Verbleib der in der Schweiz und Schweden notgelandeten Flugzeuge

Diskutiere Verbleib der in der Schweiz und Schweden notgelandeten Flugzeuge im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Was ist eigentlich mit all den Kampfflugzeugen passiert, die während des 2. Weltkrieges in Schweden und der Schweiz notlanden mussten? Zumindest...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 mcnoch, 08.08.2004
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2004
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    Was ist eigentlich mit all den Kampfflugzeugen passiert, die während des 2. Weltkrieges in Schweden und der Schweiz notlanden mussten? Zumindest die Schweiz hat isch bemüht einige der Maschinen in Stand zu setzen und wohl zu nutzen, aber war das nur für Tests oder wurden sie Bestandteil ihrer Luftflotte? Gerade die Schweiz sollte genug Notlandungen gesehen haben. Hat jemand Zahlen über die Anzahl der Notlandungen? Aber auch Schweden hat viele Notlandungen gesehen, z.B. 19 B-17 und B-24 allein am 20. Juni 1944.
     
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  3. #2 Jan-Hendrik, 08.08.2004
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    Hm , ein großer Teil dieser Flugzeuge war eigentlich gar nicht bzw. kaum beschädigt , was natürlich Fragen im Bezug auf die "Motivation" der Notlandungen auf neutralem Gebiet nachsich zieht . Die Maschinen , die noch flugfähig waren dürften nach Kriegsende wieder zurückgegeben worden sein .

    Jan-Hendrik
     
  4. #3 Corsair, 08.08.2004
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    Nach dem Ende des Krieges wurden die meisten Flugzeuge einfach verschrottet. Ein Grund dafür war das die Amerikaner kein Interesse mehr an ihren alten B-17, B-24 etc. hatten. Das gilt für die Schweiz. Bei Schweden bin ich mir nicht so sicher. Aber speziell die B-17 wurde auch von den Schweden genutzt.
     
  5. #4 LimaIndia, 08.08.2004
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    Im Fliegermuseum Dübendorf gibt es interessante Aufnahmen aus der damaligen Zeit. Ich glaube, man findet dort auch sämtliche Zahlen über Abstürze und Notlandungen währen des 2. Weltkrieges.
     
  6. #5 Tigerfan, 08.08.2004
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    Ich habe hier eine Seite die sämtliche Abstürze und Notlandungen von englischen,amerikanischen,deutschen,italiensichen Maschinen während des 2.Wk aufzeigt.
    http://home.tiscali.be/ed.ragas/awswissstart.html
    Ich glaube die Schweiz hat mehrere Fieseler Storch der Deutschen beschlagnahmt und sie noch viele Jahre bei der Schweizer Luftwaffe eingesetzt.
     
  7. #6 mosquito, 08.08.2004
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    Hallo

    Viele der bei uns gelandeten US-Flieger wurden in Dübendorf verschrottet.
    Die die noch flugtauglich waren wurden nach England zurückgeflogen und dann da vermutlich auch verschrottet.
    Die deutschen standen teilweise bis ende der 40er Jahre in Dübendorf:
    Hier ein Bild aus dem Sommer 47:
     

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  8. #7 mosquito, 08.08.2004
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  9. Husar

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    Besonders unschön war die "Rückführung" eines in die Schweiz geflüchteten Yak 9 Piloten 1945. Der wurde von den Russen zurückgeholt (mit eine Li 2?)
    da er das nicht wollte, wurde er unter Drogen gesetzt und wahrscheinlich auch geschlagen. Von Seiten der Schweizer Zuschauer geschah rein gar nichts!!
     
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  10. #9 Jan-Hendrik, 09.08.2004
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    Wie , die Schweitzer haben auch an der "Repatriierung" von sowjetischen Soldaten mitgewirkt ?

    Jan-Hendrik
     
  11. mcnoch

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    Das scheint ja ein wesentlich interessanters Thema zu sein, als ich zunächst gedacht habe.
     
  12. #11 Kenneth, 09.08.2004
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    In Schweden wurden nach dem Krieg mindestens zwei B-17G als Verkehrsflugzeuge umgerüstet und von der AB Aerotransport, später von der DDL in Dänemark, geflogen. Sofern ich weiss wurden sie ordnungsgemäss von der USAAF für einen symbolischen Betrag erworben. Eine von diesen Maschinen existiert noch im USAF Museum. Die "Shoo Shoo Shoo Baby" wurde von der dänischen Luftwaffe von DDL gekauft und hauptsächlich für fotogrammetrischen Zwecken auf Grönland eingesetzt. Danach ging sie an das französische geodätische Institut von wem sie Ende der 70er-Jahren vom USAF Museum erworben wurde.

    Die Messerschmitt Me 262 im Deutschen Museum in München ist ein ehemaliges interniertes Flugzeug aus der Schweiz, wo sie wegen Treibstoffmangel in Dübendorf (?) gelandet war.

    Ich meine auch, dass eine internierte RAF Mosquito in der Schweiz für Flugversuche in den Nachkriegsjahren eingesetzt wurde.
     
  13. #12 ...starfire, 09.08.2004
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    Die Me262 in München hat Fähnrich Guido Mutke im April 1945 nach Zürich Dübendorf geflogen, nachdem er beschlossen hatte, den Krieg dort zu beenden und studieren zu gehen ...

    Vor ein paar Jahren hat er die Schweiz / das Deutsche Museum dann auf Herausgabe der Maschine verklagt, da er der Meinung war, auf Grund seines Flugauftrages des letzte rechtmäßige "Eigentümer" zu sein und die Schweiz die Maschine (1957?) unrechtmäßig ans Museum abgegeben hat. Angeblich wollte er die Maschine flugfähig restaurien lassen und fliegen.

    Hat so vor 6 oder 7 Jahren in der "Jet & Prop" gestanden, wenn Interesse besteht, kann ich den Artikel ja mal raussuchen...
     
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  14. whoops

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    So gut ich den Entschluß nachvollziehen kann in die Schweiz zum studieren zu fliegen, auf die Idee, daß ihm die Maschine deswegen noch lange nicht gehört, hätte er auch ohne Studium kommen können! Das wäre ja lustig, wenn man auf diese Weise an nen EF oder sowas rankäme :cool:

    Außerdem glaub ich, daß die 262 im Deutschen Museum auch ganz gut aufgehoben ist.

    Wenn Du noch mehr Infos zu dem Thema Klage auf Rückgabe hast würde mich das schon interessieren.

    Whoops :cool:
     
  15. #14 mosquito, 09.08.2004
    mosquito

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    Hi

    Die Mosquito die Du meinst findest Du hier: http://www.eusebio.ch/DH98_2.htm

    Es gab noch eine weitere Mosquito in der Schweiz: http://www.eusebio.ch/DH98_1.htm

    Beide endeten in den 50er Jahren als Übungsobjekte für die Flugplatzfeuerwehr :FFCry:
     
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  17. #15 ...starfire, 09.08.2004
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    Mutke schein ein komischer Kauz gewesen zu sein, habe seinen Namen mal bei google eingegeben.

    Hit 1 (http://www.lexikon-definition.de/Hans-Guido-Mutke.html)

    "Dr. med. Hans Guido Mutke ...
    Mutke behauptete, er habe am 9. April 1945 mit seiner Messerschmitt Me 262 über Innsbruck die Schallmauer durchbrochen, als er einem von alliierten Flugzeugen attackierten Kameraden helfen wollte und dadurch einen Sturzflug durchführte. Diese Behauptung löste einen Expertenstreit aus, da einige Wissenschaftler abstritten, dass die Me 262 diesen Vorgang hätte überstehen können (s. a. Diskussion:Überschallflug). Mutke hielt es stets für möglich, dass anderen Piloten der Me 262 dies vor ihm gelungen sein könnte, behauptete also nie ausdrücklich, der erste Mensch gewesen zu sein, der mit einem Flugzeug die Schallmauer durchbrochen hatte.

    Hans Guido Mutke starb am 8. April 2004 während einer Herzoperation. Seinen Körper stellte er dem Leichenplastinator Gunther von Hagens zur Verfügung."

    Hit2: (http://www.squadron.com/old/me262/me262review.htm)

    "We met Dr Mutke at about 11:00 the next day and walked into the Museum....literally. We just walked past the guard with only a "Gutten Morgen", no payment, no ticket. When we got to Mutke's Me 262 it was like a father introducing a lovely daughter. But after a few minutes of looking at her with pride Mutke lifted the rope and scrambled up on the wing, Opening the cockpit he said to me, "Come on get in!"

    No! No! We'll be arrested!" I said looking around for guards rushing at us.

    "Arrested? For what? This is my airplane!" Mutke exclaimed. I got the distinct impression that Mutke had done this before and if the guards had given us a hard time he would take "his airplane" and go home. "

    :?!

    Den Artikel aus "Jet & Prop" werde ich auch mal einscannen...

    ...jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema :D
     
  18. mcnoch

    mcnoch Alien
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    War das nicht die Klage die gar nicht zugelassen wurde, weil es dem Kläger am Rechtsschutzbedürfnis fehlte???
     
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