1/72 N.A. XB-70 Valkyrie Vacu Bausatz– Contrail

Diskutiere 1/72 N.A. XB-70 Valkyrie Vacu Bausatz– Contrail im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Hi, da in letzter Zeit die Preise für AMT's Valkyrie in unererreichbare Höhen (zumindest für mich) gestiegen sind, stelle ich heute mal die...

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    Hi,

    da in letzter Zeit die Preise für AMT's Valkyrie in unererreichbare Höhen (zumindest für mich) gestiegen sind, stelle ich heute mal die Alternative (?) vor. Es handelt sich um den Vacubausatz von der britischen Firma Contrail. Dieser taucht mittlerweile auch des öfteren mal bei ebay auf, was die Preise angeht kommt man deutlich billiger weg, so etwa 45 Euro werden dafür mittlerweile hingelegt, im Gegensatz zu weit über 100 Euro für das AMT Pendant. Fangen wir also an mit der Schachtel, ca 60x50 cm gross. Der Inhalt:

    - Vacubauteile für Rumpf, Tragflächen, Räder, kpl. Triebwerke, Kanzel
    - Metallteile für die Fahrwerksbeine
    - reichlich Plastiksheet (bedruckt) für div. Verstärkungen
    - Decals
    - Bauplan
    - 1/72 Dreiseitenriss
     

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    Einige der Bilder sind schwarz-weiss, das Licht in meiner Bude ist so grottenschlecht dass ich froh sein kann überhaupt was zu erkennen. Mit Blitz ist da auch nix zu machen. Hier nun die Anleitung:
     

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    Dreiseitenriss, bachte das Tamiya Farbglas als Vergleich. Die Anleitung ist übrigens genau so grossformatig.
     

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    Die Vacubauteile, als erstes Tragflächenoberteil mit Kleinkram (Fahrwerkschacht, Stabilisatoren, Leitwerke). Die Qualität der Vacubauteile ist so o-la-la, die Gravuren sind vernachlässigbar (und dazu noch erhaben). Am besten entfernt man diese und Graviert das Ganze am Ende neu.
     

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    Die Unterseite, mit auf dem Sheet sind diesmal die Triebwerkshälften (verschwinden nach dem Einbau auf nimmerwiedersehen im Nirvana), die Räder und diverse Verstärkungen.
     

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    Hier nochmal ein Detailausschnitt der Räder, die sind gänzlich unbrauchbar (ohne grössere Nacharbeit), am besten ein neues anfertigen und abgiessen (alle Räder sind identisch, auch die von vorne).
     

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    gleiches gilt für die Triebwerke, um sie später noch zu sehen muss man div. Klappen geöffnet darstellen, auch hier gilt das gleiche wie für die Räder. Die Schubdüsen sind gänzlich glatt, ohne Details, hier hilft eh nur Scratchbau.
     

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    Die erste Verdichterstufe, diese Teil ist warscheinlich auch kaum zu erkennen am fertigen Modell, da die Triebwerke sehr weit innerhalb des Einlaufkastens liegen. Qualität: Ohne Worte !
     

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    Der Hauptfahrwerksschacht. Die 'Definition' der Details lässt zu wünschen übrig...
     

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    Dasselbe gilt für den Bugfahrwerkschacht. Allerdings waren bei dem Vogel die meisten Fahwerksklappen geschlossen (ähnlich wie bei der F-15), so dass dieses Manko nicht grad so schwer wiegt.
     

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    Weiter geht's mit den restlichen Hauptbaugruppen, hier nun die Bugsektion, vorne vertikal getrennt, der hintere Teil aus einem Stück, dazu kommt noch eine 'Einlage' zur Versteifung des Ganzen.
     

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    Der Einlaukasten, von 'aussen'
     

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    ....und von 'innen'
     

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    div. Versteifungen und Spanten auf bedrucktem Plastiksheet.
     

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    Diese Teile werden in den Tragflächen verteilt, damit das Ganze wenigstens ein bisschen Halt bekommt....
     

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    Hier nochmal die Räder zusammen mit den bereits erwähnten glatten 'Exhaust Nozzles', in Wirklichkeit sollten an jeder Düse die 12 Einzelsegmente erkennbar sein...
     

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    Das Metallfahrwerk. Sieht nicht nur stabil aus, ist es auch. Das fertige Modell bringt einiges auf die Waage, der Bausatz an sich wiegt deutlich mehr als 1.5 kg...
     

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    Die Kanzel, leicht getönt, relativ klar, allerdings sind die Gravuren kaum erkennbar.
     

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    Zuguterletzt noch die Decals, wenige an der Zahl, meine schon leicht vergilbt....da keine aussergewöhnlichen Markierungen dabei sind, lässt sich das Meiste wohl in jeder gut sortierten 'Grabbelkiste' finden.
     

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  22. JP-7

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    FAZIT: Ich kenne den AMT Bausatz nicht, eine echt Alternative ist dieser hier sicherlich nicht. Der erfahrene Vacubauer kann sicherlich etwas aus dem Bausatz machen, die Basis ist nicht schlecht, viel Arbeit erforden die kleinne Details wir Räder und Triebwerke. Eine Cockpiteinrichtung gibt es nicht, es ist fraglich wiviel man am fertigen Modell überhaupt erkennen kann. Es gibt nur eine kleine Tür an der Seite, die zum Cockpit führt, selbst dort dürfte nicht allzuviel zu erkennen sein. Ansonsten ist die XB-70 ein ziemlich glatter Vogel, ohne irgendwelche prominenten Details, vielleicht wirkt deshalb der Bausatz etwas schlicht.

    Mein Tip: Ein Diorama, und zwar die XB-70 währen der Testläufe der Triebwerke am Boden. Es wurde soviel Equipement dafür benötigt, dass der Detailmangel gar nicht mehr so auffällt.
     
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