Möglichkeit für einen Pilotenschein für L39 ???

Diskutiere Möglichkeit für einen Pilotenschein für L39 ??? im Privatfliegerei & Flugsport Forum im Bereich Einsatz bei; Ich hatte die Möglichkeit etwas weiter Östlich von D mit einem Testpiloten einige sehr "spaßige" Flüge zu absolvieren. Nein, ich musste mich nicht...

Me262

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Ich hatte die Möglichkeit etwas weiter Östlich von D mit einem Testpiloten einige sehr "spaßige" Flüge zu absolvieren. Nein, ich musste mich nicht übergeben, aber viel hätte nicht gefehlt :p Und durfte für ungefähr 4 Minuten selber steuern, das war allerdings ein Fehler,... :D

Gibt es in Deutschland eine Möglichkeit einen Flugschein für solche Vögel privat zu erwerben? Wenn ja, was sind die Voraussetzungen und mit welchen Kosten muss man rechnen?

Grüße :TOP:
 

born2fly

Guest
Ich nehme an Du meinst den Jet L39 Albatros ?
Also ein Typrating für diesen Jet ist sicherlich nicht billig, vor allem kommt ja nicht der Umstieg von ner C172 oder PA28 direkt auf ein solches Flugzeug.
Die einzige L39 die ich in Deutschland kenne, ist die von Ludolf Decker, sie steht in Siegerland. Seine Telefonnummer kannst Du auf seiner HP ( hhtp://www.ludolf.de ) finden. Vielleicht macht er Dir ja einen guten Preis.
 
Barnstormer

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Hallo Me262,

erstmal ein herzliches Willkommen im Forum. Dein Plan ist auf jeden Fall umsetzbar und auch nicht wirklich gigantisch teuer, aber schon mit einigen Kosten verbunden und wird vor allem etwas dauern. Du musst theoretisch lediglich Deinen PPL-A erwerben (rechne dabei mal so mit 8000€ und einem halben Jahr, bzw. einem Jahr wenn du beruflich sehr viel um die Ohren hast) und danach ein Type Rating auf der L-39 machen, um den Flieger alleine bewegen zu dürfen. Da die _-39 ein einstrahliger Jet ist, brauchst du noch nicht einmal eine 2mot-Berechtigung zu erwerben.

Die Ausbildung zum PPL-A wird jedoch in den meisten Fällen auf so Eimern wie Cessna 172 oder ähnlich durchgeführt, und solche Flugzeuge sind ja von Geschwindigkeit, Arbeitsbelastung und Komplexität her nicht wirklich mit einem Jettrainer zu vergleichen. Deshalb wirst du wahrscheinlich nach Abschluss deiner PPL-Ausbildung zunächst auf etwas komplexeren Flugzeugen (z.B. T-6 oder Yak-52) Erfahrung sammeln müssen, um deine fliegerischen Skills ein wenig zu schärfen, und würdest dich erst im Anschluss daran an den Jet wagen. Das ganze würde dann kostenmäßig wohl etwa so aussehen:

(1) PPL-A, 45 Flugstunden, 8000€, ca. 1 Jahr
(2) Phase komplexere Einmots, 20 Flugstunden, 5000 bis 8000€, 1/2 Jahr
(3) Einweisung L-39, ????€

Da viele Vercharterer von Jets eine gewissen Mindeststundenzahl verlangen, bevor man die Umschulung machen kann (ich weiss z.B. von einem Jet Syndicate in GB, die 125h Gesamtflugzeit erfordern), ist es wohl besser, wenn du dich mal mit einem Vercharterer einer L-39 in Verbindung setzt und sowas abklärst. Der könnte dir dann auch sagen, ob du vor Einweisung eine Instrumenten-Flug-Berechtigung oder Kunstflug-Berechtigung erwerben musst, wovon ich aber nicht ausgehe. Viel Spaß auf jeden Fall!

Gruß
Barnstormer
 
Gabi

Gabi

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Der Herr Rusche, Besitzer einer JAK-11, hat nun auch eine flugfähige "Albatros" im Hangar stehen.
Das Problem, was ich beim privaten Fliegen dieses Typs sehe, sind die horrenden Flugstundenpreise. Wer soll sich das leisten können, dürfen und wofür. Nur um mal dem Affen Zucker zu geben. Was das Teil fliegerisch so teuer macht, sind die in D üblichen Versicherungen. Daran sind wohl auch einige vergangene Projekte einer privaten Halterschaft geplatzt.
Ansonsten kann ich nur beipflichten: ein feines Flugzeug, mit dem man allerhand anstellen kann-wenn man es beherrscht. :TOP:
 

born2fly

Guest
Mal unabhängig von den Vorschriften, ich halte es für absolut ausgeschlossen von einer normalen 1mot direkt auf ein Flugzeug wie die L39 umzusteigen.

Um ein solches Gerät sicher beherrschen zu können bedarf es jahrelanger Erfahrung.

Zu den Kosten : Walter Eichhorn hat den Stundenpreis für die Galeb auf ca. 2000 Euro geschätzt, die L39 wird vom Spritverbrauch wohl noch mal um einiges höher liegen.
 
Flugi

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born2fly schrieb:
Mal unabhängig von den Vorschriften, ich halte es für absolut ausgeschlossen von einer normalen 1mot direkt auf ein Flugzeug wie die L39 umzusteigen.
... warum nicht? :?!
Was glaubst Du, welchen Ausbildungsweg viele NVA Piloten genommen haben?
Gabi, mit wie viel Flugstunden ist man von der Z-42 auf den Albatross umgestiegen?
L-39 in Rothenburg
 
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Barnstormer

Barnstormer

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Ich sehe das ähnlich wie Flugschreiber. Irgendwann muss man ja jeder auf Jet umsteigen. Und wer vorher schon auf komplexen Schüttelrochen ordentlich geübt hat, wird bei einer Einweisung nicht vor einem unlösbaren Problem stehen. Es kommt natürlich auf das Talent eines jeden selber an, aber wenn's damit nicht so gut aussieht, wird Phase "komplexere Einmots" zur Erweiterung der eigenen Kapazitäten halt etwas länger. :D

Übrigens können Bewerber für die Pilotenlaufbahn beim Bund in der Phase 3 bei Mission zwei schon im FPS-80 eine Landung selber durchführen. Das hat zwar nicht viel mit fliegen zu tun (der FPS-80 ja eigentlich garnix :D ), aber es zeigt doch, wie weit man mit sehr gutem Training und sehr guter Vorbereitung kommen kann.

Und jetzt bin ich gespannt auf die Beiträge der NVA-Fraktion.
 

Me262

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Also, wie gesagt ich hatte während einer Geschäftsreise in der Ukraine die Möglichkeit mit diesem Vogel und einem Testpilot der nur Flugzeuge nach Wartungen und Reparaturen testfliegt mitzufliegen...... Wie gesagt, mir machen Achterbahnen und so nichts aber da war ich nahe dran mich zu übergeben. Oder anders gesagt, ein einmaliges Erlebnis!

Ich hatte da auch viele Gespräche und habe mich erkundigt. Theoretisch könnte ich für ~60.000Euro direkt auf L39 lernen bzw hängen da halt 30 Flugstunden auf was kleinerem dran (soweit ich den verstanden habe aber auch strahlgetrieben, keine Ahnung was genau), die die aber in 1 Woche durchziehen würden.... . Mit 2 Abschlußflügen auf MiG21. Habe allerdings keine Ahnung ob eine solche "Militärische" Osteuropäische Erlaubnis auch in D anerkannt werden würde.

Diese US Amerikanische Firma kennt Ihr ja evtl. die bieten auch Flugstunden auf L39 an. Allerdings überteuert und man muss bereits einen Pilotenschein haben. http://www.incredible-adventures.com/aces-high.html

Grüße :TOP:
 
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Intrepid

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Ich glaube, russische zukünftige Jet-Piloten haben nie ein Propellerflugzeug geflogen, sondern sofort mit der L-39 begonnen und waren nach wenigen praktischen Flugstunden solo (nach einer sehr umfangreichen Theorieausbildung und Bodeneinweisung allerdings). Das Flugzeug ist ja extra konstruiert, damit man leicht (und schnell) damit zurecht kommt.

Für die Sache mit der Typen- bzw. Klassenberechtigung SEJ (single engine jet) erkundige ich mich noch. Der aufwendigste Teil wird wohl die Theorie sein. Ich fürchte, sie enthält eine Menge Stoff aus dem ATPL-Teil und muß teilweise in englischer Sprache oder mit sehr schlecht übersetzten deutschen Fragen bestanden werden.
 
neo

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zum Thema NVA-Fraktion:
Mein Dad wollte eigentlich ganz was anderes werden, und ist nur wegen dem Schulfrei mit zum Med-Check nach Königsbrück gefahren. Hat also im Unterschied zu den anderen Interessenten keine Jak-18 gesehen, weder von innen noch von aussen. Und tatsächlich, von den vier Jungs, die hingefahren sind, war er der einzige mit der entsprehenden Tauglichkeit. Folglich fand er sich ein paar Jahre später im vorderen Sitz einer L-29 wieder (ca. 1969 in Bautzen) ... wie gesagt, ohne vorher je ein Flugzeug bestiegen zu haben.
 
ossiali

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Flugschreiber schrieb:
... warum nicht? :?!
Was glaubst Du, welchen Ausbildungsweg viele NVA Piloten genommen haben?
Gabi, mit wie viel Flugstunden ist man von der Z-42 auf den Albatross umgestiegen?
L-39 in Rothenburg
Heiße zwar nicht GABI aber ich erlaub mir mal zwischen zu labern, da gleicher Ausbildungsweg(abgebrochen wegen Systemwechsel in der Politik :FFTeufel: )
von der Z-42 auf den Albatross = ca. 30 - 40 h ; je nach Vorraussetzungen
 
frankyk

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Hy Ossiali!

Paßt zwar nicht zum Thema: aber auch mich hat es wg. des Wechsels in der Ausbildung erwischt: allerdings nicht auf der östlichen Seite sondern der westlichen.
War für HFO Seaking (Hubschrauberpilot); allerdings wurde unser gesamter Lehrgang durch das Großereignis 1989 gegrounded. :FFTeufel: :FFTeufel: :FFTeufel: :FFTeufel: :FFTeufel: :FFTeufel: :FFTeufel:

Gruß
Franky
 
ossiali

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@frankyk
das wusste ich z.B. auch noch nicht. Ich hab gedacht auf Eurer Seite ging der Alltag relativ unberührt weiter!?
c'est la vie
Echt doof an der sache ist eigentlich nur das man als PPL-A Pilot seinen Spaß selber bezahlen muß :FFTeufel:
 
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frankyk

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Takatukaland
Hy Ossiali!

Ja, es hat damals viele erwischt. Selbst die, die schon im Lehrgang in GB waren durften zurück, bzw. in ihre alte Verwendung. War so richtig Scheiße! Vorallem hat man sich durch das Screening in FFB gearbeitet und seine Verwendung erhalten und dann das. Hat meiner Meinung nach das Ansehen der Ex- "Bonner Hardthöhe" nicht gerade gesteigert!!! Das haben die sich aber 2001 (kann auch 2002 oder 2003 gewesen sein) nochmal geleistet: Durch Personalüberhang bei den Jetties wurden damals "einfach" 90 Jungs gegrounded. Natürlich auch wieder welche, die schon in Sheppard im Lehrgang waren. Tolle Personalpolitik.
Wie lange fliegst du denn schon privat?


Gruß
Franky
 

gschimmy

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Gabi schrieb:
Der Herr Rusche, Besitzer einer JAK-11, hat nun auch eine flugfähige "Albatros" im Hangar stehen.
Hier mal der Link zur Homepage von Hr. Rusche

http://www.classicaviation.de

Durfte seinerzeit mal mit ihm und dem Stearman fliegen....hat schon Lust auf mehr gemacht...wenn da nur der Reibungswiderstand zwischenden Fingern nicht wäre ......
Zuhause sind die Flieger übrigens in EDVH


VG Schimmi
 
ossiali

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frankyk schrieb:
Hy Ossiali!

Ja, es hat damals viele erwischt. Selbst die, die schon im Lehrgang in GB waren durften zurück, ......................... Tolle Personalpolitik.
Wie lange fliegst du denn schon privat?


Gruß
Franky
Das kann ich alles sehr gut nachvollziehen aber mittlerweile sind die Wunden verheilt und es gibt auch noch andere tolle Dinge im Leben .
PPL-A/CVFR seit 2000 ;)
 

gilbrator

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strahlflugzeuglizenz oder so

hallo

in großer Langweile stöberte ich gerade auf airplanemart.com rum und finde da ein AERO L-39 für 77k $ oder so...
Was für eine Art von Ausbildung braucht man um sowas in Deutschland fliegen zu dürfen? Nicht dass ich mir das zulegen will aber interessieren tät mich das mal wirklich... :?!
 

gilbrator

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naja..schongut..wurde hierherverlegt und hat sich somit selbstbeantwortet..
trotzdem danke..
 

Düse

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Bin auf der L-39 ausgebildet worden und vom ersten Einweisungsflug bis zum Freiflug Platzrunde dauerte es ca. 11 Flugstunden. Vorkenntnisse waren ca. 120 h Segelflug und ca. 30h Motorflug Z-42.Also nicht wirklich ein Problem.
 
Gabi

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Bei mir fehlen die 120 Stunden Segelflug :mad: , Z-42 knapp 42 Stunden, allerdings nicht zu unterschätzen und zu vergessen: die TL-39 (Simulator) Quälixstunden im 1. Semester. Ich kann nur sagen: eigentlich kein Problem von einer soliden Einmot-Ausbildung (Betonung liegt auf solide) auf die Albatros umzusteigen.
 
Thema:

Möglichkeit für einen Pilotenschein für L39 ???

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