Dioramen der Goldenen Jahre der zivilen Luftfahrt - Handley Page HP.42 in 1:72

Diskutiere Dioramen der Goldenen Jahre der zivilen Luftfahrt - Handley Page HP.42 in 1:72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; der Tankwagen, das ist spannend. Aber würde in einer britischen Kolonie nicht eher BP statt Shell auf dem Tankwagen stehen? Das mit der...
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der Tankwagen, das ist spannend. Aber würde in einer britischen Kolonie nicht eher BP statt Shell auf dem Tankwagen stehen?
[/QUOTE]

Das mit der britischen Kolonie glaube ich so nicht wirklich. Aber in dem Film zu Al Mahatta sind tatsächlich andere Fuel Browser zu sehen, als ich sie gebaut habe, und wie Du annimmst, wohl mit BP Logo.


Warum habe ich die nicht gebaut?
Nicht nur, weil ich keine passenden BP Aufkleber gehabt und nur sehr schwierig zu detaillierende Vorbildfots con dem 3-Radgefährt hatte, sondern auch, weil es so viel gut aufgelöste Bilder von HP.42 fast aller Namen mit dem Shell-Vierrad-Gefährt gibt.

Aber: Der Shell Browswer ist nicht auf der Dio-Platte befestigt. Wenn ich gescheite Daten des 3-Rad Browsers habe, kann ich den immer noch bauen und zur Hannibal stellen. Der Shell-Browser passt dann immer noch zur DH66, die ja noch in der Warteschlange harrt.
 
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Ist ja immer schön, wenn Du mitbekommst, dass Dein Werk nicht nur beachtet, sondern auch gelobt wird - dafür sei Euch Dank! Da ist es auch zu verkraften, ein Besessener zu sein (wobei ich mir nicht vorstellen kann, wie Modellbau gehen soll ohne Besessenheit) und die Irrungen auch gesehen werden. In diesem Sinne widmen wir uns jetzt dem in Sharjah al Mahatta wohl nur stellvertretenden Shell Tankfahrzeug.

Zunächst der Blick vom Ballon aus:


Wer da genau hinschaut, sieht die Lücke zwischen dem Kraftstoffschlauch vom Tankwagen zum Flieger, gleich hinter dem Rad. Der Schlauch ist in der Tat dort geteilt: so kann der hinter dem Rad befindliche Teil mit dem Flugzeug verbunden sein, was das Aufstellen des Tankwagens erheblich vereinfacht.

Vom hinteren Einstieg aus präsentiert sich der Browser mit seinem ebenso stolzen wie hier weniger passenden Shell Logo. Da könnte man meinen, der Herr im Vordergrund hebe dazu verzweifelt die Arme: Gilmore, bist das Du??
Jedenfalls sieht man die diversen Absperrhähne am Leitungsgewirr. Warum der T-förmige Verteiler so aussieht und gerade dort ist blieb mir bis heute verborgen.



Hier wird jedenfalls gepumpt! Gar nicht so einfach, eine einigermaßen passende Figur zu finden, die den Job übernehmen will. Bei Nicolai ARB07 war er zu finden und konnte nach geringfügiger Chirurgie eingesetzt werden. Auch der zu ihm gegen die Sonne schauende Kollege stammt daher.
Um auf die Plattform zu kommen, gab es wohl solche hölzernen Podeste, auf etlichen Fotos zu sehen - s. Abschnitt #14.
Der Supervisor links in Blau stammt aus dem Preiser kit 72502 und ist also Amerikaner.



Gepumpt wird ja nach oben, wohl auch in die Tanks der oberen Tragfläche. Die Betätigung der Entlüftung und Beobachtung des Überlaufs war ja schon in Abschnitt #36 und #22 gezeigt. Hier noch mal ein Ausschnitt:


Beim ersten Bild ist ja auch der Hemmschuh gut zu sehen: wie schon früher geschrieben taucht er in dem Film auf, wenn auch nicht immer auf Bildern, die in arabischen Ländern entstanden sind. Die Platte soll wohl verhindern, dass der Schuh in den Sand gedrückt wird, was ja bei ständiger Belastung leicht passieren könnte: Ihr kennt das, wenn Ihr mit nackten Füssen auf nassem Sand steht, der ja dann eigentlich stabil sein sollte, aber im Laufe der Zeit sinkt man einfach immer weiter ein ohne große Bewegung.
Zusätzlich mag der Bügel auch die sonst häufig eingesetzten Barrieren ersetzt haben, die eine unbeabsichtigte Kollision mit der Luftschraube verhindern sollten. Hier die SB Seite, dahinter die geöffnete Ladeklappe.



Und die BB Seite:

Mit Öltropfen von den Motoren...

Damit bleibt nur noch ein wesentliches Theam auf dem Diorama: Wassermanagement.
Davon nächstes mal mehr.
 
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Hinsichtlich Wasservorrat: Möglicherweise hat man vorgesorgt, falls mal eine Notlandung in der Wüste notwendig ist. Dann dauert die Reise ja länger und, da wir Menschen immer Wasser verbrauchen und nicht nur,wenn wir fliegen :biggrin:, ist der Wasserverbrauch entsprechend höher.
 
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Wie hoch immer der Wasserverbrauch sein könnte, ändert nichts am Fassungsvermögen der Tanks im Flieger. Dazu habe ich keine Daten gefunden!
Es galt 12 + 6 Passagieren und wohl 4 Mann Besatzung zu versorgen, die ja weniger verbrauchen. Der Flug dauerte ca. 10 Stunden, Klimaanlage gab es nicht. Also rechne ich mal mit mindestens 200 l, wobei ich nicht von Volumenspülung in der Toilette ausgehe.

Aber die Unterbringung samt Personal in Sharjah braucht ja auch Wasser, das sicher nicht separat angeliefert wurde. Da kommt mein Kanister-Haufen schon hin. Und wenn es dazu Daten gäbe, würde ich auch nichts mehr ändern, weil es irgendwie passend aussieht, auch mit Hinblick auf die Vorlage.
 
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Wassermanagement. Sicher eine ganz wichtige Aufgabe auf dem langen Weg nach Indien. Wie man im Film "Sharjah Airport Operation in the 30s" sehen kann, wurde dort Wasser in Kanistern per Esel (unten sind ie Ohren zusehen) angeliefert und aufgestapelt.


Die Entstehung der Kanister wurde ja im Abschnitt #2 beschrieben. Diese wurden sicher zum größten Teil in Tanks des Outpost eingefüllt, auch im Film gezeigt. Warum der Zeichner der Vorlage (s.#1) diese vor dem Flieger angeordnet hat, mag Gründe haben, die ich nur graphisch deuten kann. Jedenfalls machen wir das genauso. Wieder mal die Ballon-Sicht:


Die beiden Herren haben wohl sehr unterschiedliche Auffassungen, was mit den Kanistern zu tun sei: Der Herr in der weißen Dschallabija nimmt ja wohl einen Kanister aus dem Stapel, der dunkler pigmentierte benutzt ihn wohl eher auf ungewöhnlichere Weise


Vielleicht, weil beide den Schakal sehen, die wiederum sie im Auge hat.
Die Wahrheit: ich konnte der tollen Figur eben dieses vermutlichen Sudanesen nicht widerstehen, musste einfach auf das Dio.
Beide kommen aus dem Nicolai Set, ersterer ARB 01 mit Chirurgie, letzterer aus ARB07. Der Schakal wird von Preiser für HO Bedarf angeboten.

Die Kanister müssen ja vom Stapel auf den Flieger: Ein Kollege der beiden Herren hat mal einen mitgenommen und sucht jetzt Bestätigung, wo er hin soll: aber ihm kann ja geholfen werden!


Aus dieser Sicht wird die Frage deutlicher: verdammt lange Leiter!!



Oben ist schon das Stammpersonal bei der heiklen Aufgabe, den Leben-spendenden Stoff sauber ein zufüllen. Sicher eine Aufgabe, die ebenso Kräfte-zehrend ist wie die Überwindung der Leiter.

Damit ist das Kapitel des Dioramas auch abgeschlossen! Sicher, es gibt ja noch die offenen Klappen des Gepäckraums und die des Startaggregats. Zumindest zu letzterer fiel mir keine sinnvolle Figuren-Zuordnung ein. Für das Gepäck könnte noch was kommen. Würde ich aber nicht drauf warten!
Jetzt warten wir erst mal auf das Jahresende mit seinen Feiertagen, die ja genügend Gelegenheit geben sollten sich mit unserem tollen Hobby ausgiebig zu befassen.
 
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