1/32 Bücker Bü 131 A Jungmann – ICM

Diskutiere 1/32 Bücker Bü 131 A Jungmann – ICM im Props ab 1/32 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Klein, aber fein - die Bücker Bü 131 "Jungmann" in ihren verschiedenen Variationen. Lange gab es sie in diesem Maßstab nur als Resinbausatz, bis...
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Klein, aber fein - die Bücker Bü 131 "Jungmann" in ihren verschiedenen Variationen.

Lange gab es sie in diesem Maßstab nur als Resinbausatz, bis sich 2018 endlich ein Hersteller erbarmte, dieses Modell als Plastikbausatz zu vermarkten.
Der Hersteller nennt sich ICM und ist in der Ukraine zu Hause.
ICM scheint Geschmack an Doppeldeckern gefunden zu haben, wurden doch von der Bücker 131 gleich vier verschiedene Bausätze herausgebracht.
Als besonderes Schmankerl ist auch noch zusätzlich zur Bücker Jungmann deren Japanische Lizenzbau, die Ki-86a/K9W1 "Cypress", von ICM im selben Maßstab erhältlich.

Hier in der Vorstellung die Bücker Bü 131 A

Im Prinzip handelt es sich immer um den selben Grundbausatz, welchem die veränderten Cowlings (und im Fall der A-Variante auch der Motor) als separatem Spritzling mit beigelegt werden.
Leider wird auf die teilweise unterschiedlich ausgeführten Rumpfklappen oder auch Reißverschluß-Öffnungen der diversen Baureihen nicht weiter auf Änderungen eingegangen - hier muss der Modellbauer selbst recherchieren und ggf. die gewünschten Umbauten oder Unterschiede selbst durchführen.

Der Bausatz erscheint in einem stabilen Karton, welcher mit einem ansprechendem Deckelbild versehen ist.
Die wenigen Spritzlinge sind in einer durchsichtigen selbstschließender (Kleberand) Folientüte geschützt.
Die Teile wurden in einem relativ weichen grauen Plastik gegossen, welches mich irgendwie an frühere Short-Run Bausätze erinnert.
Härteres Material wäre mir persönlich hier lieber, grade bei den Verstrebungen oder den Fahrwerksbeinen könnte sich das weiche Plastik unter Umständen nachteilig auswirken.
Auch aufgefallen, viele der Plastikteile weisen an der Formnaht einen Versatz im 10tel Milimeter Bereich auf.
Hier ist bei der Montage Nacharbeit angesagt.
Aber genug gemeckert, schön, dass es diesen feinen Doppeldecker endlich als Plastikbausatz zu kaufen gibt.
Selbst Revell hat sich mittlerweile der "D"-Variante angenommen und unterbietet sogar geringfügig den Preis des Originalherstellers.

Ein sehr ansprechendes Deckelbild:



Darunter verbirgt sich ein großer Karton mit praktischem Deckel:



Die Plastikteile in der wiederverschließbaren Folientüte:



Die Bauanleitung als 16 seitiges Heft.
Im großen und ganzen relativ klar gegliedert - bei der Verspannung sollte allerdings entweder das Deckelbild - oder besser noch, im www recherchiert werden.





 
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Es sind zwei Decalvarianten baubar.
Die D-EGSY, beidseitig mit den Olympischen Ringen auf der Cowling, sowie die 131 mit der WL-ENBA Kennung.
Farbgebung jeweils Elfenbein, schwarze Streben und silberne Verkleidungsbleche.






Über die Qualität der Decals bei der Verarbeitung kann ich (noch) keine Erfahrungswerte einfließen lassen, vom Versatz oder der optischen Qualität her gesehen, kann ich nichts negatives bemerken.





 
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Die jeweiligen Spritrahmen sind sehr einfach und übersichtlich aufgebaut.
Die jeweiligen Ober und Unterteile der Tragflächen sind in einem Stück gegossen - richtig wäre hier bei den Flächen jeweils eine Fläche links und rechts sowie das Mittelteil separat - oder zumindest mit einer angedeuteten Trennlinie:





Etwas zu dick für meinen Geschmack, die beiden kleinen Windschutzscheiben. Ebenfalls im durchsichtigem Plastik, die beiden Instrumentenbretter. Die Instrumente selbst liegen als Decals vor.





Die innere Rohrstruktur ist äusserst filigran wiedergegeben, diese sollte beim Abtrennen und Bearbeiten mit größter Vorsicht behandelt werden.



 
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Der sehr schön wiedergegebene Propeller - auch hier der angesprochene leichte Versatz -, siehe Bohrung in der Nabe zur Halteplatte:



 
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Schöne Oberflächendetails runden das Bild ab, die Auswerfermarken im Rumpf befinden sich an Stellen, welche im fertigen Modell nicht einsehbar sind.
Hier Vorsicht - die große Gepäckraumabdeckung direkt hinter dem Cockpit war bei der "A" noch nicht vorhanden. lediglich eine kleine Klappe zur Aufbewahrung des Verbandkastens. Hier muss also zum Bau der "A" selbst Hand angelegt und beide Deckel müssen entfernt, sowie der kleine an der richtigen Stelle wieder ergänzt werden.











Die mittels Reißbverschluß zu öffnende "Wartungsklappe". Etwas zu ausgeprägt am Modell, kann jedoch mühelos etwas flacher geschliffen werden. Die zweite "Reißverschlußklappe" links hinter dem Cockpit fehlt - diese gab es nur an der "A", sollte also zumindest an diesem Rumpf angebracht werden..

 
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Die Nietenreihen auf der Cowling scheinen mir zu sehr ausgeprägt zu sein:



Die Lufteinlässe sind sehr einfach gehalten - keine Hinterschnitte oder gar richtige Öffnungen:



Die Nasenverkleidung der "A"-Variante.
ICM sieht hier eine simple Stiftverbindung zur Propellerbefestigung vor - besser wäre es meiner Meinung nach, diese direkt am Motor anzubringen ,damit die Nasenverkleidung dem Original schöner und originalgetreuer gleichkommt - wer will kann das sicherlich selbst umsetzen.



 
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Unterm Strich muss ich sagen, ein wirklich feiner Bausatz der kleinen Bücker Bü 131 aus dem sich mit etwas Hand anlegen sicherlich ein wunderschönes Replik der "A"-Version bauen lässt.
Man sollte allerdings mit dem Bau von Doppeldeckern eine gewisse Erfahrung mitbringen, einem direkten Anfänger würde ich dieses Modell nicht unbedingt empfehlen.
Die Verwendung des richtigen Verspannungsmaterial wird ebenfalls noch eine Herausforderung darstellen, denn am Original war und ist dieses profiliert ausgeführt, ähnlich den britischen Profildrähten des ersten Weltkrieges.

Hier noch ein paar wenige Bilder mit "Tamiya-getapter" Verkleidungsnase.
Sehr präsent, die sehr stark ausgeprägten Nietenreihen der Verkleidung, obwohl sie schon stark mit Stahlwolle abgeschliffen wurden.











 
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