Fundstück, identifizierbar?

Diskutiere Fundstück, identifizierbar? im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallo, liebe Gemeinde, am Montag war ich auf der Nordseite des ehemaligen Flugplatzes Buchschwabach mit meinem Detektor unterwegs, um an den...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 MikeBravo, 29.03.2016
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    Hallo, liebe Gemeinde,

    am Montag war ich auf der Nordseite des ehemaligen Flugplatzes Buchschwabach mit meinem Detektor unterwegs, um an den damaligen, im Wald gelegenen Abstellplätzen herauszufinden, welche Flugzeuge da abgestellt wurden.
    Eigentlich wurde dieser Platz von verschiedenen Gruppen und Staffeln des JG 104 mit ihren Bf 109 genutzt, u.a. für die Schießausbildung, wohl auch für den Bombenwurf.

    Ich fand dieses Teil, welches mit Sicherheit nicht in einem Jäger verbaut wurde, eher in einer zweimot., wie Ju88, Bf 110 oder einer Siebel...Da sich ein Teil des Typenschildes erhalten hat, könnte euch eine Identifizierung dieses Gehäuses möglich sein. Die rot lackierte Beschriftung am Rand konnte ich nicht mehr einwandfrei abnehmen. Da, wo mal irgendwelche Einstell-Drehknöpfe angebracht waren, sind die Buchstaben A und K angebracht.

    Im Innenteil ist ein Rest einer Bakelit- oder Preßstoffeinsatz mit zwei Kupferspulen, die über einen Porzellan- oder Keramikkörper gewickelt sind, erhalten geblieben.

    Um was für ein Teil handelt es sich hier?

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  3. #2 MikeBravo, 29.03.2016
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  4. 78587?

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    Mal angenommen,..... ich würde jetzt das Gegenteil behaupten. ? :FFTeufel:


    :FFEEK:
     
  5. #4 MikeBravo, 29.03.2016
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    ...dann erzähl uns mal, wo du dieses Gerät eingebaut schon mal gesehen hast....!:)
     
  6. 78587?

    78587? Space Cadet

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    häää, wieso "uns" ?

    Hab noch einen Gegenfrage, welche Methodik steckt dahinter, mit Hilfe eines Detektors feststellen zu können, was vor über 70 Jahren mal in einem Waldstück so herum stand. :headscratch:


    .


    .
     
  7. nikkor

    nikkor Fluglehrer

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    Zumindest ohne Detektor bekommt man schon mal hier was raus. :-)
    http://ww2.dk/air/jagd/jg104.html
    http://ww2.dk/Airfields - Germany [1937 Borders].pdf
    (Den zweiten Link mal manuell kopieren und einfügen, der ist nicht wirklich Web-Konform.)

    Was willst Du eigentlich mit dem Schrott? Mehr als Deko (wer es mag...) wird das wohl nicht mehr werden.
     
  8. #7 Grüne9, 29.03.2016
    Grüne9

    Grüne9 Sportflieger

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    Hallo Allerseits,

    bei dem Teil mit der Nummer Ln. 27185-4 handelt es sich um ein Antennen-Anpassungs-Gerät der Firma C. Lorenz. Interessanterweise passt die Form des Teils zur Nummer Ln. 27185-1 und die Ln. 27185-4 ist ein ähnliches Gerät in anderer Bauweise.

    Viele Grüße
    Christoph
     
  9. Hagewi

    Hagewi Space Cadet

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    Ein Stück Papier, auf das jemand was geschrieben hat?? :wink:

    Hagewi
     
  10. #9 MikeBravo, 31.03.2016
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    Grüne9: Vielen Dank für deine schnelle Identifizierung! Hagewi: Was heißt hier...Von irgendwem...? Das die Beschriftungs-Abnahmen von mir sein könnte bzw. auch sind, kommt Dir wohl nicht in den Sinn...!

    Mein Interesse gilt herauszufinden, wieviele Abstellplätze es in diesem Waldstück gegeben hat und ob die Maschinen gegen Kriegsende gesprengt worden sind, evakuiert oder unklar bzw. beschädigt zurückgelassen worden sind...

    Wenn die Maschinen an Ort und Stelle gewartet bzw. repariert worden sind, kann es ja sein, das defekte Teile zurückgelassen und vergraben wurden...Da ich mich für Historische Flugzeugavionik interessiere, und für eine geplante Ausstellung in einem Heimatmuseum zum Kriegsende noch Exponate brauche, suche ich halt mit einem Detektor nach Spuren aus der Betriebszeit von Flugplätzen 1. und 2. Ordnung...

    Da der Flugplatz Buchschwabach auch zur Schießausbildung der Jagdschüler verwendet wurde, hoffe ich, noch Deutsche Messinghülsen zu finden,die bis etwa 1942 noch Verwendung fanden, bevor wegen Rohstoffverknappung auf Stahlblechhülsen umgestellt wurde.
     
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  11. Husar

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    Moien,
    Messinghülsen wurden bis Kriegsende verwendet, insbesondere bei gesteuerten Bordwaffen und dem MG 81Z wurden lackierte Stahlhülsen bzw. verkupferte Stahlhülsen nur ungern verwendet (Ladehemmung). Nur aus dem Bodenstempel kann man nicht auf das Fertigunsjahr schließen, dazu bedarf es weiterer Informationen, die aber nur auf der ursprünglichen Verpackung standen.
    Für das MG 81 (Einzel und Zwilling) wurden beim Einsatz als zur Fliegerabwehr vom Boden aus auch erbeutete britische Patronen für das BESA PanzerMG des Royal Tank Corps verwendet!
    h.
     
  12. #11 MikeBravo, 04.04.2016
    MikeBravo

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    Hallo, Husar,

    Vielen Dank für deine Antwort! Wenn die Luftwaffe nur für bestimmte Waffentürme Messinghülsenpatronen in ihren Flugzeugen verwendete, wurden die Hülsen dann nach dem Abfeuern in Auffangbehältern gesammelt wegen Wiederverwendung? So in etwa wie bei der Vierlingsflak...
     
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    Hallo

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  14. Husar

    Husar Flieger-Ass

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    Moein,
    das Leergut beim MG 81Z u. MG 131 (Bf 110, Ju 88 etc.) wurde in einem Sammelbehälter aufgefangen, Rückführung an die Industrie war vorgesehen, es gibt sogar Befehle, das ursprüngliche Packmaterial (die Holzkisten) nicht zu verfeuern, sondern an die MUNA zurück zu senden.
    MG 131 Leergut bei Bf 109 und Fw 190 wurde auf aufgefangen. Die leeren Hülsen (Gurtglieder gab es bei Trommelverwendung nicht) beim MG FF (Schräge Musik) z.B. in der 110 wurden in einem Hülsensack aus Leder aufgefangen.
    h.
     
  15. #13 Jubernd, 24.04.2016
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    Die Ausstellung ist eine gute Idee. Aber Du solltest dir nicht all zu viele Hoffnungen bezüglich möglicher Funde machen. Vergraben wurde kaum etwas, und was nach 1945 noch vorhanden war, wurde in der Regel von der Bevölkerung eingesammelt und entweder benutzt oder zum Schrotthändler gebracht. Heute findet man sogar an bedeutenden Flugplätzen nur noch spärlichste Überreste. Ich kenne deinen Flugplatz nicht, aber eine Befragung älterer Bürger würde ich für erfolgversprechender halten.
    Grüße
     
Moderatoren: mcnoch
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