Funkfeuer der NVA und GSSD

Diskutiere Funkfeuer der NVA und GSSD im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Hatte leider keine LED mit Morseblinken :-), wollte ein kleines Video anhängen. Geht leider nicht
leomodell

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Hatte leider keine LED mit Morseblinken :-), wollte ein kleines Video anhängen. Geht leider nicht
 
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Das ist ein Uraltmodell aus ca. 1964 und soll der PRW 10 sein, den ich aus dem Gedächtnis gebaut habe, stand damals in Trollenhagen. Jetzt habe ich den PRW 10 funktionsfähig in 1:87
was heißt "damals in Trollenhagen"?
ab ca. 1981 stand dort ein PRW-16
 
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Bis zur Gründung der Nachrichten- und Flugsicherungsbataillone (NFB) in 1981 erfolgte die Funkmeßsicherstellung aus den örtlichen FuTKs.
Ab 1981/82 wurden auf den Einsatzflugplätzen so genannte Funkmeßgruppen (bestehend aus einer P-18 und einem PRW-16) entfaltet.
Diese unterstanden den jeweiligen NFB und nicht den FuTB; wurden aber von dort versorgt..

In den 60gern waren Funkmeßstationen (meist P-35 mit PRW) auf den Flugplätzen entfaltet; wurden später aber wieder abgezogen.
 
leomodell

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Ja, so war es. Ich habe mich von 1961-63 dort im GS beim FuTR II "aufgehalten" und wenn es möglich war, den Flugdienst, die Mechaniker und die P 30 sowie den "Wackelpeter" PRW 10 angeguckt.
Nachdem ich mich vom "Ehrendienst" wieder normalisiert hatte, habe ich dann angefangen die Geräte aus Konservendosen nachzubauen. In dem alten PRW habe ich einen alten Wecker als Getriebe für die Antenne eingebaut. So war das damals ohne Elektronik😁😁
 
TAFS

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Die Masten auf dem NMP bzw. FMP hatten funktionierende Hindernisbefeuerungen (jedenfalls bei mir meistens 🙂). Ich selbst wurde vor mittlerweile knapp 40 Jahren zur Instandserzung gerufen, wenn sie nicht funktionieren. Die Masten sind/waren so, wie der von mir verehrte Freund Funkfeuer02 schon schrieb. Die Mastbefruerungen sahen en Detail so aus:
  • etwa wie die heute üblichen Kabellampen zur Baubeleuchtung
  • nur etwas kleiner und mit einer 12(?) V Lampe bestückt, etwa wie eine vom Auto
  • die Glashauben waren selbstverständlich rot, zylindrisch abgerundet und glatt
  • die Leuchten wurden mit einer Rolle hochgezogen, wie beim Fahnenmast bzw. wie die Antenne (beidseitig) ja auch.
Ich hoffe, ich konnte helfen.
Muntere Grüße an alle
TAFS
 
leomodell

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Die Masten auf dem NMP bzw. FMP hatten funktionierende Hindernisbefeuerungen (jedenfalls bei mir meistens 🙂). Ich selbst wurde vor mittlerweile knapp 40 Jahren zur Instandserzung gerufen, wenn sie nicht funktionieren. Die Masten sind/waren so, wie der von mir verehrte Freund Funkfeuer02 schon schrieb. Die Mastbefruerungen sahen en Detail so aus:
  • etwa wie die heute üblichen Kabellampen zur Baubeleuchtung
  • nur etwas kleiner und mit einer 12(?) V Lampe bestückt, etwa wie eine vom Auto
  • die Glashauben waren selbstverständlich rot, zylindrisch abgerundet und glatt
  • die Leuchten wurden mit einer Rolle hochgezogen, wie beim Fahnenmast bzw. wie die Antenne (beidseitig) ja auch.
Ich hoffe, ich konnte helfen.
Muntere Grüße an alle
TAFS
Danke
 
Funkfeuer02

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Hallo zusammen,

nun, den TAFS gibt es also auch noch. Schön wieder mal von Dir zu lesen... :hello:

Hätte gar nicht gedacht, daß es über die Mastbefeuerung der alten Funkfeuer so viel zu erzählen gibt.
Das was TAFS, als ehemaliger Insider, über die Bauform der Leuchten schreibt ist sicherlich richtig. Allerdings stören mich die 12 Volt etwas.
Wegen zwei "Birnchen" einen extra Trafo installieren ? - oder gab es auf dem Punkt noch mehr, was explizit mit Niederspannung betrieben wurde?

Hinzu kommt ja noch der Umstand, daß die originalen Mastleuchten, die zum Steck-Rohrmast dazugehörten, später nicht mehr zwingend verbaut werden mußten.

Der Vielfalt der eingesetzten Masttypen (Stahlgitter, Rohr, Beton) geschuldet, wurde beim Umbau der "Punkte" (TAFS, Ausbau der Nebenlanderichtungen) in der NVA eingesetzt, was beschaffbar war.

Beispielsweise gab es bei den Fernmarkierungspunkten vielfach Stahlgittermasten, deren Kopf sich größenmäßig sehr gut zur Aufnahme der "Haarnadel-Leuchte" (H3/3/59) eignete. Diese, im Bild HB1 dargestellte Leuchte arbeitet aber mit 220 Volt.
Einige Leute von damals waren zudem kreativ.
Wenn der Strom mal "alle" war, brauchte es keinen Instandsetzungstrupp, sondern vielmehr eine Flasche Petroleum - wie Bild HB2 zeigt.... :-2:


HB1


HB2

Der Ordnung halber, noch der Hinweis, daß beide Bilder aus 2006 stammen und Leihgaben von Christian A. Kowalski sind.

Grüße von FF02
 
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Ich bedanke mich bei allen Ratgebern herzlich. Nun habe ich mal den Platz aufgebaut, wie es nach euren Schilderungen ausgesehen haben muss. Zu spät habe ich mitbekommen, dass am Nahfunkfeuer die Masten nur 5m hoch aufgebaut wurden. Ich sage mal ganz einfach, der Posten befindet sich in einer Senke :-)). Aus meinen Erinnerungen aus 1962 Trollenhagen war in Richtung Ost ein tieferes Gelände als die SLB. Da ist 1962 auch mal eine Mig 15 UTI mit Fluglehrer und Flugschüler reingeknallt. Beide tot, eine traurige Erinnerung!
Da ich diese Anlage auch bei der nächsten Messe in Leipzig zeigen will, bin ich dankbar für Hinweise, damit alles DV-gerecht da steht.
 
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TAFS

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Hallo leomodell,
zunächst möchte ich Dir schreiben, dass ich Deine Modelle sehr gut und wirklichkeitsnah erlebe, Du kannst sehr stolz darauf sein, das meine ich aufrichtig. Eine gute Nachricht zur Masthöhe auf dem NMP habe ich auch für Dich: zumindest in den frühen achtziger Jahren hatte der NMP in Strausberg Nord (VS 14) 20 m Steckmasten. Das bescheinige ich Dir hiermit aus meinem eigenen Erleben.
Beste Grüße aus Hessen
TAFS
 
leomodell

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Vielen Dank für die Blumen, auch das Flugzeugforum hat einen guten Anteil dran!!
 
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