CH-53G 84+71 Airfix 1/72

Diskutiere CH-53G 84+71 Airfix 1/72 im Hubschrauber Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Heute möchte ich hier einen Veteranen vorstellen. Dieses Modell habe ich 1987 in Bückeburg gebaut, als ich an der Heeresfliegerwaffenschule an...
Norboo

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Heute möchte ich hier einen Veteranen vorstellen. Dieses Modell habe ich 1987 in Bückeburg gebaut, als ich an der Heeresfliegerwaffenschule an einem Lehrgang teilnahm und jeden Tag Gelegenheit hatte, das Original anzusehen. Der Bausatz ist von Airfix und enthält genau diese Markierungen, eine CH-53G aus Rheine-Bentlage, damals Heeresfliegerregiment 15, heute mittleres Transporthubschrauberregiment 15 "Münsterland", und demnächst Geschichte...schnief
 
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Die Maschine ist so dargestellt, wie sie jetzt in die Halle gedrückt wird (das heißt so...wenn der Schlepper sie schiebt...), nämlich Hauptrotor gefaltet, Rampe auf "level" d.h. horizontal geöffnet, Heckausleger angeklappt.
Das Ausstellfenster ist geöffnet, damit etwas Luft in das aufgeheizte Cockpit gelangt (geht nur am Boden).
Die Abdeckungen sind auch schon angebracht, naja, fast alle, die Bordmechniker arbeiten noch dran....:wink:
 
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Die Sicherungsstifte (pins), die das unbeabsichtigte Einfahren des Fahrwerks verhindern sind gesteckt und mit "remove before Flight" Fähnchen versehen, das Hauptfahrwerk ist mit einem Bremsklotz gegen Wegrollen gesichert.

Der Airfix-Bausatz wird von den Kennern als der Beste in 1/72 angesehen, er ist sehr formtreu. Typisch Airfix voller Nieten, die wirken aber sehr stimmig! Die Passform ist sehr gut, nicht zu vergleichen mit dem 48er Revell-Modell, wo doch Einiges an Spachtel benötigt wird.
 
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Die Schutzabdeckungen werden aufgesteckt, damit sich niemand in der Halle an den scharfen Ecken der Rotorblätter verletzt. Die Abdeckungen der Hauptrotorblätter sind aus den Rückenlehnen der Revell BO105 in 1/32, die der Heckrotorblätter stammen von der ESCI BO105 in 1/48. DAS nennt man "Recycling"...:wink:

die Abziehbilder passen gut, haben damals aber extrem geglänzt und Micro-Sol und Set kannte ich damals noch nicht...deshalb habe ich sie genau ausgeschnitten, um die Störfaktoren möglichst gering zu halten.
 
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Diese angeklappte Konfiguration ist natürlich im Bausatz nicht vorgesehen und man muss nach dem Sägen alles selbst herstellen. Die Verbindungsteile der Heckrotorantriebswelle sind ehemalige Raketenbehälter.
Die roten Markierungen klappen aus, wenn der Sperrbolzen links hydraulisch gelöst wird und die Welle getrennt wird, quasi als optische Warnung.
 
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Blick auf die Rumpfunterseite. Beachte ADF-Antenne und Erdungsdraht zwischen den Hauptfahrwerksreifen.
 
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Die "Tailnumber" taucht an vielen Teilen des Hubschraubers wieder auf, wie an Triebwerksabdeckungen, Bugfahrwerksklappe und an den hier hochgeklappten Auffahrkeilen der Laderampe.
 
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hier sieht man noch die alte Abgasführung des APP (Auxiliary Power Plant), die erst Mitte der 90er mit Einführung der neuen Hauptrotorblätter geändert werden musste. Die Scheibenwischer sind angegossen, mir gefällt es so, die sind im Original auch nicht gerade zierlich.
Die Dachfenster sind mit Tamiya clear green eingefärbt, hier schlecht zu erkennen. Auch das Bugfahrwerk wird mit einem "pin" gesichert.
Damals habe ich alles gepinselt, eine Spritzpistole kam erst sehr viel später zum Einsatz. Das Dunkelgrün ließ sich aber fast ohne Pinselspuren verarbeiten.
 
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Die Blattdrehgelenke wurden alle aufgeschnitten und mit Draht verstärkt, damit die Blätter auch halten. Im Laufe der Jahre haben sie sich trotzdem etwas gesenkt. Die vorderen Drehgelenke stammen aus dem Schiffsmodellzubehör und sind aufgeschnittene Teile einer Takelage aus Holz. Die Nachbildung der komplizierten Hydraulikleitungen am Rotorkopf habe ich mir damals nicht zugetraut. (naja, tue ich heute auch nicht...:wink:)
 
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Die Eingangstür mit der Treppe ist ein Bausatzteil, nur die Streben, die Halteseile, der Schließmechanismus und der Helm mussten ergänzt werden.
 
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So, ich hoffe, der Oldie gefällt Euch und freue mich über Kommentare und eigene Bauerfahrungen!
 
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DennisL

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Schön, endlich mal eine gebaute Airfix zu sehen (auch in live am Sonntag..). Meine 6 warten noch...

Mir gefällt, dass man an den Details den "Wissenden/Praktiker" erkennt (Besonders den Helm finde ich gelungen!).

Aber:
hier sieht man noch die alte Abgasführung des APP (Auxiliary Power Plant), die erst Mitte der 90er mit Einführung der neuen Hauptrotorblätter geändert werden musste
Das, was man sieht, ist der Auslass der Heizung. Der Auslass des APP war (bei "echten" CH-53G) immer in der Klapphaube und wurde von Airfix leider nur als Linie dünn angedeutet.

Dennis
 
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Ein schönes Modell mit einer Menge Hintergrundwissen :TOP::TOP:

Die silbernden Decals hast du ja schon selber angesprochen. Aber wem ist das noch nicht passiert:TD:
Der Rest gefällt mir sehr gut. Vor allem das geklappte Heck macht was her.

Gruß
AE
 
papasierra

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Sehr schönes Modell mit viel Liebe zum Detail.
Besonders gut gefällt mir die sehr gelungene Lackierung. Was du mit dem Pinsel hingekriegt hast, schaffen viele nicht mal mit der Spritzpistole. :TOP::TOP:
 
Kolbenrückholer

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Da hast du ja wirklich viel Arbiet investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und als Pinsler gefällt mir deine Lackierung natürlich auch :TD:

Rundum ein gelungenes Modell. (Was gibts denn schöneres als während des Baus ein Auge auf das Original werfen zu können :!:)

bis denne
 

foka

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Der sieht man die vielen Jahre in der "Towervitrine" überhaupt nicht an!! Woltest Du die nicht der Luftwaffe überlassen:FFTeufel:?!
 
Norboo

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Moin Klaus....naja, ein bißchen entstauben musste ich sie schon...und wer weiß, wie lange der tower noch offen ist!

Von Dir steht da auch noch eine F-104!

viele Grüße, Norbert
 
PeepingBear

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Teufel, wusst' ichs doch, dass ich die CH schon aus dem Bentlager Tower kenne. Schön, dass sie jetzt hier einen öffentlichen Platz hat.

Das Modell hat mich schon vor Jahren (im Original) das erste Mal begeistert und tut es noch heute. Fotos werden ihm aber nicht gerecht, das das Makro schonungslos alle mini Schwächen zeigt, die beim unmittelbaren Betrachten gar nicht aufallen. Der Gesamteindruck mit den eigenhändigen Verbesserungen ist einfach große Klasse.

Es ist in der Tat bedauerlich und schade, dass die CH-53 bei den Heeresfliegern nun bald Geschichte ist.
 

GermanFan

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Die Details sind sehr schön ausgearbeitet. Ich habe die Tage meine 1/48er GS fertig gestellt und kann "die Nacharbeit an Revell" voll nachvollziehen. Ein langer Weg war es, bis meine so da stand, wie sie jetzt ist.


Zu Deinem Modell kann ich sagen: gut gebaut. Die Lackierung mit Pinsel ist richtig gut, weil sie somit nicht neuwertig ausschaut. Die ganzen Kleinigkeiten verleihen dem Modell Leben. Die gefaltete Variante ist gut gelöst. Heute würdest Du im Heckbereich sicher mehr und besser ans Original gehen. Blöd an den meisten modellen sind nur die alten Rotorblätter oder der APP-Ausgang wie von Dir angesprochen. Wenn man das in 1/72 auf den aktuellen Stand bringen mag, ist das echt viel Arbeit. Habe ich trotz selbst beim GS-Bausatz in 1/48 erkennen müssen und alleine 14 Antennen anfertigen müssen. Vom Innenausbau nicht zu schreiben.

Schönes Modell!
 
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