SA 315 B Lama in 1:32 (Umbau Alouette II, Revell)

Diskutiere SA 315 B Lama in 1:32 (Umbau Alouette II, Revell) im Hubschrauber Forum im Bereich Bauberichte online; Es wird Zeit für ein neues Projekt. Dieses mal habe ich mir etwas ziemlich Ambitioniertes vorgenommen: Eine Lama in 1:32. Das Problem ist...
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Es wird Zeit für ein neues Projekt. Dieses mal habe ich mir etwas ziemlich Ambitioniertes vorgenommen: Eine Lama in 1:32.

Das Problem ist, dass es keinen Bausatz dafür gibt. Als Basis kann eine Alouette II von Revell dienen. Ich habe mir deshalb die neue "Attack"-Version besorgt. Den Bausatz habe ich bereits im Flugzeugforum vorgestellt [[thread=24703]Bausatzvorstellung lesen[/thread]].

Daraus werden soll ein ziviler Hubschrauber der Schweizer BOHAG mit der Registrierung HB-XTM. Hier schon mal ein Foto vom Original.
 
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Umbauten werden fast am gesamten Bausatz vonnöten sein. Die Unterschiede zwischen Alouette und Lama sind doch wesentlich größer, als man auf den ersten Blick glauben könnte.

Besondere Schwierigkeiten dürften das völlig andere Triebwerk sein, das die Lama verwendet, und das "Bubble-Fenster", das sich die Schweizer Heliunternehmen an der rechten Seite gönnen. Bei vielen Dingen habe ich ehrlich gesagt noch keinen rechten Schimmer, wie ich sie bauen soll. Aber irgendwie – vielleicht ja auch mit vielen guten Ideen von euch? - wird es schon funktionieren.

Genug der Vorrede. Es geht los.

Ich fange gewöhnlich mit dem Cockpit an. Das werde ich auch dieses mal so halten.

Das Instrumentenpanel der Alouette kann man getrost vergessen. Es sieht bei der Lama völlig anders aus. Also bauen wir erst mal ein Grundgerüst aus Plastik-Sheet. (Nebendran liegt noch eine Hälfte der Konsole, wie sie mit dem Bausatz kommt.)
 
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troschi

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papasierra schrieb:
Besondere Schwierigkeiten dürften das völlig andere Triebwerk sein, das die Lama verwendet, und das "Bubble-Fenster", das sich die Schweizer Heliunternehmen an der rechten Seite gönnen.

Das Instrumentenpanel der Alouette kann man getrost vergessen. Es sieht bei der Lama völlig anders aus.

Die Bubble-Tür könnte in der Tat schwierig werden. Weniger das Auschneiden und vorbereiten des Türrahmens, sondern vielmehr das Herstellen einer Urform und das Tiefziehen der ausgeblasenen Scheibe. Derweilen muss ich aber anmerken, dass es auch Lamas (auch in der Schweiz) ohne Bubble gab/gibt.

Bist Du dir da sicher? Ich glaube vom grundlegenden Aufbau gibt es da keine allzugroßen Unterschiede. Vielleicht ist es ja nur bei Bohag-Maschinen so?

Ich wünsche Dir jedenfalls gutes Gelingen und ich bin gespannt auf die einzelenen Fortschritte. :TOP:
 
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Halo pappasierra, ich kann mich troschi nur anschließen uns Dir zu Deinem Projekt viel Erfolg wünschen. Ist dieses Bubbledings nur eine Art Aufsatz für die Tür, oder ist die Tür und diese Ausbeulung aus einem Guss? Bei einem Aufsatz für die Tür hättest Du es wohl etwas einfacher.
Viel Glück und genügend Muße.:TOP:
 
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Also das Bubble-Fenster ist tatslächlich eine nach außen gewölbte Scheibe. So kann der Pilot bei schwierigen Flugmanövern im Gebirge besser nach unten schauen - ich glaube eine Erfindung der Air Zermatt. So weit ich weiß, haben es inzwischen alle Schweizer Hubschrauberbetreiber in in ihren Lamas eingebaut.

Aber bis ich da ran gehe, ist noch etwas Zeit. Erst mal gings im Inneren der Kabine weiter. Die Konsole hat nun Formen angenommen. Vor dem Platz für die Pedale habe ich noch eine Heizung eingebaut. Außerdem wurde aus gezogenem Gussast ein Zug für die Rotorbremse konstruiert. Darunter gibt es beim noch einen weiteren Hebel, dessen Funktion ich nicht kenne.
 
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Auf der linken Seite müssen die Pedale abgedeckt werden. Beim Vorbild ist das mit einer Blechabdeckung erledigt, die zum Innenraum hin abschließt und nach vorne auf einer Rohrkonstruktion aufliegt. Flügelschrauben befestigen das Blech auf den Rohren.
 
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Nun ging es an die Vordersitze. Die sind offenbar mal ausgetauscht worden und sehen ganz anders aus als in Alouette oder alten Lamas. Habe zum Vergleich mal einen "neuen" grob zusammengezimmert und daneben (rechts) im Bild einen Sitz hingestellt, wie er aus der Kiste kommt. Das Material für den Umbau liegt aber schon prart. :D
 
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Weiter verspachteln, noch in bisschen in Form feilen und glatt schleifen. Dann kommt so was dabei raus. Der Pilotensitz hat übrigens eine etwas höhere Rückenelehne.

Die Gurte wurden entfernt. Sie werden später durch Ätzteile ersetzt. Allzu viel mehr wird es dann aber auch schon nicht mehr sein, was dem Zurüstsatz für diesen Hubi zu gebrauchen ist.
 
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Heute Abend hat außerdem der Kabinenboden eine Ladung Farbe erhalten. Vielleicht finde ich am Wochenende ja noch mal Zeit, die Konsole und die Sitze zu lackieren.
 
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Nun ist noch etwas mehr Farbe ins Spiel gekommen. Die Konsole hat einen Antstrich bekommen und einige der Details wurden bemalt.

Die Pedale auf der Pilotenseite habe ich zunächst mit einem Silber gebrusht, anschließend kam dann Schwarz dazu. Mit etwas Verdünnung habe ich der noch nassen Farbe einen kleinen Alterungseffekt verpasst und dafür gesorgt, dass das Silber wieder durchscheint. Es sieht fast aus wie auf den Vergleichsfotos, wo die Lackierung der Pedale ebenfalls das Metall durchscheinen lässt.

Die Rotorbremse mit dem zugehörigen Bowdendzug bekamen ebenfalls Farbtupfer.
 
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Etwas weniger gelungen ist dagegen nach meinem Dafürhalten die Alterung des Abdeckblechs, das ich über die Pedale am Flughelfer-Platz gesetzt habe. Je nach Licht kommt mir der Effekt etwas zu stark vor - sieht fast nach einer ollen Seelenverkäufer-Maschine aus. Mal sehen, vielleicht nebele ich noch mal eine kleine Ladung von dem Grau drüber, um die Abnutzungsspuren ein wenig zu mildern. Oder wie seht ihr das?
 
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pilotace

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Ja der Effekt kommt wirklich etwas stark rüber.:red: Entweder du nebelst noch mal leicht drüber oder vielleicht kann man ja auch mit einem leichten Washing was erreichen...:?! Am besten probierst du es einfach mal aus würde ich sagen:D
 
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Jepp, ich habe die Airbrush noch mal angworfen und den Mist im Nebel versenkt. Ich denke, es ist jetzt deutlich besser.

Außerdem ging es an den Sitzen weiter. Die Gute sind aus dem Eduard-Ätzteile-Satz.
 
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Auch an der Konsole kamen noch Ätzteile zum Einsatz. Wie es mit den restlichen Instrumenten weitergeht, ist noch unklar. A340-313X wollte ja mal versuchen, für den EC135 selbst was entsprechendes zu basteln und hat sich freundlicherweise bereit erklärt, auch ein Lama-Panal für mich mit aufzunehmen. Wenn das klappt, wird es natürlich verwendet. Wenn nicht, muss ich mir was anderes einfallen lassen. Vielleicht Instrumentenlöcher in ein dünnes Plastikstück bohren oder mit der Gürtellochstanze stanzen. Mal sehen.
 
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So langsam nimmt das Cockpit Gestalt an. Ganz vorne auf der Konsole liegt nun ein roter Verbandkasten. Seitlich habe ich noch den gelben Notfallsender spendiert. Stick und Pitch sind inzwischen montiert. Den Feuerlöscher habe ich etwas verkleinert und vorbildgetreu vor den Pilotensitz anstatt außen am Chassis installiert. Rechts am Sitz ist eine Taschenlampe angehängt worden. Sie entstand aus dem unteren Teil des zweiten hier nicht benötigten Stick.
 
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Der Befestigungsgurt für den Notfallsender ist übrigens ein passend geschnittener Streifen Tamiya-Band.

Für die nächsten Bastelabende stehen der Bau eines Schaltkastens für die Bord-Kommunikationsanlage und eins kleinen Kompasses auf dem Programm, die in unterschiedlicher Höhe am mittleren Kanzelstreb montiert werden.
 
troschi

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die bilder versprechen viel. Macht Lust nach mehr! :TD:
 
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Nun denn, hier kommt ein bisschen mehr. Aus den unten gezeigten "Rohstoffen", einer Stecknadel und vor allem ihrem Kopf sowie einem Stück Alu-Blech, soll nun ein Kompass werden. Etwas Plastik-Sheet werde ich wohl ebenfalls brauchen, auch wenns noch nicht parat liegt.
 
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SA 315 B Lama in 1:32 (Umbau Alouette II, Revell)

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