1/72 Royal Aircraft Factory S.E.5 – Roden und Revell

Diskutiere 1/72 Royal Aircraft Factory S.E.5 – Roden und Revell im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; In meinen Augen ist dieser Klassiker der Luftfahrt so etwas wie die Fokker D.VII der Alliierten des Ersten Weltkriegs. :wink: Mehr als 5000...

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    In meinen Augen ist dieser Klassiker der Luftfahrt so etwas wie die Fokker D.VII der Alliierten des Ersten Weltkriegs. :wink: Mehr als 5000 Exemplare des leistungsfähigen Jagdflugzeugs wurden gebaut und von mehreren Nationen gegen Ende der Kampfhandlungen eingesetzt [1], [2]. Nach dem Krieg überlebten einige Exemplare als Reklameflieger als sog. „Himmelsschreiber“ [1], [3].

    Über die im Londoner Science Museum ausgestellte Maschine [4] und die jüngst im FF gezeigten Bilder von S.E.5 als Himmelsschreiber, die auch in Deutschland eingesetzt wurden [5], bin ich auf diesen Typ nochmals besonders aufmerksam geworden. :!:

    Zeitgleich gab’s bei den Händlern meines Vertrauens auch noch günstige Bausätze.:)

    Quellen:
    [1] Royal Aircraft Factory S.E.5, Aero - das illustrierte Sammelwerk der Luftfahrt, Heft 159, S. 4436-4444
    [2] Wikipedia, etc. http://de.wikipedia.org/wiki/Royal_Aircraft_Factory_S.E.5
    [3] Major Savage’s Skywriters, Surviving SE.5as, FlyPast Magazine, April 2009, S. 48-67
    [4] Fotos aus dem Science Museum, London
    [5] Bilder im Flugzeugforum: http://www.flugzeugforum.de/threads...Aera/page204?p=2093864&viewfull=1#post2093864, http://www.flugzeugforum.de/threads...Aera/page205?p=2094280&viewfull=1#post2094280
    [6] www.scalemates.com

    Die Bausätze
    Die Historie beider Bausätze findet man in Datenbank von Scalemates. Die des Revell-Bausatzes hier und die des Roden-Bausatzes hier.

    Aufgrund der unterschiedlich alten Formen (1963 gegenüber 2003) dachte ich mir, wäre ein direkter Vergleich angebracht. :angel:
    Die Deckelbilder sind in beiden Fällen neueren Datums, gleich gut und inkl. zusätzlicher Details, die man in Spritzguss nicht darstellen kann. :TD:
     

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    Roden bietet auf der Rückseite der Schachtel eine farbige Bemalanleitung, was aber nicht bedeutet, dass man anhand des Bausatzes nur diese eine Maschine darstellen kann.

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    Die Roden-Bauanleitung und die beigelegten Decals geben 4 Varianten her:

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    Die von Revell reichen lediglich für 2 Varianten. :FFCry: Sicherheitshalber überlässt man es dem Modellbauer selbst, die roten Punkte in den Kokarden richtig zu zentrieren.:!:

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    Wie erwartet, hat der wesentlich jüngere Roden-Bausatz mehr Einzelteile als der von Revell. :) An dem kleineren dritten Spritzrahmen befinden sich die laut Scalemate 200x hinzugekommenen Teile für die Wolseley-Motor-Variante. Der Roden-Bausatz enthält viele optionale Teile: drei Rumpfoberseiten, 2 Höhenleitwerks- und zwei Fahrwerksstreben-Varianten.

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    Auch bei Revell gibt es zwei Versionen mit unterschiedlichen Kühlern und Propellern und das Cockpit füllt ein gut genährter Pilot. :wink:

    Die Revell-Plastikteile sind eigentlich hellgrau. Durch maximale digitale Kontrastverstärkung erscheinen sie hier eventuell dunkler als sie sind.

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    Hier der Reihe nach Vorder- und Rückseiten der Blätter des Roden-Bauplans. Die Seiten selbst erscheinen daher hier nicht in der korrekten Reihenfolge.
     

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    Ab hier beginnt der Bau. Alles erscheint „anfängertauglich“. Eine Draht-Verspannung der Zelle ist nicht vorgesehen.
     

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    Revell zäumt das Pferd auf diese Art auf:
     

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    Die Angaben zur Dekoration der Modelle sind verständlicher und detaillierter als bei Roden, da jede Maschine hier von 4 Seiten gezeigt wird. :!:
     

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    Die Leserlichkeit des auf eine Seite komprimierten Bauplans ist aber weniger gut als bei Roden. :FFCry: Aber der daran interessierte Modellbauer erhält Angaben zur Verspannung (die aber noch überprüft werden müssten).
     

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  11. urig

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    Wenn wir ganz nah an die Teile gehen, dann sieht man, dass Roden (erstes Bild) bei den Oberflächendetails die Nase vorn hat. Man sieht aber auch, dass der Revell-Bausatz (zweites Bild) durchaus brauchbar und sein (geringes!) Geld allemal wert ist. :)
     

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    Flügelober- und -Unterseiten von Roden nochmals im Detail:
     

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    Die zusätzlichen Teile des Roden-Bausatzes

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    Nicht zu vergessen: ein Stück bedruckte Folie für die Cockpitscheiben.

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    Im Unterschied zur Angabe auf scalemates.com trägt die Revell-Form aber die Jahreszahl 1981 :!:
     

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    Zum Schluss noch ein Vergleich der "Rückseiten" der Spritzlinge:
     

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    Fazit:
    Kontrolle der Abmessungen:
    Soll: Länge: 6,38 m, entspr. 88,6 mm . Ist (bei beiden Bausätzen!): 88,5 mm
    Soll: Spannweite: 8,12 m, entspr. 112,8 mm . Ist (bei beiden Bausätzen!): 113,5 mm

    • die Abmessungen beider Bausätze sind identisch und quasi eine Punktlandung: Spannweite 113,5 mm anstelle von 112,8 mm und bei der Länge 88,5 mm anstelle von 88,6 mm!
    • wie nicht anders zu erwarten, sind die Bauteile des Revell-Bausatzes einfacher und grober als beim neueren Roden-Bausatz
    • Roden bietet auch mehrere Varianten (insbes. in der vorliegenden Ausführung mit Wolseley-Triebwerk)
    • ich meine aber, dass man aus beiden Bausätzen (auch angesichts der Kleinheit der Teile) ein ordentliches Modell machen kann
    • eines davon (oder eine Mischung aus beiden??) wird bei mir zum Himmelsschreiber :TOP:
     
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    Hallo

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  18. urig

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  19. #17 JohnSilver, 27.11.2015
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