NKF 2.0

Diskutiere NKF 2.0 im Schweizer Luftwaffe Forum im Bereich Einsatz bei; Dies ist zwar grundsätzlich richtig, nur wusste man damals schon, dass bei einem Ja der Gripen gekauft würde. Gruss Ernst
Ernst Dietikon

Ernst Dietikon

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In der Schweiz wird nicht über den Typ abgestimmt sondern über die Finanzierungsart. War beim Gripen auch so. (Fond über 10 Jahre aus dem laufenden Budget).
Dies ist zwar grundsätzlich richtig, nur wusste man damals schon, dass bei einem Ja der Gripen gekauft würde.

Gruss
Ernst
 
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stratos

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Dies ist zwar grundsätzlich richtig, nur wusste man damals schon, dass bei einem Ja der Gripen gekauft würde

Soeben in der FLUGREVUE 6/2019 gelesen:
USAF kauft bis zu 144 neue Eagle ( F-15EX ) als Ergänzung zur F-35.
Zitat: Es wird immer klarer, dass die Betriebskosten der F-35 exorbitant hoch sind und auch langfristig wohl über denen herkömmlicher Kampfjets liegen werden !
Starker Tobak, oder.....
 

LFeldTom

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Wobei die Motivation für die F-15EX anscheinend auch intensiv von der Möglichkeit befeuert wird künftig deutlich schwerere (Hyperschall) LFK einsetzen zu können.
 
Grimmi

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Im Gegensatz zur zugegebenermassen viel seltener zu sehenden Super Hornet sind die Anmeldeseiten für den Spottertag Rafale immer noch offen - wer also noch will ;)

Nur indirekt mit dem NKF verknüpft die Geschichte - aber die USA verbieten Israel das anbieten des Luftverteidigungssystems 'David's Sling' - man könnte auch behaupten dass die USA keine überlegene israelische Technik in Europa sehen will - weder bei F-16 noch bei Luftverteidigungssystemen. Die Militärs/Politiker werden das hoffentlich sicher auch in die Bewertungen der diversen Systeme einbeziehen.
Alert 5 » Washington blocked Israel’s bid to sell David’s Sling to Switzerland - Military Aviation News

In Polen wurde David'sSling wohl durch massives Lobbying von Seiten USA vom Siegerplatz verdrängt: Exclusive: Israel's David's Sling will not win Polish missile tender - official - Reuters
 

Cupra

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Problem ist nur dass das "Volk" nach wie vor glaubt schon mal über den Gripen abgestimmt zu haben... nur hat das "Volk" da halt massivst versagt als es sich informieren sollte worüber es eigentlich abstimmt... und das wird dank den Massen-Qualitätsmedien diesmal auch nicht anders werden...
 
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Problem ist nur dass das "Volk" nach wie vor glaubt schon mal über den Gripen abgestimmt zu haben... nur hat das "Volk" da halt massivst versagt als es sich informieren sollte worüber es eigentlich abstimmt... und das wird dank den Massen-Qualitätsmedien diesmal auch nicht anders werden...
Ich denke eher, dass die Kläuse in Bern versagt haben.
Es wurde damals zu wenig explizit informiert, dass es nicht um den Gripen ging....
 
swissboy

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Ich denke eher, dass die Kläuse in Bern versagt haben.
Es wurde damals zu wenig explizit informiert, dass es nicht um den Gripen ging....
Doch, damals ging es schon explizit um den Gripen! Leider stimmte zu dem Zeitpunkt auch der Vorwurf des "Papierfliegers", und unser damals zuständiger Bundesrat spielte zudem eine absolut blamable Rolle. Der Begriff "Klaus" ist da sehr zutreffend.
 

doncorleone117

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Air2030: Planungsbeschluss zur Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen
Bern, 16.05.2019 - Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 15. Mai 2019 das weitere Vorgehen für das Programm Air2030 beschlossen. Er hat das VBS beauftragt, dem Bundesrat bis spätestens Anfang September einen Entwurf eines Planungsbeschlusses zu unterbreiten. Dieser sieht die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge vor. Das neue System zur bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite ist nicht Gegenstand des Planungs¬beschlusses und soll gemäss dem üblichen Verfahren beschafft werden.

Der Bundesrat hat diesen Entscheid in Abwägung der Stellungnahmen gefällt, die in der Vernehmlassung (Mai bis September 2018) abgegeben wurden, sowie angesichts der im Dezember 2018 überwiesenen Motion 17.3604, die eine Abstimmung über die grundsätzliche Frage der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge (vor der Typenwahl) verlangt.

Für den Bundesrat sprechen mehrere Gründe dafür, am Planungsbeschluss festzuhalten und diesen auf die Beschaffung von Kampfflugzeugen zu beschränken:

• Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ist ein Vorhaben grosser Tragweite: Die vorhandenen Kampfflugzeuge stehen vor dem Ende ihrer Nutzungsdauer. Wenn sie nicht rechtzeitig ersetzt werden, wird die Schweiz spätestens 2030 ihren Luftraum nicht mehr schützen und erst recht nicht mehr verteidigen können. Der Schutz vor Angriffen in und aus dem Luftraum – durch Streitkräfte ebenso wie terroristische Gruppierungen – ist aber für die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung zentral.
• Die politische Bedeutung der Beschaffung wird dadurch unterstrichen, dass es über die beiden letzten Projekte zur Beschaffung von Kampfflugzeugen zu Volksabstimmungen kam, 1993 aufgrund einer Volksinitiative, 2014 aufgrund eines Referendums. Daraus entsteht kein Rechtsanspruch auf einen direktdemokratischen Entscheid auf ein Referendum, aber eine politisch zu beachtende Erwartung.
• Für den Bundesrat ist klar, dass die öffentliche Erwartung, über die Beschaffung in einer Volksabstimmung zu entscheiden, nur für die Kampfflugzeuge besteht. Die politisch weniger umstrittene Beschaffung des Systems der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite soll auf dem üblichen Weg erfolgen, das heisst ohne Grundsatzentscheid vor dem Rüstungsprogramm.

System der bodengestützten Luftverteidigung parallel beschaffen

Dabei ist es für den Bundesrat unbestritten, dass boden- und luftgestützte Mittel für den Schutz und die Verteidigung des Luftraums im Interesse von Wirksamkeit und Effizienz miteinander verknüpft sein müssen. Es gibt Wechselbeziehungen nicht nur bei der Beschaffung, sondern besonders auch im Einsatz. Aus diesem Grund hat der Bundesrat das VBS beauftragt, ein System der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite parallel, in zeitlicher und technischer Abstimmung mit neuen Kampfflugzeugen und gemäss bestehendem Zeitplan zu beschaffen.

Maximales Finanzvolumen von 6 Milliarden Franken für neue Kampfflugzeuge

Der Bundesrat hatte im November 2017 beschlossen, dass die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines Systems der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite mit einem maximalen Finanzvolumen von 8 Milliarden Franken geplant werden könne. Da der Planungsbeschluss nur die Komponente Kampfflugzeuge enthält und das maximale Finanzvolumen darin aufgeführt werden soll, hat der Bundesrat bestimmt, dass für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein maximales Finanzvolumen von 6 Milliarden Franken gilt. Ein kleineres Volumen würde die minimal nötige Flottengrösse gefährden; ein grösseres Volumen liesse zu wenig finanziellen Raum für das System der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite.

Offsets für 60% des Vertragswertes

Kompensationsgeschäfte (Offsets) verteuern tendenziell Rüstungsbeschaffungen. Sie müssen darin begründet sein, die sicherheitspolitisch relevante Technologie- und Industriebasis der Schweiz gezielt und nachhaltig zu stärken. Dem entspricht die bereits in den ersten Offertanfragen bestehende Vorgabe von 20% direkten Offsets und 40% indirekten Offsets in dieser Branche. Für die letzten 40% wurden, in Übereinstimmung mit der bisherigen Praxis, in den Offertanfragen keine inhaltlichen Vorgaben formuliert.

In Anbetracht des grossen Vertragsvolumens, das die Erfüllung der Offsetvorgaben erschwert, des Fehlens einer sicherheitspolitischen Begründung für die letzten 40% und der zu erwartenden Mehrkosten von Offsets hat der Bundesrat entschieden, dass direkte Offsets im Betrag von 20% des Vertragswertes verlangt werden sowie indirekte Offsets im Bereich der sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis im Betrag von 40% des Vertragswertes, insgesamt also 60% (statt wie bisher 100%).

Quelle: Air2030: Planungsbeschluss zur Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen
 
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2min und Weg waren die F-35 Tickets, haha
 
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2min und Weg waren die F-35 Tickets, haha
Hoffe, du hast dir wenigstens noch eines sichern können! Bis ich um 09:04 mein Formular fertig ausgefüllt hatte, war dann eben schon Ende der Fahnenstange. Nun, wenn's Wetter mitmacht, werde ich halt von ausserhalb zuschauen, und vorher ganz stressfrei am Fanel Vögel beobachten gehen. :)
Schliesslich geht es ja erst um 15 Uhr so richtig los.
 

Rhönlerche

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Japan scheint für 105 F-35 unter zehn Mrd. Dollar zu bezahlen? Dann würde die Schweiz für acht Mrd. Franken ja eine ordentliche Stückzahl kriegen können?
 
TomTom1969

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Japan scheint für 105 F-35 unter zehn Mrd. Dollar zu bezahlen? Dann würde die Schweiz für acht Mrd. Franken ja eine ordentliche Stückzahl kriegen können?
Sind die 10 Mrd. in Japan der Budgetposten für die gesamte Beschaffungsmassnahme? In der Schweiz sind es 6 Mrd. 2 Mrd. sind für die bodengestützte Luftverteidigung.

Thomas
 

Rhönlerche

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Nach heutigem Preis sollen es, aus Yen umgerechnet, 9,1 Mrd. Euro sein. Für 105 F-35.
 
_Michael

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Ausstattung? Ersatzteile? Support? Ausbildung? Kompensationsgeschäfte? Japans Rolle als Entwicklungspartner? Usw. Die Preise lassen sich eigentlich kaum vergleichen. Ich würde mal vermuten, dass der Preis durchaus auch davon abhängt, was man politisch im jeweiligen Land gerade noch durchbringt.
 

twolf

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Ausstattung? Ersatzteile? Support? Ausbildung? Kompensationsgeschäfte? Japans Rolle als Entwicklungspartner? Usw. Die Preise lassen sich eigentlich kaum vergleichen. Ich würde mal vermuten, dass der Preis durchaus auch davon abhängt, was man politisch im jeweiligen Land gerade noch durchbringt.
Wenn wir Glück haben wird es für die Schweiz ja Vergleichbare Zahlen für alle fünf Muster geben, und dann mal schauen was da raus kommt!
 
tailhook

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Und das, obwohl wir diese nicht sonderlich schöne Mühle noch 60 Jahre sehen werden. :D
Man könnte noch warten, bis die F-35 als D-Version mit Drop Canopy angeboten wird, die Razorback würde ich eh nicht kaufen. :wink2:
 
Grimmi

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Günstig könnte man evtl. die türkischen F35 kriegen ;)
 
Grimmi

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Anflug Payerne
Ankunft der Maschinen war wohl für heute Abend geplant, haben aber abgesagt fürs Erste.
 
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