P-40 Wrack in der Sahara entdeckt

Diskutiere P-40 Wrack in der Sahara entdeckt im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallöchen zusammen, in mehreren englisch-sprachigen Foren wird momentan der folgende Thread aus einem polnischen Forum diskutiert. Angeblich...
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Space Cadet
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Hallöchen zusammen,

in mehreren englisch-sprachigen Foren wird momentan der folgende Thread aus einem polnischen Forum diskutiert. Angeblich wurde auf der Suche nach Öl- und Gasvorkommen in der Sahara das Wrack einer bruchgelandeten P-40 Tomahawk/Kittyhawk/Warhawk der Royal Air Force entdeckt. Momentan wird in ersteren Foren allerdings noch spekuliert, ob es sich eventuell um gefakte Bilder handelen könnte ...

Übersetzt mit Google: http://translate.google.com/translate?hl=en&sl=pl&tl=de&u=http://www.konradus.com/forum/read.php?f=13&i=7154&t=7154&filtr=0&page=1

Original: http://www.konradus.com/forum/read.php?f=13&i=7154&t=7154&filtr=0&page=1
 
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Husar

Husar

Flieger-Ass
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Ganz auschließen sollte man die Richtigkeit der Meldung aber auch nicht. Siehe: SM 79 in der lybischen Wüste beim Ölsuchen gefunden, oder die B-24 ebenfalls in der lybischen Wüste beim Ölsuchen gefunden. Ich möchte nicht wissen, was da sonst noch so rumliegt. Merkwürdig ist allerdings die Tatsache das die Serial-No. nicht fotografiert wurde, denn diese ist auf dem Rumpf aufgemalt. Eine Kennung dagegen muß zwangsläufig nicht vorhanden sein.Irgendwo habe ich mal gelesen daß P-40 für die Briten über die Häfen der Elfenbeinküste bzw. Gambia etc. zum Einsatzort überführt wurden.
 

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Space Cadet
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Verwunderlich, dass da noch nichts gefleddert wurde, und noch merkwürdiger, der Wind in verbindung mit dem Sand hat die noch nicht Blank bzw. ganz "durchgestrahlt". :headscratch:

Auf dem vierten Foto sieht man auch frische Öltropfen an der linken Rumpfseitenwand.....:headscratch:
 

Xena

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Für mich sehen große Teile des Rumpfes blank aus. Wenn das wahr ist, dann sieht das Teil noch recht gut aus. Zumindest für ein Museum kann man da noch gut restaurieren finde ich. In der Sahara findet man allerlei bis hin zu uralten Artefakten die so zahlreich sind, daß man keine Mittel hat die alle zu untersuchen und aufzusammeln. Mal werden die vom Sand frei gegeben mal verschwinden sie wieder unter einer Verwehung... :headscratch:
 
JohnSilver

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Die B-24 "Lady be Good" war/ist auch nicht blank gestrahlt, von daher wäre das auch nicht das Argument für ein Fake...
 

JV ´44

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"WW II - Relikte im Wüstensand!"

Hi Leute:)!

Also die P-40 sieht meiner Meinung schon ziemlich echt aus. Zuerst war ich beim ersten Bild ein klein wenig skeptisch; der Schatten an den Tragflächen sah irgendwie komisch aus.

Aber auch wenn die Meldung ein Fake ist, glaub ich, daß es in der Sahara noch jede Menge relativ gut erhaltener Flugzeugwracks gibt. Über dem nördlichen Afrika tobten ja auch regelmäßig Luftkämpfe und sehr viele Flugzeuge blieben auf diesem Kriegsschauplatz verschollen. Wenn so eine Maschine abseits der großen Karawanen - Routen bruchgelandet ist, ist sie auch relativ sicher vor "Souvenirjägern" und die Hitze sowie das allgemein trockene Wüstenklima können, bis auf den Schmiergel - Effekt des Flugsandes, einen konservierenden Effekt haben (siehe die großen Flugzeug - Friedhöfe in den USA!).
Wenn dann noch eine Wanderdüne ins Spiel kommt, ist das Wrack noch besser vor Korrosion geschützt; da bin ich ganz Xenas Meinung!

Komisch ist auch, daß solche Funde fast immer mit Erkundungen zur Erdölsuche einhergehen, aber nur diese Teams sind motiviert genug, auch in den entlegendsten Ecken der Sahara zu suchen. Somit wird es wohl nicht das letzte Wrack bleiben, welches die Wüste freigibt; allzumal das "Schwarze Gold" auch immer knapper wird.

LG - JV ´44
 

78587?

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Die B-24 "Lady be Good" war/ist auch nicht blank gestrahlt, von daher wäre das auch nicht das Argument für ein Fake...

ganz blank zwar nicht, aber das hat der Wind und der Sand bis 1994 nach 51 jahren Liegezeit davon übrig gelassen. Wie würde sie heute aussehen ?

Kann natürlich auch sein, dass die P-40 Jahrzehnte unter Sand begraben war, und erst in den letzten Jahren wieder frei geblasen wurde.
 
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Tracer

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Das Ding ist nächste Woche dort verschwunden und entweder zu Shishas umgeklöppelt, oder wird in Teilen auf irgendwelchen Basaren teuer verhökert. Und will besser gar nicht wissen wer diese Burschen vom "Kampfmittelräumdienst" waren. :FFTeufel:
 

Standalone

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Hoffen wir mal, dass die P-40 geborgen und gut restauriert wird. Sieht ja noch recht gut erhalten aus. Gut, der Sand is bestimmt auch in jeder kleinen Ritze :TD:

Hatte damals eine JU 52 in Tunesien gesehen. Diese wäre sicher auch in einem "bergungswürdigen" Zustand, aber war halt auch komplett geplündert (konnte aber noch einen Motor aus der Ferne erkennen) und es fehlt das Geld :rolleyes:
 
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Am Rumpf lässt sich die Staffelkennung HS-B erahnen, was auf No. 260 Squadron schließen lässt. Vermutlich könnte es sich um die Kittyhawk I ET574 handeln. Die Maschine und ihr Pilot, F/Sgt DCH Copping, werden seit dem 28.6.1942 vermisst, nachdem sie bei einem Werkstattüberführungsflug einen falschen Kurs setzten.
 
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Das dachte ich vorhin auch (-; Die Bilder geben wirklich viel her. Ist echt erstaunlich wie wenig Korossionseffekte aussen an der Zelle zu sehen sind, manche Lackschichten sind sogar noch dran. Auf diesem felsigen Untergrund zu landen war bestimmt kein Vergnügen, der Hecksporn ist draussen, die Propellereinheit liegt nahe am Rumpf und die Rückenlehne ist im Bereich der Gurte verformt was auf starke Abbremsung hindeutet.

Gruss,
Florian
 
Wolfgang Henrich

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Es muss ja nicht sei, dass zur Zeit der Landung direkt auf den Felsen gelandet wurde. Eventuelle war zu der Zeit die Sandschicht dicker. Das Aussehen der Wüste ändert sich in manchen Teilen sehr schnell. Andere Bereiche sehen über Jahre wiederum wie unberührt aus.
 

Aviador

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Auf diesem felsigen Untergrund zu landen war bestimmt kein Vergnügen, der Hecksporn ist draussen, die Propellereinheit liegt nahe am Rumpf und die Rückenlehne ist im Bereich der Gurte verformt was auf starke Abbremsung hindeutet.
Nicht zu vergessen, dass gesprungene Glas in der mitte des Gerätebrettes.
Gruss...
 
Wolfgang Henrich

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Auf jeden Fall super interessante Bilder. Was erstaunlich ist, ist die Tatsache dass manche Stellen, insbesondere der Heckbereich noch ihre Farbe tragen, andere Bereiche aber blank geschmirgelt sind. Das lässt vermuten, dass die Maschine längere Zeit zumindest partiell verschüttet war.
 

78587?

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auf Bild #13 und #32 sieht man die Laderwelle (ohne den Hauptläufer), und die Vorgelegewelle dazu im Sand liegen.

Wieso liegt das da,.... wer hat das wie ausgebaut.? :headscratch:
 
Augsburg Eagle

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Bavariae capitis
Auf Bild #12 sieht man, wie der vordere Motorbereich aussieht.
Vor allem, dass direkt davor Felsen liegen. Kein Wunder, wenn da einzelne Motorteile rumliegen :)
 
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