Welcher Schrotthändler bekommt die alten F-4 Phantoms?

Diskutiere Welcher Schrotthändler bekommt die alten F-4 Phantoms? im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo zusammen, mich würde gerne interessieren, an welchen Schrotthändler die abgewrackten F-4 Phantoms der Luftwaffe gehen. Ich gehe mal davon...
Tracer

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Hallo zusammen,

mich würde gerne interessieren, an welchen Schrotthändler die abgewrackten F-4 Phantoms der Luftwaffe gehen. Ich gehe mal davon aus, daß dieser sich wohl in der Nähe von Rheine befindet, oder irre ich mich? Bin für jede Information dankbar.
Vielleicht weiß auch jemand wie man an F-4 Teile herankommt? Bei der VEBEG finde ich nicht wirklich viel.

Danke schonmal

Tracer
 
Erdferkel

Erdferkel

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Tracer schrieb:
Hallo zusammen,
mich würde gerne interessieren, an welchen Schrotthändler die abgewrackten F-4 Phantoms der Luftwaffe gehen. Ich gehe mal davon aus, daß dieser sich wohl in der Nähe von Rheine befindet, oder irre ich mich? Bin für jede Information dankbar.
Vielleicht weiß auch jemand wie man an F-4 Teile herankommt? Bei der VEBEG finde ich nicht wirklich viel.
Danke schonmal
Tracer

Das Thema hatten wir schonmal hier. Konsens war: Nein, nichts zu machen. Weder für privat noch für Museen. Zumindestens offiziell, und der SChrotthändler wird wohl gut daran tun, nicht unter der Hand zu verkaufen :FFTeufel:
 
Bleiente

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Erdferkel schrieb:
... Zumindestens offiziell, und der SChrotthändler wird wohl gut daran tun, nicht unter der Hand zu verkaufen :FFTeufel:
Wieso ?
Alles militärische, wiederverwendbare, geheime etc. ist doch schon draussen, oder ?
Und wenn der den Schrott gekauft hat,muss er denn doch auch weiterveräußern oder heisst Schrotthändler gleich einschmelzen ?
 

Voyager

Guest
Bleiente schrieb:
Wieso ?
Alles militärische, wiederverwendbare, geheime etc. ist doch schon draussen, oder ?
Und wenn der den Schrott gekauft hat,muss er denn doch auch weiterveräußern oder heisst Schrotthändler gleich einschmelzen ?
In diesem Fall heisst Schrotthändler wirklich schreddern und einschmelzen.
Die Maschinenteile werden an Recyclingfirmen zur Altmetallverwertung gegeben und nicht zum Wiederverkauf von potenziell funktionsfähigen Teilen. Militärische Flugzeugteile unterliegen auch Ausfuhrbeschränkungen für Rüstungsgüter und man will hier Probleme garnicht erst auftreten lassen. Bei der F-4F hätten sogar die USA noch ein Mitspracherecht. Zudem werden so mögliche Haftungsansprüche ausgeschlossen, die auftreten könnten wenn ein Teil z.B als Ersatzteil weiterverwendet werden würde und Schaden entsteht.
 

rechlin-lärz

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@tracer: Bezüglich der F-4F als ganzes Flugzeug gibt es (noch) keine allgemeine Freigabeerklärung des Herstellers. Das ist in diesem Fall McDonnel Douglas bzw. Boeing als "Rechtsnachfolger". Denkbar ist es schon, eine solche Erklärung für ein einzelnes Lfz. anzufordern - wie z.B. bei den F-4s, die auch in deutschen privaten Museen stehen, bereits geschehen. Ob unsere Luftwaffe bzw. die Vebeg allerdings auf einen solchen, zeitaufwendigen Weg Lust hat, mag jeder selber beurteilen.

Wenn Du "nur" ein Stück Rumpfblech, eine Wartungsklappe oder dergleichen suchst, den Schrotthändler ausfindig machst und ihn um diese Teile freundlich bittest, wirst Du die wohl bekommen. Vorausgesetzt, Du bist schnell genug. Die Verweildauer der Teile vor dem "endgültigen" Schredder auf dem Schrottplatz ist heutzutage ziemlich kurz...

Andere Möglichkeit: hin und wieder werden "F-4F-Systembauteile" u.ä. über die Vebeg zum Kauf/Mitsteigern angeboten: diese unterliegen nicht dem "Zwang" zur Vernichtung. So habe ich mal eine Landeklappe des o.g. Flugzeugs bekommen.

Viele Grüße

rechlin-lärz
 
LoadiB707C

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F-4 zu kaufen gesucht?

Nach meinem Wissen gibt es eine F-4C die bereits in privat Besitz ist und auch privat verkaeuflich ist, leider aber eben nur eine F-4C. Diese ist komplett mit Tiptanks und auf mit Fahrwerk, ich habe diese selber in Augenschein nehmen koennen.

Diese F-4C wurde mit allen Papieren ganz legal verkauft.

Falls Interesse besteht, bitte mail an mich.

Gruesse,
loadi
 
Bleiente

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rechlin-lärz schrieb:
...
Wenn Du "nur" ein Stück Rumpfblech, eine Wartungsklappe oder dergleichen suchst, den Schrotthändler ausfindig machst und ihn um diese Teile freundlich bittest, wirst Du die wohl bekommen. Vorausgesetzt, Du bist schnell genug. Die Verweildauer der Teile vor dem "endgültigen" Schredder auf dem Schrottplatz ist heutzutage ziemlich kurz...
So oder so ähnlich hab ich es mir auch vorgestellt.
Bleibt die Frage welcher Schrotthändler hat die Mühlen?

Ach, so eines kleines Stück Blech oder Struktur könnte ich mir auch gut vorstellen. :)
 
Phantom

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Werden die Maschinen nicht schon auf den Flugplätzen geschreddernt? Vor einigen Wochen wurde das jedenfalls in Jever mit einigen Tornados so gehandhabt.
 

rechlin-lärz

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@phantom: Werden die Maschinen nicht schon auf den Flugplätzen geschreddernt? Vor einigen Wochen wurde das jedenfalls in Jever mit einigen Tornados so gehandhabt.
das ist grundsätzlich richtig: manchmal stellt der schrotthändler einen richtigen Schredder auf den Flugplatz - dann bleibt natürlich nicht mehr viel übrig. Meistens schneiden die Schrotthändler mit einer überdimensionalen Schere an den "entscheidenden" Stellen das Flugzeug durch. Die handlicheren Stücke werden dann verladen und zum "richtigen" Schreddern auf den Schrottplatz gebracht. Manchmal ist auch da noch etwas brauchbares dabei.

Im Fall der Jeveraner-Tornados war in der Ausschreibung auch von Gitterboxen die Rede, die mit Abdeckungen, Klappen usw. gefüllt waren. Diese Teile werden i.d.R. mehr oder weniger pfleglich aufgeladen, so dass man sicher noch ein paar Bleche ergattern kann, vorausgesetzt sie sind nicht schon im richtigen Schredder gelandet...

Viele Grüße

rechlin-lärz
 
Phantom

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In Jever wird peinlich darauf geachtet, dass keine Klappen, Rohre oder Schrauben “verschwinden“. Ich weiß nicht, wie das in Rheine läuft. Ich glaube aber, die werden das ähnlich handhaben.
 

Voyager

Guest
Phantom schrieb:
In Jever wird peinlich darauf geachtet, dass keine Klappen, Rohre oder Schrauben “verschwinden“. Ich weiß nicht, wie das in Rheine läuft. Ich glaube aber, die werden das ähnlich handhaben.
Auch in Erding läuft das so. Der Schrotthändler aus Memmingen hat den letzten Auftrag erhalten, wenn er auch nur ein Teil weiterveräussert.
Als Anfang der 1970er die F-104G der Jagdgeschwader in Erding verschrottet wurden hat ein Stabsunteroffizier ein paar Schalter und Schalterabdeckungen zum Basteln mitgenommen.
Er hat die Bundeswehr als Hauptgefreiter verlassen...
 

rechlin-lärz

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@voyager: Auch in Erding läuft das so. Der Schrotthändler aus Memmingen hat den letzten Auftrag erhalten, wenn er auch nur ein Teil weiterveräussert.
...dann hätte so mancher Schrotthändler schon seinen letzten Auftrag bekommen. Mal im Ernst: ich habs bei verschiedenen Händlern mitbekommen, dass man auch bei "derartigen Aufträgen" noch Teile bekommen kann - aber eben kein ganzes Flugzeug.

@voyager: Als Anfang der 1970er die F-104G der Jagdgeschwader in Erding verschrottet wurden hat ein Stabsunteroffizier ein paar Schalter und Schalterabdeckungen zum Basteln mitgenommen .Er hat die Bundeswehr als Hauptgefreiter verlassen...
in den siebziger und achtziger Jahren hat man "unter der Hand" relativ leicht ausgemusterte Teile bekommen können - ein Zeichen dafür, dass sich keiner besonders darüber aufgeregt hat. Das ein Stabsunteroffizier wegen ein paar Schaltern und Abdeckungen degradiert wurde - da muss er wohl an den falschen geraten sein. Wegen "sensibler" Teile (Munition etc.) hat es natürlich immer schon richtig Ärger gegeben - wegen aller anderen Teile aber erst seit ca. den neunzigern.
Außerdem ist der Sachverhalt bei den F-4F-Teilen ein klein wenig ein anderer: während der Stufz schlichtweg einen Diebstahl begangen hat, hat der Sammler von einem Schrotthändler ein Blech käuflich erworben. In keiner Demilitarisierungs-/Verschrottungsanweisung steht geschrieben, dass der Schrotthändler das Marterial der F-4F in geschmolzenem Zustand oder als 3x3cm Stückchen weiterveräußern darf. Und irgendwie will der Schrotthändler das Material doch auch verkaufen... :)

Viele Grüße

rechlin-lärz
 
_olli_

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rechlin-lärz schrieb:
...
Außerdem ist der Sachverhalt bei den F-4F-Teilen ein klein wenig ein anderer: während der Stufz schlichtweg einen Diebstahl begangen hat, hat der Sammler von einem Schrotthändler ein Blech käuflich erworben. In keiner Demilitarisierungs-/Verschrottungsanweisung steht geschrieben, dass der Schrotthändler das Marterial der F-4F in geschmolzenem Zustand oder als 3x3cm Stückchen weiterveräußern darf. Und irgendwie will der Schrotthändler das Material doch auch verkaufen... :)
Da fehlt es mir ein bißchen an der Logik. Oder ich bin zu kurzsichtig und naiv. Wenn es im Vertrag von der Bundeswehr und dem Schrotthändler keine Klausel gibt, daß er die Teile nicht unzerschreddert etc. veräußern darf, wieso verkauft er dann nicht die Teile? Bei den Preisen die manche Sachen erzielen kann ich mir nicht vorstellen, daß der Gewinn beim weiterveräußern (zum Einschmelzen?) größer ist als der Verkauf der Teile an Sammler.
 

rechlin-lärz

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hops: Danke für die Korrektur! ich habe ein "nur" vergessen - es sollte eigentlich heißen:...In keiner Demilitarisierungs-/Verschrottungsanweisung steht geschrieben, dass der Schrotthändler das Marterial der F-4F NUR in geschmolzenem Zustand oder als 3x3cm Stückchen weiterveräußern darf.

rechlin-lärz
 
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