Bunker Buster

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Moderatoren: Learjet
  1. #1 Flojomojo, 29.10.2010
    Flojomojo

    Flojomojo Berufspilot

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  3. #2 Element, 29.10.2010
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    Vielen Dank für den Link. Ziemlich beeindruckend wie ich finde.
    Müsste man nur noch Koreanisch können um zu verstehen was der Typ im einzelnen so vor sich hinbrabbelt. :D
     
  4. Jemiba

    Jemiba Testpilot

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    Und man müßte wissen, wieviel Prozent der normalen Bevölkerung Nord-
    koreas über Internetzugang verfügen, damit auch die richtigen beindruckt
    werden. Den einfachen Soldaten sollte man in die "normale Bevölkerung"
    ruhig einschließen, schließlich ist er es, der in einem Bunker sitzt, der wie
    gezeigt "geknackt" würde.
    Propaganda à la YouTube ! :D
     
  5. Gepard

    Gepard Testpilot

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    Das Problem ist bloß, daß die Nordkoreaner ihre Bunker in massiven Fels (ich glaube Granit) gebaut haben. Ein Bunkerbuster ist für Beton gemacht. Ob er wirklich mit Granit fertig wird ist fraglich.
     
  6. Cupra

    Cupra Flieger-Ass

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    Kommt wohl auf die Menge drauf an....:FFTeufel:
     
  7. #6 Air Power, 13.11.2010
    Air Power

    Air Power Testpilot

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    Bereits im Krieg gegen den Irak musste die USAF die Erfahrung machen, dass die BLU-109 oder GBU-28 nicht jeden Bunker auf Anhieb knacken konnte. Daher wurde der MOP (Massive Ordnance Penetrator) in Entwicklung gegeben. Die genauen Daten werden wohl nicht an die Öffentlichkeit gelangen, aber der Artikel spircht von einer Durchschlagsleistung von 130 ft gegen moderat hartes Felsgestein. Das Ding ist eben dementsprechend groß und nicht mehr mit einer F-15E ins Ziel zu bringen.

    Stimme @Cupra zu - eine ausreichende Anzahl BLU-109 und auch der Granit ist irgendwann zerstört. Ob das allerdings taktisch sinnvoll ist, hat dann letztendlich der für die Luftoperationen Verantwortliche zu beurteilen.

    Grüsse,
    Nikolaus
     
  8. Gepard

    Gepard Testpilot

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    Ich glaube, daß die Nordkoreaner mehr Bunker haben, als die Amis MOP's besitzen. Nördlich der entmilitarisierten Zone hat die KDVR ein riesiges Bunkersystem in den Granit gebohrt. Es wird angenommen, daß es sich von der West- bis zur Ostküste erstreckt und sich hunderte Kilometer Stollen dort befinden, die zum Teil bis unter südkoreanisches Gebiet verlaufen sollen.
    Die Tiefe der Anlagen soll zwischen 70 und 100 Meter betragen. Deckgebirge ist wie schon gesagt Granit. Das ist ein hochfestes Gestein. Die Wahrscheinlichkeit, daß dieses Gebirge durchdrungen werden kann ist gering.
    Was verletzlich ist, sind die Ausgänge der Anlagen. Die kann man mit Präzisionslenkwaffen zerstören und unbrauchbar machen. Das Problem ist bloß, daß zu jedem Bunker in der Regel einen oder mehrere Notausstiege gibt und die Bunker für gewöhnlich auch gut bevorratet sind.
    Wenn man das knacken will hat man ein ernsthaftes Problem.
    Aber Probleme sind ja bekanntlich da gelöst zu werden.
     
  9. #8 Augsburg Eagle, 17.11.2010
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    Da hilft dann wahrscheinlich nur noch eine kleine, handliche, taktische Atombombe.:cool:
     
  10. #9 MiGhty29, 19.11.2010
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    Seismologie...

    macht es moeglich,Erschuetterungen zu orten!
    Kaum zu glauben,dass die"Nordies"unter der EMZ durchbohren und
    die "Suedies" das nicht peilen... :?!
     
  11. #10 Schorsch, 21.11.2010
    Schorsch

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    Aber auch weniger als man denkt. Rechnet man den erwünschten Schaden gegen den unerwünschten (auch kleine Bomben haben Fall-Out), ist der Einsatz solcher Waffen von eher zweifelhaften Nutzen (von der Ethik wollen wir mal gar nicht sprechen).
    Die Frage ist eher, ob man den Inhalt des Bunkers nun unbedingt zerstören muss. Wenn darin MiG-17, T-55 und AK47-bewehrte Wehrpflichtige stehen kann ich es mir auch klemmen.
    Da man ja eher immer von Nordkorea vernimmt, dass die umgehend angreifen wollen, müssen sie ja sowieso aus ihrer steinernen Hütte raus.
     
  12. #11 Del Sönkos, 21.11.2010
    Del Sönkos

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    Wahrscheinlich ähnlich der Maginot-Linie, im 2. Weltkrieg.
    Die haben die Deutschen ja in großen Teilen "links" liegen gelassen.
     
  13. Xena

    Xena inaktiv

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    Da sieht man, daß moderne Seismologie doch nicht alles kann. ;)
     
  14. #13 Schorsch, 22.11.2010
    Schorsch

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    Weil die Situation und das Gefechtsfeld es erlaubte (und die stümperhafte Verteidigung der Franzosen im Bereich der Ardennen). Das Gelände um den 36. Breitengrad ist eine Katastrophe, und 1951-53 sind die UN-Truppen (größtenteils amerikanisch) an dem Gelände verzweifelt und haben trotz extremer Überlegenheit kaum Fortschritte machen können. Die Verluste an Menschenleben waren enorm (auf nordkoreanischer Seite - also zu dem Zeitpunkt chinesische Truppen - ebenfalls).
    Eine "mobile Kriegsführung" ist dort nicht möglich. Niemand will dort kämpfen, wozu auch?
     
  15. hakö

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    Dann müssen sich die Südkoreaner ja keine Sorgen machen, denn die Grenze liegt am 38. Breitengrad, nicht am 36.
     
  16. #15 Gripen-simpit, 08.12.2010
    Gripen-simpit

    Gripen-simpit Flieger-Ass

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    Bunkerbuster kratzen nur Eingang an

    Die Demonstration der "Bunkerbuster" ist beeindruckend inszeniert. Doch sind damit lediglich die Eingänge zu treffen. Wenn sich die Druckwelle fortsetzt, wird sie am Panzertor gestoppt. Dieses ist ausgelegt, um einer taktischen Nuklearwaffe, welche in der Nähe einschlägt, zu widerstehen. Die Nord koreanischen Flugzeugkavernen sind nach chinesischem Prinzip erbaut, welches in den 60er-Jahren entstand. Genaueres ist unbekannt, vor Allem ob neuere Bauten existieren mit moderneren Bauweisen wie jene in Ex-Jugoslawien oder in Europa. Jedenfalls können auch MOAP und GBU-28 nicht schadhafte Wirkung in den geschützten Bereich bringen. Dies hatten die über einen Monat anhaltenden Angriffe der NATO auf die Flugzeugkaverne in Slatina-Pristina 1999 bewiesen. Dabei wurde mit Präzisionsmunition auf den Eingangsbereich geschossen. Das Resultat war ein Loch in der Decke eines Vortunnels, welcher die Druckwelle einer Explosion umleiten sollte. Weiter ist weiter hinten in einem weiteren querliegenden Vorstollen Beton von der Decke gefallen. Der geschützte Bereich mit den MiG-29 blieb sicher und unbeschadet.
     
  17. #16 Reinhard, 08.12.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.12.2010
    Reinhard

    Reinhard Guest

    @Gripen-simpit,
    welche Möglichkeiten hatten denn die unheimlich gut geschützten MiG-29, in einer für so einen Krieg relevanten Zeit - 24 oder 48 Stunden - aus dem Bunker rauszukommen und sich mit einem Luftgegner zu beschäftigen ? Dafür standen die MiGs ja im Bunker und nicht um sicher und unbeschadet dort rumzustehen.
    Für Schäden in den Eingangsbereichen sind diese Bomben ja gedacht, und nicht um durch 100 Meter Felsen eine einzelne MiG zu schreddern.
     
  18. #17 Schorsch, 08.12.2010
    Schorsch

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    Es ist bei bestimmter "Lage" auch sinnvoller darauf zu warten, bis die von selbst aus der Höhle kommen.
    Nordkorea hat nur wenige potente Waffen, aber teils ne Menge konventionelle. Aber selbst mit viel Artillerie lässt sich heute nicht viel Anfangen. Durch Radar können Flugbahnen zurück verfolgt werden, direkt GPS-Koordinaten an kreisende Kampfflugzeuge gesendet werden und ziemlich schnell hat das Geschütz eine Bombe auf sich im Anflug.
     
  19. #18 Gepard, 09.12.2010
    Zuletzt bearbeitet: 09.12.2010
    Gepard

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    Stimmt. Aber wenn die NK sich so verbunkert haben wie die Vietnamesen bei Dien Bien Phu, dann wird der Pilot nicht viel treffen. Damals haben die Vietminh ihre Ari in Höhlen positioniert. Nur zur Abgabe des Schusses wurden die Geschütze aus der Höhle gerollt und danach sofort wieder zurück. Da hatte Gegenfeuer keine Chance was zu treffen.
    Etwas anderes wäre es, wenn man eine Drohne, wie in AFG, über der Stellung kreisen hätte, die zur gegebenen Zeit zuschlagen könnte.
     
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  21. #19 Schorsch, 09.12.2010
    Schorsch

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    Na ja, eine GPS-gesteuerte Bombe ist aber schon eine andere Hausnummer.
    Sicherlich, da muss man eben sehr schnell die Kanone zurück schieben, aber wirklich wirksam ist sie dann auch nicht.
     
  22. Toryu

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    Wer sagt denn, dass der Kanonentunnel nur einen Ausgang haben muss? ;)

    Die Freunde aus Asien sind bei sowas immer herrlich pragmatisch, und der Firepower/ Technology-Sekte des Westens mitunter überlegen.
     
Moderatoren: Learjet
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