Boeing Krise - Chance für Airbus?

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RA96101

Testpilot
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Da Boeing im Moment offenbar ein Imageproblem hat, und niemand weiß wie lange diese Phase anhäjt, könnte man bei Airbus ja den "A350-2000" aus der Schublade ziehen. DIe 777-9 existiert zwar jetzt als Prototyp, hat jedoch ebenfalls Triebwerksprobleme die Boeing zwingen den Termin für den Erstflug nach hinten zu korrigieren. Fraglich ist wohl auch, ob die Liefertermine eingehalten werden können. Selbst Emirates verhandelt mit Boeing schon über iInterimslösungen. Die Frage ist wie lange die 737MAX noch gegroundet bleiben und inwieweit Boeing die 779 vermarktet werden kann werden kann, ohne daß potentielle Kunden noch die MAX Misere im Hinterkopf haben.Boeing braucht definitiv eine gute Presse, und im Bereich 777-X ist in dem Bereich nichts bis gar nichts passiert.
 

701

Space Cadet
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NVP
Die 777X hat Milliarden gekostet und steht mit der Meldung von heute praktisch schon vor dem Aus. Die 797 ist, wie von Boeing angedacht, nicht zu halten. Entweder wird das ein 737 Ersatz ab 2030 oder aber eine Art A321ACF mit Möglichkeit auf 757 Länge zu strecken. Kommt die 797 wie geplant wird es dafür dank LR und nun XLR keinen Markt mehr geben um auch nur ein Bruchteil von den 15 Mrd wieder rein zu holen was die 797 kosten dürfte. Vom Zeitplan käme sie wohl frühstens 2028 statt 2025. Da fliegt der XLR schon 5 Jahre. Tendenz... da käme eher noch ein XXLR von Airbus früher. Der ACF scheint ja Möglichkeiten ohne Ende zu haben.

Ein A22x Gegner braucht Boeing auch. Die E2 ist dafür ungeeignet. Also auch neu. Vor 2028/2030 kommt von Boeing Brasil da nix. Die Übernahme ist ja noch nicht mal abgeschlossen. Dagegen rollt 2025 die A225 raus und die A227 schiebt das ganze auf 182 Pax? Oh... ein A320neo Nachfolger und ganz nebenbei so günstig mit bis dahin einer 50er Monatsstraße und mehr?

Dazu Schublade auf und 2024 die A350-2000 gezogen. Alles ab 787-10 beerdigt. Spätentens dann ist die 777X irgendwo auf dem Friedhof.
Während der XLR gerade den Markt revolutioniert überlegt Boeing dann mal doch die 797 zum 737 Nachfolger zu machen. Ups und 2028 rollt der A350neo aus der Halle und 2031 ein Neo2 des A330? Beides Exlusiv mit Ultrafan von RR.

Und da wir ja noch 2032 dazu einen A227 bekommen können wir auch gleich ab 2036 einen A322 nachschieben der ab 200 Pax dann bis 10000 oder 11000km seine 240Pax bringt und Boeing überlegt die 797 doch eher als 787-9 Nachfolger zu planen.

Chance? Eher... Lost in Space für Boeing. ;)
 
LoadiB707C

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Und der KC-46 Tanker schreibt auch viele negative Schlagzeilen. Selbst ich als alter Verfechter von Boeing muss einsehen, dass die Heydays von Boeing lange vorbei sind. Die gute alte B-707 wird aber immer mein Favorite- Airliner bleiben - schön war es auf ihr als Loadi zu fliegen ...lange her ist es...aber ich bin dankbar das erlebt haben zu dürfen bei der Luftwaffe.

Ich denke Airbus wird sich langfristig als der bessere Hersteller von Lfz heraus stellen...der Weg da hin ist ja schon geebnet mit dem A350 etc...
 

Aeroplan

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Also ganz so schwarz würde ich für Boeing nicht sehen.

In den nächsten Jahren dürften bei Airbus zumindest bei einigen Typen die Lieferslots begrenzt sein. Airbus wird nicht innerhalb kurzer Zeit quasi die ganze Welt mit Jets beliefern können.
Boeing ist für die USA ein großer Rüstungslieferant. Aus Sicht der US-Regierung ist Boeing sozusagen ein "systemrelevantes" Unternehmen.
Die US-Regierung würde Boeing niemals "abstürzen" lassen.

Wobei sich die Krise um die 737-MAX sicher zu einem Riesenproblem auswächst, je länger sie andauert. Der Schaden könnte sich am Ende zu einen zweistelligen Milliardenbetrag summieren. Abgesehen vom Imageschaden.
Nach Wiederinbetriebnahme der 737-MAX könnte dann die Frage sein, inwieweit der Typ dann noch von den Passagieren angenommen werden wird.
 
Intrepid

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Ich denke, es wird auch zukünftig zwei große Hersteller für Verkehrsflugzeuge geben, wobei einer davon sicher bald aus China kommt. Ob der andere Airbus oder Boeing heißt, wird sich zeigen. In fünf Jahren wissen wir, ob die Probleme um die 737MAX die Entscheidung brachten.
 
Rock River

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Und der KC-46 Tanker schreibt auch viele negative Schlagzeilen. Selbst ich als alter Verfechter von Boeing muss einsehen, dass die Heydays von Boeing lange vorbei sind. Die gute alte B-707 wird aber immer mein Favorite- Airliner bleiben - schön war es auf ihr als Loadi zu fliegen ...lange her ist es...aber ich bin dankbar das erlebt haben zu dürfen bei der Luftwaffe.

Ich denke Airbus wird sich langfristig als der bessere Hersteller von Lfz heraus stellen...der Weg da hin ist ja schon geebnet mit dem A350 etc...
Da wäre ich aber vorsichtig - so etwas kann sich innerhalb einiger Jahre auch wieder ändern oder gar umkehren. Dass Boeing mit der 737max jetzt schlecht dasteht, heisst nicht, das Airbus gegen so etwas gefeit ist. Dazu bedarf es noch nicht einmal zweier Abstürze. Auch Airbus ist ein Riesenkonzern und es ist so einiges denkbar - siehe VW.
Beispielsweise bekleckern sie sich auf dem militärischen Sektor nicht gerade mit Ruhm.
 

Max76

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Nach Wiederinbetriebnahme der 737-MAX könnte dann die Frage sein, inwieweit der Typ dann noch von den Passagieren angenommen werden wird.
99 Prozent der Passagiere ist das vollkommen wurscht, die können einen A 320 von einer 737 nicht unterscheiden, geschweigedenn eine alte 737 von der MAX.
 

arneh

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Die 777X hat Milliarden gekostet und steht mit der Meldung von heute praktisch schon vor dem Aus.
Da sehe ich nicht ganz so schwarz. Wenn die gut wird, (wovon ich ausgehe) wird die auch gekauft. Vielleicht ein paar Jahre später und Airbus kann ein paar A350 mehr verkaufen,
aber die wird ihren Weg schon machen. Wegen der sehr guten A350-900 wird der Markt vermutlich schon merklich kleiner als für ihren Vorgänger, aber für das obere Kapazitätssegment ist sie die einzige verbliebene Option, nachdem man A380 und 747 wohl als offiziell tot betrachten muss. Der 777X wird aber wahrscheinlich in der Tat auch der Sieg der 'Punkt-zu-Punkt' Verbindungen mit hocheffizienten kleineren Maschinen (A359/B789) über 'Hub and Spoke' etwas zum Verhängnis. Der A321 XLR wird den Markt auch noch mal etwas umwirbeln, da er auch von kleineren Flughäfen Direktflüge erlauben wird und damit Feeder- Verkehrsvolumen zu den großen Hubs wegfallen werden, die dann wieder die dicken Brummer füllen. Insofern hat die Meldung über die 321 XLR schon eine gewisse Relevanz für die 777X.

Die 797 ist, wie von Boeing angedacht, nicht zu halten. Entweder wird das ein 737 Ersatz ab 2030 oder aber eine Art A321ACF mit Möglichkeit auf 757 Länge zu strecken.
Da gehe ich weitgehend mit. Das Ziel von Boeing bis 2025 ein komplett neues Muster aus dem Boden zu stampfen ist hanebüchen unrealistisch, wenn man heutige Entwicklungszyklen betrachtet. So lange brauchen die beiden großen heute für einen Stretch. Clean Sheet kann man locker in Dekaden rechnen.

Trotzdem ist Boeing am oberen Ende mit 787 und 777W/X nicht so schlecht aufgestellt. Unten kränkelt halt etwas. Sorgen um die große alte Dame der Luftfahrt muss man sich aber sicher nicht machen. A + B werden auch die nächsten Jahrzente die dominanten Größen in dem Geschäft sein, da keiner der großen Triebwerkshersteller seine Top- Ware an chinesische Hersteller verkaufen wird (da wird es zur Not liebevollen politischen Druck geben). Und im TW Sektor hängt China (und bei den Zivilen auch Russland) massiv hinterher. Und es sieht auch nicht so aus, dass die das so schnell aufholen. Eigentlich ist Russland in Sachen Luftfahrt echt kein Nasenbohrer, aber bei den Airlinern tun selbst die sich doch bockelig schwer. Auch beim Airframe und der Supportstruktur sind die beiden Großen halt schon sehr gut aufgestellt.
 
Intrepid

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Nach Wiederinbetriebnahme der 737-MAX könnte dann die Frage sein, inwieweit der Typ dann noch von den Passagieren angenommen werden wird.
Welcher Passagier weiß denn beim Ticket-Kauf, in welchem Flugzeugtyp er sitzen wird? Bei dem vielen Wettlease weiß man ja noch nicht einmal, von welchem Luftfahrtunternehmen man befördert werden wird.

Letzte Woche in einem "Operstions Center" einer Fluggesellschaft gewesen und beobachtet, wie wegen Gewitter und Verspätungen reihenweise Flugzeuge getauscht werden, damit irgendwie alle zu ihrem Flug kommen.
 
Rock River

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Die zwei Abstürze bei Boeing sind kein Schicksal, sondern die Folge unverantwortlich riskanten Verhaltens. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Die große Frage ist, in welchem Ausmaß die Firma damit "infiziert" ist.
Genau das meinte ich - vor solchen oder ähnlichen Vorkommnissen ist auch Airbus nicht sicher.
 
Rock River

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99 Prozent der Passagiere ist das vollkommen wurscht, die können einen A 320 von einer 737 nicht unterscheiden, geschweigedenn eine alte 737 von der MAX.
Genauso ist es - auf meinem letzten Flug im Mai wußten meine Mitreisenden zwar grob, "das irgendwelche Flugzeuge nicht fliegen dürfen", aber Typ oder auch nur Hersteller - Fehlanzeige. Auch kein Interesse.
 
Intrepid

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Genau das meinte ich - vor solchen oder ähnlichen Vorkommnissen ist auch Airbus nicht sicher.
Wenn auch Airbus "infiziert" ist, muss man die Firmenkultur jetzt ohne traurigen Anlass ändern.

So etwas soll eine funktionierende Aufsicht erkennen und für Abhilfe sorgen. Und damit kommen wir zum zweiten amerikanischen Problem: die Aufsicht hat versagt. Natürlich auch da direkt der Blick nach EASA-Land: sind wir hier besser aufgestellt oder muss hier auch aufgeräumt werden?

Wenn Boeing gegen Airbus verliert, ist auch die FAA Teil der negativen Entwicklung. Wenn Airbus gegen Boeing gewinnt, gebührt auch der EASA ein Lorbeer.
 
Schorsch

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Trotzdem ist Boeing am oberen Ende mit 787 und 777W/X nicht so schlecht aufgestellt.
Daher ist auch eine B797 als Twin Aisle für 5000nm zusehends unwahrscheinlich.
Wenn Boeing - wie ich insgeheim erwarte - einen neuen Single Aisle mit EIS 2027 aus dem Hütchen zaubert, werden die Karten neu gemischt.
Das größte Problem: sobald man einen Nachfolger ankündigt, sinken die Verkäufe und Verkaufserlöse des Bestandsmodells.
Daher ist es wichtig so lange wie möglich hinter einem "Smoke Screen" zu operieren.

Übrigens: der Aktienkurs von Boeing steht heute genau dort, wo er auch vor einem Jahr stand. Der Handelskrieg mit China ist nebenbei das größere Problem.

AIRBUS kann sich übrigens ganz prima an dieser "Krise" der Konkurrenz verschlucken: A320 gehen weg wie geschnitten Brot, da will man nichts ändern oder irgendwie die Fertigung gefährden. Und in drei Jahren steht man da ohne was neues in der Pipeline. Der XLR ist zwar nett, aber im Prinzip noch mal der Basisentwurf fester ausgewrungen.
 

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Airbus hat den A221/223/ bald den 225 und eventuell 227. Damit ist ein A320Neo Nachfolger schon im Haus und muss nur "gewrungen" werden. Viel günstiger wird Boeing einen 737 Nachfolger nicht bekommen. Weder in der Anschaffung noch in den Kosten. Zumal nicht sicher ist ob Boeing Brasil oder es selbst ein Gegenstück Auflegen würde und offen bliebe wo das ganze gefertig werden würde. Eine E-3 wäre zwingend denn die E2 ist dafür ungeeignet.

Eine 797 könnte als A321 Gegenstück mehr Sinn machen ab Pax 186 Aufwärts. Nur vor 2030 wird es dazu keine besseren Triebwerke geben. Dazu ist es nicht kompatibel mit der 737. Ein A321neo/LR/XLR kann alles fliegen. Eine solche 797 eher nicht. Um einen Vorteil zu haben müsste die 797 schon wie eine 757 lang sein und 280 Pax fassen. Damit deutlich schwerer und sind so viele Pax auch immer vorhanden? Wie nah käme Boeing an seine 787? Die wird meist bis 10k km nur genutzt.

So oder so, Boeing braucht zwei ganz neue Flugzeuge, dazu zwei komplett neue Straßen und vor 2030 rollt hier nix aus der Halle.

Airbus dagegen ist wohl schon am testen von einem neuen Flügel für eine mögliche A322 welche auf der selben Straße wie die A321ACF gefertigt werden könnte. Warum sollte Airbus sich hier Ausruhen? Ein wenig höher, ein wenig gestreckt, optimierter Flügel auf Langstrecke und volla 3 bis 6 Sitzreihen mehr und wir haben 262 bis 280 Pax mit nahe A330 Reichweite zu fast A321neo Kosten.

So ganz abwägig wird das ja nicht sein...
 

LFeldTom

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AIRBUS kann sich übrigens ganz prima an dieser "Krise" der Konkurrenz verschlucken: A320 gehen weg wie geschnitten Brot, da will man nichts ändern oder irgendwie die Fertigung gefährden. Und in drei Jahren steht man da ohne was neues in der Pipeline. Der XLR ist zwar nett, aber im Prinzip noch mal der Basisentwurf fester ausgewrungen.
Provokante Gegenfrage: Was machen die Entwickler von Airbus in den kommenden Jahren ? 321XLR und Varianten vom A350 hab ich auf dem Schirm. Beides sollte nicht den gleichen Umfang haben wie eine Neuentwicklung. Gute Köpfe kann man nicht stark reduzieren und Jahre später schnell wieder aufstocken. Spätestens nach dem 321XLR hat man deutlich Überschuss. Oder übersehe ich etwas grundlegendes ?

In meinen Augen ist es kein Beinbruch, wenn Airbus 2-3 Jahre später auf den Markt kommt. Die Zwischenzeit wird man teilweise mit Kampfpreisen für den A32X überbrücken. Dafür kann das Porfolio an verfügbarer Technik spürbar erweitert sein.
 
Del Sönkos

Del Sönkos

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Es geht hier nicht um 2-3 Jahre, sondern um die generelle Gefahr, sich auszuruhen und träge zu werden und nur noch Redesigns auf den Markt zu bringen.
Das Problem von Boeing ist ja nicht entstanden, weil sie schlechte Flugzeuge gebaut haben. Es ist entstanden, weil Boeing nicht rechtzeitig ein neues Design entwickelt hat und so ab einem gewissen Zeitpunkt nur mit Preisnachlässe und nachgezogenem Redesigns reagieren konnte (Probleme mit der Adaption stärkerer Triebwerke hatte Boeing schon mit der NG). Die MAX ist dann quasi das Resultat.

In genau der Situation könnte Airbus in so 15 Jahren auch sein. Die Gefahr ist nicht ganz unberechtigt: Mit der XLR ist das aktuelle Design wohl ausgereizt.
 

LFeldTom

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Es geht hier nicht um 2-3 Jahre, sondern um die generelle Gefahr, sich auszuruhen und träge zu werden und nur noch Redesigns auf den Markt zu bringen.
Dass mangelnde Konkurrenz träge machen kann - und die Gefahr gesehen wird - ist mir schon klar. Mir ging es halt darum, dass man die bestehende Mannschaft mit Redesigns von zwei Modellen nicht wirklich nachhaltig auslastet, sondern dann zeitnah eine Entscheidung treffen muss wohin die Reise geht. Und ich hoffe doch sehr, dass man vor dem Hintergrund die Bereitschaft hat was neues anzupacken. Man trudelt da zumindest nicht so einfach rein, dass man vor lauter Kleinkram "vergisst" neue Projekte zu starten. Wenn, dann ist das eine bewusste Entscheidung.
Die andere Sache ist natürlich eine Kopfsache. Die Motivation hoch halten ist schwieriger, wenn man sich deutlich vorne fühlt.
 
Schorsch

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In genau der Situation könnte Airbus in so 15 Jahren auch sein. Die Gefahr ist nicht ganz unberechtigt: Mit der XLR ist das aktuelle Design wohl ausgereizt.
Meines Erachtens bereits viel früher: die Chinesen werden Preisdruck machen, und Boeing wird nolens volens ein neues Produkt rausbringen müssen.
Der NMA ist ja auch als Validierungslauf für einen neuen Single Aisle verstanden worden.
 
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