Baubericht Focke Wulf Ta 152 H-0 Zoukei Mura 1:32

Diskutiere Baubericht Focke Wulf Ta 152 H-0 Zoukei Mura 1:32 im Props ab 1/32 Forum im Bereich Bauberichte online; Herzlich Willkommen! Hier könnt ihr den Bau meines ersten Auftragsmodells mitverfolgen. Ich werde versuchen so gut es geht, jeden einzelnen...

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Herzlich Willkommen!

Hier könnt ihr den Bau meines ersten Auftragsmodells mitverfolgen. Ich werde versuchen so gut es geht, jeden einzelnen Schritt zu dokumentieren.

Es handelt sich um den Bausatz " Super Wing Series No.11 - Focke Wulf Ta 152 H-0" vom japanischen Premiumhersteller Zoukei - Mura Inc.



Ich bin schon reichlich gespannt was mich erwartet, denn der Preis den man für so ein vergleichbar kleines Modell hinlegen muss, ist nicht schlecht! Die farbige, sehr umfangreiche, teils mit Fotos der fertigen Baugruppen illustrierte Bauanleitung verspricht so einiges an Finesse und Bauspaß. Allein die Optik erinnert an einen alten geheimen Führerbefehl und schon das Blättern darin ist wirklich sehr kurzweilig.

 
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Nachdem ich mir die sehr detaillierten Gefahrenhinweise auf der Schachtel und das Anfangsgeplänkel (Geschichte des Flugzeugtyps, Einsatz usw…) in der Bauanleitung durchgelesen habe, finde ich auf Seite zwei eine Beschreibung des Jumo Motors, der MK- 108, sowie des MG 151/20E. Auf Seite drei wieder mal Gefahrenhinweise - das Mindestalter zum Bau des Bausatzes ist übrigens 15!- Werbung für Vallejo Farben, sowie RLM Farbangaben. In meinem Fall werde ich auf Gunze RLM Farben zurückgreifen, da ich mit denen lieber arbeite.

 
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Dann geht es aber auch schon los mit dem Bau des Cockpits:




Alle Teile des ersten Bauabschnitts befinden sich an einem einzigen Gußast, was schon mal sehr erfreulich ist. Oft sind die über mehrere verteilt. Vielleicht nur eine Kleinigkeit, aber immerhin. Die Begeisterung lässt jedoch sehr schnell nach, wenn man die erbärmliche Gußqualität mancher Teile sieht. An den Seitenkonsolen z.B. muss so Einiges geschliffen werden. Da hab ich mir ehrlich gesagt etwas weniger Nacharbeit erwartet. Auch Fischhäute sind hier fast an jedem Teil zu finden.

 
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Viele feine Details an den Teilen heitern die Laune jedoch wieder etwas auf. Bis auf kleine Bereiche am Steuerknüppel soll hier alles in RLM 66 lackiert werden. In der Bauanleitung selbst komischweise als Grey Green angegeben. Naja, ich muss ja nicht alles verstehn… Da ein paar Bereiche nach dem Zusammenbau für die Airgun wahrscheinlich nicht mehr zugänglich sein werden, entscheide ich mich an der Stelle für die Lackierung der Teile vor dem Zusammenbau.



So, das wars fürs Erste. Mehr wenn wir uns wiedersehn, ihr müsst unbedingt sehn wies weitergeht ;)
 
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Alien
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Da schaue ich gerne zu. Das wird sicher interessant.
 
AGO Scheer

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...und die Bauanleitung ist ja mal sehr originell.
 

Ta-152H

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bin auch dabei:rolleyes1:
wird interessant
 
Charly

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Servus Flo,

.. das werde ich mal gespannt mitverfolgen. Hab den Bausatz auch im Stapel liegen.

Gruß
KH
 

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Freut mich, dass ich ein paar Zuseher habe. Kritik ist jederzeit herzlich willkommen!

Gestern Abend ging es weiter mit versäubern der einzelnen Cockpitteile. Ich mache das mit Skalpell und Schleifsticks, die ich selber herstelle aus Schleifpapier, Doppelseitigem Klebeband und Holzstäbchen. Danach wird alles mit einer alten Zahnbürste gereinigt. Das ist wichtig, damit sich kein Schleifstaub in feine Details legen kann. Denn wenn man dann drüber grundiert, sind diese weg.


Damit die kleinen Teile beim Lackieren nicht davon fliegen, fixiere ich sie mit Doppelseitigem Klebeband auf einer Holzleiste. Mit Tamiya Primer aus der Dose wird grundiert. Das hat auch gleich den Vorteil, dass man sehen kann, ob man gut verschliffen hat.
 
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An den Konsolen z.B. sah man dann, dass der Anguß ein kleines Löchlein hinterlassen hat. Das und feine Schleifspuren die man eigentlich nur auf den Makroaufnahmen sieht, werden mit Mr.Surfacer 500- ebenfalls aus der Dose- benebelt. Die kleinen Knöpfe und Hebel werden nochmal mit Tamiya Tape abgedeckt um durch die relativ dicke Masse keine Feinheiten zu verlieren. Danach war ich mit dem Ergebnis zufrieden und es konnte lackiert werden.


Das Auftragen der Gunze Farbe H416 - aka - RLM 66 bereitete keine Probleme. Gesprüht wurde mit einer Iwata Revolution SA, 0,3mm Düse.


So, das wars wieder mal... bis bald!
 
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Ta-152H

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Hallo Flo
Zoukei hat schöne Details am Fussboden und an den beiden teileweise in Holz dargestellte Gerätebänke dar gestellt. Was Zoukei richtig umgesetzt:thumbsup: hat, im gegensatz zu andren Hersteller von Fw 190 Bausätze ist die richtige darstellung des Schulterpanzer samt der beiden Ösen, an diese Ösen wurden bei allen Focke-Wulf Fw 190 ob es A, F,G, Dora der Ta 152 war die Schultergurte befestigt, und nicht oben auf den Panzer.:crying:

eine Frage, auf dem Bild im Beitrag 11 kommt mir das RLM 66 von Gunze etwas hell vor, liegt das am Licht, weil das RLM 66 eigentlich dunkler ist, soll aber keine Kritik sein:wink2:

Gruß Frank
 
Charly

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Hallo Flo
Was Zoukei richtig umgesetzt:thumbsup: hat, im gegensatz zu andren Hersteller von Fw 190 Bausätze ist die richtige darstellung des Schulterpanzer samt der beiden Ösen, an diese Ösen wurden bei allen Focke-Wulf Fw 190 ob es A, F,G, Dora der Ta 152 war die Schultergurte befestigt, und nicht oben auf den Panzer.:crying: Gruß Frank
@ Ta-152H: ZM hat 2 Sitze dem Bausatz beigefügt. Einen mit angegossenen Gurtzeug und einen "ohne". Die Schultergurte enden beim Ersteren an der
Oberkante der gepanzerten Rückenlehne. An der Panzerplatte des Cockpits gibt´s auch keine Gurtaufnahmen. Meines Erachtens deshalb
auch nicht korrekt ausgeführt.
Korrekt sind meines Erachtens hier nur die 48er Bausätze von Eduard und Dragon.


Sorry - muss mich korrigieren. Ein Bauteil übersehen. Sind doch rudimentär angedeutet.

Gruß
KH
 
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Da muss ich ja unbedingt in der ersten Reihe Platz nehmen, viel Spaß beim Bauen.


Gruß Werner
 

Ta-152H

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Hallo
da gehören die Ösen hin, und da werden die Schultergurte auch im original befestigt.
 
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Zu den Ösen: An den neuen Revell Focke Wulf 190 Bausätzen, die an sich sonst recht gut sind - dachte ich bis jetzt - sind da keine Ösen dran. Im Vergleich zu diesem Cockpit hier ist da bei Revell eh recht wenig detailiert. Ich habe mir noch Bilder von dem Eduard Cockpit für die 190 angesehen, da sind sie dran. Aber wenn ich mir Originalbilder dieser Ösen ansehe, müssten die eh aus Ätzteilen extra sein, um wirklich realitätsnah dargestellt zu werden.

Zu RLM 66: Die Farbe wirkt auf dem Bild viel heller, als sie tatsächlich ist. Wäre es mein Modell, würde ich an dieser Stelle noch ein Aftershading machen und einzelne Bereiche aufhellen um mehr Tiefe zu bekommen. Was aber eigentlich nicht realistisch aussieht (mir jedoch besser gefällt) und da es eine zwar geflogene, aber relativ wenig abgenutzte Maschine darstellen soll, nicht wirklich notwendig ist. Ein dunkles Washing kommt aber aud jeden Fall noch drüber.

Aktuell betreibe ich Recherchen zu den Instrumenten usw... um diese farblich richtig darzustellen. Geht bald weiter :wink2:
 

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Gestern Abend hatte ich die Muse das Instrumentenbrett mit Decals zu bestücken. Man hat hier die Möglichkeit sich zu entscheiden, ob man ein komplettes Decal drüber legen möchte, oder ob man die Instrumente einzeln aufbringt. Für die Komplett-Decalvariante müsste man meiner Meinung nach alles abschleifen, weil sich das komplette Decal denk ich selbst mit dem besten Weichmacher nicht so drüber legt, dass es vernünftig aussieht. Also entschied ich mich dafür die einzelnen Decals zu verwenden.


Dafür ist in der Bauanleitung eine beschriftete extra Übersicht, um nicht den Überblick zu verlieren. Die Zuordnung hat einwandfrei geklappt, das muss ich sagen. Ein paar der kreisrunden mini- Decals haben einen weißen Versatz und der durchsichtige Decal- Film außen herum ist recht großzügig bemessen worden. Letzteres konnte jedoch der Weichmacher richten. So bin ich einigermaßen mit dem Ergebnis zufrieden. Eine andere Möglichkeit gibt es ohnehin nicht.
 
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Da ich schon mal die Decals in der Hand hatte, sah ich sie mir dann mal genauer an. Und was muss ich da wieder finden? Rechtschreibfehler in rauhen Mengen!

Es ist schon echt traurig, dass der gemeine Japaner kein Deutsch kann ; )

Besonders ärgerlich ist dieses Warnschild im Cockpit. Haha dacht ich mir, mein Auftraggeber hat ja noch Eagle Cals Decals mit rein gelegt. Die sind sicherlich besser. Pustekuchen! Die Schriftart passt zwar besser, aber dann wieder diese Rechtschreibfehler…



Also welches soll ich nehmen? Es passen halt beide nicht…
 
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Ta-152H

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Hallo Flo
Das Instrumenten Panel hast Du schön umgesetzt.:wink2:
Über (#18) dem Decal 26 sitzt der Brandhahnhebel der Knopf war rot, links neben dem Brandhahnhebel war das FuG 25a, der Schalter war schwarz/weiß, und eine Lampe war rot, auf der rechten rechten seite zwischen 36 und 22 war eine ovale Öfnnung. Nur als Hinweis.

Ja Schreibfehler sind echt blöd, auch wenn Eagle Cals besser druckt, aber die haben auch Schreibfehler, und auch Decals auf dem Bogen, die gehören überhaupt nicht an die Ta 152!:sad:

Wenn Du mich fragst, dann würde ich für den Schulterpanzer das Decal von Zoukei nehmen, das ist zwar auch schlecht gedruckt, aber ist halbwegs dem original entsprechend

Gruß Frank
 
Charly

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Hallo Flo,

die Instrumentengehäuse waren aber schon schwarz lackiert, zum Teil auch Bakelit (dunkles Rotbraun) unlackiert.
Die Verschraubungsringe für die Instrumentengläser der "Medienanzeigen (Druck, Temperatur, Füllstand) " waren oft lackiert (z.b; gelb für Sprit,
braun für Hydraulik, etc,,).
Originale kannst du bei mir gerne mal ansehen.

Gruß
KH
 
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