Nachrichten zum Raumschiffprogramm Constellation / Orion / Ares

Diskutiere Nachrichten zum Raumschiffprogramm Constellation / Orion / Ares im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Die NASA geht davon aus, dass die Wahl des CEV-Hauptvertragspartners und damit des zugehörigen Detailentwurfes im September abgeschlossen sein...
mcnoch

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Tschaika

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Die Katze ist aus dem Sack: Lockheed Martin wird die "Orion" als Nachfolger des Space Shuttle bauen ...

"Lockheed Martin baut Raumschiff "Orion"

Die Tage der Space Shuttles sind gezählt. Jetzt hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Auftrag für die Entwicklung des Nachfolgers erteilt: Der Rüstungskonzern Lockheed Martin hat den Zuschlag für das 7,5 Milliarden Dollar teure Projekt bekommen. ..."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,434690,00.html
 
DragonFighter

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Mit welchem Entwurf sind Boeing und Northrop Grumman eigentlich ins Rennen gegangen? Gibt es Bilder?

Warum entschied man sich für Lockheed Martin?
 

beistrich

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Die Entwüfe haben sich nicht viel unterschieden. zb. wurden die Form, Größe von der Nasa vorgegeben


Das erste Space Shuttle Enterprise, das CEV Orion ... der Zusammenhang mit alten und neuen(SGA) Sci-Fi Flimen ist wohl nur Zufall oder? ;)
 

n/a

Guest
Neues Raumschiff "Orion"

Hallo,

lt. Pressemitteilungen soll Lockheed den Auftrag zum Bau einer
neuen Raumfähre bekommen haben.

Name: "ORION"

Die NASA hat Lockheed Martin einen Auftrag über 7,5 Millarden Dollar erteilt.

Quelle: Spiegel online
 
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n/a

Guest
Reuters Deutschland

Lockheed Martin soll neue Raumfähre "Orion" für die Nasa bauen

Washington (Reuters) - Der größte US-Rüstungskonzern Lockheed-Martin
soll für die Nasa die neue "Orion"-Raumfähre bauen.
Die Raumschiffe sollen die veraltete Shuttle-Flotte ersetzen und erstmals
seit 1972 wieder Astronauten zum Mond fliegen - irgendwann vielleicht
sogar zum Mars. Um den Auftrag, der in der ersten Phase bereits zirka
3,9 Milliarden Dollar schwer ist, hatte sich auch Northop, Grumman und
Boeing beworben.
Zunächst solle Lockheed der Nasa zwei Raumschiffe liefern, eines zum Personen-
transport, ein zweites als Lastenschiff, teilte die US-Raumfahrtbehörde am
Donnerstag mit. Die ersten Menschen solle "Orion" bis zum Jahr 2014 ins All
fliegen, mit dem ersten Mondflug der Fähre wird bis 2020 gerechnet.
Die Nasa schätzt, dass "Orion" rund zehn Mal sicherer sein wird als seine
Vorgänger. Bei Problemen sollen sich die Insassen mit einer Rettungsrakete
in Sicherheit bringen können. Äußerlich soll "Orion" den Apollo-Raumkapseln
der 60er und 70er Jahre gleichen, allerdings rund zweieinhalb Mal größer
sein. Es soll in der Lage sein, vier Menschen zum Mond oder sechs zur
Internationalen Raumstation (ISS) zu transportieren.
 
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n/a

Guest
Spiegel online

...Am "Orion"-Projekt werden laut Nasa ausschließlich US-Unternehmen
arbeiten. Der europäische Luft- und Raumfahrkonzern EADS hatte schon
vor der Entscheidung nicht mit einer Beteiligung der Deutschen oder
Europäer gerechnet. Nasa-Direktor Michael Griffin wolle die Entwicklung
und Produktion kritischer Technologien US-Firmen vorbehalten, hieß es.
Die EADS sei jedoch offen für denkbare Beteiligungen in einer späteren
Phase sagte ein EADS-Sprecher. Das Unternehmen habe beispielsweise
interessante Technogien für Rendezvous- und Andockmanöver entwickelt.
...
 

Gustav Anderman

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Ich finde es seltsam das Lockheed-Martine das CEV entwickeln soll, die haben doch schon das X-33 Programm in den Erdsand gesetzt und jetz bekommen sie schon wieder solch ein Programm ?
 

twobridges

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Ich finde es seltsam das Lockheed-Martine das CEV entwickeln soll, die haben doch schon das X-33 Programm in den Erdsand gesetzt und jetz bekommen sie schon wieder solch ein Programm ?
Hallo,

ich meine das X-33 Programm war eine echte Inovation. Das "Orion"
dagegen ist eher ein Aufguß des Apollo-Programms.
Hier hat wohl ausschließlich der Preis eine Rolle gespielt und Lockheed
war eben billiger.

Twobridges
 
Kai-Uwe

Kai-Uwe

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Der Name "Orion" an sich ist schon kurios, da es in den ´50er und ´60er Jahren schon einmal ein, mehr oder weniger, ernsthaft betriebenes Projekt unter diesem Namen gab. Allerdings sollte das Teil damals mit Atombomben! angetrieben werden, weshalb wohl auch nie so recht was draus wurde. Mehr Informationen hier:http://en.wikipedia.org/wiki/Project_Orion
Hoffen wir, das dem jetzigen Projekt mehr Erfolg beschieden ist ;) !

Kai-Uwe
 

n/a

Guest
Rückschritt

Hi,

also technologisch ist "Orion" ein Rückschritt. Im wesentlichen eine
modernisierte Apollokapsel.

Was war nach den ersten Shuttlestarts alles angedacht! Große Bauteile eines
Raumschiffs in die erdnahe Umlaufbahn bringen, dort zusammenbauen und
dann zum Mars.

Und wie wollen die USA vier Leute in einer kleiner Kapsel zum Mars und
wieder zurückbringen?

Und zehnfach sicherer? "Hallo Houston wir haben ein Problem"

Airbus A380
 

beistrich

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Das Shuttle ist technisch sehr nett, viele Elemente findet auch in Ares I und V ihre Verwendung, aber wirtschaftlich ist es eine Katasprohe und für alles hinter dem Low Earth Orbit ist es unbrauchbar.

Das CEV schaut zwar der Apollo-Kapsel ähnlich aber das soll ja nicht viel heißen. Eine 787 schaut ja auch einem A300 ähnlich :FFTeufel: .

Das CEV ist ca. doppelt so groß wie die Apollo-Kapsel und hat natürlich ein Innenleben das vollkommen verschieden ist. Es ist einfach die wirtschaftlichste Lösung für einen Persontransport zur ISS und dem Mond.
 

Horst R.

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Die Orion ist ein CEV (Crew Exploration Vehicle), also ein Fahrzeug zum Transport der Crew. Die Kapsel ist im Zusammenhang mit den Trägersystemen zu sehen, dem System ARES. Dies soll in verschiedenen Konfigurationen gebaut werden. ARES I (CLV - Crew Launch Vehicle) dient zum Start des CEV. ARES V (CLV - Cargo Launch Vehicle) transportiert die Nutzlast ins All, z.B. den Lander bei einem Mondflug. Bei einem Marsflug wären mehrere CLV mit unterschiedlichen Nutzlasten notwendig. Die ARES-Starter werden abgeleitet von den Shuttles. Sie sollen aus Feststoffraketen , den Triebwerken und den Tanks des Shuttles weiterentwickelt werden.

VG

Horst
 
mcnoch

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Der für die NASA zuständige Finanzausschuß hat die NASA ermahnt, mit dem CEV-Programm kostenbewußt voranzuschreiten. Man werde ein zweites Projekt wie die ISS, deren Kosten stark gestiegen, deren Nutzen aber gleichzeitig stark gesunken ist, nicht hinnehmen.

Diese Mahnung kommt nicht von ganz ungefähr, die Projekte der NASA (mit Ausnahme der des JPL) neigen in den letzten Jahrzehnten dazu immer massiv über die geplanten Gesamtkosten hinauszugehen. Gleichzeitig ist es auch als Stütze der NASA gegen die Komponenten-Anbieter gedacht, die gerne diverse Zusatzfeature gegen Aufpreis anbieten und im Laufe des Projektes ihre Preise immer gerne stark hinaufsetzen, da hier und da immer noch notwenidge Ergänzungen zum ursprünglichen Entwurf entstehen.

http://www.space.com/spacenews/businessmonday_061002.html

Interessant ist auch, dass hier erneut der Vorwurf mitschwingt, dass die ISS ein Fehlschlag sei. Dieser Punkt ist von Senatsvertretern vor zwei Monaten schon mal gemacht worden, verbunden mit der Forderung an die ESA und anderen Partner sich an den höheren Kosten zu beteiligen. Was aber, da die Shuttle Probleme der Hauptgrund für die Verzögerungen und Kostenexpolision des Gesamtprojektes sind, abgelehnt wurde.
 
jockey

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Interessant ist auch, dass hier erneut der Vorwurf mitschwingt, dass die ISS ein Fehlschlag sei. Dieser Punkt ist von Senatsvertretern vor zwei Monaten schon mal gemacht worden, verbunden mit der Forderung an die ESA und anderen Partner sich an den höheren Kosten zu beteiligen. Was aber, da die Shuttle Probleme der Hauptgrund für die Verzögerungen und Kostenexpolision des Gesamtprojektes sind, abgelehnt wurde.
Es scheint als wollen diese Herren die Wahrheit verdrängen :rolleyes: Die anderen Mitglieder verlangen ja auch kein Schadensersatz, weil die USA die Shuttlestarts nicht eingehalten haben.
 
Blackcat

Blackcat

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Das Problem bei der ISS ist, dass man fast alle Bauteile auf die Shuttles dimensioniert hat. Man hat nicht weit genug nachgedacht was wäre wenn die Shuttles nicht mehr zur Verfügung stehn.

Lt. NASA sind bis zu Einstellung der Shuttle-Flüge noch 19 Missionen möglich. Die letzte Mission ist mit 20.August 2009 mit der Discovery angesetzt.
Der um ein Jahr vorgezogene und jetzt feststehende Einstellungstermin bedeutet aber auch, dass bei Verzögerunge (z.B. wie beim letzten mal) welcher Art auch immer wichtige ISS-Aufbauflüge erstzlos gestrichen werden und deshalb wird die ISS nie in ihrer ursprünglichen Form fertig gestellt werden wird und/oder kann.
Man kann die ISS nicht als Fehlschlag abtun. Sie ist ein wichtiger Schritt genauso wie die MIR (die ja auch alle Erwartungen um vielses übertroffen hat), wo soll man denn sonst Informationen und Daten sammeln oder einfach nur ein paar teile oder systeme testen? Im Simulator? Na Prost Mahlzeit, ich flieg dann nicht mit.

Die Atlantis wird aus finanziellen gründen schon 2008 eingemottet, naja und das CEV wird warscheinlich erst 2014 einsatzbereit sein. d.h. die Amerikaner haben ca. 5 Jahre keine Möglichkeit selbst personen ins All zu schicken, geschweige denn auf den Mars.

...

mfg Blackcat
 
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