JU 88 A-5 FLS Brandenburg-Briest Jan.1942

Diskutiere JU 88 A-5 FLS Brandenburg-Briest Jan.1942 im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Seit einigen Tagen bin ich dabei, zusätzlich zu den 1:72 Maschinen aus meinem 1938-Thread, eine JU 88 A-5 CL+BP, wie sie von Jan. 1942 bis 1944...
Justin Case

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Seit einigen Tagen bin ich dabei, zusätzlich zu den 1:72 Maschinen aus meinem 1938-Thread, eine JU 88 A-5 CL+BP,
wie sie von Jan. 1942 bis 1944 an der Fluglehrerschule Brandenburg-Briest, u.a. auch von meinem Vater geflogen wurde, zu bauen.
Dazu habe ich mir den ICM Bausatz 48232 JU 88 A-5 ausgesucht.
Beim Bau dieses Modelles bleibe ich meiner Linie treu und versuche das Modell so zu modifizieren, daß eine dynamische Darstellung
möglich sein wird.
Dazu gehören u.a. bewegliche Landeklappen, beide Motoren mit sich drehenden Propellern ,die Pilotenkabine mit oder ohne Besatzung.

Bis heute hat sich damit folgende Zutatenliste ergeben:
Bausatz ICM # 48232 JU 88 A-5
Eduard Zoom FE 750
Eduard 49751
Aerobonus 480.077
CMK F48368
SPEKTRUM DSMX 9 Fernsteuerung *
BLADE NANO CPs Platine mit 2 Motoren BLH 4202 *
LiPo 3,7v mit Halterung
Trimmpoti 100 OHM
Diverse Micro Stecker und Buchsen
2mm Mini-Magnete
Diverses Scratch- und Kleinmaterial
* Ehrlicherweise muß ich euch gestehen, daß ich von meiner RC-Helicopter-Armada 2 Nano CPs kanibalisiert habe, um an die Motoren
zu kommen. Die SPEKTRUM Fernbedienung war natürlich ebenfalls bereits vorhanden.

Der OOB-Baufortschritt lief soweit problemlos, sodaß ich bei den bereits feststehenden Modifikationen beginne.

Um die Motoren mit Strom zu versorgen, verwende ich den 3,7V LiPo. Damit ich den LiPo von Zeit zu Zeit laden bzw bei Bedarf
austauschen kann, habe ich unten im Rumpf-Mittelstück eine bewegliche Klappe mit Magnetverschluß , die den LiPo aufnimmt, eingebaut.




In das Rumpfmittelstück habe ich dann die Platine mit dem Stromanschluß und den beiden Motorenanschlüssen, eingepasst.
Zwischen Platine und den Motorenanschlüssen, wurde der Trimmpoti eingelötet und ein realistischer Drehzahlbereich eingestellt.



Die Motoranschlüsse, vor dem Zusammenbau und die Piloten haben schon mal Platz genommen.

 
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Justin Case

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Die Motorgehäuse sind auf 8mm aufgebohrt, um den Elektromotor aufzunehmen.
Am hinteren Ende ragt das motorseitige Anschlußkabel heraus.
Die endgültige ( eingeklebte ) Position des Elektromotors wird erst nach dem Zusammenbau des gesamten
Motorgehäuses bestimmt.




 
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mannigausa

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Hallo Axel, Du solltest mal in deiner Signatur den Hinweis ändern. Die 88 sieht mal wieder Super aus, bin gespannnt was am Ende für ein exclusives Funktionsmodell herauskommt.
Viele Grüße aus Attendorn
 
Airboss

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Was für Funktionen sind denn noch geplant? Die Platine sieht ja fast wie ein Bordcomputer aus. Die ist doch bestimmt nicht nur für die drehenden Propeller zuständig...?!

Sound?
 
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Bis jetzt ist erst mal nur geplant, die Propeller mittels Fernbedienung in einem begrenzten Drehzahlbereich zu bedienen.
Die Bauweise dieses 1:48 Plastikmodells, läßt es leider nicht zu, daß Servos mit Schubstangen und Umlenkhebeln zur
Bedienung der Steuerflächen verwendet werden können.
Aber für mich sollte es ein erster Schritt für eine derartige Dynamisierung eines nicht-flugfähigen Modells sein.
Sound...? den lasse ich im Bedarfsfall über ein passendes Soundsystem abspielen.
Das Ganze lohnt sich natürlich nur, wenn ich die Präsentation in bewegten Bildern, also als Video anbiete.

Die nächste Überlegung war / ist, ein und dasselbe Modell sowohl mit ausgefahrenem Fahrwerk am Boden,
als auch mit eingefahrenem Fahrwerk, in der Luft darzustellen.
Dabei bietet sich gerade bei diesem Modell, durch die Konstruktion des Hauptfahrwerkes, an, dieses zu verwirklichen.
Der gesamte , fertige Fahrwerksmechanismus wird wegen der Stabilität mit je zwei, 3mm Magneten an der Unterseite
der Tragfläche befestigt.




Das noch zu lösende Problem ist, daß die Öffnung in der Motorgondel kleiner ist, als die Grundfläche des Fahrwerkes.
Aber da wird mir schon noch was einfallen. :S_gruebel:
 
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Inzwischen habe ich dafür die Lösung gefunden.
Die Fahrwerksmechanik wurde in der Länge um 2mm verkürzt, der offene Fahrwerksschacht um 2mm verlängert.
Somit läßt sich das Fahrwerk " herauskippen "
Ich hätte es vielleicht nicht so ausführlich erklären sollen, denn die Änderung ist fast nicht zu bemerken.
Dafür habe ich für den Heckmotoranschluß auf der Platine doch noch eine Funktion gefunden.
Über den Ruderinput am Throttle ( der FB ) läßt sich jetzt der Landescheinwerfer ( LED ) ein und ausschalten.

 
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Bevor der Flügelkasten geschlossen wurde, habe ich noch einen Elektro-Notschalter eingebaut.
Glücklicherweise erlaubt die gesamte Kabinenkonstruktion oben und unten den fast unsichtbaren
Einbau des Schalters.
Der Kabelstrang und der Schaltknebel werden natürlich noch farblich dem Kabineninneren angepaßt.


 
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lutz_manne

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Auf den Schalter kannst Du ja noch den Oberkörper einer Figur kleben. :-)
 
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Die Tragflächen sind montiert, die Kabelbäume schauen ( zum Glück ) vorne heraus
und sie steht auf ihren Beinen, wenn auch nur probeweise .
Die Klappen lassen sich auch manuell bedienen, was eigentlich beim OOB nicht vorgesehen ist.






Funktionsprobe Triebwerke und Landescheinwerfer nach Zusammenbau war einwandfrei.

Jetzt gönne ich mir mal ´ne Pause mit ´nem Altenmünster Heller Bock.

 
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Damit meinst du doch bestimmt die Gestenkaltschale....:very_drunk:...ooops.
Hatte gerade wieder eine...:thumbup:
Nee, jetzt ernsthaft...zwischendurch mußt du echt mal abschalten.

Wegen der bereits erwähnten Vergrößerung der Fahrwerksschacht Öffnungen, mußten natürlich
neue Fahrwerkstüren her.
Um die Wölbung in zwei Ebenen zu erreichen, habe ich entsprechend große Ätzteilreste verwendet
und diese mit Minischarnieren in die Fahrwerksschächte geklebt.
So ist es möglich im " Flugzustand " die Fahrwerke zu entfernen und die Türen zu schließen.








Das Finetuning kommt natürlich noch dazu.
 
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Die Ätzteile aus Messing zu verwenden, hat sich hinterher, also heute, als unvorteilhaft erwiesen.
Beim Finetuning war der zu harte Werkstoff ziemlich widerspenstig, ließ sich nur schwer bearbeiten
und die Klebestellen haben sich wegen des Arbeitsdruckes mehrmals gelöst.
Ich habe dann ein etwa 0,6mm starkes, verhältnismäßig weiches Plastiksheet hergenommen.
Zuerst habe ich beide Türen noch zusammenhängend in den Schacht eingepaßt, dann in heißem
Wasser in Form gebogen und dann unter kaltem Wasser abgeschreckt, sodaß die neue Form
erhalten blieb. Dann wurden die beiden Türen getrennt und individuell eingeklebt.
Mit dem jetzigen Ergebnis bin ich zufrieden ( eigentlich ist man nie zufrieden ).

In der Zwischenzeit wurde meine Nachbestellung 8 x 10mm Scharniere geliefert.
Daß brachte mich auf die Idee, die separat anzubringenden Triewerksverkleidungen
nach oben aufklappbar zu gestalten. ( Man hat ja sonst nichts zu tun ... )
Das Ergebnis der heutigen Modifikationen.





 
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Die unverhältnismässig großen Scharniere sehen nicht wirklich gut aus. Warum hast Du nicht einfach dünnen Stoff als "Scharnier" eingeklebt? So sieht man von außen nichts, ist leicht und dünn. Teste es doch mal. :-)
 
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Ich habe mir förmlich Blasen ans Hirn gedacht und jede Möglichkeit, auch die mit Stoff, in Betracht gezogen.
Diese 8x10mm großen ( kleinen ) Scharniere sind das Kleinste was ich bekommen kann.
Durch die bis jetzt noch unterschiedlichen Farben, sehen die Scharniere wirklich groß aus.
Wenn dann der Farbaufstrich drauf ist, fällt die Größe der Scharniere kaum noch auf.
Ein letzter Punkt; die TW-Klappen müssen ja auch geöffnet bleiben, die Fahrwerksklappen, geschlossen bleiben.
Das geht m.Mn. nur mit den Scharnieren, die ja eine gewisse Reibung haben.
Aber danke, daß du dir auch Gedanken gemacht hast, wie ich dieses Modell so filigran wie möglich, und so robust wie nötig
fertigstelle.
 
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Eine 0,4er Kanüle und einen feinen Draht..und schon hat man wunderbar feine Schaniere...die Reibung kann man dann selber noch "einstellen"...
Danke für den Vorschlag.
Ich hab´s mal weitergegeben an die Jungs, die z.Zt. dran arbeiten.





 
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Bei der Größe der Modelle würde ich auch mal über Reed-Schalter nachdenken: Sind kleiner und überall auch "fern" schaltbar...
 
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Es freut mich ja ungemein, daß dich meine Beiträge zu später Stunde zur Mitarbeit anregen und ich bin
auch für Kritik und Empfehlungen durchaus empfänglich.
Aber in diesem Fall wüßte ich wirklich nicht, wie die Reed-Technik meine bisherigen Modifikationen
verbessern oder zusätzliche Modifikationen ermöglichen sollte.
Zumal ich keine elektrotechnische-elektronische Ausbildung habe; kurz gesagt,
ich habe von dieser Technik gehört, habe aber keinen blassen Schimmer davon.
Das soll dich aber nicht davon abhalten, ab und zu mal bei " mir " reinzuschauen und vielleicht
einen für mich wertvollen und darstellbaren Vorschlag veröffentlichen.

@ Friedarr:
Für dich gilt sinngemäß fast dasselbe.
Ich bin auch kein ausgebildeter Gefäßchirurg, der ganz geschickt mit Kanüle und Draht umgehen kann.
Ich wüßte auf die Schnelle auch nicht, wie ich das offensichtliche Scharnierproblem " mit Nadel und Faden "
beseitigen könnte.
Trotzdem, danke für deinen Vorschlag, bei diesem Modell hätte ich eh´ nix mehr geändert.
 
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