NKF 2.0

Diskutiere NKF 2.0 im Schweizer Luftwaffe Forum im Bereich Einsatz bei; In der Schweiz wird nicht über den Typ abgestimmt sondern über die Finanzierungsart. War beim Gripen auch so. (Fond über 10 Jahre aus dem...

Moderatoren: Grimmi
  1. #221 Ernst Dietikon, 06.05.2019
    Ernst Dietikon

    Ernst Dietikon Flieger-Ass

    Dabei seit:
    03.08.2009
    Beiträge:
    476
    Zustimmungen:
    145
    Ort:
    CH Dietikon
    Dies ist zwar grundsätzlich richtig, nur wusste man damals schon, dass bei einem Ja der Gripen gekauft würde.

    Gruss
    Ernst
     
  2. Anzeige

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. stratos

    stratos Space Cadet

    Dabei seit:
    26.03.2007
    Beiträge:
    2.162
    Zustimmungen:
    7.019
    Ort:
    Good old Austria
     
    Haras, Buccaneer, Maschin und einer weiteren Person gefällt das.
  4. #223 LFeldTom, 09.05.2019
    LFeldTom

    LFeldTom Space Cadet

    Dabei seit:
    01.08.2002
    Beiträge:
    2.112
    Zustimmungen:
    688
    Beruf:
    Ing. im Bereich techn. Software
    Ort:
    Niederrhein
    Wobei die Motivation für die F-15EX anscheinend auch intensiv von der Möglichkeit befeuert wird künftig deutlich schwerere (Hyperschall) LFK einsetzen zu können.
     
  5. Grimmi

    Grimmi Alien
    Moderator

    Dabei seit:
    09.09.2001
    Beiträge:
    7.809
    Zustimmungen:
    12.087
    Beruf:
    PC-Heini
    Ort:
    Anflug Payerne
    Im Gegensatz zur zugegebenermassen viel seltener zu sehenden Super Hornet sind die Anmeldeseiten für den Spottertag Rafale immer noch offen - wer also noch will ;)

    Nur indirekt mit dem NKF verknüpft die Geschichte - aber die USA verbieten Israel das anbieten des Luftverteidigungssystems 'David's Sling' - man könnte auch behaupten dass die USA keine überlegene israelische Technik in Europa sehen will - weder bei F-16 noch bei Luftverteidigungssystemen. Die Militärs/Politiker werden das hoffentlich sicher auch in die Bewertungen der diversen Systeme einbeziehen.
    Alert 5 » Washington blocked Israel’s bid to sell David’s Sling to Switzerland - Military Aviation News

    In Polen wurde David'sSling wohl durch massives Lobbying von Seiten USA vom Siegerplatz verdrängt: Exclusive: Israel's David's Sling will not win Polish missile tender - official - Reuters
     
    Birdy und langnase73 gefällt das.
  6. Oli_CH

    Oli_CH Testpilot

    Dabei seit:
    04.06.2013
    Beiträge:
    930
    Zustimmungen:
    6.400
    Beruf:
    In der Aviatik tätig
    Ort:
    Wallisellen CH
    ich glaube der Gripen ist der einzige der politisch gesehen keine Probleme verursacht...
     
    Swiss Hunter und Birdy gefällt das.
  7. Cupra

    Cupra Flieger-Ass

    Dabei seit:
    02.05.2009
    Beiträge:
    460
    Zustimmungen:
    48
    Ort:
    CH
    Problem ist nur dass das "Volk" nach wie vor glaubt schon mal über den Gripen abgestimmt zu haben... nur hat das "Volk" da halt massivst versagt als es sich informieren sollte worüber es eigentlich abstimmt... und das wird dank den Massen-Qualitätsmedien diesmal auch nicht anders werden...
     
    Birdy gefällt das.
  8. #227 Swiss Hunter, 15.05.2019
    Swiss Hunter

    Swiss Hunter Flieger-Ass

    Dabei seit:
    29.06.2016
    Beiträge:
    368
    Zustimmungen:
    4.840
    Ort:
    im wunderschönen Luzerner Seetal
    Ich denke eher, dass die Kläuse in Bern versagt haben.
    Es wurde damals zu wenig explizit informiert, dass es nicht um den Gripen ging....
     
  9. Anzeige

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  10. #228 swissboy, 15.05.2019
    swissboy

    swissboy Testpilot

    Dabei seit:
    20.11.2003
    Beiträge:
    962
    Zustimmungen:
    1.150
    Beruf:
    Biologe
    Ort:
    Sempach CH
    Doch, damals ging es schon explizit um den Gripen! Leider stimmte zu dem Zeitpunkt auch der Vorwurf des "Papierfliegers", und unser damals zuständiger Bundesrat spielte zudem eine absolut blamable Rolle. Der Begriff "Klaus" ist da sehr zutreffend.
     
    Ernst Dietikon gefällt das.
  11. #229 doncorleone117, 16.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
    doncorleone117

    doncorleone117 Space Cadet

    Dabei seit:
    10.07.2004
    Beiträge:
    2.445
    Zustimmungen:
    9.860
    Beruf:
    Fussballtrainer
    Ort:
    Westside
    Air2030: Planungsbeschluss zur Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen
    Bern, 16.05.2019 - Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 15. Mai 2019 das weitere Vorgehen für das Programm Air2030 beschlossen. Er hat das VBS beauftragt, dem Bundesrat bis spätestens Anfang September einen Entwurf eines Planungsbeschlusses zu unterbreiten. Dieser sieht die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge vor. Das neue System zur bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite ist nicht Gegenstand des Planungs¬beschlusses und soll gemäss dem üblichen Verfahren beschafft werden.

    Der Bundesrat hat diesen Entscheid in Abwägung der Stellungnahmen gefällt, die in der Vernehmlassung (Mai bis September 2018) abgegeben wurden, sowie angesichts der im Dezember 2018 überwiesenen Motion 17.3604, die eine Abstimmung über die grundsätzliche Frage der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge (vor der Typenwahl) verlangt.

    Für den Bundesrat sprechen mehrere Gründe dafür, am Planungsbeschluss festzuhalten und diesen auf die Beschaffung von Kampfflugzeugen zu beschränken:

    • Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ist ein Vorhaben grosser Tragweite: Die vorhandenen Kampfflugzeuge stehen vor dem Ende ihrer Nutzungsdauer. Wenn sie nicht rechtzeitig ersetzt werden, wird die Schweiz spätestens 2030 ihren Luftraum nicht mehr schützen und erst recht nicht mehr verteidigen können. Der Schutz vor Angriffen in und aus dem Luftraum – durch Streitkräfte ebenso wie terroristische Gruppierungen – ist aber für die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung zentral.
    • Die politische Bedeutung der Beschaffung wird dadurch unterstrichen, dass es über die beiden letzten Projekte zur Beschaffung von Kampfflugzeugen zu Volksabstimmungen kam, 1993 aufgrund einer Volksinitiative, 2014 aufgrund eines Referendums. Daraus entsteht kein Rechtsanspruch auf einen direktdemokratischen Entscheid auf ein Referendum, aber eine politisch zu beachtende Erwartung.
    • Für den Bundesrat ist klar, dass die öffentliche Erwartung, über die Beschaffung in einer Volksabstimmung zu entscheiden, nur für die Kampfflugzeuge besteht. Die politisch weniger umstrittene Beschaffung des Systems der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite soll auf dem üblichen Weg erfolgen, das heisst ohne Grundsatzentscheid vor dem Rüstungsprogramm.

    System der bodengestützten Luftverteidigung parallel beschaffen

    Dabei ist es für den Bundesrat unbestritten, dass boden- und luftgestützte Mittel für den Schutz und die Verteidigung des Luftraums im Interesse von Wirksamkeit und Effizienz miteinander verknüpft sein müssen. Es gibt Wechselbeziehungen nicht nur bei der Beschaffung, sondern besonders auch im Einsatz. Aus diesem Grund hat der Bundesrat das VBS beauftragt, ein System der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite parallel, in zeitlicher und technischer Abstimmung mit neuen Kampfflugzeugen und gemäss bestehendem Zeitplan zu beschaffen.

    Maximales Finanzvolumen von 6 Milliarden Franken für neue Kampfflugzeuge

    Der Bundesrat hatte im November 2017 beschlossen, dass die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines Systems der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite mit einem maximalen Finanzvolumen von 8 Milliarden Franken geplant werden könne. Da der Planungsbeschluss nur die Komponente Kampfflugzeuge enthält und das maximale Finanzvolumen darin aufgeführt werden soll, hat der Bundesrat bestimmt, dass für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein maximales Finanzvolumen von 6 Milliarden Franken gilt. Ein kleineres Volumen würde die minimal nötige Flottengrösse gefährden; ein grösseres Volumen liesse zu wenig finanziellen Raum für das System der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite.

    Offsets für 60% des Vertragswertes

    Kompensationsgeschäfte (Offsets) verteuern tendenziell Rüstungsbeschaffungen. Sie müssen darin begründet sein, die sicherheitspolitisch relevante Technologie- und Industriebasis der Schweiz gezielt und nachhaltig zu stärken. Dem entspricht die bereits in den ersten Offertanfragen bestehende Vorgabe von 20% direkten Offsets und 40% indirekten Offsets in dieser Branche. Für die letzten 40% wurden, in Übereinstimmung mit der bisherigen Praxis, in den Offertanfragen keine inhaltlichen Vorgaben formuliert.

    In Anbetracht des grossen Vertragsvolumens, das die Erfüllung der Offsetvorgaben erschwert, des Fehlens einer sicherheitspolitischen Begründung für die letzten 40% und der zu erwartenden Mehrkosten von Offsets hat der Bundesrat entschieden, dass direkte Offsets im Betrag von 20% des Vertragswertes verlangt werden sowie indirekte Offsets im Bereich der sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis im Betrag von 40% des Vertragswertes, insgesamt also 60% (statt wie bisher 100%).

    Quelle: Air2030: Planungsbeschluss zur Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen
     
    Birdy gefällt das.
Moderatoren: Grimmi
Thema:

NKF 2.0

  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden