interessante Option. Ich hätte schon Lust ein wenig selber rumzufliegen, aber ein Lebensmittelpunkt von mir wird das nicht, daher möchte ich weder wahnsinnig viel Geld und Zeit investieren und brauche auch eher was leicht zu beherschendes Wenn man bei den Dingern auch noch die Flügel leicht abbauen könnte um so ein Teil in einen geschlossenen Anhänger zu stopfen wäre es ideal.
 

RF-3

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Hallo Doppelnik,

grundsätzlich muss man beim Thema Motorsegler unterscheiden zwischen Segelflugzeugen mit Klapptriebwerk (diese sind dann primär für den Segelflug) und Reisemotorseglern. Reisemotorsegler waren früher für Segelflieger eine günstige und einfache Möglichkeit mal gezielt von A nach B zu fliegen ohne hierfür gleich einen Motorflugschein (PPL-A) zu erwerben, daher auch liebevoll "Luft-Mofa" genannt.

Heute stellt die TMG-Berechtigung (TMG = Touring Motor Glider = Reisemotorsegler) eine Erweiterung zu einem Segelflugschein (SPL) dar und seit April diesen Jahres ist auch wieder die Ausbildung vom Fußgänger direkt zum TMG (ohne Segelfliegen zu lernen) möglich.

Allerdings gibt es nicht sehr viele kommerziellen Flugschulen, welche diese Ausbildung anbieten und der typische weg zum TMG-Piloten ist in der Regel der Erwerb in einem Verein (für gewöhnlich über den Segelflug). Und hier bist Du dann recht schnell bei dem Thema: Zeit. Im Vergleich zu einer kommerziellen Flugschule wird im Verein eher eine ganztägige Teilnahme am Flugbetrieb erwartet, dafür halten sich die Kosten eher im Rahmen.

Zum Fluggerät selbst, ist der Scheibe Falke in seinen verschiedenen Versionen (Motorisierungen) der klassische Motorsegler welche heute noch in den meisten Segelflugvereinen zu finden ist. Dieser ist nicht sonderlich schwer zu fliegen und sowohl in der Anschaffung (ca. 15.000 - 40.000 Euro), wie auch im Unterhalt (ca. 50 bis 80 Euro / Stunde im Verein) relativ preisgünstig. Dafür bekommt man dann eine Reisegeschwindigkeit von 130 - 150 km/h bei einem Spritverbrauch von 10 bis 15 ltr/h geboten.

Darüberhinaus finden die HK Dimonas und die GROB G109 noch weitere Verbreitung, diese liegen sowohl in Anschaffung wie auch Unterhalt etwas höher (bei einer relativ neuen Dimona kann das auch schon bis 100.000 Euro gehen), sind dafür aber auch in der Reisegeschwindigkeit bei 160 - 190 Km/h angesiedelt.
Außerdem haben diese beiden noch den Vorteil aus GfK zu sein, womit man sie eher mal bei längeren Reisen auch bei schlechtem Wetter über Nacht draußen stehen lassen kann.

Eher weniger Verbreitet und fast ausschließlich in Privater Halterschaft zu finden die die Fournier Motorsegler (RF-3 & 4 (Einsitzer) / RF-5 & RF-9 & RF10 (Doppelsitzer)). Diese haben ähnliche Leistungsdaten wie die Kunststoff Motorsegler, sind bei Anschaffung und Betrieb aber eher bei einem guten Falken angesiedelt.

Allen gemein ist, dass sie sich eher nicht zum täglichen auf- und abbauen eignen (bei den Fourniers so auch gar nicht vorgesehen), d.h. für alle brauchst Du einen Hallenplatz am jeweiligen Heimatflugplatz.

Viele Grüße
RF-3 (inzwischen eigentlich RF-4 ;-) )
 
Doppelnik

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Die Dinger sind wohl leider etwas aus der Mode gekommen, klar das moderne Ultralights doch etwas dynamischer rüberkommen. Die Scheibe 25 mit dem zentralen Rad finde ich schon irgendwie cool, dazu die Glashaube aus der man einen vollen Rundumblick hat, würd mir schon gefallen...

Schade, dass sich die Flügel nicht auf die Schnelle demontieren lassen, das wär perfekt gewesen. Bei 80 €/h kann man einen Flug doppelt so lange und für 10% von dem Geld genießen was es mit einer Cirrus SR22 kosten würde, dazu hat man noch die schönere Aussicht.

Ist wohl eher ein Hobby für ältere Herren, aber so weit ist es bis zur 50 für mich auch nicht mehr
 
gero

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daher möchte ich weder wahnsinnig viel Geld und Zeit investieren und brauche auch eher was leicht zu beherschendes Wenn man bei den Dingern auch noch die Flügel leicht abbauen könnte um so ein Teil in einen geschlossenen Anhänger zu stopfen wäre es ideal.
Den Wunsch liest man häufig, in der Realität eher wenig. Wenig Geld und wenig Zeit zusammen geht in der Fliegerei nur, solange man am Boden bleibt. Klappflügel benötigen viel Zeit und Sorgfalt. Da verliert der Gelegentlichflieger schnell den Spaß. Also ungünstige Parameter zum nachhaltig in die Luft kommen.

gero
 
Doppelnik

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ist immer ne Frage was wenig Geld bedeutet, ich schrieb von "nicht wahnsinnig viel Geld" und nicht von "wenig Geld". Verglichen mit ner neuen Cirrus oder eine klassischen V-Tail Bonanza, (die ich auch gerne hätte, mir aber nicht leisten kann...) ist die Bezeichnung wenig Geld sicher nicht verkehrt.

Eine SD-1 Minisport (mit 120 kg Zulassung verfügbar) ist auch erschwinglich, damit ist man deutlich flotter unterwegs aber das Risiko sich in den Boden zu bohren ist wahrscheinlich deutlich höher. Mit nem Motorsegler kann man i.d.R noch jemanden mitnehmen, auch ein großer Vorteil.

(edit: OK, im Anschaffungspreis sind die V-Tail Bonanzi gar nicht so teuer, aber als Gesamtpaket natürlich schon)
 
Intrepid

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Möchtest Du das Flugzeug als Fortbewegungsmittel nutzen oder Fliegen zum Hobby machen? Man kann das zwar kombinieren, aber vom Prinzip her ist es nicht das Gleiche.
 
Doppelnik

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nun, zunächst einmal hab ich das Geld dafür dieses Jahr frisch in einen Oldtimer (Auto) versenkt, ich kann also noch ne ganze Zeit lang Pläne schmieden...

Ich bin beruflich (vor Corona) etwa alle 2 Monate irgendwohin unterwegs, natürlich wäre es schön wenn man zufällig einen kleinen Flughafen in Nähe hätte und dann mit so nem Luftmopped dahinkäme, aber das wird eher die Ausnahme bleiben. Um in den Urlaub zu fliegen, zumindest zu zweit, ist die Zuladung sicher auch nicht ausreichend, andererseits bin ich auch schon 10 Tage mit Handgepäck verreist (Saptil machts möglich...). Ich weiß aber auch, dass Auslandsreisen mit den ganzen gesperrten Lufträumen etc. nicht so trivial sind wie mit dem Auto, aber einen Ausflug zur Nordsee sollte schon drin sein.

Altersbedingt werd ich kein Superpilot mehr werden, dafür hätte man früher anfangen müssen, so viel Altersweiheit hab ich mit Mitte 40 schon, da ist so ein gemütlicher Motorsegler schon das Richtige. Ich kenne Leute, deren Leben drehte sich immer ums Fliegen, klar hat das dann ne andere Priorität, ich würde gerne, muss aber nicht und werde auch keine 15.000 € jedes Jahr dafür ausgeben. Mir ist klar, dass der Anschaffungspreis nur einen kleinen Teil der kosten deckt, aber die Dinger sind zum Teil schon erstaunlich günstig (Scheibe-Flugzeugbau SF 25 D für 15.000 EUR gebraucht kaufen | Flugzeugmarkt.de | #1787). Ausleihen ist wahrscheinlich die vernüftigere Option, andererseits kann man bei Dingen die einem gehören selber festlegen wann man das Geld investieren möchte. Leider kosten mich die Fenster meiner Eigentumswohnung in den nächsten Jahren schon fast so viel wie ein Luftmopped...
 
Intrepid

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Mit dem Motorsegler bist Du sehr vom Wetter abhängig. Je länger die geplante Strecke ist, um so unwahrscheinlicher, dass der Flug genau dann stattfindet, wann er stattfinden soll. Fliegen als Hobby ist hauptsächlich Warten. Deswegen bin ich darüber gestolpert, dass Du Dein Zeitinvest klein halten möchtest.

Piloten, die keine Zeit haben, tendieren dann zu Geräten wie einer Cirrus. Doppelt so schnell wie ein Motorsegler, kann an viermal mehr Tagen trotz Wetter fliegen, und das Geld für Service wie mundgerechte Flugvorbereitung und Wetterbriefing durch einen Dienstleister hat man dann bestimmt auch noch übrig: reinsetzen und losfliegen - und nicht Tage vorher schon die Wetterberichte und Wettertrends verfolgen und stundenlang abends zuhause die Strecke am Schreibtisch auskundschaften, Schlechtwetterrouten heraussuchen, alle Hindernisse auf der Strecke einprägen und und und
 

orca30

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Ich weiss nicht, die Kombination "wenig Zeit" zusammen mit einem komplexen Flugzeug wie einer Cirrus unbedingt so glücklich ist....
 
Doppelnik

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ne Cirrus spielt in ner anderen Liega, die werd ich mir nicht leisten können. Ich verstehe schon, warum sich die Leute so ein Teil kaufen, aber als Spaßflieger würd ich mir was anderes kaufen für 800.000 €...

Ich werde auch nicht so tief an die Materie einsteigen, dass ich mit Instrumentenflug auf nen Großflughafen landen möchte...
 
Doppelnik

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Ich weiss nicht, die Kombination "wenig Zeit" zusammen mit einem komplexen Flugzeug wie einer Cirrus unbedingt so glücklich ist....
So komplex ist die doch gar nicht, festes Fahrwerk, keine Druckkabine, keinen Turbolader ist halt nur alles drin, was man zum sicheren Fliegen bei jedem Wetter benötigt. Ne Piper Malibu kann das sicher noch besser und die hat dann ne Durckkabine, Einziehfahrwerk und nen Aufgeladenen Motor (bzw. Turboprop)
 

orca30

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nachdem ich auch selbst Motorsegler-Pilot bin, schreib ich auch mal kurz.

Was man gut damit machen kann:

  • Sightseeing-Flüge
  • Wochenend-Ausflüge (ich wohne bei München und war schon in Tschechien, Slowenien, Kroatien, Österreich...)
  • Wochen-Ausflüge (z.B. einmal quer durch Deutschland an die Nordsee)
  • viele Gastflüge
  • einfach nur so zum Spass

Eher weniger:

  • Alles was stark wetterabhängig ist (Arbeitstermine etc.)
  • Alles was wirklich schnell gehen muss (VMax 120-190 km/h) aber bei obigen Spass-Flügen ist das nicht der entscheidende Faktor, denke ich.
  • Mehr als 1 Person mitnehmen oder viel Gepäck

Dafür sind die Kosten gegenüber der reinen Motorfliegerei ziemlich überschaubar.
 

orca30

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So komplex ist die doch gar nicht, festes Fahrwerk, keine Druckkabine, keinen Turbolader ist halt nur alles drin, was man zum sicheren Fliegen bei jedem Wetter benötigt.
In der Theorie. Das "sichere Fliegen bei jedem Wetter" will halt auch beherrscht sein. Das ist nichts für wenig-Flieger.

Lies mal den Unfallbericht von dem SR22 Unfall in Zell am See Weihnachten 2019.
 
Doppelnik

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In der Theorie. Das "sichere Fliegen bei jedem Wetter" will halt auch beherrscht sein. Das ist nichts für wenig-Flieger.

Lies mal den Unfallbericht von dem SR22 Unfall in Zell am See Weihnachten 2019.
es ist die einfachst mögliche Form für einen Flieger der bei jedem Wetter fliegen können soll, dabei dank Rettungssystem wahrscheinlich auch die sicherste Möglichkeit dafür. Der Flieger hat im Wesentlichen nur was es dafür braucht. M.W. muss/kann man bei den neuen noch nicht einmal die Drehzahl selber einstellen, wobei die Werkseinstellung wohl sehr hochtourig sein soll (das würde mich schon extrem nerven...).
 
Doppelnik

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nachdem ich auch selbst Motorsegler-Pilot bin, schreib ich auch mal kurz.

Was man gut damit machen kann:

  • Sightseeing-Flüge
  • Wochenend-Ausflüge (ich wohne bei München und war schon in Tschechien, Slowenien, Kroatien, Österreich...)
  • Wochen-Ausflüge (z.B. einmal quer durch Deutschland an die Nordsee)
  • viele Gastflüge
  • einfach nur so zum Spass

Eher weniger:

  • Alles was stark wetterabhängig ist (Arbeitstermine etc.)
  • Alles was wirklich schnell gehen muss (VMax 120-190 km/h) aber bei obigen Spass-Flügen ist das nicht der entscheidende Faktor, denke ich.
  • Mehr als 1 Person mitnehmen oder viel Gepäck

Dafür sind die Kosten gegenüber der reinen Motorfliegerei ziemlich überschaubar.
so stell ich mir das vor, wobei mir das Rausgucken schon Spaß macht beim Fliegen (das kann man da sehr gut) während "richtige Piloten" da mehr Beschäftigung brauchen...
 
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M.W. muss/kann man bei den neuen noch nicht einmal die Drehzahl selber einstellen, wobei die Werkseinstellung wohl sehr hochtourig sein soll (das würde mich schon extrem nerven...).
Musste man das bei einer Cirrus jemals? Bei Dieselmotoren gibt es auch so ein Einhebel-Bediengerät, welches die Drehzahl immer passend zum Leistungsabruf und der Druckhöhe regelt. Das ist dann eine ziemlich blöde Aufgabe für den Piloten weniger: den Ladedruck ablesen, die dazu passende Drehzahl abhängig von der Flughöhe aus einer Tabelle heraussuchen und einstellen ... um dann festzustellen, dass sich dadurch der Ladedruck wieder verändert und man den Gashebel neu justieren muss. Dazu kommt noch Gemisch und Kühlklappen, bei manchen Flugzeugen die Vergasertemperatur und/oder Ölkühlerklappen. Bei einem Motor geht das ja noch :wink2:.

Und während man gerade damit beschäftigt ist, eisen einem die Tragflächen zu. Oder der Autopilot steigt aus und die Fluglage geht verloren. Oder das Gemisch steht falsch und die Zylinderköpfe fangen an zu schwitzen ... oder man begeht eine Luftraumverletzung und generiert einen teuren Brief von der BAF.
 
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Schönes Beispiel :-) Damals gab es aber noch Flugingenieure welche die Aufgabe übernehmen konnten...

Laut Aussage eines mir bekannten Piloten hatte man wohl früher die Möglichkeit/die Notwendigkeit sich selber darum zu kümmern. Angeblich haben wohl einige die Dinger wieder zurückgerüstet um die Motordrehzahl wieder senken zu können. Ungefähr hundert Jahre nachdem man beim Auto eine automatische Zündverstellung, Gemisch- und Temperaturregelung eingeführt hatte, gibt es dies nun auch bei einem klassischen Flugmotor: iE2 Integrated Electronic Engine

Ich weiß, das gab es auch schon im WK2 und der Porsche Flugmotor hatte dies auch, aber bis sich das durchsetzt vergehen wahrscheinlich noch ein paar Jahre...
 
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... um die Motordrehzahl wieder senken zu können ...
... und dadurch eventuell das Motorleben zu verkürzen. Die Drehzahlen hat Cirrus nicht ohne Grund so festgelegt, wie sie sind. Und einen besseren Eintrag ins Lärmzeugnis bekommt man durch eine niedrigere Drehzahl als im Handbuch steht auch nicht. Also warum das Risiko eingehen? So ein Cirrus-Motor ist teuer!

Egal, wir bewegen uns sehr weit vom Thema weg ... aber ist ja "Dein" Thread.
 
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