was macht man eigentlich mit einem Motorsegler?

Diskutiere was macht man eigentlich mit einem Motorsegler? im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo allerseits, hier mal ein anderer Weg zum Einstieg in die (Segel)-Fliegerei: DASSU - Deutsche Alpensegelflugschule Unterwössen e.V...

PKingo

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Hallo allerseits,

hier mal ein anderer Weg zum Einstieg in die (Segel)-Fliegerei: DASSU - Deutsche Alpensegelflugschule Unterwössen e.V.: Anfangen mit einer Segelflugaubildung, dann kann man immer noch den weiteren Weg zum Fliegen mit Motorseglern entscheiden. Vorsicht: die Gefahr, beim Segelfliegen hängen zu bleiben ist groß!

Für mich selbst denke ich ernsthaft über zwei Wochen Urlaub in Unterwössen nach mit dem Ziel, in dieser Zeit meinen (zweiten) ersten Alleinflug zu machen; in meinem früheren Leben war ich einige Jahre Segelflieger und bin danach (Familie, Häuslebau, ...) beim Modellfliegen hängengeblieben.

LG
PKingo
 

orca30

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Für mich selbst denke ich ernsthaft über zwei Wochen Urlaub in Unterwössen nach mit dem Ziel, in dieser Zeit meinen (zweiten) ersten Alleinflug zu machen; in meinem früheren Leben war ich einige Jahre Segelflieger und bin danach (Familie, Häuslebau, ...) beim Modellfliegen hängengeblieben.
Ist ja witzig, ich fliege seit bald 25 Jahren in Unterwössen :-)

Urlaub da kann man empfehlen, und der 2. Alleinflug mit deinen Vorkenntnissen sollte überhaupt kein Problem sein.

(nur bisschen Wetterglück braucht man :-))
 

busir

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Habe einst mit dem Trikefliegen begonnen. Das heißt: Kurve links, Basis rechts! Kurve rechts, Basis links! Gerät beschleunigen, ziehen! Gerät langsam machen, drücken! Rollen nach links, rechter Fuß gedrückt. Rollen nach rechts, genau umgekehrt. Je nach Gerät, mal mit dem linken oder rechten Fuß gebremst. Gasgeben entweder mit dem Fuß oder am Hebel ziehen. Bin so 5 Jahre geflogen und habe dann auf 3-Achser umgeschult. Es war alles komplett andersrum! Die ersten Flugstunden waren echt katastrophal. Alle Reflexe, die man sich mühsam antrainiert hat, waren nicht nur wertlos, nein sie waren sogar hinderlich. Das ging schon mit dem Rollen los. Und das Seitenruder habe ich die erste Zeit komplett links liegenlassen. Irgendwann habe ich es aber dann doch geschnallt. Bin dann viele Jahre beides parallel geflogen und konnte mental sehr gut unterscheiden, was ich gerade flog. Will heißen: Das Problem mit der entgegengesetzten Seitenruderbewegung sollte keines sein. Schon gar nicht, wenn du als Fußgänger anfängst. Der Weg ist eh gepflastert mit viel Arbeit, viel Geduld und auch Zeit, oftmals Enttäuschung und auch mit Rückschlägen. Aber auch mit tollen Erlebnissen, viel Euphorie und Freude, auch Stolz und tiefen Emotionen. Und nach fast einem viertel Jahrhundert Fliegerei ist der Moment, in dem die Maschine frei kommt, für mich immer wieder sehr intensiv. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.
 
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Sportflieger
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Vielleicht nochmal zur Eingangs gestellten Frage, die ja abhängig vom Flugzeugtyp ist: Zu nennen wäre da noch die Schleicher ASK 16 und die Valentin Taifun 17E. Letztere, die wahrscheinlich nur schwer zu bekommen ist, hat folgende Leistung: Reisegeschwindigkeit über 200 km/h, Zuladung 240 kg, 90 Liter Tank und damit unter Motor über 1000 km Reichweite. Mit einer Gleitzahl von 1:30 sind da enorme Reichweiten auch mit halber Tankfüllung möglich. Sie steht in den Flugleistungen fast keinem 2-sitzigen Motorflugzeug nach und macht sie zu einem "echten" Reiseflugzeug. Das ist es, was Motorsegler so besonders machen: Ihre (großen) Flügel sind der Schlüssel für die Effizienz. Von den Modellen von Stemme ganz zu schweigen. Aber die sind preislich - na ja...
 
atlantic

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Von den Modellen von Stemme ganz zu schweigen. Aber die sind preislich - na ja...
´Ne Stemme ?????? willst du nicht wirklich :whistling:
sau teuer und wartungstechnisch ein Graus, jeder Mechaniker rennt wenn sich eine Stemme anmeldet.
Die Flugleistungen sind dafür aber top
 
Doppelnik

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zum Glück muss man ja nicht volltanken, bei einem Verbrauch von rund 15 L die Stunde reichen 37.5 L für 2 Stunden Flugzeit (immerhin über 300 km) plus 30 min Reserve, damit kommt man realistisch bis zur nächsten Pinkelpause.

In Unterwössen mag ja ne schöne Gegend mit guter Thermik sein, aber ich denke, es ist sinnvoller mir was in der Nähe zu suchen, wo ich mir im idealflall einen Motorsegler ausleihen könnte. Segelfliegen macht sicher viel Spaß, aber ich glaub nicht dass ich darüber die Lust am Motorflug verlien würde, mich reizt es auch (wenn das Wetter passt und der Flieger zur Verfügung steht) mal eben irgendwo hin fliege zu können und sich dabei die Welt von oben anzusehen. Mit einem Motorsegler ist man auf größeren Distanzen deutlich flotter und sparsamer unterwegs als mit nem Auto. Dass ein Käfermotor mit 39 PS für 200 km/h reicht finde ich faszinierend. Dank der guten Gleitzahlen von 1:30 oder knapp darunter kann man auch mit einem guten Gefühl mal längere Strecken über Wasser zurücklegen ohne im Notfall notwassern zu müssen.

Schade dass es die nicht mit abnehmbaren Flügeln gibt, die Hangarmiete ist für die Dinger sicherlich nicht billig (die brauchen ja mehr Platz als jede Chessna), daher ist mieten wohl die deutlich günstigere Lösung als kaufen.

Die Fornier Dinger find ich auch toll, sehen richtig gut aus
 
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Zu den Stemme hätte ich wohl mein "Na ja" in Großschrift und fett machen sollen.

Die Taifun 17E kann übrigens die Flügel beiklappen. Der Aufbau ist da kein großer Akt.


Der Motor (Limbach L2000) basiert auf VW-Käfer-Motoren und leistet 80 PS.
 
Doppelnik

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Leider scheint die Taifun doch ziemlich teuer zu sein, jedenfalls im Vergleich zu ner SF 25...

Genau gegenommen basiert der Limbachmotor auf den VW Busmotoren welche konstruktiv vergrößerte Käfermotoren sind
 

PKingo

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Ich habe an Unterwössen nur wegen der Erstschulung gedacht. Viel schneller, schöner und billiger kommst du glaube ich sonst kaum zum Fliegen lernen. Und wenn ich mich recht erinnere kann (oder konnte?) man die Segelflugstunden für die Motorseglerschulung zumindest teilweise anrechnen.

LG
PKingo
 

vossba

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Moin,
bin nach Umwegen über 2 Pittsen und der Mitbenutzung diverser Russenflieger, jetzt wieder zurück beim Motorsegler. Was man damit macht? Fliegen.
Es gibt durchaus Reisemotorsegler die auch Thermikfliegen, aber in der Regel werden diese als Günstiges Motorflugzeug verwendet.
Mir ist letztes Jahr ein SF25C mit 80PS Limbach zugelaufen, da reden wir von 150kmh-14l/h oder Wanderflug mit 10l/h. Mit 192kg Zuladung steht das Gerät für einen Falken sehr gut da (Unser erster B Falke hatte nur 145Kg)

Vor ein paar Wochen konnte ich dann nicht an einer RF4D mit 60PS Sauer S1800 Motor vorbei, was dazu führt das der Falke nächsten Sommer wohl auszieht.
Die RF4 mit dem großem Motor fliegt 200kmh(216kmh True) mit 11,8l/h oder 185kmh mit 9-9,5l, was erstmals Fliegen günstiger als Autofahren macht.
Dazu fliegt sie sehr schön und wendig (Ähnlich einer K6 nur etwas wendiger). Kunstflug mit +6/-3g ist zugelassen. Speziell die RF4 kommt sehr selten auf den Markt, noch viel Seltener in Gutem Zustand.
Der Falke steigt sehr gut in der Thermik, die RF4 ist eher weniger ein Segler als ein guter Gleiter.

Die Taifun 17E hatten wir vor 25 Jahren mal in einer Haltergemeinschaft. In der Thermik gestiegen ist das Ding überhaupt nicht, die Gleitleistung war nicht Schlecht. Das Fliegerlein ist schwerer als eine Cessna 172, was bei voller Beladung in Verbindung mit den 87PS, zu langen Startstrecken führt.
Für Vereinsbetrieb oder Wenigflieger nicht geeignet da recht Komplex: Einziehfahrwerk-Wölbklappen-Störklappen-Verstellpropeller-Kühlklappe
Reisegeschwindigkeit war 205kmh-19l/h (Vermutlich wären 180kmh mit 13-15l möglich gewesen) und sehr Komfortables Reisen. Im Fazit ein moderner Kleiner Motorflieger mit "K" Kennzeichen.

Gruß Reinhard
 
innwolf

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Hallo,

der Scheibe SF25, der Tandem und auch RF4 und RF5, bedingt auch G109 und Dimona bieten auch noch die Möglichkeit sehr presiwert lizensgültigkeitserhaltende Motorflugstunden zu sammeln.

Segelflugpilot mit Schleppberechtigung auf SEP, 40 Schlepps im Jahr sind erst ca. 4h Flugzeit, den SF25 4h unter Cumuli genagelt bringen weitere 4h im Verein zu je 6€ wennd er Motor aus bleibt, der Gesetzgeber ist zufrieden, jedes Jahr etwa. Und Überland-Navigations-Erfahrung 8 samt 3 Fremd- und Aussenlandungen erledigen die 15 Streckeflüge mit 4500km+ Strecke, 20 Platzadlerflüge sind meistens auch noch dabei.

Und wenn es sich ergibt nimmt man die Remorqueur auch mal für eine weite Strecke, 40 Starts auf SEP im Jahr haben reine SEP-Piloten oft nicht!
 

vossba

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Wir hatten 1994 zu dritt mit geliehener Kohle einen B Falken gekauft.
Die Kalkulation war folgende: 500.-DM Fixkosten im Jahr pro Nase plus ca. 17-20DM Sprit pro Stunde. Das war damals schon unschlagbar. Der Vereinsfalke kostete 60.-DM/h, war aber kaum am WE oder für einen Urlaub loszueisen. Wir waren damals viel unterwegs : England - Tschechei-Skandinavien, das wäre weder mit einem Vereinsflieger noch mit einem Motorflugzeug gegangen.
50h/anno sind für einen PPLer kombiniert Segelflug/Motorflug ( Ich weiß das mancher Wettkampfflieger 200h/a. fliegt) schon richtig viel. Schleppen auf der Husky brachte richtig Landungen, aber keine 10h im Jahr.
 

vossba

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Leider scheint die Taifun doch ziemlich teuer zu sein, jedenfalls im Vergleich zu ner SF 25...

Genau gegenommen basiert der Limbachmotor auf den VW Busmotoren welche konstruktiv vergrößerte Käfermotoren sind
Es gibt 2 verschiedene Baureihen von Limbach Motoren:

Der 1700 und 2000 sind Typ1 also Käfermotoren. Beim 1700 mit 90mm Bohrung, beim 2000 ausserdem mit einer Oettinger Langhub Kurbelwelle (78,4mm)

Der 2400 ist ein Hubraumvergrößerter Typ4, der stammt vom 2L T2 Bus oder VW Porsche. Die Typ4 Motoren sind wesentlich Robuster als Typ1, aber auch Schwerer.
 
Doppelnik

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hmm...., klingt irgendwie zu gut um wahr zu sein, wenn man so billig (+X) mit nem Motorsegler fliegen kann, warum sind UL dann überhaubt so populär geworden? Wie sieht es eigentlich mit den nutzbaren Flughäfen aus, unterscheidet sich die Auswahl zwischen UL und Motorsegler erheblich? Oder kann man damit überall landen wo man mit nem UL hinkommt?
 

vossba

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Die schnelle RF4 hat nur einen Sitzplatz! Von den 150 gebauten sind vielleicht noch 70 in Betrieb und zumeist über Jahrzehnte in fester Hand.

Die günstigen Doppelsitzigen Motorsegler ( SF25 140-150kmh Reise) sind viel Langsamer als ein UL. Ausserdem ist man als Hallenstellplatz Anwärter nicht sonderlich beliebt mit einem Motorsegler, der die Größe einer King Air 200 hat, aber nur für 600kg Miete Zahlen will.

Und Motorsegler sind auch nur bedingt günstig: In der Hauptsache der seit den 60er Jahren in Unmengen gebaute SF25. Der ist gebraucht ab ca. 5000.-€ zu haben ( SF25B oder früher C, Lufttüchtig aber tüchtig angegrabbelt). Ein für einen Verein interessanten Rotax SF25, womöglich mit Schleppkupplung kostet dann aber eher ab 60 bis über 100K und fällt damit aus der Betrachtung.

Bei UL gelten vereinfachte Wartungsregularien, ein Motorsegler ist ein Flugzeug! Ich Warte selber, das kann kaum ein Pilot, der über den Motorflug in das Hobby eingestiegen ist.

Reine Ul Gelände dürfen von Motorseglern und Flugzeugen nicht angeflogen werden und einige Flugplätze sind nicht für UL Zugelassen. Ul Flugzeuge dürfen Rechtlich nur im Zulassungsstaat betrieben werden und brauch für Flüge im Ausland eine Einfluggenehmigung. Das wird aber immer mehr Europäisch.
 

orca30

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hmm...., klingt irgendwie zu gut um wahr zu sein, wenn man so billig (+X) mit nem Motorsegler fliegen kann, warum sind UL dann überhaubt so populär geworden? Wie sieht es eigentlich mit den nutzbaren Flughäfen aus, unterscheidet sich die Auswahl zwischen UL und Motorsegler erheblich? Oder kann man damit überall landen wo man mit nem UL hinkommt?
Naja, hier spricht man immer nur von den Spritpreisen...

Bei unserer Dimona muss nächstes Jahr ein neuer Motor rein (langt dann wieder für 2000h), Kostenpunkt sportliche 35000 Euro...

Dazu 100h Kontrolle, Kontrolle für Prop, 6000h Kontrolle, wasweissich...

also die Kosten sind schon deutlich mehr als nur für Sprit.
 
Doppelnik

Doppelnik

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Danke für die Antwort, laut einem mir bekannten Piloten darf man Wartungsarbeiten selber durchführen wenn man hinreichend qualifiziert ist, wobei die Definition wohl sehr schwammig ist. Er sieht sich als Ingenieur und Berufspilot als hinreichend qualifiziert an, macht aber nur kleinere Tätigkeiten selber. Alles was den Motor betrifft traue ich mir auch selber zu und bin dafür sicher hinreichend qualifiziert.

Schade dass die SF25 keine Klappflügel hat, dann wäre es erheblich einfacher mit dem Parken, vielleich ist unter die Decke hängen ja auch ne Option. Ich denke aber, dass ich mir nicht gleich ein eigenes Luftmopped zulegen würde, für den Anfang wäre Ausleihen bei einem Verein die einfachere Lösung, auch wenn man dann an vielen guten Tagen leider nicht fliegen kann. Übrigends, ne RF4 gibt's grad zu kaufen: .


Die 17E scheint man für etwa 40.000 € kaufen zu können, das ist mittelfristig nicht aus der Welt und die Klappflügel sind schon ein super. Ist natürlich wirklich recht komplex auch wenn mir ein Verstellpropeller schon gefallen würde (außer bei der Revision....).

Die SF25 würde mir aber auch gefallen, so wichtig ist mir die Geschwindigkeit nun auch wieder nicht und damit kann man zu zweit fliegen.
 
Doppelnik

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Danke für die Antwort, laut einem mir bekannten Piloten darf man Wartungsarbeiten selber durchführen wenn man hinreichend qualifiziert ist, wobei die Definition wohl sehr schwammig ist. Er sieht sich als Ingenieur und Berufspilot als hinreichend qualifiziert an, macht aber nur kleinere Tätigkeiten selber. Alles was den Motor betrifft traue ich mir auch selber zu und bin dafür sicher hinreichend qualifiziert. Einerseits freut es mich dass für Flugmotoren so viel Geld bezahlt wird, nur selber möchte ich das ungern tun... Ein Käfermotor für 35.000 ist dann doch etwas übertrieben...

Schade dass die SF25 keine Klappflügel hat, dann wäre es erheblich einfacher mit dem Parken, vielleich ist unter die Decke hängen ja auch ne Option. Ich denke aber, dass ich mir nicht gleich ein eigenes Luftmopped zulegen würde, für den Anfang wäre Ausleihen bei einem Verein die einfachere Lösung, auch wenn man dann an vielen guten Tagen leider nicht fliegen kann. Übrigends, ne RF4 gibt's grad zu kaufen: .


Ne SF 17

Die SF25 würde mir aber auch gefallen, so wichtig ist mir die Geschwindigkeit nun auch wieder nicht und damit kann man zu zweit fliegen.
 

vossba

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Nein natürlich bestehen die Kosten nicht nur aus Spritpreisen:
Versicherung ca. 300.-
Kasko je nach Wert Notwendig oder nicht, ca. 1-2%
Unterstellung ca. 120€ im Monat, je nach Platz sehr Unterschiedlich
Wartung und Rücklagen.
Ein Rotax Turbo mag 35K kosten, ein Sauer kostet etwa 12-15k mit 1600h tbo statt 2000h. Als Privatmann kann ich den Motor weiter bewegen.

Die Schwedische RF4 war vorher in England unter PFA Regularien (Experimental) zugelassen und entspricht in keiner Weise dem Kennblatt. Viel Spaß bei der Zulassung!! Ansonsten ist die sicher auch schön.
 
Doppelnik

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Da die meisten Motorsegler sicher mit Motor verkauft werden, ist der Kaufpreis des Motors nicht so entscheident sondern die Kosten für eine Überholung, was kostet die denn bei einem Saurier, äh Saurer oder Limbach?

VW verkauft übrigends neue Käfermotoren ab Werk, die meisten Verschleißteile werden wahrscheinlich einfach nur umgetütet und teuer weiterverkauft...
 
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