Belgien

Diskutiere Belgien im Sonstige Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; Heute gegen 17.00 ist eine F-16 der belgischen Luftwaffe bei Wijchmaal-Peer, Belgien abgestürzt. Der Pilot konnte sich mittels Schleudersitz...
René

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Heute gegen 17.00 ist eine F-16 der belgischen Luftwaffe bei Wijchmaal-Peer, Belgien abgestürzt. Der Pilot konnte sich mittels Schleudersitz retten. Die Maschine stürzte auf ein Feld. Dabei wurde ersten Informationen zufolge niemand verletzt.

Quelle: http://www.standaard.be/nieuws/binnenland/index.asp?ArticleID=NFLK08012002_001&Doctype=snelnieuws.asp

Unbestätigten Spotterinformationen nach, soll die F-16, begleitet von zwei weiteren F-16, auf dem Weg nach Kleine Brogel gewesen sein, hat es aber nicht mehr dorthin geschafft. Auch Gerüchte über einen Brand der besagten Maschine kursieren im Moment.

Bei der verunglückten Maschine handelt es sich um die FA-96.
http://www.zap16.com/last news.htm
 
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René

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Eine F-16BM aus Kleine Brogel ist heute 12.47 während einer Trainingsmission mit einem niederländischen Ultraleichtflugzeug zusammengestoßen. Die F-16 stürzte bei Sellingen in der Provinz Groningen ab. Beiden Piloten gelang der Ausstieg. Einer der F-16 Piloten wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, erlag aber später seinen Verletzungen, der andere überlebte. Der Pilot des Ultraleicht sei ebenfalls ums Leben gekommen.

Quelle: http://www.standaard.be/nieuws/binnenland/index.asp?ArticleID=NFLH24042002_001&Doctype=snelnieuws.asp und http://www.tiger-link.com

Die betreffende Maschine: http://www.tiger-link.com/News/crashFB-19/FB-19.jpg
 

kodak

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Es war die F-16B 'FB-19' - beide Piloten sind ausgestiegen, bei einem funktionierte der Schirm aber nicht, ging nicht richtig auf :(

Der Ultraleicht-Pilot hatte ja leider von vornherein keine Chance gehabt :(
 

Quax200

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Noch ein Absturz

Kein guter Tag in Holland. Weiter unten in der angegebenen Onlinezeitung wird noch von einem Hubschrauberabsturz heute mittag in Holand berichtet. Da meine niederländischen Sprachkenntnisse eher bescheiden sind, folgende Angaben ohne Gewähr. Der Hubschrauber ist während eines Trainingsfluges abgestürzt, der Fluglehrer wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Der Schüler kam mit Schnittwunden davon. Hubschraubertyp und Ursachen wurden nicht erwähnt.
Eine Anmerkung zum Zusammenstoß F16 - UL. Vor einigen Jahren ist ein Memminger Tornado mit einem Drachenflieger zusammengestoßen. Dieser konnte sich mit seinem Notsystem retten. Ohne Chance ist man als UL - Flieger also nicht. Falls man nicht voll erwischt wird natürlich.
Ansonsten verdammter Mist. Falls Namen bekannt werden, bitte ich um eine Mail oder Nachricht.
Quax
 
Kenneth

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Als Privatflieger begegnet man unter der Woche des öfteren Militärjets, und da beide unter Sichtflugregeln unterwegs sind, gilt die Devise sehen und gesehen werden. Die Jets sind aber wegen dem Flugprofil und der Geschwindigkeit sehr schwer zu sehen, und wegen der Geschwindigkeit wird ein Fleck auf dem Canopy eines Jets schnell zu einer Cessna. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in einer Höhe von 2000-3000 ft über Grund die Jets entweder unter oder über sich hat. Meidet man noch dazu die Fliegerhorste, scheinen die Konfliktsituationen weitgehend ausgeräumt. Nur ärgert es mich, daß kleinere Flugplätze von den Jets ab und zu offensichtlich als Wendepunkte benutzt werden. Ein F-4 in der Nähe der Platzrunde ist nicht lustig!

Kenneth
 

Lothringer

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Die letzten belgischen Soldaten verlassen Deutschland.

Die letzten ca. 200 belgischen Soldaten und 320 zivilen Beschäftigten in belgischen Armeestandorten in Deutschland werden Ende April nach Belgien zurückkehren. Der Übungsplatz Vogelsang an der deutsch-belgischen Grenze soll zum Jahresende aufgelöst und dem Nationalpark Nordeifel zugeschlagen werden.

Quelle: www.soldat-und-technik.de
 

Lothringer

Guest
Belgische Jets werden in Litauen stationiert

Mit dem Nato-Beitritt der drei baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen am kommenden Montag wird deren Luftraum von Flugzeugen und Personal aus "alten" Mitgliedsländern der Allianz überwacht. Belgien habe zugestimmt, mindestens vier Jets* auf dem litauischen Luftstützpunkt Silauliai zu stationieren, teilte das lettische Verteidigungsministerium in Riga am Donnerstag mit. Diese sollen über den baltischen Ländern patrouillieren.

Quelle: derstandard.at/?id=1614288

Vom Typ F-16.
 
Tschaika

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Au Backe, das gibt noch dicke Luft zwischen Russland und er NATO und Belgien mittendrin ... . Ich hatte noch etwas von dänischen F-16 gehört, die ebenfalls dort stationiert werden sollten (bzw. Dänemark hat sich dafür bereit erklärt).

Ich verstehe nicht ganz die Notwendigkeit, warum dort F-16 stationiert werden um den Luftraum vor Luftraumverletzern zu sichern. Deutlicher hätte man doch gar nicht auf Russland mit dem Finger zeigen können. Eine vernünftige Radarausttattung und -überwachung würde doch auch zum Ergebnis führen. Man könnte Luftverletzungen dokumentieren, ohne provokativ zu wirken (ganz im Sinne von "weniger ist mehr"), und dieses vor OSZE und dem NATO-"Tralala"-Gremium, wo auch Russland involviert ist, vortragen und beklagen. Aber offentsichtlich schlägt die Strategie der offensive Machtprojektion auch in der NATO voll durch ... zum Leidwesen der Europäer ODER die Kooperation und das Verrtauen zwischen NATO und Russland ist doch nicht von der Gestalt, wie uns die Medien und Politker weiß machen wollen. Russland wird das nicht ganz so toll finden ... und eine Antwort generieren, die wiederum NATO und Rest-Europa nicht so toll finden. Niemand hat gewonnen ... aber alle verloren. Nur jenseits des Atlantiks dürften sich einige Think Tanks wieder auf die Schenkel klopfen ...
Wie hat mal ein im Osten Deutschlands berühmter Liedermacher (neudeutsch "Songpoet") in einem Liedtext treffend formuliert:
"... irgendwann ham wir mal in physik gehört
daß druck den gleichen gegendruck erzeugt
wie kommt daß jeder nur auf seine fäuste schwört
und keiner vor dem anderen seinem nacken beugt

das isn scheißspiel .... "
 
Tschaika

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Wozu ist diese QRA in dieser Region des Friedens, der Freundschaft, der Kooperation und des Vertrauens (OSTSEE) denn notwendig????
Sorry, der Sinn will mir noch immer nicht mitten ins Gesicht schlagen.
Wenn es solche Strukturen und Verfahren in der pre-erweiterten NATO gab und gibt, dann kann man mit dem Fingerzeig in die Historie unter Umständen damit klarkommen. Warum aber solche Verfahren und Strukturen auch in der neuen, erweiterten NATO gerade in solch einer Region angewandt werden, ist weder militärisch noch politisch vernünftig noch vernünftig erklärbar . Nur weil so etwas immer so gemacht wurde, heißt ja nicht, daß es immer (unter allen Umständen) auch gut so war, daß es gerade so gemacht wurde ... :?!


Side-topic:
a) wieso finanziert die NATO nicht die Anschaffung von 1-2 Staffeln ALCA (L-159) seitens der drei neuen baltischen Mitglieder in der NATO???? Für das Air-Policing und einiges mehr reichen die doch voll aus.
b) wieso übernimmt den nicht das NATO-Neumitglied Polen derartige aufgaben???? Oder sind sich Polen und Litauen noch immer nicht so grün, das sie miteinander könnten ... (Bsp. dafür gibt es)

Ach so, eine mögliche russische Reaktion, die einmal kurz medial andisskutiert wurde, drehte sich um die im Moment noch rethorische Frage: wie wäre es mit taktischen Nuklearwaffen in der Region um Kaliningrad ...
("Militär auch auf neue Konfrontation vorbereitet
Das russische Militär ist darauf vorbereitet, notfalls in der Verteidigungspolitik gegenüber der Nato eine härtere Gangart einzulegen. Der Vize-Generalstabschef Juri Balujewski kündigte an, Russland werde auf Schritte der Nato adequat reagieren, meldete der Radiosender „Echo Moskaus“. (kp)" Quelle: www.russland-news.de vom 25.03.2004, 17:05 Uhr)


... und das alles, weil man nicht über seine historische Hutkrempe hinaus denken und und neue Verfahren und Strukturen implementieren konnte und wollte. :FFCry:


Letzte Meldung bei russland.ru dazu:
"Ab Montag Nato-Flugzeuge über dem Baltikum
Großbritannien, Dänemark, Norwegen und Belgien sind bereit, ihre Mittel für die Ausübung der Funktionen der Luftpolizei über dem Territorium der drei baltischen Staaten - Litauen, Lettland und Estland - zur Verfügung zu stellen, die der Nordatlantikallianz beitreten.
Ab 29. März werden vier belgische Flugzeuge rund um die Uhr den Himmel über den baltischen Staaten patrouillieren, die norwegische Spezialisten auf litauischen Flugplätzen bedienen werden.
Wie der litauische Verteidigungsminister, Linas Linkevicius, auf einer Pressekonferenz in Sejm sagte, war auf einer Sitzung des Nordatlantikrates, die Mitte März stattgefunden hatte, eine Entscheidung darüber getroffen worden, dass die NATO die Verteidigung des Luftraumes der baltischen Staaten, die nicht groß sind und diese Funktionen selbständig nicht ausüben können, garantiert. Dafür disloziert sie Kräfte der Alliierten in Litauen. Zunächst werden Flugzeuge zeitweilig in Vilnius disloziert sein, dann werden sie zum Militärflugplatz in Zokniai, in der Nähe von Siauliai, umbasieren, nachdem dort die Erneuerung der Start- und Landebahn zu Ende ist.
Am Montag werden die drei baltischen Staaten sowie Bulgarien, Rumänien, Slowenien und die Slowakei juristsich zu vollberechtigten NATO-Mitgliedern werden, und über ihrem Territorium "wird", wie der litauische Minister sagte, "vollständig, in Übereinstimmung mit allen festgelegten NATO-Standards die Funktion der Luftpolizei organisiert". (RIA)"
 
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René

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Original geschrieben von Tschaika
Warum aber solche Verfahren und Strukturen auch in der neuen, erweiterten NATO gerade in solch einer Region angewandt werden, ist weder militärisch noch politisch vernünftig noch vernünftig erklärbar . Nur weil so etwas immer so gemacht wurde, heißt ja nicht, daß es immer (unter allen Umständen) auch gut so war, daß es gerade so gemacht wurde ... :?!
Ach so, eine mögliche russische Reaktion, die einmal kurz medial andisskutiert wurde, drehte sich um die im Moment noch rethorische Frage: wie wäre es mit taktischen Nuklearwaffen in der Region um Kaliningrad ...
("Militär auch auf neue Konfrontation vorbereitet
Das russische Militär ist darauf vorbereitet, notfalls in der Verteidigungspolitik gegenüber der Nato eine härtere Gangart einzulegen. Der Vize-Generalstabschef Juri Balujewski kündigte an, Russland werde auf Schritte der Nato adequat reagieren, meldete der Radiosender „Echo Moskaus“. (kp)" Quelle: www.russland-news.de vom 25.03.2004, 17:05 Uhr)

... und das alles, weil man nicht über seine historische Hutkrempe hinaus denken und und neue Verfahren und Strukturen implementieren konnte und wollte. :FFCry:
Wozu neue Verfahren und Strukturen? Gibt es denn in Rußland neuerdings keine QRA/DHS mehr? Das wird doch überall praktiziert. Warum das Rad neu erfinden? Niemand hat die baltischen Staaten gezwungen Mitglieder der NATO zu werden und das sie sie ihre Strukturen jetzt anpassen ist doch nicht so ungewöhnlich oder?
Original geschrieben von Tschaika

Side-topic:
a) wieso finanziert die NATO nicht die Anschaffung von 1-2 Staffeln ALCA (L-159) seitens der drei neuen baltischen Mitglieder in der NATO???? Für das Air-Policing und einiges mehr reichen die doch voll aus.
b) wieso übernimmt den nicht das NATO-Neumitglied Polen derartige aufgaben???? Oder sind sich Polen und Litauen noch immer nicht so grün, das sie miteinander könnten ... (Bsp. dafür gibt es)
Zu a) Die NATO ist ein Bündnis und die Mitglieder helfen sich gegenseitig. Die NATO ist aber keine Melkkuh bei der man mal eben ein paar Staffeln Flugzeuge für lau bekommt.

Zu b) Polen selbst ist erst wenige Jahre Mitglied und die Umstrukturierungen noch nicht abgeschlossen. Womit sollten sie auch den Luftraum dort überwachen? Die MiG-21 gehören der Vergangenheit an und mit den 22 MiG-29 (die deutschen MiG-29 sind ja noch in der Werft) haben sie genug zu tun den eigenen Luftraum zu überwachen.
Original geschrieben von Tschaika
Ab 29. März werden vier belgische Flugzeuge rund um die Uhr den Himmel über den baltischen Staaten patrouillieren, die norwegische Spezialisten auf litauischen Flugplätzen bedienen werden.
Das halte ich für ein Gerücht. Mit vier Jets rund um die Uhr Patrouille fliegen. Vergiß es. Dafür brauchst Du schon etwas mehr. Mehr Flugzeuge, mehr Personal, mehr Material. Wofür sollten die auch rund um die Uhr Patrouille fliegen? Soviel Aufwand wird sicher nicht betrieben werden.
 
Tschaika

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"NATO-Jets patrouillieren an Russlands Grenze
Moskau. Seit Montag hat die NATO sieben neue Mitglieder: Rumänien, Bulgarien, Slowenien, die Slowakei und die drei baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen. Noch am Abend nahmen mehrere F-16-Kampfflieger Patrouillenflüge über dem Baltikum auf. Russland betrachtet diese Aktionen mit Unwillen und kündigte Gegenmaßnahmen an. Eine Verstärkung russischer Truppen im Nordwesten des Landes ist möglich.
Nachdem schon der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten Konstantin Kosatschow einen solchen Schritt angeregt hatte, drohte auch Russlands stellvertretender Innenminister Wladimir Tschischow mit einer „Umstrukturierung der Streitkräfte an der Flanke, sollten die bewaffneten Einheiten nahe der russischen Grenze eine Bedrohung darstellen.“
Tschischow verwies darauf, dass die drei baltischen Staaten und Slowenien zur so genannten „grauen Zone“ zählen, weil sie den Vertrag über die Begrenzung der konventionellen Streitkräfte in Europa nicht unterschrieben haben. Als der Vertrag 1990 unterzeichnet wurde, existierten diese vier Staaten noch nicht.
Das regionale Zentrum zur Steuerung der NATO-Flüge über dem Baltikum befindet sich im litauischen Karmelawa. Dort landeten am Montag NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer rief indessen zur Stärkung des NATO-Russland-Bündnisses auf: „Wir brauchen ein Partnerschaft im Interesse Russlands und der NATO“, sagte Scheffer.
(ab/.rufo) "
Quelle: aktuell.ru

@ René
es geht nicht um die Neuerfindung des Rades, sondern um die adäquate Nutzung des Selbigen. Und da stellt sich mir einfach nur die Frage: gibt es eine solche Bedrohungslage, die derartige unmittelbare Maßnahmen (d.h. Stunden nach dem Beitritt zur NATO werden schon die ersten Truppen in den Beitrittsländern stationiert) erfordert? Ich sehe sie nicht ... mag ja an meiner evtl. fehlenden Sehschärfe liegend, glaube ich aber nicht ;) Und das im Hinterkopf komme ich bei meinem "Sandkastenspiel" zu anderen Maßnahmen mit gleichem Effekt.

Bzgl. des NATO-Sponsorings: es gibt dei Option via NATO Militärhilfe von den NATO-Mitgliedsländern zu günstigeren Kondoitionen zu erhalten, die s schließt günstige Kredite zur Materialbeschaffung ein: warum das nicht nutzen. Da is nix für lau ...

Polen und fehlende Möglichkeiten ... wieso hat man denn dann bis dato keine NATO-Flugzeuge dort stationiert? Diese hätten dann auch den Baltikum-Auftrag "erledigen" können. Aber das gerade wollte man ja nicht.

Mit dem "rund um die Uhr" ist eine journalistische Überhöhung ohne Frage, jedoch werden diese Flugzeuge nicht nur zu QRA in den Himmel steigen ....

Tja, und was macht der Riese im Osten: er nimmt dies nicht als "normale NATO-Routine" war und denkt über Truppenverstärkungen in der Region nach ...

[nichtverkneifbarer Sarkasmus, Sorry] wo sich Militär konzentriert ist die Sicherheit nicht weit, oder ??? [/nichtverkneifbarer Sarkasmus, Sorry]

P.S. Stand der Dinge:
"Russland will auf Anschluss der neuen NATO-Mitglieder zum KSE-Vertrag beharren
Moskau erachtet die NATO-Entscheidung über das Patrouillieren der Grenzen einer Reihe baltischer Staaten mit Flugzeugen der Nordatlantikallianz für unverständlich und unnötig, erklärte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums. Alexander Jakowenko, am Dienstag auf einer Pressekonferenz bei RIA „Nowosti".
Jakowenko erinnerte daran, dass diese Zone russischerseits demilitarisiert ist.
Nach seinen Worten wäre die Unterbrinung von NATO-Flugzeugen während des Kalten Krieges gerechtfertigt. „Aber heute, da die NATO zusammen mit Russland gegen den Terrorismus kämpft, erachten wir diese Maßnahme für überschüssig", sagte Jakowenko.
Nach seinen Worten wird dieses Thema auf einer Sitzung des Russland-NATO-Rates durch Moskau aufgeworfen.
Eine Kette von NATO-Jagdflugzeugen F-16, die im Luftstützpunkt in der Nähe der litauischen Stadt Siauliai untergebracht sind, werden im Luftraum über Lettland, Litauen und Estland nach dem offiziellen Anschluss dieser Länder an die NATO ab 2. April Sperre fliegen.
„Was Gegenmaßnahmen betrifft, so ist vorläufig verfrüht, darüber zu sprechen", sagte Jakowenko. „Einerseits ist die Zahl von Flugzeugen, die sich an Patrouillenflügen beteiligen werden, nicht so groß. Andererseits werden unsere Militärs, wenn diese Tendenz ihre Fortsetzung erfahren wird, die Frage vom militärischen Standpunkt prüfen müssen, um zu bestimmen, in welchem Maße solche Schritte irgendwelche Gegenmaßnahmen der russischen Seite fordern." Jakowenko hob hervor, dass solche Schritte konterproduktiv sind und jenem Niveau der Beziehungen nicht entsprechen, dass Russland mit der NATO gestalten möchte.
Der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums unterstrich auch, dass Moskau die Linie darauf durchführen wird, dass die neuen NATO-Mitglieder die Verpflichtung eingehen, den Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa de facto einzuhalten.
„Diese Frage wird auch auf der bevorstehenden Sitzung des Russland-NATO-Rates in Brüssel behandelt", sagte Jakowenko.
Nach seinen Worten wird Russland im weiteren erwirken, dass sich diese Länder dem Vertrag de jure anschließen. (RIA)"
Quelle: http://www.russland-news.de/
 
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Tschaika

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naja, wie dem auch sei. Man könnte jetzt noch geraume Zeit (zu Recht) polemisieren, aber Fakt ist: die Flugzeuge sind im Baltikum und machen, was sie woanders auch machen würden: fliegen.

Allerdings scheint die NATO-Mission nicht unter einem guten Stern zu stehen:
"Nach NATO-Beitritt: Litauer verprügeln zwei NATO-Soldaten
Vilnius (AFP) - Wenige Stunden nach dem offiziellen Beitritt Litauens zur NATO haben unbekannte Litauer zwei Soldaten der Allianz verprügelt. Die beiden Soldaten, die zu einer F-16-Staffel der NATO gehören, seien am Montagabend nach ihrer Ankunft in der Stadt Siauliai vor ihrem Hotel von einer Gruppe junger Männer angegriffen worden, berichtete ein litauischer Radiosender am Dienstag. Nach einer kurzen Untersuchung in einem Krankenhaus seien die 24 und 50 Jahre alten Soldaten, die zum Zeitpunkt der Vorfalls unter Alkoholeinfluss gestanden hätten, wieder in ihr Hotel zurückgekehrt. Örtlichen Behörden zufolge handelte es sich nicht um einen Raubüberfall."
 
Jan

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nun ja, wer die Geschichte kennt, weiss das die SU/Russland mehrfach anstehende Bedrohungen falsch interprätiert hat und jedesmal kalt erwischt wurde.
So muss die ganze Geschichte der NATO Osterweiterung auch unter deren Geschichte gesehen werden, obwohl dieses Ergebnis eigentlich klar war. Das Baltikum orientierte sich von jeher eher westwärts als zum Südosten und die anderen - was haben Sie denn für eine Wahl?
Also Flucht nach vorn und neue Allianzen gesucht. Ob diese im "Erstfall" helfen sei dahingestellt, man beachte die Geschichte Tschechoslowakei (Besetzung durch die Deutschen).
Sei es drum, die NATO fliegt nun in baltischen Lufträumen (da war ja auch 12 Jahre lang nix los) und die Russichen/Weißrussischen und Ukrainischen Luftwaffen werden einiges dran setzen, um DAS zu beobachten!

Viel wichtiger wäre, diese Staaten wirtschaftlich auf eigene Beine zu stellen, um Sie in die EU zu bringen. Dieses hielte ich für sinnvoll, da hätten wir was von!
Was nutzt eine NATO Mitgliedschaft, wenn die Wirtschaft nicht in der Lage ist, finanzielle Mittel für die Verteidigung bereitzustellen. Aber man bekommt Geld für die Militärbasen...
 
northwood

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Will Belgien die Luftverteidigung aufgeben

Hallo Leute;

ein holländischer Spotterkollege hat mir kürzlich erzählt, daß die belgische Regierung
wohl mittelfristig komplett auf Kampfflugzeuge verzichten will und die eigene Luft-
verteidigung multinational lösen will. Kurios deshalb, weil die Belgier die ersten sind,
die die Luftverteidigung für ein anderes NATO-Mitgliedsland (Litauen) übernommen hat, das wohl ebenfalls über keine eigenen Kampfflieger verfügt.
Wer weiß näheres?!?

northwood
 
northwood

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Meines Wissens haben die Belgier 4 Maschinen nach Litauen entsandt und werden
dort für unbestimmte Zeit das Air-Policing übernehmen.
War glaube ich auch schon Thema im FF.

Gruß
northwood
 
Tschaika

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Lettlands Premier besichtigt die NATO-Flugzeuge in Litauen

Heute (17.05.2004) findet auf dem Stützpunkt der NATO-Luftstreitkräfte in der litauischen Stadt Siauliai ein Treffen der Premierminister Litauens und Lettlands, Algirdas Brazauskas und Indulis Emsis, statt.
Wie Emsis in einem Interview für das lettische Fernesehen erklärte, will er "mit eigenen Augen die NATO-Flugzeuge sehen", die seit Ende März den Luftraum der drei baltischen Staaten überwachen.
Es handelt sich um vier amerikanische F-16, die von 74 Angehörigen der belgischen, britischen und dänischen Luftstreitkräfte geflogen und gewartet werden. Ihr fester Standort ist die ehemalige sowjetische Flugzeugbase in der Nähe der Stadt Siauliai in Litauen.
Einer Mitteilung des Presseamtes der lettischen Regierung zufolge erörtern Brazauskas und Emsis ebenfalls "die Tagesordnung des europäischen Gipfels im Juni, den Verlauf der Arbeiten an der Europäischen Verfassung, die Finanzpolitik der EU, die Beziehungen der EU mit den Nachbarländern, darunter Russland, sowie den Beitrag Litauens und Lettlands zur Stärkung der energetischen Sicherheit in der Ostsee-Region."
Es ist ferner vorgesehen, die Frage der Tilgung der Verbindlichkeiten Litauens gegenüber Lettland in einer Höhe von 1,5 Mio. US-Dollar zu erörtern. Als die litauische Botschaft in Washington, die nach dem Anschluss Litauens an die UdSSR im Jahre 1940 inoffiziell fungierte, sich in den 80er Jahren als mittellos erwies, wurden zu ihrem Unterhalt ein Teil der Goldreserven von Vorkrieg-Lettland, die sich in den USA befanden, eingesetzt. (RIA)

Quelle: http://russlandonline.ru/rukurz0015/morenews.php?iditem=1673

HAt jemand mal Fotos und Kennungen von den "Falken"?
 
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