Katar

Diskutiere Katar im Sonstige Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; Hallo, Hatte ich Dich schon richtig verstanden, ich stimme Dir bloß nicht zu. :wink2: Auch mit dem "längeren Hebel" der NATO-Außengrenze kann...

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  1. Sens

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    Dabei vergisst Du nur, dass dies die Amerikaner und wichtige NATO-Mitglieder doch anders sehen. Ihre geographische Lage und damit ihre Bedeutung für die NATO und EU kann niemand infrage stellen ohne dabei die möglichen Konsequenzen zu bedenken.
    NATO sucht nach Lösung für Abgeordnetenbesuch in Konya (Neu: Ausschussvorsitzender) : Augen geradeaus
     
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  3. #102 Sens, 25.09.2017
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2017
    Sens

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    Al Udeid Air Base – Wikipedia
    Turkey's New Base in Qatar
    Die türkischen Soldaten kommen sicherlich nicht gegen der Willen der Amerikaner und Briten nach Katar.

    base of turkish forces in katar - Bing images
    Ein Hinweis auf die jeweilige Interessenlage in der nahen Zukunft, da sich das Kapitel IS dem militärischem Ende nähert. Auch die anderen Bilder zur Türkei zeigen sie als Partner und ernst zunehmende Größe., was die Zukunft des Irak und Syriens angeht, wo es schon längst entschieden scheint, dass es bei der alten Ordnung bleibt.
     
  4. #103 Peter Wimpsey, 26.09.2017
    Peter Wimpsey

    Peter Wimpsey Testpilot

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    Und ganz naiv dachte ich, es geht um Katar. Die Türkei ist noch ein anderes Land, oder?
     
  5. Sens

    Sens Astronaut

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    Und deshalb ist es wichtig zu verstehen, warum Katar viel Geld für die Beschaffung von Kampfflugzeugen ausgibt, die nicht wirklich etwas zur nationalen Sicherheit beitragen, die Stationierung auch türkischer Truppen dagegen schon. Denn hinter den Soldaten und den Kampfflugzeugen/Waffensystemen steht auch immer der jeweilige Staat und sein Machtpotential.
    base of turkish forces in katar - Bing images Wenn man dort sämtliche Bilder durchklickt, dann sind wir bei Flugzeugen, Katar, Türkei und braucht nicht zu provozieren, weil man einer Meinung nicht folgt.
     
  6. klaus06

    klaus06 Testpilot

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  7. K.B.

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    Noch einmal kurz zusammengefasst:

    Katar wandelt die bestehende Option über 12 Rafale in eine feste Bestellung um - insgesamt dann 36 Flugzeuge.
    Zusätzlich gibt es eine neue Option über 36 Flieger.

    Abweichungen zu den französischen Rafale:
    - keine Befähigung zum Nukleareinsatz
    - keine NATO-eigenen Kommunikationsmöglichkeiten ("ne bénéficieront des liaisons de communication OTAN.") [Link16-Codes?]
    - Lockheed Martin Sniper Targeting Pod

    Lieferbeginn der ersten Flieger soll Ende 2018 oder Anfang 2019 sein.

    Zum Weiterlesen:
    Métro, Rafale, A321... 11,1 milliards d’euros de contrats signés à l’arrivée de Macron au Qatar
    Qatar signs on to buy 12 Rafale fighter jets from France
    Qatar adds a dozen more Rafales to order

    PS: Was ist denn bei flightglobal los? Da wird eine IR-Mica zur IRIS-T und eine Rafale-D zum Trainer...
     
  8. Peter Wimpsey

    Peter Wimpsey Testpilot

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    Alles gut und schön, aber man sollte sich mal folgendes vor Augen halten:
    z.Z. eine Staffel Mirage M2000 (12) und in Zukunft 36x Rafale, 36x F-15QA und 24x Eurofighter. Dies ist eine Vergrößerung um den Faktor acht (8)!
    Da werden die Ausbildungsprogramme auf der PC-21 und an ausgelagerten Orten für das Jettraining auf Jahre hinweg wohl voll glühen! Und das ganze bei einer örtlichen Bevölkerung von +/- 300,000.
    Da kommt Freude bei den Kontraktpiloten aus aller Welt auf...
     
    Sens und jockey gefällt das.
  9. K.B.

    K.B. Flieger-Ass

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    Da stellt sich schon die Frage: Wo kommen die ganzen Piloten her?

    Denn diese Frage ist meines Erachtens nach mehr als trivial!

    Zu den F-15: Die USAF hat selbst große Lücken in ihren Personalbeständen. Die werden kaum Piloten freiwillig gehen lassen. Und wenn, dann sind es eher Piloten, die die Blütezeit ihrer fliegerischen Karriere bereits überschritten haben.
    Zusätzlich besteht das Problem, dass die Saudis bereits früher ihre F-15-Bestände aufgefüllt haben und Boeing dafür USAF-Personal aktiv abgeworben hat. Da dürfte mittlerweile kaum noch wechselwilliges Fachpersonal für Katar übrigbleiben.

    Aus verteidigungspolitischer Sicht darf man sich die Frage stellen, wem sich eine Luftwaffe weisungsgebunden fühlt, wenn 3/4 aller Piloten und Techniker aus den USA kommen? Und welchen Kampf- wie Abschreckungswert hat solch eine Flotte z.B. gegen Saudi-Arabien, wenn deren Luftwaffe auch in großem Maße von US-Personal betrieben wird?

    Bliebe noch das Personal aus Drittstaaten: Pakistan, Bangladesh, Indonesion? Ukraine, Azerbaidschan, Uzbekistan?
    Nur stimmt da die US-Seite einfach so zu? Der Türkei wurde verboten, nach der Säuberungswelle in der Luftwaffe pakistanische F-16-Ausbilder einzukaufen. Warum sollte es dann in Katar einfacher sein, wenn die beschaffte Technologie deutlich über dem liegt, was die USAF durchschnittlich nutzt?

    Viel Spekulation bei der ganzen Sache mit dabei...

    Wer ein paar weiterführende Texte zum Thema empfehlen kann, darf diese hier gerne posten!
     
  10. Philipus II

    Philipus II Space Cadet

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    Wobei das mit Amerikanern gegen Amerikaner in Cockpits ebenso auch für den Hauptrivalen Saudi-Arabien gilt. Sitzen auf beiden Seiten verstärkt Amerikaner am Steuer, könnte das eher deeskalierend oder zumindest ausgleichend sein.
     
  11. GorBO

    GorBO Space Cadet

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    Sollte es jemandem der für ein fremdes Land Militärdienst leistet nicht erstmal egal sein, gegen wen es geht? Da gibt es vielleicht erst ein leichtes Zwicken im moralischen Kortex, wenn auf dem gegnerischen Flugzeug der US-Stern prangt.

    Übrigens falls mal jemand in deutschen Kasernen oder Flugschulen für den Dienst in Katar oder Saudi-Arabien wirbt, macht derjenige sich strafbar gem. §109h StGB.
    Also immer schön Anzeigen!
     
    Buccaneer gefällt das.
  12. #111 Sens, 09.12.2017 um 22:47 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 09.12.2017 um 23:06 Uhr
    Sens

    Sens Astronaut

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    Was auch deutsche Staatsbürger nicht davon abhält in den Bürgerkriegen des Nahen Ostens mit zu mischen ohne größere Konsequenzen nach ihrer Rückkehr fürchten zu müssen. In mögliche Anklageschriften kann man ja Vieles schreiben, doch wenn es um unwiderlegbare Beweise geht, die unseren Rechtsnormen entsprechen, dann bleibt davon fast nichts übrig.
    Katar wird wie die Saudis Stellenanzeigen in Fachzeitschriften schalten, damit Interessierte Kontakt aufnehmen können.
    Jobs, vacancies: Qatar Military | Indeed.com
     
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    Hallo

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  14. Maschin

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  15. Peter Wimpsey

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    Zu einen werden in Saudi Arabien schon lange keine US Piloten mehr verwendet, da sich die US aus Saudi Arabien mit Truppen verabschieden durfte. Bodenpersonal wohl von den Herstellern.
    Die Trainingseinheiten all dieser Länder haben haben Piltoen aus aller Welt als Instruktoren, auch Katar. In arabischen Ländern bevorzugt man dann Piloten aus islamischen "Bruderstaaten" wie Ägypten und Pakistan.
    In Katar ist es insofern einfacher ein Auge drauf zu haben, da dort sehr viele US Soldaten stationiert sind. In Katar ist erstmal die Frage der umfassenden Ausbildung zu klären, da dort auf Grund des Drucks vom großen Nachbarn alle US Ausbildner mal gegangen sind.
    Es wird ja auch noch ein paar Jahre dauern, bis all diese Bestellung auch wirklich gebaut und ausgeliefert sein werden.
     
Moderatoren: TF-104G
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