WNW Junkers J1/J4

Diskutiere WNW Junkers J1/J4 im Props ab 1/32 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Damit meine Hansa-Brandenburg Gesellschaft bekommt, habe ich die Junkers J.1/J.4 gebaut. Das ist mal ein richtiges Schwergewicht für ein...

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  1. Avanti

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    Damit meine Hansa-Brandenburg Gesellschaft bekommt, habe ich die Junkers J.1/J.4 gebaut. Das ist mal ein richtiges Schwergewicht für ein Plastikmodell, das so seine eigenen Tücken hat.

    Zuerst war es ganz einfach, die Grundkomponenten zusammenzufügen. Die Tücken waren für mich die etwas unübersichtliche Bauanleitung zu den Cockpitdetails. So habe ich doch glatt die Seitenruder-Fussrasten übersehen und musste diese hinterher mühselig in den vorderen Rumpf einsetzen.
    Die nächste Schwierigkeit für mich war das Einfädeln der Streben in die obere Tragfläche. Die obere Fläche ist sehr schwer und unhandlich, aber nach etwa 5 Versuchen hat es doch noch geklappt. Was dann nicht so passen wollte, waren die Versteifungsstreben, die erst nach dem Trocknen der Basisstreben verbaut werden.
    Immerhin schauen nämlich die abgewinkelten Steckstifte gute 2-3mm aus dem Klebeloch heraus. Nach weiteren 4 Versuchen und Klebstoffgemisch Revellkleber plus Sekundenkleber habe ich auch diese Hürde gemeistert.
    Abschliessend kamen die Abziehbilder, wo die verwendeten Kreuze meiner Meinung nach ziemlich steif und untauglich sind. Das nächste Mal mach ich mir Schablonen und spritze die Markierungen. Nach dem Aufbringen ohne Softmaker, wie von WNW empfohlen, strafften sich die Kreuze wieder. :FFCry:
    Ich habe sie dann im fast trockenen Zustand mit den Fingerkuppen in die "Wellblech-Rillen" gedrückt, wo sie auch teilweise blieben.
    Nach einem Überzug mit Mattlack am nächsten Tag, strafften sich die Kreuze wieder und blieben nach der Trockenzeit fast glatt. :mad:
    Auch hier wurde dann wieder "brutal" nachgeholfen, um die Dekore einigermaßen konturgerecht zu bekommen.

    Die Standplatte ist ein alter Bilderahmen, der am Rand mit DupliColor Granit (Strukturlack) gespritzt wurde. Die Glasplatte habe ich einfach mit Weissleim abgespachtelt und mit Eisenbahn-Gras beflockt. Dann wurde sie von hinten noch mit schwarzer Farbe gespritzt. So entstehen auf der Sichtseite dunkle "Flächen", die eine teilweise feuchte Wiese darstellt.
    Das Modell selber wurde mit Revell Wasserbasislacken und Valejo-Farben gespritzt. Die Metallic-Farben sind von Model-Master.
     

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  3. Avanti

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  4. #3 Fritz Rumey, 08.06.2012
    Fritz Rumey

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    Super gefällt mir deine Junkers.:TD::HOT:
     
  5. Sören

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    Gefällt mir sehr, Deine Junkers. Was ist das für eine Tarnung? Winter?
     
  6. Avanti

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    Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich mir bei der Farbgebung nicht viel gedacht habe. Ich hatte lediglich gelesen, dass keine Maschine der Anderen mit der Lackierung gleicht, und dass es auch bei den Farbtönen keine festgelegte Nuancen gab. Es wurden wohl 1918 die Farben genommen, die gerade zur Verfügung standen. Grundfarbe ist natürlich immer das Grüngrau.

    Anbei noch Fotos vom Cockpitbereich, den man nach Aufsetzen der oberen Tragfläche wohl kaum wieder zu Gesicht bekommt.
     

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  7. BOBO

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    Das ist ein beeindruckender, hübsch häßlicher Vogel, der so häßlich ist, dass er wieder schön ist.
    Diese Mühe habe ich schon auf vielen Ausstellungen (Polen / U.K.) gesehen und ich finde, dass Monster ist es immer wieder wert bestaunt zu werden. :TOP:
     
  8. Sören

    Sören Alien

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    Damit war gemeint, daß der Verlauf der grünen und mauvefarbenen Flächen bei keinen zwei Maschinen gleich war.:wink:
    Schade ist, daß WNW angesichts des sonst tollen Modells so ein Schnitzer mit den riesigen Spalten Querruder/Tragfläche passiert ist.:confused: Werde mal sehen, ob ich bei meinem Modell da was aus den Teilen D24 und 25 machen kann und da was an die Querruder ansetze.:!:
     
  9. Avanti

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    Danke für euer Lob! :rolleyes:
    Die Spalten sind nicht nur am Querruder so breit. Auch das Höhenruder hat am Modell fast 1,5mm Luft, sowie das Seitenruder. Da habe ich aber etwas gemogelt, die untere Anschlussfahne gekürzt und so nah an das Heck gedrückt, wie nur eben möglich.
    Hätte ich die J4 als erstes WNW-Modell gebaut, wäre das eventuell auch das Letzte gewesen. Aber die W29 hatte mich so begeistert, dass ich vielleicht noch ein drittes Modell wage. Noch fehlt dazu aber ein Sponsor. Eine DH2 könnte mich reizen.
     
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  11. #9 Fritz Rumey, 12.06.2012
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    Die Spalten kann mann mit Cola Flaschenverschlüssen verrschließen. Da paßt sogar die Wellblechstrucktur. Siehe meine Junkers von Wing Nut hier auf seite 2.
     
  12. #10 juergen.klueser, 12.06.2012
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