U.S. Luftfahrtindustrie - Bedarf Arbeitnehmer

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  1. Reaper

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    Hallo zusammen,
    ich wollte mal fragen, was eure Eindrücke aktuell zur U.S. Luftfahrtindustrie sind bezüglich Aufträgen, Wachstum, Einstellung von Arbeitnehmern?

    Hatte kürzlich gelesen, dass die Zivilmarkt noch leicht wächst und der Militärmarkt relativ stagniert. Was sich auf die einzelnen Firmen in den verschiedenen Bereichen auswirkt.

    Meine Frage hat den Hintergrund, dass ich mich über eine Anstellung in den USA als Ingenieur interessiere!
     
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  3. #2 Schweinchen, 07.07.2012
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    Dem schliesse ich mich mal an, auch was die Möglichkeiten über europäische Firmen angeht. Die formellen Hindernisse ohne Greencard sind aber so hoch, das es glaube ich kaum Möglichkeiten gibt.
     
  4. #3 bushande, 07.07.2012
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    Ich hatte mich vor Jahren, noch nach meinem Erststudium, mal auf diverse intl. Trainee Programme in der US Luftfahrt beworben. Die freundliche Antwort war damals aber, dass es nicht nur im Defence Segment, sondern generell ohne US-Staatsbürgerschaft oder mind. 5 Jahren kontinuierlichen Aufenthalts keine Chance auf weitere Inbetrachtnahme gäbe. Ist lange her, kann sein, dass sich das geändert hat.
     
  5. #4 Schweinchen, 07.07.2012
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    Nein, ist es nicht.

    Ein nettes kompetentes Mitglied der Gemeinde hat auch mal was gestartet, aber es ist so. Die haben genügend eigene Leute.
    Heute habe ich auf einer Homepage gelesen, das es ein Programm gibt, was verstärkt darauf ausgerichtet ist, ihre Veteranen in Jobs zu bekommen.

    Nur in Deutschland ist es anders.
     
  6. #5 Ernst Dietikon, 08.07.2012
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    Ich kenne eine dipl. Physikerin ETH, welche nach der Dissertation in Astrophysik seit 2 Jahre als Postdoc in den USA weit und nun eine Stelle bei Lockheed erhalten hat. Was sie dort machen wird, weiss ich allerdings (noch) nicht. So ganz verschlossen scheint der Weg doch nicht zu sein.

    Ich hoffe selbstverständlich, dass sie einmal ihren Traum an der Entwicklung von Raumsonden zu arbeiten in Europa verwirklichen kann. Es ist in meinen Augen ohnehin ein Problem, dass wir die Mängel des USA Bildunssystems mit unseren Leuten, die wir doch so dringend selbst brauchten, korrigieren.

    Gruss
    Ernst
     
  7. #6 Schweinchen, 08.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 08.07.2012
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    Hallo Ernst,

    unsere Leute die wir hier angeblich dringend brauchen haben ihre Perspektive als Leiharbeitskräfte und / oder für Sklavenlöhne.
    EADS, LH und viele andere machen es vor.

    Ingenieure und Naturwissenschaftler sind in Deutschland nichts mehr wert.

    Ich hoffe ihr Schweizer gebt aufeinander mehr acht.

    Beste Grüße
     
  8. #7 Ernst Dietikon, 09.07.2012
    Ernst Dietikon

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    Da sprichst Du wirklich ein Problem an. Ein Physikprofessor der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich sagte mir vor ein paar Jahren, in Deutschland könnten verschiedene Hochschulen die Doktorandenstellen nicht mehr besetzen. In Zürich sei dies zum Glück nicht so. Wir schaffen es momentan noch, die fehlenden Doktoranden aus dem Ausland zu rekrutieren.

    Als ich studierte, hatte die ETH und die Universität in Zürich ungefähr gleich viele Studierende. Heute ist die Universität viel grösser. Dies zeigt doch die mangelnde Attraktivität der technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge. Ich denke, in den USA haben sie das gleiche Problem. Wenn eben ein Jurist oder Betriebswirtschafter viel die besseren Verdienstaussichten als ein Ingenieur hat, dann muss man sich nicht wundern, wenn uns dann die neuen Produkte für den Weltmarkt längerfristig fehlen.

    Was die schlecht bezahlten Jobs in Deutschland anbelangt: Ich sah gestern eine Reportage über eine deutsche Busfahrerin, die nach Zürich auswanderte, da sie mit dem Lohn in Deutschland (1300 Euro nach Steuern) nicht mehr zurecht kam. Die Reportage kann man hier noch ansehen: Reporter vom 08.07.2012 - Reporter - Schweizer Fernsehen: SF Videoportal

    Deutschland ist Exportweltmeister und da werden viele Jobs einfach unter Wert bezahlt. Funktioniert der Export nur wegen den zum Teil tiefen Löhne so gut?

    Gruss
    Ernst
     
  9. Reaper

    Reaper Fluglehrer

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    Ich glaube, dass dies in Deutschland ein zunehmender Trend ist: mehr Dienstleister einzustellen, die man dann schneller wieder los werden kann! Allerdings muss man auch sagen, dass in großen Unternehmen, es fast unmöglich ist Leute die nicht arbeiten wollen zu kündigen.
     
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    Hallo

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  11. FREDO

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    Sorry, dann mußt du wohl ein anderes Arbeitsgesetzbuch kennen, bei uns geht das ohne Probleme innerhalb der Kündigungsfristen, betriebsbedingt...
     
  12. Reaper

    Reaper Fluglehrer

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    Ich meine Festangestellte in sehr großen Unternehmen mit starken Gewerkschaften/Betriebsräten. Da müssen die sich schon was Extremes leisten um gekündigt zu werden.
     
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